Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Sonntag, 21. April 2019 06:45 Uhr
Kostenlose Basis-Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW
Sonntag, 21. April 2019 06:36 Uhr

Höxter (red). „Vehashamayim shamu“ so lautet der Titel der aktuellen Ausstellung im Forum Jacob Pins. Die lautmalerische Zeile eines Gedichtes des israelischen Lyrikers David Avidan knüpft an die onomatopoetischen Dichtungen der ab 1916 in Zürich im Cabaret Voltaire aktiven Dadaisten um Hugo Ball an. Der Dadaismus war eine künstlerisch-literarische Bewegung zur Verarbeitung einer sich fundamental – auch medial – wandelnden Welt, die vor allem auf der traumatischen Kriegserfahrung und der propagandistischen Instrumentalisierung der Sprache beruhte. Im Grunde handelte es sich um eine Revolte der Künstler gegen das Wertesystem und die Gesellschaft der Zeit und die damit verbundenen künstlerischen Ausdrucksformen.

Dadaistische Bewegungen finden sich in den 1920er Jahren, ausgehend von den Exilkünstlern in Zürich, in Paris, Berlin, Dresden, Köln und mit einem bedeutenden Protagonisten wie Kurt Schwitters, auch in Hannover. Verschiedenste – auch materielle – Ausdruckformen kennzeichnen die unter Dadaismus zusammengefassten künstlerischen Bewegungen. Sinn und Unsinn des Dadaismus und seine Wirkweise bis in unsere heutige Lebenswelt und Kunst sind die Themen des Kunstgesprächs im Forum Jacob Pins am Dienstag, den 30.04. um 19:30 Uhr. Moderiert wird das Gespräch von Julia Diekmann.

Foto:  Jacob Pins Gesellschaft Kunstverein Höxter e.V.

Samstag, 20. April 2019 12:36 Uhr

Höxter (red). Das kommende Konzert im Rahmen der Rathausklassik Höxter am Samstag, den 27. April um 19.30 Uhr im Historischen Rathaus in der Weserstraße 11 ist mit diesem Thema überschrieben, das der argentinische Pianist Leopoldo Lipstein geben wird. Fast könnte man es allerdings auch als „Argentinisches Konzert“ bezeichnen, denn außer dem herausragenden Pianisten sind auch die zwei Komponisten Alberto Ginastera und Astor Piazzolla argentinischen Ursprungs. Aber zudem interpretiert Leopoldo Lipstein auch noch je eine Komposition von Johann Sebastian Bach und von Claude Debussy. Und alle Kompositionen, beginnend mit der Nr. 5 aus den „Französischen Suiten“ von Bach aus dem Jahr 1722, der folgenden „Suite Bergamasque“ mit dem bekannten „Clair de lune“, das Debussy cirka 170 Jahre später schrieb und zwei Stücken von Ginastera und Piazzolla aus dem 20. Jahrhundert, befassen sich im Ursprung mit dem Tanz.

Allein diese Zusammenstellung des Programms von dem schon im 16. Jahrhundert im Hochadel gern gesehenen Schreittanz, der Allemande bis zum heute noch modernen Tango lässt zwar bereits das besondere Konzert entstehen aber die allgemein anerkannte Interpretationskunst des argentinischen Pianisten Leopoldo Lipstein gehört zudem mit zu den bemerkenswerten des gegenwärtigen Konzertlebens und wird es damit zu einem musikalischen Genuss werden lassen. Schon früh reiste er als Wunderkind durch das ganze Südamerika, gibt heute Solo-Konzerte auf der ganzen Welt und ist außerdem noch Klavierdozent an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf.

Der Eintritt zu diesem musikalischen Genuss ist bis zum 18. Lebensjahr wie immer frei, für Erwachsene im Vorverkauf in Höxter bei der Buchhandlung Brandt (05271 1234), im Historischen Rathaus (05271 194 33) und in Holzminden beim Täglichen Anzeiger (05531 930 40) beträgt er 15,- € und für Schüler und Studenten 4,- €. An der Abendkasse werden dann 17,- bzw. 5,- € erhoben.

Ein Hinweis für gehbehinderte Besucher: An der Rückseite des Historischen Rathauses steht ein Aufzug zur Verfügung, der sowohl mit jedem so genannten Euro-Schlüssel selbst oder nach Betätigung der dort eigens dafür platzierten Klingel durch im Saal vorhandenes Personal bedient werden kann! 

