Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Dienstag, 21. Januar 2020 10:56 Uhr
3. Holzmindener Ballnacht lockt mit viel Glamour und tollem Showact am 8. Februar in die Stadthalle Holzminden
Dienstag, 21. Januar 2020 10:15 Uhr

Kreis Höxter (red). Für Facharbeiter der Bereiche Metall, Elektro- und Informationstechnik bietet das Berufskolleg Kreis Höxter eine berufsbegleitende Weiterbildung mit dem Schwerpunkt „Digitale Produktionstechnik“ an. Der Studiengang startet am 4. Februar. Anmeldungen sind noch bis zum 25. Januar 2020 möglich.

Die Digitalisierung führt nicht nur zu einem rasanten Wandel im Alltag, sondern verändert auch betriebliche Prozesse. Der Studiengang bietet die Möglichkeit, sich auf neue Entwicklungen und technische Bedingungen vorzubereiten. Als künftige Expertinnen und Experten für die Industrie 4.0 werden die Studierenden fit gemacht, um digitale, vernetzte, und automatisierte Fertigungs­prozesse zu entwickeln und zu steuern.

Der Bildungsgang umfasst acht Semester, wobei das letzte Semester als Praxissemester im Betrieb mit Projektaufgabe angelegt ist. Der Unterricht erfolgt während der Woche berufs­beglei­tend am Abend. Der erfolgreich absolvierte Studiengang führt zum Abschluss „staatlich geprüfter Techniker/staatlich geprüfte Technikerin“, der mit dem Bachelorabschluss gleichwertig ist.

„Wir qualifizieren damit engagierte Facharbeiter für die vernetzte Zukunft und für Führungsaufgaben in der digitalen Fabrik“, erklärt der Leiter des Berufskollegs Kreis Höxter, Michael Urhahne. Der innovative Studiengang, der 2018 vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen als Schulersuch genehmigt wurde und ab 1. Februar bereits im dritten Durchgang an den Start geht, erfahre eine positive Resonanz bei Studierenden und Betrieben. An den ersten beiden noch laufenden Jahrgängen nehmen berufsbegleitend derzeit 42 Fachkräfte teil. Vom Berufskolleg Essen sei das erfolgreiche Konzept bereits übernommen worden.

Ansprechpartner ist der Leiter der Fachschule Technik, Nicolas Fiekens, Email: technik@bkhx.de.

Weitere Informationen: www.bkhx.de

 

Dienstag, 21. Januar 2020 09:48 Uhr

Beverungen (red). Bereits zum 10. Mal wird die Beverunger Eisbahn in diesem Jahr wieder Schauplatz der Offenen Stadtmeisterschaft Beverungens im Eisstockschießen.

Am Freitag, den 24. Januar werden ab 18:00 Uhr die aus vier Startern bestehenden Mannschaften um den Titel ringen und einen unterhaltsamen Teil der Welt des Wintersports nach Beverungen bringen. Dabei ist es das Ziel der Mannschaften in diesem Geschicklichkeitssport, die Stöcke von der Abspielstelle möglichst nahe an die „Daube“ zu spielen.

Der Spaß und Teamgeist stehen bei diesem Turnier im Vordergrund. Das Starterfeld aus insgesamt 48 Mannschaften besteht aus Clubs, Gruppen von Arbeitskollegen, Vereinen und Nachbarschaftsteams, darunter Damen-, Herren- und Mixed-Mannschaften. Angetreten wird auf acht Bahnen in mehreren Durchgängen. Das Turnier wird im Gruppenmodus ausgespielt, so dass jede Mannschaft in den Genuss von mindestens fünf Vorrundenspielen kommt. Nach den Vorrunden werden im K.O.-System Achtel-, Viertel-, Halbfinale und Finale ausgespielt. Man darf gespannt sein, ob die Gewinner der letzten Stadtmeisterschaft den Titel verteidigen. 

Besucher sind (bei freiem Eintritt) herzlich willkommen. Auf der Eisfläche der Beverunger Eisbahn und in der angrenzenden „Kufen-Alm“ wird neben den Eisstock-Bahnen eine zünftige Hüttenbewirtung geboten. Kalte und heiße Getränke sowie das weitere gastronomische Angebot sorgen bestens für das leibliche Wohl der Gäste. Für Stimmung mit Après-Ski-Hits sorgt DJ Toto in der „Kufen-Alm“. 

Die 10. Offene Beverunger Stadtmeisterschaft im Eisstockschießen wird von der Beverunger Eisbahn in Kooperation mit dem ERC Weserbergland e.V., der „Kufen-Alm“ und Beverungen Marketing e.V. durchgeführt. Alle Beteiligten freuen sich auf eine gelungene Veranstaltung mit zahlreichen Teilnehmern bei bester Stimmung. 

Weitere Informationen unter: www.beverunger-eisbahn.de oder www.beverungen-marketing.de

 

Montag, 20. Januar 2020 11:23 Uhr

Höxter (red). Nachdem am vergangenen Sonntag die AfD in Höxter anlässlich des Todestages von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben eine Kranzniederlegung durchgeführt hat, nimmt die Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft e. V. aus Wolfsburg nun Stellung.

