Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Mittwoch, 17. Juli 2019 15:57 Uhr
Wahrzeichen ist nach 70 Jahren Geschichte: Mittwochmorgen fiel der Brückenbogen
Mittwoch, 17. Juli 2019 12:44 Uhr

Höxter (r). Erneut möchte der Kreis Höxter besonderes ehrenamtliches Engagement im Bereich interkulturelle Verständigung prämieren: Ab sofort können sich Einzelpersonen, Vereine oder Gruppen wieder für den Integrationspreis bewerben. Dieser wird am 20. November bei einem großen Dankeschön-Fest in der Beverunger Stadthalle gemeinsam mit dem neuen Heimatpreis des Kreises verliehen.+++ Insgesamt 1.634 Menschen haben sich 2017 an der Abstimmung zum ersten Integrationspreis des Kreises Höxter beteiligt und im Internet für ihren Favoriten gestimmt. „Natürlich hoffen wir in diesem Jahr auf eine mindestens ebenso tolle Beteiligung“, sagt Landrat Friedhelm Spieker. „Wir sind auch schon sehr gespannt auf die hoffentlich zahlreichen Bewerbungen. Potenzielle Preisträger gibt es in unserem Kulturland genug, denn viele Menschen setzen sich ehrenamtlich ganz hervorragend für die Integration ein.“

Der Integrationspreis soll dieses vielfältige Engagement würdigen. Bewerbungen können noch bis zum 15. September 2019 eingereicht werden. Unter dem Motto „Wir (er)leben Vielfalt“ sind Vereine, Projekte, Initiativen, Schulen, Kindertageseinrichtungen und Einzelpersonen aufgerufen, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. „Mitmachen lohnt sich“, ermuntert die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter (KI), Filiz Elüstü, ehrenamtlich Aktive, zügig eine Bewerbung einzureichen. Denn auch der Integrationspreis 2019 wird wieder in drei Kategorien vergeben. „Das erhöht die Chancen“, so Elüstü.

Der Integrationspreis wird gefördert und unterstützt von den NRW Landesministerien für Schule und Bildung sowie Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

Drei Kategorien

In Kategorie 1 ist der Preis mit 1.000 Euro dotiert. Bewerben können sich Projekte, die Einheimische und (Neu-)Zugewanderte zusammenbringen. Kategorien 2 und 3 sind mit jeweils 500 Euro dotiert. Kategorie 2 richtet sich speziell an (Neu-)Zugewanderte, die sich im Kreis Höxter bereits selbst ehrenamtlich für ihre Mitmenschen engagieren. In der Kategorie 3 werden Ehrenamtliche ausgezeichnet, die sich vorbildlich für die Integration von (Neu-)Zugewanderten in ihre neue Heimatstadt engagieren. „Es ist außerordentlich positiv, dass sich im Kreis Höxter so viele Menschen in den langwierigen Integrationsprozess einbringen und ein gutes Miteinander fördern“, betonte KI-Leiterin Elüstü. Die Idee, interkulturelles Engagement auszuzeichnen, entstand in den Integrationskonferenzen. Von dort stammt auch der Wunsch, die Gewinner mit Beteiligung der Bevölkerung zu ermitteln. Dies soll nach einer Jury-Auswahl von Nominierten durch ein Online-Voting realisiert werden.

Auswahlverfahren

Bewerben können sich ehrenamtlich Engagierte, (Neu-)Zugewanderte und Einheimische aber auch Schulen, Kindertageseinrichtungen, Unternehmen und Migrantenorganisationen, die mit vielfältigen Initiativen die Integration und das interkulturelle Verständnis fördern. Zugelassen sind eigene Bewerbungen und Vorschläge anderer. Eine Jury wird aus den eingegangenen Bewerbungen in jeder Kategorie eine engere Vorausauswahl von Nominierten treffen, die mit ihren Projekten in den Regionalmedien und im Internet öffentlich vorgestellt werden. Bürgerinnen und Bürger haben dann die Möglichkeit, aus den Reihen der Nominierten ihre Favoriten auszuwählen.

Jury

Der Jury gehören Landrat Friedhelm Spieker, Kreisdirektor Klaus Schumacher, ein Vertreter des Kreistages, Vertreter des Integrationsbeirates, Mitarbeiter des Kommunalen Integrationszentrums und des Kreises Höxter an. An der Auswahl der Gewinner aus dem Kreis der Nominierten können sich alle Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Prämiert werden die Gewinner beim „Dankeschön-Fest“ am Mittwoch 20. November 2019, ab 16.30 Uhr in der Stadthalle in Beverungen. „Mit dem Fest möchten wir ein sichtbares Zeichen der Wertschätzung setzen“, sagt Landrat Spieker.

Jetzt bewerben

Bewerbungen um den Integrationspreis 2019 können bis zum 15. September 2019 beim Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter (KI), Moltkestraße 12, 37671 Höxter eingereicht werden. Für Fragen stehen Filiz Elüstü (05271/965-3612, f.eluestue@kreis-hoexter.de) und Elif Bozkurt (05271/965-3610, e.bozkurt@kreis-hoexter.de ) vom KI zur Verfügung.