Näheres ggf. unter 05271 950 365 oder www.rathausklassik.info

Foto: Melissa Rachel

Samstag, 20. April 2019 12:31 Uhr

Albaxen (red). Der Förderverein des Kindergartens St. Dionysius Albaxen veranstaltet am Samstag, 18. Mai 2019, einen vorsortierten Kinderkleiderbasar. Von 12:30 bis 15 Uhr werden in der Sporthalle in Albaxen (Wehrstraße 36) Sommerbekleidung in den Größen 50 bis 176, Umstandsmode, Babyausstattung, Spielsachen, Fahrzeuge und mehr angeboten. Verkäufer können sich ab sofort unter www.basarlino.de/438 anmelden.

Freitag, 19. April 2019 12:28 Uhr

Region (red). Frühjahrszeit, Osterzeit. Traditionell finden auch in unserer Region wieder zahlreiche Osterfeuer statt. Bei Anbruch der Dämmerung versammelt sich somit Kind und Kegel wieder um die großen Haufen aus Grünschnitt, Baumstämmen und anderen Hölzern, um dem Anzünden eifrig entgegen zu fiebern. Doch woher kommt die Tradition des Osterfeuers eigentlich? Das Anzünden des heiligen Osterfeuers ist ein zentrales Ereignis von Ostern. Schon im Altertum war das Feuer Menschen und Göttern heilig. Unser heutiges Osterfeuer entstammt dem heidnischen Frühlingsfeuer, wobei die ersten bereits rund 750 n. Chr. in Frankreich entfacht wurden. Dem Glauben nach ist das Osterlicht Ausgangspunkt unseres Lebens, insbesondere die bösen Geister sollten dem heidnischen Brauch nach durch das Feuer vertrieben werden. Das heutige christliche Osterfeuer wurde, wie viele andere Traditionen auch, im Laufe der Jahrzehnte übernommen. Anhand des christlichen Glaubens lässt sich das Feuer als Symbol sehr gut veranschaulichen, so könnte es gerade zu Ostern die Wiederauferstehung von Jesus darstellen. Der Frühling beendet eine kalte Jahreszeit und so soll auch das Erscheinen Jesu eine sonnige und warme Zeit in unserem Leben einläuten.

Die Höxter News wünscht allen Lesern, Werbepartnern und Mitarbeitern ein schönes, sonniges Osterfest.

Blaulicht
Sonntag, 21. April 2019 09:01 Uhr
Motorradfahrer schwer verletzt
Samstag, 20. April 2019 12:23 Uhr

Höxter (red). Nach der Schlägerei auf der Osterkirmes in Höxter, bei der am vergangenen Mittwoch ein 36-Jähriger aus Höxter nach einem Schlag ins Gesicht gestürzt war und lebensgefährliche Verletzungen erlitt, hat sich der gesuchte Tatverdächtige der Polizei gestellt. Es handelt sich um einen 18-Jährigen aus Höxter. Am Freitagabend erschien der Gesuchte auf der Polizeiwache in Höxter, schilderte in der Vernehmung, wie sich die Schlägerei auf dem Kirmesgelände mit mehreren Beteiligten entwickelt hatte und räumte seine Beteiligung an dem Geschehen weitgehend ein. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde er zunächst wieder entlassen, ein Strafverfahren ist eingeleitet. Der Geschädigte schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Donnerstag, 18. April 2019 13:17 Uhr

Höxter (red). Zu einer Körperverletzung mit schweren Folgen ist es am Mittwoch, 17. April, am Floßplatz in Höxter gekommen. Um 23.02 Uhr wurde die Polizei Höxter über eine Schlägerei informiert, die sich auf dem Gelände der Osterkirmes abgespielt hat. Nach ersten Erkenntnissen soll in 36-Jähriger aus Höxter zunächst mit einer anderen Person in Streit geraten sein. Daraufhin sei ein weiterer bislang unbekannter Mann hinzugekommen und habe dem 36-Jährigen unvermutet mit der Hand ins Gesicht geschlagen. Der 36-Jährige stürzte zu Boden und erlitt durch den Aufprall schwere Verletzungen. Er musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren werden, in dem er weiterhin stationär versorgt wird. Es besteht Lebensgefahr.