"August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der Dichter, Germanist und singende Freiheitskämpfer, setzte sich als Anhänger der liberalen Bewegung Zeit seines Lebens für Recht und Freiheit und gegen die Unterdrückung der freien Meinung, gegen Zensur und rigide Obrigkeiten ein. Das Deutschland, für das er stritt, richtete sich im Sinne des 19. Jahrhunderts gegen die Kleinstaaterei und zielte auf ein freiheitliches und sich einigendes Deutschland. Am 19. Januar jährte sich sein Todestag", heißt es in der Stellungnahme gegenüber Höxter-News.

"Dass die AfD an diesem Tag einen Kranz am Denkmal dieses freiheitlichen Dichters ablegte und ihm in ihrer eigenen Interpretation öffentlich gedachte, ist nicht im Sinne der Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft e.V. Die politischen Ziele der AfD und Meinungsäußerungen einzelner Parteimitglieder entsprechen nicht der politischen Intention dieses Dichters. Die Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft setzt sich für eine Bewahrung des Andenkens Hoffmanns von Fallersleben im freiheitlichen und diskursiven Gedanken ein, soldarisiert sich mit den kritischen Stimmen des Heimat- und Verkehrsvereins Höxter und distanziert sich entschieden von der Aktion der AfD zum Gedenken an dem Denkmal des Dichters", heißt es abschließend.

Montag, 20. Januar 2020 10:51 Uhr

Höxter (red). Die Volkshochschule Höxter-Marienmünster hat im Schulhalbjahr 2019/20 erneut in Kooperation mit der Sekundarschule Höxter für die Jahrgangsstufe 10 einen Kurs zur Vorbereitung auf die Berufswelt durchgeführt. Der Kurs BerÜK (Berufsbezogene Überfachliche Kompetenzen) ist ein Angebot für die Schüler im Wahlpflichtbereich mit dem Ziel, ihre Ausbildungsreife zu verbessern und ihnen somit einen Vorsprung bei den Bewerbungen auf dem Ausbildungsmarkt zu verschaffen. Business-Knigge-Coach Oliver Zschörner hat diese wichtigen Kompetenzen geschult. Themen waren: Begrüßung, Nähe und Distanz, Smalltalk, typische Fallen, Körperhaltung, Mimik und Gestik sowie Tischmanieren, die bei einem gemeinsamen Mittagessen auch praktisch erprobt wurden. Die Schüler wissen nun, wie man den Tisch für ein mehrgängiges Menü eindeckt und welches Besteck jeweils zu benutzen ist.

Für das Thema digitaler Knigge war EDV-Dozent Thorsten Kanand zuständig. Arbeitgeber, die immer öfter auf soziale Netzwerke zurückgreifen, um sich über Bewerber vorab zu informieren, Fälle von Cyber-Mobbing oder die Verbreitung von peinlichen Fotos im Internet zeigen, dass eine Sensibilisierung in diesem Bereich unbedingt notwendig ist.

Finanziert wurde das Kooperationsprojekt anteilig durch den Europäischen Sozialfonds, das Land NRW und die Stadt Höxter als Schulträger. Alle Schüler haben ein Teilnahmezertifikat der VHS erhalten und können dies zukünftig bei Bewerbungen einsetzen.

Foto: Andreas Köring, Oliver Zschörner

Blaulicht
Dienstag, 21. Januar 2020 11:02 Uhr
Fast 70 km/h zu schnell – Holzmindener unrühmlicher „Spitzenreiter“
Dienstag, 21. Januar 2020 09:43 Uhr

Höxter (red). Durch einen technischen Defekt hat ein Rettungswagen am Montagabend gegen 17:15 Uhr auf der B239 vom Kreisel Brenkhausen bis zur Notaufnahmezufahrt des Krankenhauses Höxter Diesel verloren. Die Feuerwehren aus Brenkhausen und Höxter waren daraufhin mit fünf Einsatzfahrzeugen im Einsatz, um die Dieselspur abzustreuen und das Bindemittel wieder aufzunehmen. Während des Einsatzes kam es zwischen Brenkhausen und Höxter zu Verkehrsbehinderungen. Der Feuerwehreinsatz war nach gut zwei Stunden beendet.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Montag, 20. Januar 2020 16:10 Uhr

Höxter (red). Pkw-Anhänger löst sich während der Fahrt, die Folgen sind ein hoher Sachschaden sowie eine verletzte Person. Bei einem VW-Transporter, der sich am Montagnachmittag gegen 14:30 Uhr von Höxter in Richtung Boffzen befunden hat, hatte sich aus bislang ungeklärter Ursache der Anhänger gelöst.

Ein entgegenkommender BMW mit einem 45 Jahre alten Mann konnte laut Polizeiangaben nicht mehr ausweichen und stieß mit dem Anhänger seitlich zusammen. Der Wagen drehte sich um die eigene Achse und kam auf der Gegenspur zum Stehen. Der 45-jährige BMW-Fahrer wurde laut Polizei mittelschwer verletzt und musste mit einem Rettungstransportwagen in ein Krankenhaus transportiert werden.

Am Pkw entstand Totalschaden. Die L755 zwischen Höxter und Boffzen blieb für etwa zwei Stunden voll gesperrt. Eine Umleitung erfolgte über die Boffzener Straße.

