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Freitag, 14. Juni 2024 Mediadaten
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Rund 4.500 Vermieterinnen und Vermieter im Kreis Höxter erhalten in den kommenden Tagen Post. Der Kreis Höxter bittet sie damit darum, an der Erhebung der Mietkosten für ein „Schlüssiges Konzept zur Bestimmung der angemessenen Kosten der Unterkunft“ mitzuwirken. Ziel ist, so angemessene Kosten bei der Bewilligung von Sozialleistungen zu ermitteln.

Kreis Höxter (red). Für Bezieher von Sozialleistungen übernimmt der Kreis Höxter die Miet- und Heizkosten in angemessener Höhe. Aber: Wie hoch sind die Wohnungsmieten im Kreis Höxter und welche Kosten gelten als angemessen bei der Bewilligung von Sozialleistungen? Diese Fragen sollen durch eine Erhebung beantwortet werden.

Rund 4.500 stichprobenartig ausgewählte Vermieter erhalten in diesen Tagen Fragebögen. Die Adressdaten wurden von den Grundsteuerämtern der kreisangehörigen Städte erhoben. Bei der Abfrage dieser Daten war der Datenschutz nach Überprüfung des Bundesdatenschutzbeauftragten zu jeder Zeit gegeben.

Die nun von den ausgewählten Vermietern abgefragten Daten werden selbstverständlich anonymisiert ausgewertet, der Datenschutz ist auch hier gewährleistet. Für die Rücksendung der ausgefüllten Fragebögen ist ein frankierter Freiumschlag beigefügt.

Die zuständigen Sozialhilfeträger sind verpflichtet, die angemessenen Kosten der Unterkunft anhand eines schlüssigen Konzeptes zur Bestimmung und Feststellung der angemessenen Kosten der Unterkunft für den Kreis Höxter zu ermitteln. Dies ist aufgrund der Rechtsprechung des Bundesozialgerichts erforderlich. „Mit einem solchen schlüssigen Konzept soll der unbestimmte Rechtsbegriff der ‚angemessenen Unterkunftskosten‘ gesetzeskonform und gerichtsfest konkretisiert werden“, erläutert Reinhard Zimmer, Abteilungsleiter Soziales, Pflege und Schwerbehinderung des Kreises Höxter).

Eine solche Erhebung wurde im Kreis Höxter zuletzt im Jahr 2020 mit sehr guter Beteiligung durchgeführt. „Wir bitten die angeschriebenen Vermieterinnen und Vermieter darum, sich an der Erhebung zu beteiligen“, hofft Landrat Michael Stickeln auf eine erneute hohe Beteiligung.

Mit der Erstellung des Gutachtens zu den angemessenen Mietwerten in den zehn Städten hat der Kreis Höxter erneut das Forschungsinstitut „Analyse & Konzepte“ aus Hamburg beauftragt, das schon die erste Erhebung im Jahr 2016 durchgeführt hatte. Die damals ermittelten Richtwerte waren mit dem ersten schlüssigen Konzept im Mai 2016 in Kraft getreten, welches 2018 fortgeschrieben wurde. Das beauftragte Forschungsinstitut hat bundesweit bereits für 143 kreisfreie Städte und Kreise Gutachten erstellt. Insgesamt wurde die Firma für die Erstellung von 264 schlüssigen Konzepten beauftragt und verfügt somit über langjährige Erfahrungen bei Wohnungsmarktanalysen.

Foto: Kreis Höxter

 

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