Bewerbungsunterlagen, Teilnahmebedingungen und Informationen: www.integration.kreis-hoexter.de

Foto: Kreis Höxter

 

Mittwoch, 17. Juli 2019 11:39 Uhr

Bad Lippspringe/Höxter (r). Vor zwei Jahren hat die Landesgartenschau in Bad Lippspringe stattgefunden. Was ist von der Landesgartenschau geblieben und wie nachhaltig hat sich die Schau auf Bad Lippspringe ausgewirkt? Der Förderverein Landesgartenschau Höxter e.V. möchte sich vor Ort ein Bild darüber machen. Aus diesem Grund bietet der Förderverein allen Interessierten eine Fahrt zum ehemaligen Landesgartenschaugelände nach Bad Lippspringe an.

Begrüßt wird die Gruppe von der Geschäftsführung der Gartenschau Bad Lippspringe GmbH. Es folgt ein ca. 90-minütiger geführter Rundgang über das Gartenschaugelände. Im Anschluss wird die Gruppe im Gartenschau-Café einkehren und bei Kaffee und Kuchen den Nachmittag ausklingen lassen. Lassen Sie uns gemeinsam einen Nachmittag unter dem Motto der Gartenschau „Blumenpacht und Waldidylle“ verbringen und mit den Akteuren vor Ort über die Erfahrungen mit einer Landesgartenschau sprechen.

Die Busfahrt findet am Samstag, den 27. Juli 2019 statt. Abfahrt ist um 13.00 Uhr an der Haltestelle Luisenstraße (altes Hallenbad). Um 18.00 Uhr geht es dann wieder Richtung Höxter. Anmeldungen zu dieser Fahrt werden unter Entrichtung des Kostenbeitrags in Höhe von 24 Euro bei Bücher Brandt in der Westerbachstraße 6 in Höxter entgegengenommen. Im Preis sind Kaffee und Kuchen, die Busfahrt, Eintritt und Gästeführer enthalten. Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 24. Juli 2019.

Foto: Gartenschau Bad Lippspringe GmbH

Mittwoch, 17. Juli 2019 10:01 Uhr

Höxter (r). Hitzewellen, Trockenperioden, Starkregen, Stürme: Das Klima verändert sich und das Wetter wird extremer. Klimagerecht zu planen und zu bauen ist eine Aufgabe der Landschaftsarchitektur – nur wer bedenkt, wie sich Sonne, Schatten, Wind und Regen auswirken, kann Orte mit dauerhaft hoher Lebensqualität schaffen. Den aktuellen Wissensstand zum Thema hat Professor Hendrik Laue von der TH OWL in einem Handbuch zusammengefasst.

Wer im Hochsommer durch eine Altstadt in Spanien flaniert, merkt: Die engen Gassen schützen vor der Sonne, spenden Schatten und regen die Luftbewegung an. In Skandinavien hingegen wollen die Gebäude mit großen Fenstern jeden Sonnenstrahl einfangen. Klimagerecht bauen und gestalten – das ist in der Landschaftsarchitektur in Vergessenheit geraten, stellt Professor Dr. Hendrik Laue fest. Er leitet das Fachgebiet Spezialbauweisen im Landschaftsbau an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Höxter und hat ein Handbuch veröffentlicht, das den Wissensstand zur klimagerechten Landschaftsarchitektur bündelt.

Fehlender Austausch zwischen Meteorologen und Planern

„Das Wissen, wie man sinnvoll mit dem Klima umgeht, ist bei den Klimatologen und Meteorologen vorhanden. Aber es kommt nicht bei den Planern an“, erklärt Laue, der mit seinem Buch ein „Kommunikationsinstrument zwischen den Berufsdisziplinen“ schaffen wollte. Er hat die Themen mit vielen Bildern und Beispielen aufbereitet. Grafiken zeigen beispielsweise den Einfluss der unterschiedlichen Klimazonen auf, von gemäßigt über mediterran bis tropisch. Außerdem schlüsselt der Autor auf, wie Planer mit messbaren Größen umgehen können wie Strahlung, Lufttemperatur, Luftfeuchte, Wind und Niederschlag. Und er zeigt, wie Landschaftsarchitekten die Gegebenheiten einbeziehen sollten, die das Klima beeinflussen: geographische Breite, Topographie, Kontinentalität, Bodenoberflächen, Jahres- und Tageszeiten und die Bebauung. „Der sensible Umgang mit Vegetation, Boden und Materialien kann erheblich dazu beitragen, klimatisch ungünstige Bedingungen abzupuffern“, betont Laue.

Städte sind besonders betroffen

Besonders viel Gestaltungsspielraum haben Landschaftsarchitekten in Städten – und gerade dort ist der Bedarf an klimagerecht gestalteten Flächen sehr hoch: Mehr als die Hälfte aller Menschen weltweit lebt in Städten, Tendenz steigend. Und dort wirkt sich der Klimawandel besonders stark aus. Wenn immer mehr Flächen versiegelt werden, dann hat das einen negativen Einfluss auf das Stadtklima und verschlechtert die Lebensbedingungen. Pflanzen hingegen haben gleich zwei wichtige Funktionen: Sie entziehen der Luft das Kohlenstoffdioxid und helfen gegen sommerliche Hitze. „In Deutschland besonders geeignet sind die Laubbäume: Im Sommer spenden sie Schatten und sorgen durch die Verdunstung für Abkühlung. Im Winter haben sie keine Blätter und lassen Licht und Wärme durch“, erklärt Laue. Wenn Planer Plätze und Parks in Städten gestalten, sollten sie also beachten, nicht alle Flächen zu versiegeln und mit Pflanzen für mehr Aufenthaltsqualität zu sorgen. Wie dies genau aussehen kann, welche Pflanzen und Baustoffe geeignet sind, müssen sie dabei individuell für jeden Ort entscheiden – mit Blick auf den Jahresverlauf der einfallenden Strahlung, des Regens, des Winds.