Fotos: red

Montag, 20. Januar 2020 12:40 Uhr

Bad Driburg/Höxter (red). Ein umgestürzter Lastwagen hat am Montag, 20. Januar, in Höhe Bad Driburg die B 64 über mehrere Stunden blockiert. Gegen 0:05 Uhr war der Lkw auf der B 64 aus Richtung Paderborn kommend in Fahrtrichtung Höxter unterwegs, als er im Bereich der abschüssigen Brücken am Stellberg offenbar aufgrund überfrierender Nässe ins Rutschen geriet. Er kippte um und rutsche auf der Seite liegend noch etwa 150 Meter weiter. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Die Strecke wurde für den Verkehr voll gesperrt, die Umleitung erfolgte über die K18. Nach der Unfallaufnahme und Bergung konnte die Bundesstraße um 6.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Montag, 20. Januar 2020 10:25 Uhr

Höxter (red). Bei einem medizinischen Notfall hat die Freiwillige Feuerwehr Höxter am Sonntagabend Unterstützung geleistet, wie sie offiziell bekannt gibt. In der Stummrigen Straße in Höxter befand sich der Rettungsdienst in einer Notfallversorgung eines Patienten im ersten Obergeschoss eines Hauses. Nach der Versorgung durch den Rettungsdienst musste die Person aus dem ersten Obergeschoss mit Unterstützung der Drehleiter geholt werden. Die Rettung geschah laut Feuerwehr schonend. Vier Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeuge waren an dem Einsatz unter der Leitung von Steven Noble am Sonntag gegen 19:15 Uhr beteiligt. Der Einsatz war nach etwas mehr als einer Stunde beendet. Diese Drehleiterrettung ist bereits die zweite Rettung ihrer Art im Monat Januar 2020. Am 03. Januar musste ebenfalls eine Person mit Hilfe des fahrbaren Leiterwagens aus einem Gebäude in Lüchtringen gerettet werden (Wir berichteten).

Foto: Freiwillige Feuerwehr Höxter

 

Politik
Samstag, 18. Januar 2020 10:17 Uhr
Bundeslandübergreifender Wirtschaftsraum Holzminden-Höxter soll weiter gestärkt werden. Sabine Tippelt (SPD): „Wir kommen sehr gut voran“
Mittwoch, 15. Januar 2020 10:54 Uhr

Kreis Höxter (red). "Mehr Frauen in die Politik – Wir freuen uns über das große Interesse von MdB Christian Haase, Bundesvorsitzender Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands", so der FrauenRat. In Höxter trafen sich FU Kreisvorsitzende Viola Wellsow, stellv. CDU Kreisvorsitzende Andrea Dangela und Michael Stickeln, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter mit Vertreterinnen des FrauenRat NRW zu einem Austausch.

Vorsitzende Dr. Patricia Aden, stellv. Vorsitzende Uta Fechler und Beisitzerin Andrea Rupp stellten die Stellungnahme des FrauenRat NRW zum Thema „Kommunalpolitisches Ehrenamt“ vor. Deutlich wurde unser gemeinsames Anliegen: Wir wollen unsere Demokratie stärken – dazu brauchen wir mehr Frauen in der Kommunalpolitik. „Wir müssen die demokratische Basis auf allen Ebenen stärken, um uns gegen die Radikalisierung der Ränder zu stellen. Ich begrüße daher alle Initiativen, die das ehrenamtliche Engagement unterstützen“, unterstreicht Christian Haase.

Der FrauenRat NRW, Interessensvertretung von ca. zwei Millionen Frauen, setzt sich für eine stärkere politische Anerkennung und eine wirksamere finanzielle Förderung der ehrenamtlichen Arbeit in Frauenverbänden ein. Dies gilt sowohl auf kommunaler Ebene als auch in überregionalen Zusammenschlüssen. Der FrauenRat NRW unterstreicht nachdrücklich die politische Dimension des Ehrenamtes. Die ehrenamtliche Arbeit in Verbänden und Vereinen leistet einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung und zur Unterstützung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger.

Die Vorsitzende des FrauenRat NRW, Dr. Patricia Aden, verdeutlicht: „Ehrenamtliches Engagement in unseren Mitgliedsverbänden politisiert unsere Mitglieder und stärkt das Selbstbewusstsein, sich politisch zu engagieren, besonders auf kommunaler Ebene.“

Unsere Forderungen an Land und Kommunen:

  1. Gleichstellung muss stärker als Querschnittsaufgabe wahrgenommen und aktiv gefördert werden! Anstatt zu reagieren, müssen Kommunen mehr agieren. Strukturen für politisches Ehrenamt und interne Kommunikation müssen flexibler mit Engagierten besprochen und vereinbart werden. 

  2. Rollenstereotype bewusst aufbrechen! Der Gebrauch von geschlechtergerechter Sprache in Verwaltung und Politik kann dazu beitragen.

  3. Finanzielle Ressourcen aufstocken! Ehrenamt braucht Unterstützung von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das bedeutet z.B. Gleichstellungsbeauftragte stärker zu unterstützen - es gibt ländliche Regionen in Nordrhein-Westfalen, in denen Gleichstellungsbeauftragte ehrenamtlich oder in einem zu geringen Stundenumfang arbeiten.