Der Täter flüchtete in unbekannte Richtung und konnte im Laufe der anschließenden Fahndung nicht aufgefunden werden. Er soll 17 bis 19 Jahre alt sein und wird beschrieben als 1,85 bis 1,90 Meter groß, sehr schlanke Figur, leichter Bartansatz. Er trug eine auffällige weiße Kappe mit Adidas-Streifen. Die Polizei in Höxter bittet um weitere Hinweise unter der Telefonnummer 05271/962-0. /nig

Mittwoch, 17. April 2019 16:08 Uhr

Höxter (red). Aufgrund einer Rauchentwicklung in einer Großdruckerei im Industriegebiet Zur Lüre in Höxter musste die Feuerwehr am späten Dienstagabend gegen 22:50 Uhr anrücken. Ausgelöst hatte nach Feuerwehrangaben die Brandmeldeanlage des Beriebes, in dem noch fleißig produziert wurde. Als die Feuerwehr Höxter den Einsatzort erreichte, stellte sie unter der Einsatzleitung Steven Noble fest, dass ein Raum verraucht war. Unter „Atemschutz“ erkundeten die Feuerwehrleute die Einsatzstelle dann genauer mit einem „Kleinlöschgerät“. Vorsorglich haben sie eigenen Angaben zufolge auch eine Wasserversorgung aufgebaut. Der Betrieb musste dazu vorsorglich geräumt werden in Abstimmung mit der Betriebsleitung des Unternehmens. Woher die Verrauchung jedoch kam, konnte nicht weiter lokalisiert werden. Es erfolgte eine Übergabe an den Betreiber, der weitere Nachkontrollen in der Nacht organisieren sollte. Die Freiwillige Feuerwehr Höxter war mit insgesamt vier Einsatzfahrzeugen vor Ort, darunter auch eine Drehleiter und ein Rettungswagen. Genau eine Stunde später, um zehn Minuten vor Mitternacht vermeldet die Feuerwehr Höxter Einsatzende.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Mittwoch, 17. April 2019 09:57 Uhr

Höxter (red). Am Samstag, den 13. April, ist auf dem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäftes, im Bereich Albaxer Straße/ Brenkhäuser Straße, ein blauer 1er BMW beschädigt worden. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Der BMW war von 21:10 Uhr bis 21:30 Uhr vor dem Gebäude, in der zweiten Reihe, auf dem ersten Parkplatz, rechts neben dem Zufahrtsweg, geparkt des Marktes abgestellt. Als der Eigentümer zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er Beschädigungen fest. Der Sachschaden beträgt rund 1.500 Euro. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten sich an die Polizei in Höxter, Tel. 05271-9620, zu wenden.

Unsere Videothek
Politik
Freitag, 19. April 2019 09:25 Uhr
GRÜNE im Kreis Höxter feiern Jubiläum - 40 Jahre Politik der geborgten Erde
Montag, 15. April 2019 11:40 Uhr

Höxter (red). Die öffentliche Veranstaltung stand unter dem Umweltthema „Bienen“ und hat bei den Besuchern ein reges Interesse gefunden: Der stv. Vorsitzende im Landesverband NRW der Westfälischen und Lippischen Imker e.V. und Vorsitzender des Imkervereins Höxter, Hubert Otto, brachte den Zuhörern zuerst die Bienenpopulation an sich näher, die Entwicklung der Imkerei und die erfreuliche Situation, dass bei den Neuimkern ein 52%tiger Frauenanteil zu verzeichnen ist. Herr Otto führte die in Deutschland produzierte und verbrauchte Honigmenge an und verwies auch auf Importe außerhalb und innerhalb der EU. Anschauungsmaterial brachte der Aufbau eines Bienenkastens, das Leben im Bienenstock und praktische Hinweise zum Bau eines Insektenhotels. Ein Appell lautete: „Weniger Steine in den Garten und dafür die Gänseblümchen auch einmal auf dem Rasen stehen lassen“. Um weitere Erkenntnisse im kleinen Rahmen zu erhalten, bieten Herr Otto und auch weitere Imker Führungen an. Fazit der Besucher: Die Bienen sind eine Wissenschaft für sich.

Das Thema wurde auch von Frau Birgit Ernst aufgegriffen, die Europawahlspitzenkandidatin der CDU in OWL Lippe. Frau Ernst stellte sich den Besuchern vor und gab bereits einen kleinen Einblick über ihre Arbeit und Vorstellungen für den Fall ihrer Wahl im neuen Parlament. 