Lernen über den Lehrplan hinaus

Das Handbuch richtet sich an Studierende, aber auch alle Berufstätigen in Landschaftsarchitektur und -bau. Denn: „Die Generalisten fehlen, die das Wissen zusammenführen. Es gibt zunehmend nur noch Spezialisten – die klimagerechte Gestaltung ist bundesweit im Studium in den vergangenen Jahren aus dem Lehrplan gefallen“, sagt Laue. Die Studierenden der Fächer Landschaftsarchitektur, Landschaftsbau und Grünflächenmanagement sowie Freiraummanagement am Standort Höxter der TH OWL können in der Hochschulbibliothek auf das Handbuch zugreifen.

Foto: Katharina Thehos, TH OWL

Dienstag, 16. Juli 2019 12:35 Uhr

Kreis Höxter (r). „Mit euren Ideen und eurem vorbildlichen, außerschulischen Engagement habt Ihr bewiesen, dass ihr die Gestalterinnen und Gestalter von Morgen seid.“ Mit diesen lobenden Worten dankte Landrat Friedhelm Spieker den siegreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren Einsatz beim Wettbewerb „Jugend forscht“. Insgesamt elf Schülerinnen und Schüler aus dem Kreisgebiet konnten die Jury mit ihren Ideen überzeugen.

Vertreten haben sie dabei das Hüffertgymnasium Warburg, das Gymnasium St. Xaver Bad Driburg und die Schulen der Brede Brakel. Insgesamt wurden sechs Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus dem Kreis Höxter beim Regionalwettbewerb ausgezeichnet. Zwei davon wurden mit dem ersten Preis prämiert und qualifizierten sich so für den Landeswettbewerb.

„Auf euch, die junge Generation, ist unsere Gesellschaft angewiesen. Die Herausforderungen, vor denen wir Erdenbürger stehen, könnten komplexer kaum sein“, sagte Landrat Spieker. Zudem warnte er davor, vor den weltweiten Problemen die Augen zu verschließen: „Jetzt könnten wir im Kreis Höxter mit den Achseln zucken und sagen: ‚Wir haben saubere Luft, eine wundervolle Naturlandschaft praktisch direkt vor der Haustür und die Erneuerbaren Energien decken bereits heute rund 80 Prozent unseres gesamten Stromverbrauches ab. Bei uns ist die Welt noch in Ordnung!‘ Aber globale Entwicklungen werden auch uns nicht verschonen.“

Auf die Fragen dieser Zeit müssten gemeinsame Antworten gefunden werden. „Deshalb freut es mich sehr, dass ihr euch bereits heute für diese Aufgaben wappnet. Denn die Welt braucht mutigen Forschergeist, zukunftsweisende Ideen und entschlossenes Handeln. All das habt ihr beim Wettbewerb ‚Jugend forscht‘ ganz hervorragend unter Beweis gestellt“, lobte Landrat Spieker. Er dankte auch besonders allen Lehrern, Eltern und Unterstützern, die die Jungforscher bei ihren Projekten betreut haben.

Auch Jens Härtel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Höxter, unterstrich die große Bedeutung von „Jugend forscht“ und lobte den Ideenreichtum und das Durchhaltevermögen der Schülerinnen und Schüler. Die Sparkasse Höxter sponserte auch in diesem Jahr Geldbeträge für die Siegerinnen und Sieger sowie für deren Schulen.

Musikalisch wurde die Feierstunde von Anna Laufer und Lina Rau begleitet. Die Schülerinnen begeisterten mit ihrem Gesang und Gitarrenspiel.

Foto: Kreis Höxter

Blaulicht
Donnerstag, 18. Juli 2019 09:14 Uhr
Leblose Person in Feldscheune gefunden
Dienstag, 16. Juli 2019 11:19 Uhr

Höxter (red). Bei einer geplanten Straßenbaustelle hat ein Bagger bei Tiefbauarbeiten am gestrigen Montag im Rohrweg Höxter eine Gasleitung getroffen. Durch den bestätigten Gasaustritt wurden die umliegenden Feuerwehren durch die Sirene und den Meldeempfänger gegen 14.49 Uhr alarmiert.

Da auch Hausanschlüsse zeitgleich vom städtischen Gasanbieter installiert werden, waren Fachkräfte bereits vor Ort. Durch den Betreiber Gas - Wasserversorgung Höxter (GWH) wurde kurz nach dem Ereignis bereits die Leitung abgedichtet und es kam zu keiner größeren Gasausströmung.  Umliegende Gebäude wurden ebenfalls von der GWH auf möglich ausgeströmtes Gas kontrolliert.