Besonders auf kommunaler Ebene sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Bundesweit liegt der Frauenanteil bei 27 Prozent an Führungspositionen in Kommunen, in Nordrhein-Westfalen knapp darunter. In ländlichen Regionen ist der Frauenanteil noch deutlich niedriger, in einigen Kommunen, beispielsweise in Ostwestfalen, sogar unter 10 Prozent. Wir sind überzeugt: Frauenförderung - nicht nur, aber auch auf kommunaler Ebene - ist Demokratieförderung!

Foto: FrauenRat NRW e.V.

Samstag, 11. Januar 2020 12:49 Uhr

Höxter (TKu). Mit einem 12-Punkte-Plan möchte Bürgermeisterkandidat Daniel Hartmann nicht nur bei den Bürgerinnen und Bürgern von Höxter punkten sondern er möchte damit auch seine Heimatstadt Höxter wieder nach vorne bringen.

„Höxter kann mehr“ lautet sein Leitspruch, der Hartmann in den nächsten Monaten beim Wahlkampf begleiten soll. Der Wahlkampf habe bereits begonnen, entgegnet der dritte Bürgermeisterkandidat bei der Pressekonferenz im Hotel Stadt Höxter, bei dem der 43-Jährige sich und sein Programm näher vorgestellt hat. Durch seine ehrenamtliche Tätigkeit in Höxter sei der gebürtige Beverunger, der in Haarbrück aufgewachsen ist, in der Kreisstadt sehr verwurzelt.

Durch seine berufliche Tätigkeit beim Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung in Bielefeld bringe er die nötige Verwaltungserfahrung schon mit, wie Daniel Hartmann betont. Bürgermeister zu sein, das sei für ihn mehr als nur ein Job. Der 43-Jährige möchte diese Tätigkeit mit viel Herzblut ausüben und dabei alle Höxteraner*innen mitnehmen, um für Höxter etwas zu bewegen. In die Verwaltung möchte Hartmann frischen Wind bringen, die Mitarbeiter*innen dabei aber auch mitnehmen auf diesem Weg.

Daniel Hartmann geht als unabhängiger Bürgermeisterkandidat ins Rennen, aus diesem Grund sei er aus der SPD ausgetreten, in der er lange Jahre Mitglied gewesen ist. Seine Motivation in Höxter Bürgermeister zu werden, läge neben seiner beruflichen Tätigkeit auch in seinem Engagement und der Tatkraft für seine Heimatstadt, die er bislang ehrenamtlich ausgeübt hat. Sein ehrenamtlicher Einsatz ist vielfältiger Natur, so ist Hartmann unter anderem ist er im Vorstand des Fördervereins Landesgartenschau Höxter e.V., aktiv. Dort wird der Höxteraner zukünftig aber auch weiterhin im Vorstand als Schatzmeister aktiv bleiben, möchte öffentlich aber in den Hintergrund treten.

„Ich erlebe und erfahre schon lange, was die Menschen bewegt. Dabei nehme ich viel Positives wahr: starke Unternehmen mit vielen Arbeitsplätzen, atemberaubende Landschaften, eine vielfältige Innenstadt mit ansprechendem Einzelhandel, die Einzigartigkeit des Welterbes Corvey, die sehr gut funktionierende Vereinskultur und natürlich die Menschen, die sich mit großer Leidenschaft für ihre Stadt und Ihre Ortschaften einsetzen. Das begeistert und motiviert mich zugleich, mich als Bürgermeister zu bewerben“, sagt Daniel Hartmann während seiner ersten Pressekonferenz als Bürgermeisterkandidat.

Hartmann führt weiter aus: „Jede Ortschaft mit ihren besonderen Stärken und einzigartigen Anforderungen wahrzunehmen und einzubinden, ist mir ein Herzensanliegen. Ich will zuhören und verstehen, und ich werde dafür zu Ihnen kommen. Ich möchte Bürgermeister werden, weil es mir um die Zukunft und Zukunftsfähigkeit unserer Stadt geht. Wir brauchen auch weiterhin Zusammenhalt, soziale und ökologische Nachhaltigkeit und Wirtschaftskraft. Das ausgewogene Zusammenspiel macht den Erfolg aus.“ Daniel Hartmann ist sich sicher, dass der häufig in der Öffentlichkeit ausgetragene „politische Zwist“ dem Image von Höxter als Kreisstadt mit Vorbildfunktion ganz erheblich schade.

Politikverdrossenheit und Demotivierung seien die möglichen Folgen. Als Bürgermeister und Vorsitzender des Rates der Stadt Höxter möchte Hartmann mit allen im Rat vertretenen Parteien und Gruppierungen auf Augenhöhe an den Zukunfts- und Sachthemen arbeiten. Unterschiedliche politische Interessen erforderten laut dem 43-Jährigen dabei manchmal Kompromisse, die nur dann gelingen können, wenn alle politischen Kräfte das Beste für die Stadt möchten.

„Hinschauen, zuhören, verstehen und machen! Genau das ist mein Verständnis von erfolgreicher Kommunalpolitik“, so Hartmann. Mehr Informationen zum Bürgermeisterkandidaten Daniel Hartmann gibt es auf der Internetseite www.Daniel-Hartmann.net.