Die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Höxter, Ilona Drüke, verwies auf weitere Möglichkeiten, die Kandidatin und ihre Wahlvorhaben kennenzulernen: Frau Ernst ist am Mittwoch, den 08.05.2019, auf dem traditionellen Schweinemarkt in Höxter anzutreffen und am Samstag, den 25.05.2019, zusammen mit dem jetzigen Europaparlamentarier Elmar Brok auf dem Marktplatz in Höxter. Stadt-und Ortsverband Höxter freuen sich, wenn die Bürger dann regen Kontakt zur Kandidatin aufnehmen und vor allem, ihr Wahlrecht zur Stimmabgabe per Briefwahl oder in den Wahllokalen am 26.05.2019 nutzen.

Foto: CDU Höxter

Samstag, 13. April 2019 09:21 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Landtag debattierte in dieser Woche über die Zukunft der Energiepolitik in Nordrhein-Westfalen. Zum beschlossenen Antrag „Vernunft und Verlässlichkeit – Ausbau der Windenergie in geordnete Bahnen lenken“ der NRW-Koalition sprach auch der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Goeken und machte deutlich: „Wir wollen keinen Windkraftausbau mit der ideologischen Brechstange, sondern einen vernünftigen Ausbau mit Maß und Mitte und mit möglichst hoher Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern. Wir wollen auch weiterhin mit ihnen Gespräche führen und nach Lösungen für die Ängste und Sorgen der Windkraftkritiker suchen. Nur so können wir für eine breite Akzeptanz sorgen. Wir als CDU Fraktion glauben nicht, dass die Menschen in unserem Land käuflich sind und eine finanzielle Beteiligung, wie SPD und Bündnis 90/Die Grünen es fordern, allein zielführend ist. Daher werden wir uns auch weiterhin dafür einsetzen, dass es eine erneute Länderöffnungsklausel geben wird, um einen nordrhein-westfälischen Mindestabstand festzulegen. Die Kommunen in unserem Land brauchen endlich wieder mehr Planungssicherheit. Hierfür müssen rechtssichere Vorschriften festgelegt werden. Mit unserem Antrag, welcher vom Parlament beschlossen wurde, haben wir einen weiteren Schritt in diese Richtung gemacht. Wir als NRW-Koalition werden weiterhin an unserer Forderung festhalten.“

Foto: Goeken

Wirtschaft
Donnerstag, 18. April 2019 09:21 Uhr
Sparkasse Höxter veranstaltet buntes Ostergewinnspiel unter dem Motto „Gewinnen ist einfach. Wenn Ihre Sparkasse 15.000 Euro verlost!“
Mittwoch, 03. April 2019 08:01 Uhr

Höxter (red). Bei einer Feierstunde wurde der ehemalige Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE), Reinhard Spieß, verabschiedet und sein Nachfolger, Christian Jostes, willkommen geheißen. Rund 150 Gäste applaudierten, als Pfarrer Wilhelm Koch, der über 20 Jahre die Geschicke der KHWE als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung begleitete, zusammenfasste: "Reinhard, Du hast Dich durchgekämpft und alle Eitelkeiten und alle Anfechtungen ausgehalten. Du hast den Erhalt der vier Standorte des Klinikum Weser-Egge erreicht und warst Dir nie zu fein, Deine Standpunkte zur Diskussion zu stellen." Marcel Giefers, Vorsitzender des KHWE-Verwaltungsrates, pflichtete dem bei: "In den vergangenen 14 Jahren haben Sie Meilensteine erreicht für das Unternehmen. Wir danken Ihnen, dass Sie alle dafür notwendigen Schritte mit starker Willenskraft begleitet haben." 

Reinhard Spieß seinerseits betonte, dass er ohne ein leistungsfähiges Team im Rücken niemals so erfolgreich hätte agieren können. Er dankte allen Mitarbeitern für Ihre Unterstützung, insbesondere den Ärzten und Pflegenden für Ihren Einsatz auf den Stationen und direkt am Patienten. Besondere Anerkennung richtete er stellvertretend für die Kollegen aus der Verwaltung an den Kaufmännischen Direktor der KHWE, Stefan Opitz, und an Chefarzt Dr. Eckhard Sorges als wichtigen Repräsentanten der Ärzteschaft. "Sie waren stets gute Berater und verlässliche Partner."