Der anwesende Betriebsmeister konnte bereits nach Eintreffen des Leiters der Feuerwehr Entwarnung geben. Die defekte Gasleitung wurde sofort durch den Betreiber gesichert und repariert. In Abstimmung mit der Polizei und dem Betreiber wurden Absperrmaßnahmen eingerichtet und für die Feuerwehren gab es keine weiteren Maßnahmen. Alle alarmierten Einsatzkräfte konnten den Einsatz gegen 15.15 Uhr abbrechen. Die Einsatzstelle wurde somit an den Betriebsmeister übergeben.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Marienmünster, Nieheim und Steinheim, die Löschgruppe Brenkhausen, der Löschzug Höxter, die Rettungsdienste aus Höxter und Holzminden, die Leitung der Feuerwehr Höxter, die Polizei Höxter, der ABC-Zug Nord, der Kreisbrandmeister und die Sonderfahrzeuge aus dem Kreis Höxter.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Montag, 15. Juli 2019 15:36 Uhr

Höxter (red). Ein Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person ereignete sich am Montagmorgen gegen 10:30 Uhr auf der K45-Kreuzung zwischen Corvey und Höxter. Zwei Pkw waren auf der Kreuzung miteinander kollidiert, wodurch eine Person leicht verletzt worden ist. Auch ein Hund, der in einem der beiden Unfallwagen saß, war beteiligt. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst Höxter waren mit vier Fahrzeugen im Einsatz, darunter ein Rettungswagen. Weil an einem Personenwagen Betriebsstoffe ausgelaufen sind, musste die Feuerwehr diese aufnehmen und außerdem noch ein großes Trümmerfeld beseitigen. Gegen den fließenden Verkehr sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle ab. Den beteiligten Hund brachte die Feuerwehr nach ihren Angaben nach Hause, bevor sie die Unfallstelle der Polizei übergeben hat. Ermittlungen zur Unfallursache hat die Polizei aufgenommen, Update folgt!

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Montag, 15. Juli 2019 11:43 Uhr

Beverungen (r). Nach dem Brand in einem Wohnhaus in Beverungen am Samstag, den 13. Juli, haben die Brandermittler der Polizei Höxter die Untersuchungen in dem Brandobjekt weitgehend abschließen können. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen ist das Feuer im Wohnzimmer der Erdgeschosswohnung entstanden. Offensichtlich ist zunächst das Sofa in Brand geraten, das Feuer hat dann auf die weitere Einrichtung übergegriffen. Die genaue Brandursache muss noch weiter ermittelt werden. Ein technischer Defekt kann derzeit aber ausgeschlossen werden.

Die Mieterin der Wohnung, die erst zwei Stunden nach dem Brand im Nahbereich des Hauses aufgegriffen wurde, befindet sich aufgrund ihrer schweren Brandverletzungen weiterhin in einer Klinik. Sie wurde in ein künstliches Koma versetzt, derzeit besteht Lebensgefahr. Der entstandene Sachschaden in dem Mehrfamilienhaus und der ausgebrannten Wohnung ist nach aktueller Einschätzung weit höher als ursprünglich angenommen und liegt vermutlich im sechsstelligen Euro-Bereich. Weitere Wohnungen in dem Haus sind durch die entstandenen Rauchgase zurzeit nicht bewohnbar. Ein weiterer Mieter und ein Feuerwehrmann waren vorsorglich mit Verdacht auf Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht worden, beide konnten inzwischen wieder entlassen werden.

Sonntag, 14. Juli 2019 09:34 Uhr

Höxter (r). Am Freitag, den 12. Juli, gegen 22.30 Uhr beschädigte ein 19-Jähriger mit dem PKW eines Bekannten beim Zurücksetzen ein anderes geparktes Fahrzeug. Es stellte sich heraus, dass der 19-Jährige alkoholisiert war und nicht über einen Führerschein verfügte. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet, ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 3000 Euro geschätzt. Gegen den Fahrzeughalter wurde eine gesonderte Strafanzeige gefertigt.

Politik
Mittwoch, 17. Juli 2019 10:07 Uhr
4.987.000 Euro für Städtebauförderung fließen in den Kreis Höxter
Donnerstag, 11. Juli 2019 12:16 Uhr

Wiesbaden/Höxter (r). Die CDU Kreistagsfraktion des Kreises Höxter hat sich im Rahmen einer Fraktionsfahrt nach Wiesbaden vor allem über die Arbeit des statistischen Bundesamtes informiert. In zwei Vorträgen und einer ausführlichen Diskussionsrunde wurden der CDU Kreistagsfraktion die verschiedenen Aufgabengebiete und die Vorgehensweisen bei der Datenerhebung des statistischen Bundesamtes näher gebracht. Insbesondere die Hauptaufgabe, die Bereitstellung objektiver und unabhängiger Informationen für Politik, Regierung, Wirtschaft, Bevölkerung etc. wurde intensiv erörtert. Dabei zeigte sich auch die Bedeutung dieser unabhängigen Informationsermittlung für viele Entscheidungsprozesse. 

Dabei wurde Seitens des statistischen Bundsamtes vor allem betont, dass das statistische Bundesamt selbst keinerlei Interpretationen ableitet oder auch keine Korrelationen zwischen Statistiken anfertigt. Selbst wenn diese offensichtlich auf der Hand lägen. Dies geschieht ausschließlich durch den Nutzer der Informationen wie beispielweise Parteien die aus den zur Verfügung gestellten Statistiken Handlungsoptionen ableiten. Aus diesem Grund unterhält das statistische Bundesamt ein zusätzliches Büro in Berlin um vor allem die Bundestagsabgeordneten aller Parteien schnell mit den benötigten Informationen zu versorgen.

Dieses Vorgehen des statistischen Bundesamtes ist der Neutralitätspflicht geschuldet. Somit kommt dem statistischen Bundesamt eine wichtige Funktion im Rechtsstaat zu, da so einen neutrale Informationsquelle garantiert werden kann.

Die CDU Kreistagsfraktion zeigt sich insgesamt sehr beeindruckt von der zielführenden uns ausführlichen Arbeit des statistischen Bundesamtes und bedankt sich nochmal ausdrücklich für die hervorragende Präsentation und Vorstellung der Arbeit.