Die 12 Punkte von Daniel Hartmann auf den Punkt gebracht:

 

Miteinander – mehr erreichen

Viele Menschen engagieren sich in unseren Vereinen und Initiativen. Sie leisten einen unermesslich wichtigen Beitrag für alles, was uns als Gesellschaft, unsere Stadt und die Ortschaften zusammenhält – und das verdient Wertschätzung und aktive Unterstützung. Sie haben mich fest an Ihrer Seite! Aktive Bürgerbeteiligung ist ein Muss, um gute Entscheidungen für unsere Stadt treffen zu können. Ich will zu Ihnen kommen und Ihnen zuhören. Jährliche Bürgergespräche in allen Ortschaften bilden eine gute Grundlage, um Ihre Meinung zu erfahren. Aktuelle Themen und getroffene Entscheidungen müssen transparent und klar kommuniziert werden. Jede Bürgerin und jeder Bürger muss die Möglichkeit haben, sich in den individuell zur Verfügung stehenden Informationsquellen zu informieren. Da nicht jeder über eine Tageszeitung verfügt, möchte ich zusätzlich neue mediale Wege gehen.

 

Ortschaften - besser einbinden

Unsere Stadt besteht aus 12 Ortschaften und der Kernstadt, dabei leben über die Hälfte der Menschen in den Ortschaften. Diese Tatsache muss bei Entscheidungen mehr Berücksichtigung finden. Und noch mehr: Kein Ortsteil darf sich gegenüber einem anderen oder der Kernstadt zurückgesetzt fühlen. Jede Ortschaft hat ihren eigenen Charakter und ihre eigene Identität – beides müssen wir bewahren, denn diese Vielfalt zeichnet uns aus als Stadt, auf die wir stolz sein können. Eine Aufstockung der Ortsteilbudgets könnte für mehr Freiräume sorgen und die Entwicklung der Ortschaften spürbar voranbringen.

 

Generationen – ernst nehmen

Familienfreundlichkeit und Generationsgerechtigkeit haben für mich einen hohen Stellenwert. Die Bedürfnisse und Wünsche aller Generationen müssen von Rat und Verwaltung noch besser berücksichtigt werden. Dabei ist es mir ein Herzensanliegen, die Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone und auf den zentralen Plätzen in den Ortschaften zu verbessern. Eine intensive Zusammenarbeit mit der Seniorenvertretung und mit dem Behindertenbeirat ist für mich selbstverständlich. Eine barrierefreie Stadt muss unser gemeinsames Ziel sein.

 

Schulstandort – entscheidend aufwerten

Kinder sind die Zukunft. In ihre Betreuung und Bildung investiere ich gern. Der Schulstandort Höxter muss dringend eine Aufwertung erfahren. Eine moderne und bedarfsgerechte Kinderbetreuung, ein nachhaltiges Konzept für die Grund- und weiterführenden Schulen sowie ein regelmäßiger Austausch mit den Eltern ist für mich selbstverständlich. Moderne Schulgebäude und ansprechende Schulhöfe sind für mich die Grundlage einer Aufwertung des Schulstandorts.

 

Stadtmarketing – professionell aufbauen

Damit wir als Stadt noch attraktiver werden, möchte ich ein professionelles Stadtmarketing aufbauen. Unser Angebot, unsere Attraktivität und unser Image können wir so weiter steigern und auf Höxter besser aufmerksam machen. Durch die Einbindung der handelnden Akteure wie zum Beispiel der Werbegemeinschaft, Vereine und kulturellen Einrichtungen können wir Wissen und Erfahrungen bündeln und so zielgerichtete Maßnahmen optimal umsetzen. Beim Thema Tourismus geht es auch um die Region – ein Regional- und Tourismusmarketing unter Beteiligung unserer Nachbarstädte ist denkbar.

 

Wirtschaftsstandort – sinnvoll stärken

Unsere Unternehmen sind wichtige Motoren für die Entwicklung der Stadt. Ihre Bedürfnisse will ich ernst nehmen und mich um pragmatische Lösungen kümmern. Neuansiedlungen von Gewerbebetrieben müssen wir fördern. Existenzgründern dürfen keine Steine in den Weg gelegt und sie müssen aktiv unterstützt werden. Von Förderprogrammen der EU, des Bundes und des Landes können wir profitieren. Gern würde ich junge Menschen in Höxter halten und dringend benötigte Fachkräfte gewinnen. Ich bin der Überzeugung, dass dies nur gelingen kann, wenn wir insgesamt als Stadt mit einem hohen Wohn- und Freizeitwert und als Wirtschaftsstandort noch ansprechender werden.

 

Infrastrukturen – bedarfsgerecht ausbauen

Bei Straßenführung und Verkehrssteuerung gibt es viel zu tun. Fahrrad- und Fußgängerwege können wir sanieren, ausbauen und besser beschildern. Der Schwerlastverkehr darf nicht wieder zurück in die Altstadt. Die Stadthalle wurde für die Bürgerinnen und Bürger gebaut und muss auch bezahlbar genutzt werden können. Ein besonderes Augenmerk will ich darauf richten, dass durch den Rat beschlossene Projekte zeitnah und mit Nachdruck umgesetzt werden.