Mit seinem Bild vom Drachenboot auf der Weser, das die KHWE-Mitarbeiter sicher über die Weser steuern, liefert Uli Krooß, Vorsitzender der beiden Mitarbeiter-Vertretungen, seinem nachfolgenden Redner Christian Jostes eine Steilvorlage. "Ich habe vier Jahre lang an der Havel gearbeitet und kenne die Untiefen von Flüssen. Ich will ein guter Steuermann für Sie sein und seien Sie sicher: Ich kann auch rudern!", so Christian Jostes. Christian Jostes (47) ist Betriebswirt und arbeitet seit vielen Jahren in leitender Funktion in der Gesundheitsbrache, zuletzt als Geschäftsführer in den Krankenhäusern in Winterberg und Korbach.

Foto: KHWE

Montag, 01. April 2019 09:48 Uhr

Kreis Höxter (TKu). Berufliche Praxisluft geschnuppert haben die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe acht des Gymnasiums Steinheim, der Realschule Steinheim und der Peter-Hille-Schule Nieheim gemeinsam mit ihren Erziehungsberechtigten beim „Tag der offenen Betriebstür“ im Norden des Kreises Höxter. Auch die Asklepios Weserberglandklinik war ein Anlaufpunkt von vielen für zehn Schülerinnen und Schüler zur beruflichen Orientierung. Wir begleiteten eine Gruppe dieser drei Schulen, die sich allesamt für die Gesundheitsberufe interessieren, die an der Asklepios Weserberglandklinik gelehrt und praktiziert werden.

Sämtliche Teilnehmer/innen dieses Aktionstages erhielten die besondere Gelegenheit, ein zuvor ausgewähltes Berufsfeld gezielt kennenzulernen und mit Auszubildenden, Facharbeitern und Unternehmern im jeweiligen Bereich ins Gespräch zu kommen. Schwerpunkt dabei war es „sich auszuprobieren“ und Materialien, Arbeitsgeräte oder aber auch Arbeitsabläufe kennen zu lernen. Die so gesammelten Erfahrungen sollen den Jugendlichen helfen, sich bei der späteren Berufswahl besser zu orientieren, erklärt WBK-Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer, der die Jugendlichen samt ihrer Erziehungsberechtigten im Andachtsraum begrüßen konnte.

Der Geschäftsführer stellte sich und sein Team sowie die Asklepios Weserberglandklinik mit seinen unterschiedlichen Fachabteilung ein Stück weit näher vor. Auch wie es mit der Klinik nach dem millionenschweren Neubau und dem Abriss der alten Klinik weiter geht, davon berichtet Rüdiger Pfeifer. Infos zu Therapieangeboten und Arbeitsbereichen innerhalb der Klinik lieferte die Therapieleiterin Diethild Borchert. Über die Medischulen und damit verbundene Ausbildungsmöglichkeiten referierten Simone Wiemers (Leiterin der Ergotherapie-Schule) gemeinsam mit Herrn Schwan (Leiter Physiotherapieschule) für die Eltern und Erziehungsberechtigten. Seit mehr als 35 Jahren bieten die Medischulen in Höxter gemeinsam mit der Weserbergland-Klinik die Ausbildungen zur Physiotherapie und Massage an und seit kurzem auch zur Ergotherapie. Einmalig sei dabei die kliniknahe Ausbildung, die enge Verzahnung von Theorie und Praxis sowie die fachliche Anbindung an einen der größten und modernsten Klinikbetreiber Europas, sagt Simone Wiemers von der Ergotherapieschule.

Die Absolventinnen und Absolventen hätten laut Wiemers zurzeit die allerbesten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Für die Jugendlichen ging es derweil in die praktische Berufsfelderkundung in der Therapieabteilung. Hier wurden die unterschiedlichen Themenfelder wie Physiotherapie, Massage, Psychologie, Logopädie oder Ergotherapie vorgestellt. Die Reha-Geräte Schliti, Spacecurl oder MTT für das Kraft-Ausdauer-Training durften die Schüler auch selbst einmal ausprobieren. Felix Weinert von der Realschule Nieheim hat der Tag in der Weserbergland-Klinik sehr gut gefallen. Er hat sich schon vorab für diese Berufsrichtung interessiert, da er sich wie sein Klassenkamerad Malte Oeynhausen auch für Sport begeistert. Der Tag endete mit einer Aussprache und der Rückfahrt im Bus.