Neben dem statistischem Bundesamt hat die CDU Kreistagsfraktion in Wiesbaden und Umgebung noch herausragende kulturelle Sehenswürdigkeiten besucht, wie beispielsweise die Thermalquellen und die Innenstadt von Wiesbaden, den Mainzer Dom, das Kloster Eberbach sowie den Limburger Dom.

Foto: CDU Kreistagsfraktion

Mittwoch, 10. Juli 2019 10:33 Uhr

Höxter (r). Die heimischen CDU-Abgeordneten aus Bundes- und Landtag, Christian Haase und Matthias Goeken, setzen sich für den Mobilfunkausbau in den Kreisen Höxter und Lippe ein. Nach Kontaktaufnahmen mit der Telekom und Vodafone erklären beide: „Ich kenne die Funklöcher in meinem Wahlkreis nur zu gut. Wenn ich aus dem Auto bei meinen Mitarbeiterin in Berlin anrufen möchte, so braucht es manchmal mehrere Versuche“, so Haase.

„Umso mehr freue ich mich, dass nun beide großen Unternehmen stark in den ländlichen Raum investieren und die Mobilfunkversorgung weiter ausbauen. Die Telekom wird die bisherigen Standorte bis 2020 um 30% erweitern. Auch Vodafone wird ausbauen. Damit erreichen wir dann eine sehr gute Abdeckung. Ziel muss weiterhin sein, die Flächendeckung zu erreichen“, sagt der Bundestagsabgeordnete Haase.

Teléfonica Germany, Telekom Deutschland und Vodafone haben sich im Mobilfunkpakt des Landes Nordrhein Westfalen dazu verpflichtet, insgesamt 99 Prozent der Haushalte in NRW bis Ende 2019 mit verlässlicher Sprachtelefonie und schnellem mobilen Internet zu versorgen. Darüber hinaus sollen bis Sommer 2021 1.350 LTE-Basisstationen neu errichtet und weitere 5.500 bestehende aufgerüstet werden, um die Versorgung in der Fläche zu verbessern. Davon würden auch die Kreise Höxter und Lippe profitieren.

Der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken fügt hinzu: „Es ist wichtig, dass der 4G-Ausbau weiter voranschreitet. Bevor wir über 5G-Verbindungen reden, ist eine flächendeckende 4G-Verbindung dringend erforderlich. Erst vor kurzem habe ich die Vodafone-Zentrale besucht und mich dafür eingesetzt, dass der Mobilfunkausbau schneller vorangetrieben wird. Bei der mobilen Breitbandversorgung haben wir bereits eine gute Versorgung – jetzt geht es um die letzten Prozent. Ich freue mich daher sehr über den Ausbau und die Erweiterung durch die Mobilfunkanbieter.“

Foto: Christian Haase MdB

Wirtschaft
Mittwoch, 10. Juli 2019 14:14 Uhr
NRW-Ticket für 3.000 Azubis im Kreis Höxter soll billiger werden
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Dienstag, 02. Juli 2019 10:14 Uhr

Bad Karlshafen (red). Hochwertige Bikes für die Mitarbeiter zur geschäftlichen und privaten Nutzung – mit diesem Leasing-Konzept trägt die Bikeleasing-Service GmbH & Co. KG deutschlandweit zum Wandel in der Gesundheitswirtschaft bei. Jetzt kooperiert der Dienstrad-Dienstleister auch mit der Weser-Therme in Bad Karlshafen.

Mitarbeitermotivation und Work-out zugleich

Radeln ist nicht nur ein äußerst umweltfreundlicher und aktuell angesagter Sport, sondern ein effektives Work-out dazu – vorteilhaft für Herz, Kreislauf, Gelenke, Rücken und Muskulatur. Das sind nur zwei der Argumente, mit denen die Bikeleasing-Service GmbH ihr Dienstfahrrad-Leasing- Konzept vor Unternehmen wie die Weser-Therme bundesweit präsentiert. Als umweltfreundliche und schadstofffreie Alternative trägt das Dienstfahrrad außerdem dazu bei, die lokalen Schadstoff- Grenzwerte zu begrenzen. „Statement Weser-Therme“ Durch die 0,5-Prozent-Regelung für Fahrräder und E-Bikes kommen Angestellte und Selbstständige in den Genuss des Vorteils in Form eines geleasten Dienstrads – für rund ein Drittel weniger Kosten als beim herkömmlichen Fahrradkauf. Schon ab nur einem Dienstrad ist Leasing möglich. Die Leasingrate trägt der Arbeitnehmer, indem ein Teil seines monatlichen Bruttogehalts in Höhe der Leasingrate einbehalten wird – und der sich so im Gegensatz zum Barkauf echte Steuervorteile und sein Wunschfahrrad sichert.