 

Stadtverwaltung – serviceorientiert organisieren

Mein Ziel ist eine moderne, serviceorientierte Stadtverwaltung, die gemeinsam mit den gewählten Gremien nachhaltige Strategien entwickelt und konsequent umsetzt. Dazu will ich Prozesse und Strukturen optimieren und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „mitnehmen“. Das Selbstverständnis der Stadtverwaltung will ich noch mehr in Richtung „kundenfreundlicher Dienstleister“ entwickeln.

 

Finanzen – verantwortlich einsetzen

Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Steuergeldern ist unerlässlich. Dazu gehört für mich nicht nur Ausgaben zu reduzieren, sondern auch Einnahmen zu stärken. Und: Die Bürgerinnen und Bürger und unsere Unternehmen dürfen dabei nicht zusätzlich belastet werden. Ich stehe daher für maßvolle und zielgerichtete Investitionen unter Berücksichtigung der Haushaltslage, wobei wichtige Investitionen sein müssen! Nur eine langfristige und nachhaltige Finanzplanung kann die Grundlage für eine solide Finanzpolitik bilden. Die Balance muss gefunden und beibehalten werden – nur ein ausgeglichener städtischer Haushalt kann ein guter Haushalt sein.

 

Umwelt – dauerhaft bewahren

Wir haben nur eine Umwelt! Ökologische Nachhaltigkeit ist das Zukunftsthema, und auch Höxter kann und muss seinen Beitrag leisten. An den Klimaschutzzielen des Pariser Klimaschutzabkommens und der Bundesregierung führt auch für uns als Stadt kein Weg vorbei. Förderprogramme können uns helfen, diesen Weg zu gehen. Blinden Aktionismus halte ich hier allerdings für unangebracht. Insektenschutz durch mehr Blühwiesen, pestizidfreie öffentliche Flächen, regionale Produkte, Einkaufen ohne Plastiktüten, klimaschützende städtische Fahrzeuge und Gebäude, E-Mobilität und E-Ladestationen und nicht zuletzt Fahrrad fahren: Ich bin dafür!

 

Nachbarschaft – aufrichtig leben

Nur gemeinsam sind wir stark. Die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarstädten in den Kreisen Höxter und Holzminden möchte ich weiter ausbauen. Die imaginäre Landesgrenze muss aus unseren Köpfen verschwinden – dafür mach ich mich stark. Nur wenn wir uns als eine Region verstehen, können wir die Herausforderungen gemeinsam angehen und erfolgreich sein.

 

Landesgartenschau – erfolgreich machen

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Mit der Landesgartenschau 2023 hat Höxter die Möglichkeit bekommen, viele stadtentwicklungspolitische Zielsetzungen wirksam und in kurzer Zeit umzusetzen. Die Lebensqualität und der Freizeitwert steigen, Menschen und Natur profitieren. Damit die Landesgartenschau ein Erfolg wird, werde ich dieses Großprojekt zur Chefsache machen und eng begleiten. Bei auftretenden Problemen werden wir gemeinsam Lösungen suchen und finden. Lassen Sie uns darüber sprechen. Der Pflegezustand der öffentlichen Flächen wird vielfach kritisiert. Hier möchte ich erhebliche Verbesserungen erreichen.

 

Foto: Claudia Warneke

Wirtschaft
Dienstag, 21. Januar 2020 10:32 Uhr
Große Eröffnung im Pferdestall: Startschuss für neues Gastronomiekonzept im Gräflichen Park
Montag, 20. Januar 2020 10:59 Uhr

Paderborn (red). Die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub Paderborn + Höxter wagen auf ihrem Neujahrsempfang einen Blick in die Zukunft. Am Sonntag, 2. Februar, steht um 10.30 Uhr das Thema "New Work! Zukunft schon heute und warum es genial ist" auf dem Programm. Gastreferent ist der Marketingexperte Sven L. Franzen. Dazu wird sich der neue Vorstand erstmalig in großer Runde präsentieren. Veranstaltungsort ist das Hotel Vivendi in Paderborn.

Der Terminus "New Work" fasst alternative Arbeitsmethoden zusammen, die aus der heutigen global vernetzten und digitalen Welt heraus entstehen. Darunter fallen unter anderem das Arbeiten in virtuellen Teams, das Aufbrechen der üblichen Fünf-Tage-Woche, die Kombination individueller Bedürfnisse mit dem Arbeitsleben und die Möglichkeit der Selbstbeteiligung der Mitarbeiter an Verantwortungs- und Entwicklungsprozessen in Unternehmen. Mit Sven L. Franzen haben die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub Paderborn + Höxter einen Gastreferenten gewinnen können, der über eine langjährige Expertise im Bereich "New Work" verfügt und es in seiner 2005 gegründeten Tiger Marketing Group GmbH selbst lebt.

Darüber hinaus wird sich der neue Vorstand um den Vorsitzenden Kevin Taron vorstellen und einen Ausblick auf die kommenden zwei Jahre geben. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. WJ und Club-Mitglieder können sich über die Homepage www.wj-pb-hx.de anmelden, interessierte Gäste per Mail an info@wj-pb-hx.de

 

Freitag, 17. Januar 2020 10:55 Uhr

Höxter (red). Rund eine halbe Millionen Menschen in Deutschland erkranken jährlich neu an Krebs. Im Verbund Klinikum Weser-Egge ist die Medizinische Klinik III am St. Ansgar Krankenhaus Höxter seit 2012 auf die Behandlung bösartiger Tumore spezialisiert. Dort hat Dr. Jörg Schmitz zum neuen Jahr die Nachfolge von Chefarzt Friedrich Burghardt angetreten, der die Klinik auf eigenen Wunsch verlassen hat.