Fotos: Thomas Kube

Sport
Freitag, 19. April 2019 09:46 Uhr
Schachfreunde praktisch aufgestiegen
Dienstag, 16. April 2019 09:16 Uhr

Höxter (red). Die fußballbegeisterten Jugendlichen vom Jugendtreff im Mehrgenerationenhaus in Eschershausen haben den „Juzi-Cup“ gewonnen. Neben fußballerischem Können war auch eine große Portion Kondition gefragt, um sich von neun Mannschaften an die Spitze zu setzen. Der Jugendtreff Höxter hatte in Kooperation mit Projekt Begegnung zu einem fairen Wettstreit in die Fußball-Arena Bolzano in Höxter eingeladen.

Teilnehmen konnten Jugendliche von 13 bis 19 Jahren aus dem Kreis Höxter und dem Landkreis Holzminden, die Jugendtreffs besuchen oder anderen Jugendgruppen angehören. Neben den Organisatoren vom Jugendtreff Höxter meldeten folgende Kooperationspartner ein Team für das Turnier im Bolzano an: Jugendbistro Beverungen, Jugendzentrum Delligsen, Jugendtreff im Mehrgenerationenhaus Eschershausen (Juts), Jugendraum Herstelle, Kickers DeluHXe Höxter, Jugendtreff Eckpunkt Steinheim sowie STEP mobile Jugendarbeit mit jeweils einem Team aus Holzminden und Stadtoldendorf. 

Auf den beiden Kleinfeldern wurde das Turnier im Ligaprinzip ausgetragen, das heißt, jeder spielte gegen jeden. Am Ende gewann die Mannschaft mit den meisten Punkten und das waren die Juts-Kicker aus Eschershausen. Den zweiten Platz holten die Lokalmatadoren Kickers DeluHXe Höxter vor dem Team der mobilen Jugendarbeit STEP aus Stadtoldendorf. Der Sieger nahm nicht nur einen kleinen Pokal, sondern auch einen neuen Ball mit nach Hause, der mit dem Logo des Juzi-Cups bedruckt ist.

„Unser Turnier führt die sehr verschiedenen Gruppierungen aus mehreren Ortschaften in den beiden Kreisen zusammen“, erläutert Organisator Peter Kamischke von Projekt Begegnung. „So können sich Jugendliche kennenlernen, die unterschiedlichen Altersgruppen und Kulturkreisen entstammen. Auf diese Weise werden Vorurteile abgebaut und ein Blick über den Tellerrand möglich.“ Gleichzeitig werde der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaften gestärkt.

Foto: Projekt Begegnung

Sonntag, 14. April 2019 09:31 Uhr

Neuhaus/Holzminden (red). Der Ju-Jutsu Yawara Neuhaus e. V. richtete im Februar einen Selbstverteidigungskurs für Kampfsportinteressierte aus. Der Kurs, welcher unter der Leitung von Christian Wulff (1. Dan Ju-Jutsu) und Sophie Diekmann (1. Dan Ju-Jutsu) stattfand, beschäftigte sich während der vier Wochen mit Grundlagen der Selbstverteidigungslehre.

Zu Beginn des Kurses lernten die Teilnehmer/innen ihre Energie zu nutzen, indem sie mit größtmöglicher Kraft auf ein Schlagpolster einschlugen. Bereits nach wenigen Versuchen waren viele überrascht, wie viel ungeahnte Kraft in ihnen steckt. Im nächsten Schritt wurde auf das Abwehren einer Ohrfeige bzw. eines Schlages von außen in Kopfhöhe eingegangen. Durch das Erlernen einer passiven Abwehrbewegung, wurde gezeigt wie schwere Verletzungen oder sogar der Verlust des Bewusstseins verhindert werden können. Anschließend wurde das Nutzen der eigenen Stimme eingebaut, indem sich die Trainingspartner gegenseitig attackierten. Hierbei wurden durch Verlagerung des eigenen Schwerpunktes und zielgerichtetes Ausstrecken der Arme der Angreifer auf Distanz gehalten.