Umweltvorteil, Mitarbeiterbindung, Wunschrad – alles inklusive

Unternehmen wie die Weser-Therme profitieren gleich in mehrfacher Hinsicht vom zeitgemäßen Bikeleasing des Anbieters: Steuerersparnis, Mitarbeiterbindung, Imagestärkung, Verbesserung der eigenen CO 2 -Bilanz und Entspannung der Parkplatzsituation auf dem Weser-Therme Gelände. Die Bikeleasing-Service GmbH & Co. KG kooperiert dazu mit über 5.000 Fahrradhändlern bundesweit, Tendenz steigend. Therme-Mitarbeiter können sich ihr Wunschrad und ihre Lieblingsmarke beim regionalen Fachhändler ihrer Wahl aussuchen und dieses zu 100 Prozent auch privat nutzen. Vor allem in puncto Service überzeugt der moderne Dienstrad-Profi durch individuelle Beratung mit vielseitigen Angeboten – und das ganz ohne Mindestabnahmemenge. Was die Kunden noch davon haben? Einen umfangreichen Rundum-Versicherungsschutz, den es so auf dem Markt sonst nicht gibt. Mehr Informationen sowie einen Vorteilsrechner unter www.bikeleasing-service.de

Foto: Bikeleasing-Service GmbH & Co. KG

Samstag, 22. Juni 2019 06:00 Uhr

Bonn/Kreis Höxter (red). Ob Standardbrief, Großbrief oder Maxibrief, die Deutsche Post AG erhöht ab dem 1. Juli 2019 ihre Preise, nachdem das Bundeskartellamt hierzu grünes Licht gegeben hat. Damit steigen die Preise für alle Basisprodukte „Brief National“ sowie einige Briefzusatzleistungen und für die Basisprodukte „Brief International“. Die ab dem 1. Juli 2019 geltenden Preise sollen bis Ende 2021 Gültigkeit haben. 

Die Preismaßnahme sei notwendig, um auch zukünftig mit hoher Qualität flächendeckend eine postalische Versorgung in Deutschland sicherzustellen. Sie ermögliche wichtige Investitionen in eine moderne Infrastruktur und vor allem in fair bezahlte, gut qualifizierte Mitarbeiter, heißt es vonseiten der Deutschen Post AG.

Kritisch hinterfragt wird die Erhöhung vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der beim Bundeskartellamt Beschwerde eingelegt hat, womit die Preiserhöhung zunächst einmal als vorläufig zu verstehen ist. Nach Auffassung des Vereins missbrauche die Deutsche Post AG mit seiner erheblichen Preiserhöhung seine marktbeherrschende Stellung beim Versand von Büchern. Die Maßnahme würde Buchhandlung und Verlage diskriminieren, indem Großkunden deutlich bessere Kondition beim Versand von Büchern eingeräumt würden, heißt es in einer Stellungnahme. 

Zusätzlich verringere die Deutsche Post die Maße für dieses Format so, dass rund ein Drittel der bisher versendeten Bücher nicht mehr als Büchersendung gelten können. Im Ergebnis würden die Buchhändler und Verlage gezwungen, zukünftig auf die um ein Vielfaches teureren Produkte aus der Paketsparte umzusteigen. Die enorme Portoerhöhung und Quasi-Abschaffung der Büchersendung sei, so der Börsenverein, nur für Konzerne zu stemmen, die gemischte Waren versenden können oder über andere Möglichkeiten der Kostenumlagerung verfügen.

Preiserhöhungen auf nationale Briefpreise und Zusatzleistungen ab Juli 2019

  • Postkarte 0,60 statt 0.45 €
  • Standardbrief 0.80 statt 0,70 €
  • Kompaktbrief 0,95 statt 0,85 €
  • Großbrief 1,55 statt 1,45 €
  • Maxibrief 2,70 statt 2,60 €
  • Prio 1,00 statt 0,90 €
  • Einschreiben Einwurf 2,20 statt 2,15 €
  • Rückschein 2,20 statt 2,15 €

Foto: Symbolbild

 

Sport
Mittwoch, 17. Juli 2019 10:21 Uhr
Turn- und Sportverein Bödexen-Fürstenau bietet "XCO-Spätsommerkurse" an
Dienstag, 09. Juli 2019 10:19 Uhr

Kreis Höxter/Brakel (red) Zwei Wochenenden im September stehen wieder ganz im Zeichen der Grundausbildung für Übungsleiter, Trainer oder Jugendleiter im Sportverein. Der Kreissportbund Höxter bietet diesen Lehrgang am Freitag und Samstag (6./7. und 13./14. September) in Brakel an. Anmeldungen nimmt ab sofort die KSB-Geschäftsstelle in Höxter unter www.ksb-hoexter.de/anmeldungen an.

Im Basismodul wird für zukünftige Vereinsmitarbeiter das Fundament gegossen, um später mit Blick auf das angestrebte Betätigungsgebiet im Sportverein in den verschiedenen Aufbaumodulen darauf aufzustocken. Ein breites Spektrum praktischer und theoretischer Inhalte wird mit Hilfe vielfältiger Methoden erschlossen, ohne dabei den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Hierbei wird auf die Sichtweisen, Einstellungen, Haltungen der Teilnehmer, also auf deren Selbstverständnis zurückgegriffen. Reflexionsphasen helfen, die Inhalte auf das Vereinsleben und auf sich selbst als zukünftige Leitungsperson zu beziehen. 

Als Inhalte sind vorgesehen: Anforderungen an Leitungen von Gruppen im Sport, der Umgang mit Menschen und das Auftreten vor Gruppen, Einführung in die Trainingslehre unter Hervorhebung der Hauptbeanspruchungsform Koordination – in Praxis und Theorie, systematischer Aufbau von Sportstunden bzw. außersportlicher Aktivitäten nach dem Vier-Phasen-Modell unter Berücksichtigung methodischer Grundsätze und Prinzipien sowie Ziele und Aufgaben des organisierten Sports in NRW und das Qualifizierungssystem des lizenzierten Sports.