Schmitz ist Facharzt für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Hämatologie und internistische Onkologie sowie Palliativmedizin. Er absolvierte seine Aus- und Weiterbildungen im Kreiskrankenhaus Lüdenscheid sowie an den Universitätskliniken Aachen und Krankenanstalten Augusta Bochum. Über zehn Jahre arbeitete er in Arnsberg im Hochsauerlandkreis, danach mehrere Jahre als Chefarzt in Krankenhäusern in Süddeutschland.

"Ich habe in Höxter ein äußerst sympathisches und motiviertes Team vorgefunden. Mit den Kollegen will ich die gute Arbeit fortsetzen und die Klinik weiterentwickeln," erklärt Dr. Jörg Schmitz, der ein Team mit vier Fachärzten leitet. "Insgesamt sehe ich am St. Ansgar Krankenhaus eine sehr gute interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Internisten, Chirurgen, Radiologen und Strahlentherapeuten. Diese gemeinsame Erfahrung will ich nutzen, um Tumorzentren etablieren, die auf bestimmte Krebserkrankungen wie etwa Darmkrebs spezialisiert sind."

Fachübergreifend finden bereits jetzt wöchentlich Tumorkonferenzen statt, um Patientenfälle zu besprechen und eine bestmögliche, individuelle Therapie in die Wege zu leiten. Es besteht zudem eine enge Kooperation mit dem Universitätsklinikum Göttingen, zu dessen Lehrkrankenhäusern das Klinikum Weser-Egge gehört.

Neben operativer Tumorentfernung sind Chemotherapie und Strahlentherapie wichtige Bausteine in der Behandlung. Beide Verfahren werden auch ambulant im benachbarten Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) angeboten. Mit dem ambulanten Behandlungskonzept können viele Patienten weiter in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung leben.

"Es ist etwas Besonderes, dass hier ambulante und stationäre Versorgung aus einer Hand angeboten werden. Wir ermöglichen den Patienten eine heimatnahe und langfristige Betreuung, von der Diagnose über die Akut- bis hin zur Langzeitversorgung", sagt Dr. Jörg Schmitz, der die Patienten im MVZ zusammen mit Oberarzt Dr. Peer Scharnberg versorgt.

Dem onkologischen Team am St. Ansgar Krankenhaus ist ein ganzheitlicher Ansatz wichtig, der auch eine intensive psychologische Betreuung umfasst. Für unheilbar Kranke sind Ärzte und Pfleger auch auf eine palliativmedizinische Versorgung spezialisiert. Seit 2015 stehen insgesamt fünf Palliativbetten zur Verfügung, die von Oberärztin Dr. Liane Sickmann betreut werden. "Wir streben einen weiteren Ausbau hin zu einer eigenen Palliativstation an", so Dr. Jörg Schmitz.

Foto: KHWE

Sport
Sonntag, 12. Januar 2020 12:38 Uhr
Jahreshauptversammlung des SV Ottbergen-Bruchhausen
Montag, 06. Januar 2020 12:32 Uhr

Neuhaus/Holzminden (red). Am Montag, den 03. Februar startet der neue Kennlernkurs des Ju-Jutsu Yawara Neuhaus e.V. In diesem vierwöchigem Kurs wird mit Grundtechniken des Ju-Jutsu die Vielfältigkeit dieser Kampfsportart demonstriert. Die Kursteilnehmer erhalten so die Möglichkeit, unter Anleitung verschiedenste Techniken der Bereiche Selbstverteidigung, Showtechniken und Übergangstechniken vom Stand zum Boden auszuprobieren. Hierzu gehören unter anderem einfache Bewegungsformen und Würfe, um Angreifer abzuwehren oder auf Distanz zu halten. Geleitet wird der Kurs von Sophie Diekmann (1. Dan Ju-Jutsu).

Trainiert wird Montag, den 3., 10., 17. und 24. Februar, von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr in der Grundschulsporthalle in Neuhaus im Solling. Die vierwöchige Kursteilnahme ist ab 13 Jahren möglich und kostet insgesamt 10 Euro pro Person. Um eine Anmeldung per E-Mail wird bis zum 29. Januar gebeten. Kontakt ist Sophie Diekmann unter diekmann.sophie@web.de

Weitere Informationen über Ju-Jutsu sind auf der Homepage www.ju-jutsu-yawara-neuhaus.de und auf der Facbook Seite unter www.facebook.com/YawaraNeuhaus zu finden.

Foto: Yawara Neuhaus e. V.

Samstag, 04. Januar 2020 11:42 Uhr

Kreis Höxter/Holzminden (red). Gespannt blickt der Fußball der Region am 19. Januar nach Marienmünster-Bredenborn, wenn sich 15 Mannschaften im Kampf um den diesjährigen Hallenkreismeistertitel duellieren. Neben den gewohnten Mannschaften aus dem Kreis Höxter sind der SV Holzminden sowie zwei Mannschaften des FC Boffzen in Marienmünster auf dem Parkett vertreten. Aus dem Kreis Höxter neu dabei ist die neu gegründete Frauenmannschaft des VFL Eversen.