Unterstützt wurde diese Technik durch einen kräftigen Schrei. Ralf Lorasch (3. Dan Ju-Jutsu) machte an dieser Stelle deutlich, dass der Schrei zu einer verbesserten Körperspannung, Aufmerksamkeit von Passanten und Irritation des Angreifers führt. Jeder dieser drei Faktoren spielt eine wichtige Rolle in einer Notlage. Im weiteren Verlauf des Kurses folgten zusätzliche Techniken und Tipps zu Verhaltensweisen, die in einer bedrohlichen Situation helfen können. In der letzten Trainingseinheit wurde das erlernte Wissen der Teilnehmer/innen in Form eines Szenarien -Parcours auf die Probe gestellt. Jeweils einzeln musste die abgedunkelte Sporthalle mit versteckten Angreifern sowie anderen Überraschungen durchquert werden und so spontan auf die unterschiedlichen Situationen reagiert werden. Im Anschluss wurde der Parcours reflektiert und der Kurs erfolgreich abgeschlossen.

Das Trainerteam möchte sich auf diesem Wege noch einmal für die zahlreiche und gute Mitarbeit aller Kursteilnehmer/innen bedanken und freut sich einige von ihnen inzwischen zu den Vereinsmitgliedern zählen zu können. Informationen über Ju-Jutsu und Trainingszeiten für Holzminden und Neuhaus finden Sie auf https://www.ju-jutsu-yawara-neuhaus.de/ und der Facebook Seite des Vereins. Für Fragen steht das Trainerteam per E-Mail und telefonisch zur Verfügung.

Foto: Yawara

Panorama
Dienstag, 09. April 2019 12:02 Uhr
Saisonstart des Weserschiffes „Hessen“
Samstag, 06. April 2019 09:09 Uhr

Bad Karshafen (red). Nach der erfolgreichen Flutung des historischen Hafenbeckens und der Wiederanbindung Bad Karlshafens an die Weser kann nun die Umgebung des Hafens so gestaltet werden, wie es der bau-kulturellen Bedeutung des Ensembles als barocke Planstadt angemessen ist.

3,55 Millionen Euro von insgesamt 140 Millionen stellt der Bund im Rahmen der Förderung „Nationale Projekte des Städtebaus 2018/19“ für die Aufwertung des Hafenumfelds in Bad Karlshafen zur Verfügung. Die Fördermittel unterstützen Projekte in Städten und Gemeinden mit denen Herausforderungen in der Stadt- und Gemeindeentwicklung auf innovative und mutige Weise gelöst werden. 

„Dies trifft auf Bad Karlshafen in besonderem Maße zu, denn die Hafenöffnung war und ist ein heftig umstrittenes Projekt. Ein mutiger Schritt für die Förderung des Tourismus in der historischen Stadt.“, so die Abgeordnete Esther Dilcher. „Ich bin überzeugt, dass sich der restaurierte Hafen zukünftig eine Magnetwirkung erzeugen wird – er wird nicht nur für kulturbegeisterte Besucherinnen und Besucher nach Bad Karlshafen locken, sondern kann zukünftig auch für den Wasser- und Aktivtourismus genutzt werden. So profitier das ganze Umland. Als Nachbar-Abgeordneter und Jury-Mitglied freue ich mich, dass der Bund dazu einen entscheidenden Beitrag leistet“, so der Abgeordnete Christian Haase.

„Wir wünschen der Stadt Bad Karlshafen, dass die Wiederbelebung der Hafenanlage die bereits jetzt spürbare Aufbruchsstimmung weiter verstärkt und mit Investitionen in Gastgewerbe und Immobilien zum weiteren Aufschwung der Stadt beiträgt.“, so Esther Dilcher und Christian Haase abschließend.

Dienstag, 02. April 2019 06:05 Uhr

Bad Karlshafen (red). „Ein außerordentliches Erlebnis erwartet die Besucher unserer nächsten Matinée", verspricht Michael Heib, Leiter der Musikschule Bad Karlshafen e.V. Vor fast 20 Jahren entwickelte der Schauspieler und Musiker Stephan Knies ein Soloprogramm mit Werken von Johann Sebastian Bach und Rainer Maria Rilke. Noch heute bei der Wiederaufnahme des Programms staunt Knies immer wieder, wie sich die Werke wechselwirkend ergänzen, obwohl 200 Jahre zwischen ihnen liegen. Am Sonntag, dem 7. April rezitiert und spielt Knies aus den Duineser Elegien von Rilke und Bachs Solosonaten für Violine. Die Veranstaltung beginnt um 11.15 im Landgrafensaal des Rathauses.