Das Übungsleiter-C-, Trainer-C- oder Jugendleiter-Basismodul (30 Lerneinheiten) ist notwendige Voraussetzung für alle Ausbildungen auf der Ersten Lizenzstufe (außer Vereinsmanager) und gilt somit als Einstieg in die jeweilige Ausbildung. Die Ausbildung muss gemäß Rahmenrichtlinien DOSB innerhalb von zwei Jahren vollständig (Basis- und Aufbaumodul) abgeschlossen sein.

Sonntag, 07. Juli 2019 07:30 Uhr

Höxter (r). Der Kreissportbund Höxter e. V. (KSB) bietet mit dem LV Bördeland-Borgentreich e. V. einen neuen Laufkurs für Neu- und Wiedereinsteiger zum kostenlosen Schnuppern an. Das Angebot startet am 01.08. und findet donnerstags für 10 Einheiten von 19:00 bis 20:00 Uhr statt. Treffpunkt ist das Schulzentrum Borgentreich an der kleinen Turnhalle (beim Schwimmbad) am Platz der Stadt Rue 4 in Borgentreich. Anmeldungen nimmt Frank Wieners telefonisch unter 0170-2707965 entgegen.

Das Angebot richtet sich an alle Erwachsenen ab 30 Jahren. Die Verbesserung der Lauftechnik und das Finden des eigenen Laufstils stehen im Vordergrund. Das Angebot wird im Rahmen des Programms „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“ des Landessportbundes NRW e. V. und der Staatskanzlei des Landes NRW gefördert.

Foto: LSB NRW e. V., Andrea Bowinkelmann

Panorama
Freitag, 05. Juli 2019 09:39 Uhr
Asklepios unterstützt deutsche Olympia-Hoffnungsträger
Donnerstag, 27. Juni 2019 11:14 Uhr

Borgentreich (red) Zum schon traditionellen Sommerfest lädt die BSG Borgentreich ihre Mitglieder und Reha-Sportler für Freitag, 28. Juni, ab 19.00 Uhr ein. Erstmalig in diesem Jahr findet die Feier in der Grillhütte der Feuerwehr in Peckelsheim (Zufahrt „Am neuen Teich“) statt. BSG-Vorsitzende Gisela Lattrich: „Wir haben uns wieder auf Unterhaltung, gute Verpflegung und nette Gespräche vorbereitet.“ Für die, die nicht selbst fahren können oder wollen, ist ein kostenloser Bus-Zubringerdienst eingerichtet: Der Bus fährt um 18.30 Uhr am ZOB Borgentreich ab und hält auf der Strecke noch an der Schützenhalle und in Eissen. Die Rückfahrt ist für 22.30 Uhr vorgesehen.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, kann das noch unter Telefon 05643/1486 nachholen.

Foto: Symbolbild

Sonntag, 23. Juni 2019 07:00 Uhr

Lemgo/Höxter (r). Am 27. Juni 2019 lädt die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe alle ein, die sich für ein Studium interessieren oder bereits an der Hochschule studieren und weitere Informationen suchen: zu Studiengängen in Lemgo, Detmold und Höxter, zur Studienfinanzierung und besonderen Förderprogrammen der TH OWL.

Wer im Wintersemester 2019/2020 sein Studium an der Technischen Hochschule OWL starten möchte, kann sich bis zum 15. Juli dafür bewerben. Zweieinhalb Wochen vor dem Ende dieser Frist lädt die TH OWL zum „Langen Abend der Studienberatung“ und erstmalig auch „Studienfinanzierung“ nach Lemgo ein. Im Foyer des Hauptgebäudes (Campusallee 12) erwartet die Besucherinnen und Besucher von 17 bis 20 Uhr ein breites Angebot: Die Zentrale Studienberatung informiert und berät über die 50 Studiengänge, die in Lemgo, Detmold und Höxter angeboten werden. Die Studieninteressierten können das Team mit Fragen von der Zulassung über Praktika bis zur Studienfinanzierung löchern. Das Team des Talentscouting OWL und die Agentur für Arbeit Detmold stehen ebenfalls für Fragen bereit. Das Immatrikulationsamt bietet an diesem Abend die Möglichkeit, sich direkt vor Ort für einen Studiengang zu bewerben.

Der Career Service der TH OWL stellt ebenfalls sein Angebot vor: Von der Hilfe bei der Karriereplanung bis zum Bewerbungscoaching unterstützt er Studierende beim Übergang aus der Hochschule in die Berufstätigkeit. Auch wer schon an der TH OWL studiert, ist eingeladen, sich an diesem Abend beim Career Service zu informieren. Zu Fördermöglichkeiten durch Stipendienstehen die Teams von neun Förderprogrammen Rede und Antwort und das Amt für Ausbildungsförderung des Studierendenwerks Bielefeld informiert zum Thema BAföG.

„Mit dem Langen Abend der Studienberatung und Studienfinanzierung bieten wir ein breites und trotzdem gebündeltes Beratungsangebot. Damit ermöglichen wir es vor allem auch den Kurzentschlossenen, sich noch für das kommende Wintersemester umfassend informieren und beraten zu lassen, um sich anschließend fristgerecht zu bewerben und einzuschreiben“, sagt Hanna Lohau, Leiterin der Zentralen Studienberatung. Das Studienangebot der TH OWL reicht von Ingenieurwissenschaften über gestalterische Fächer bis hin zu Wirtschaftswissenschaften. Erstmalig zum Wintersemester 2019/2020 angeboten wird der Bachelor-Studiengang Energiemanagement und industrielle Klimaschutztechnologie.

Weitere Informationen zum Studium an der TH OWL: www.th-owl.de/studium

Foto: Symbolbild

 

Donnerstag, 13. Juni 2019 12:46 Uhr

NRW (red). "Das Urteil ist ein Durchbruch für den Tierschutz, auch wenn unsere Revision formal betrachtet nicht erfolgreich war. Die Tötung männlicher Eintagsküken muss nach einer Übergangszeit nun eingestellt werden", kommentierte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser die heutige Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Sobald die schriftliche Begründung des Urteils vorliegt, werde das Ministerium diese sorgfältig auswerten und verbleibende Handlungsoptionen ausloten. Mit dem Urteil hat das Gericht zwar die vorinstanzlichen Entscheidungen bestätigt, allerdings auch festgestellt, dass die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken nicht vereinbar ist mit dem Grundsatz des Tierschutzes. 

"Das Bundeverwaltungsgericht hat klar von einer Übergangszeit gesprochen. Ich erwarte daher, dass angesichts des erheblichen technischen Fortschritts das Bundeslandwirtschaftsministerium schnellstmöglich die Rahmenbedingungen fördert, das Töten männlicher Küken zu unterbinden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss ein Ausstieg aus der Kükentötung sein. Die Wirtschaft soll schnellstmöglich auf tierschützende Praktiken bei der Legehennen-Erzeugung umsteigen. Die Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife, sind also sehr zeitnah umsetzbar", sagte Ministerin Heinen-Esser. 

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden in Deutschland jedes Jahr etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. Ministerin Heinen-Esser ruft Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, auch mit ihrem Einkaufsverhalten Einfluss zu nehmen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife."

Hintergrund

Auf Veranlassung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums hatten im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter Brütereien die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen untersagt. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Untersagungsverfügungen als rechtswidrig aufgehoben und die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Daraufhin wurde das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angerufen.

Samstag, 08. Juni 2019 12:23 Uhr

Lügde (red). Ein Met, dazu stimmungsvolle Musik und wilde Gaukelei - diese und viel weitere Programmpunkte machen ihn aus, den mittelalterlichen Liuhidi-Markt in Lügde. Das Ambiente zwischen historischer Stadtmauer samt Stadtturm und Emmer lädt geradezu dazu ein in eine frühere Zeit einzutauchen, Teil des Lagerlebens zu werden und eine alte Epoche aufleben zu lassen. +++ „Liuhidi“ – das ist der alte Name Lügdes, wie er schon im 8. Jahrhundert in den fränkischen Reichsannalen erschien. Er wurde zum Synonym für einen Mittelaltermarkt mit ganz eigenem Charakter. Mittelalterakteure, wie Handwerker, Händler, Söldner, Ritter, Knechte, Gaukler und Musikanten erschaffen erlebbares Mittelalter und Aktionen wie das Kinderritterturnier, Knappentraining, Bogenschießen, Armbrustschießen, Schmieden und Korbflechten machen den Markt besonders familien- und kinderfreundlich. Als ganz besonderes Highlight tritt in diesem Jahr die Musikgruppe Poeta Magica auf. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und ist europaweit für ihre lebendige und virtuose Musik aus verschiedenen Ländern bekannt. Mit ihrem unbegrenztem Repertoire, der unglaublichen Instrumentenvielfalt und den abwechslungsreichen Programmen aus dreißig Jahren Bühnenerfahrung genießt das Ensemble einen legendären Ruf. 

Neben Poeta Magica dürfen sich die Besucher auch auf das Duo Asa-tru freuen. Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler begeistern immer wieder auf Märkten, Straßenfesten, Familienfeiern und historischen Banketten die Besucher mit reichlich Musik, Narreteien, Spiel, Jonglage und Feuergaukeleien. Bereits bei dem letzten Liuhidi-Markt konnten sich die Gäste davon überzeugen und auch in diesem Jahr ist das Duo wieder Teil des Liuhidi-Marktes. Auch Jonny Robels ist dem ein oder anderen vielleicht noch ein Begriff. Er wandelt mit seiner Musik auf den alten Pfaden der keltischen Barden und versucht sich ihr Bewusstsein darin zu erschließen. Seine Musik kommt aus dieser Tradition, entwickelt aber auch eigenen Ansichten im Austausch mit anderen Einflüssen. Zudem komponiert und textet er auch selbst, zum Teil sogar in bretonischer Sprache. 

Besonders die Kinder kommen beim Liuhidi-Markt auf ihre Kosten: Bei zahlreichen Aktionen wie einem Kinderritterturnier, Bogenschießen und Animationen für das Jung- und Altvolk mit historischen Brett-, Riesen- und Feldspielen sind die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen.

Neben den bereits genannten Programmpunkten erwarten die Besucher viele weitere Aktionen, diverse Stände und Lager. Auch der Marktvogt und der Buckelige vom letzten Liuhidi-Markt sind wieder dabei. Doch nicht nur das Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die Auswahl reicht von Knoblauchbrot, Spätzle und Sauerkraut über diverse Fleisch- und Käsesorten bis hin zu Falafel, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Abgerundet wird das gastronomische Angebot mit dem klassischen Met sowie verschiedenen Biersorten.

Der diesjährige Liuhidi-Markt bietet ein buntes Programm und lässt die Besucher in eine Reise in die Vergangenheit machen und das Lagerleben hautnah miterleben. Der Markt öffnet am Samstag (15. Juni) von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag (16. Juni) von 12:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, Kinder unter Schwertmaß sind frei. Weitere Infos unter www.liuhidi.de

Fotos: Lügde Marketing

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