Stephan Knies studierte Violine und Dirigieren in Würzburg und Dublin, spielt im Netherlands Symphony Orchestra, Enschede und ist mit dem Klaviertrio MusicATre unterwegs. Engagements als Schauspieler oder Theaterkomponist belegen, wie sehr ihn immer wieder die Verbindung von Musik und Wort interessiert. „Beim Studium der Duineser Elegien ist mir aufgefallen, dass der dramaturgische Verlauf des Gedichtzyklus fast gleich ist mit dem der Sonate, die ich gerade geübt hatte. So kam die Idee, das mal zusammen zu probieren“, erklärt Knies sein Programm, das er – Text wie Musik – auswendig vorträgt und mit Bachs berühmter Chaconne schließt. Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.

Weitere Termine in der Reihe der Rathauskonzerte finden Sie auf der Internetseite der Musikschule Bad Karlshafen e.V.: www.musikschule-karlshafen.de

Foto: Sandra Maus

Donnerstag, 28. März 2019 09:45 Uhr

Borgentreich (red) Die BSG Borgentreich trauert um ihren langjährigen früheren Vorsitzenden Josef Schumacher, der kürzlich im Alter von 84 Jahren verstorben ist. „Mit Josef verlieren nicht nur wir einen hervorragenden Fürsprecher für den Behindertensport“, so die BSG-Vorsitzende Gisela Lattrich, „sondern auch einige Borgentreicher Vereine vermissen einen treuen Freund, fröhlichen Kameraden und anpackenden Macher. Die ganze Vereinsfamilie wird Josef Schumacher ein ehrendes Andenken bewahren.“ In Köln geboren, dort im Krieg ausgebombt verschlug es den gelernten Maurer in den Westerwald. Bei der Bundeswehr fand Josef Schumacher einen sicheren Arbeitgeber, der ihn nach Borgentreich versetzte. Hier lernte er seine spätere Ehefrau Gisela kennen, mit der er zwei Söhne hatte und sich auch an sechs Enkeln erfreute. In seinem Haus im Holtrupper Weg steckte natürlich viel Eigenleistung. Manch junger in Borgentreich stationierter Soldat hat bei ihm als Fahrlehrer das Autofahren gelernt. Herzinfarkt und eine Bypass-Operation beendeten dann seine aktive Berufslaufbahn.

Die rheinische Frohnatur Josef Schumacher war allseits beliebt und im MGV Arion, im Wanderverein und in der Schützenbruderschaft Borgentreich aktiv. Lange Jahre engagierte sich der Verstorbene ebenso im Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge; er begleitete manche Fahrt junger Menschen zur Gräberpflege nach Frankreich. Sein besonderes Augenmerk lag aber auf der Förderung des Behindertensports. Gut zwanzig Jahre wirkte er im Vorstand der BSG Borgentreich, zuletzt als 1. Vorsitzender. Die Belange der Menschen mit gesundheitlichem Handicap lagen ihm besonders am Herzen. Unter seiner Führung ist die BSG Borgentreich nicht nur in der Orgelstadt, sondern auch weit darüber hinaus bekannt geworden. Besonders die geselligen Veranstaltungen, die unter seiner Regie entstanden, haben vielen älteren Menschen einen sozialen Zusammenhalt gegeben und allen Teilnehmern viel Freude bereitet. Die Karnevalszeit war Josef Schumacher natürlich immer sehr wichtig; keine Sitzung mit „Kölle Allaaf“ wurde verpasst. Josef Schumacher wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und der Vereine auf dem Friedhof der Orgelstadt Borgentreich beigesetzt.

Foto: Privat

Dienstag, 26. März 2019 08:01 Uhr

Bad Karlshafen (red). Am Samstag, dem 6. April ist es wieder soweit: zwischen 11 und 13.30 Uhr warten erfahrungsgemäß zwischen 100 und 200 Fahrräder und Zubehörartikel auf Käuferinnen und Käufer in der Bad Karlshafener Marie-Durand-Schule. Gemeinsam mit dem Kfz-Service und Fahrradshop Ulbricht veranstaltet die Schule die große Fahrradbörse zum 17. Mal. Jeder kann für diesen Gebrauchtmarkt alles, was ohne Motor rollt sowie Pedelecs und Zubehör abgeben und zum Verkauf anbieten. Kauf und Verkauf erfolgen wie immer privat, zehn Prozent des Verkaufspreises gehen als Spende an den Förderverein der Marie-Durand-Schule. Abgegeben werden können die Artikel am Freitag, dem 5. April von 16 bis 18 Uhr und am Samstag vor dem Verkauf zwischen 9 und 10.30 Uhr.

Foto: Markus Löschner

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