Gleich zwei Pokale werden im Rahmen dieses Turniers ausgespielt: Einerseits geht der „Swisslife Select“-Pokal an die Siegerinnen des Turniers, andererseits wird auch der beste Kreisligist mit einem Siegerpokal prämiert. Als Verteidiger des „Swisslife Select“-Pokal geht der SV Ottbergen/B. Iin das Turnier. Bester Kreisligist in der Halle wurde 2019 der SV Scherfede/R. „Es gibt wie in den letzten Jahren wieder Preisgelder für die besten Mannschaften“, so Staffel- und Pokalspielleiterin Petra Block.
Anpfiff der ersten Partie ist am 19. Januar um 10 Uhr in der Kolpingstraße 16 in Marienmünster-Bredenborn.

Die Turniergruppen

Gruppe A

  • Phönix Höxter

  • SV Kollerbeck

  • SV Bökendorf II

  • SV Ottbergen/B/D II

  • SV Scherfede (Titelverteidiger bester Kreisligist 2019)

Gruppe B

  • FC Germete/W.

  • FC Boffzen II

  • SV Holzminden

  • VFR Borgentreich

  • SV Steinheim

Gruppe C

  • SV Ottbergen-Bruchhausen I (Titelverteidiger Swiss Life Pokal 2019)

  • SpVg Brakel

  • VFL Eversen

  • FC Boffzen I

  • FC P.E.L.

Panorama
Mittwoch, 15. Januar 2020 11:57 Uhr
PB: Unbekannter Mann schlägt 13-Jährigen nieder - Polizei sucht Zeugen
Mittwoch, 15. Januar 2020 11:07 Uhr

Bad Karlshafen (red). Musik aus der Gründungszeit Bad Karlshafens und davor ist am Sonntag, dem 26. Januar ab 11.15 Uhr im Rathauskonzert zu hören. Barocke Arien, begleitet von Cembalo und verschiedenen Blasinstrumenten stehen dann im passenden Ambiente des historischen Landgrafensaals auf dem Programm. Zu Gast sind Friederike Holzhausen (Sopran), Susanne Ehrhardt (Clarino, Chalumeau, Blockflöte) und Sabine Erdmann (Cembalo).

Die Werkfolge des Konzertes berücksichtigt bekannte Komponisten des Barock wie Alessandro Scarlatti und Georg Philipp Telemann, von Georg Friedrich Händel erklingt die Kantate „Venus und Adonis“ HWV 85. Weitere Stücke stammen von Hotteterre, Mancini, van Eyck und anderen.

Friederike Holzhausen legte ihr Konzertexamen in Leipzig ab und betreute an der dortigen Musikhochschule eine Gesangsklasse. Auftritte im Gewandhaus, der Kölner Philharmonie oder der Dresdener Frauenkirche sowie internationale Tourneen und Festivalauftritte sowie CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen zeigen ihre Expertise in der barocken Vokalmusik.  Die Cembalistin Sabine Erdmann ist als Continuo-Spielerin in zahlreichen Orchestern und Ensembles aktiv, ihre aktuelle CD mit der Flötistin Barbara Kortmann heißt „Inner Lights“. Susanne Ehrhardt ist eine ausgewiesene Spezialistin für Blockflöten und Klarinette. Über achtzehn Jahre leitet sie die Blockflötenklasse der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, 2007 erhielt sie eine Professur für Blockflöte, Klarinette und deren historische Vorläufer.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Termine der Bad Karlshafener Rathauskonzerte finden Sie auf der Internetseite der Musikschule Bad Karlshafen e.V.: www.musikschule-karlshafen.de

Foto: Stephan Röhl

 

Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr

Düsseldorf (red). Die Landesregierung untermauert ihr finanzielles Engagement für die jüdischen Gemeinden: 3,4 Millionen Euro werden in 2020 für „Neubaumaßnahmen nebst Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen“ bereitgestellt.

„Die finanzielle Förderung ist Ausdruck der Verbundenheit, die die Landesregierung zu den jüdischen Gemeinden unterhält. Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden ist zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Solidarität, die uns mit den jüdischen Verbänden verbindet.“ Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. Sie müssen mittels eines Testats eines Wirtschaftsprüfers die korrekte Verwendung der Gelder belegen.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Koordinator für die Mittelverwendung, unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung: „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns. Dafür sind wir dankbar, denn die Modernisierungen und Neubauten ermöglichen es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte beziehungsweise neue Möglichkeiten zu eröffnen.“

Von Aachen bis Unna reicht die Liste der rund 40 Projekte. Konkret wurden beziehungsweise werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, aber auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum gefördert.

Hintergrund

Die Unterstützung des jüdischen Glaubens hat Tradition. Bereits 1992 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Verbänden ein Vertrag geschlossen, mit dem sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. 2017 wurde der fünfte Änderungsvertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem Landesverband Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Seitdem stehen Mittel des Landes bereit, um jüdische Einrichtungen zu renovieren oder neu zu errichten. Der Förderbetrag erhöht sich jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages im Jahr 2028 um je 200.000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro. Unabhängig davon stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung weiterhin Mittel für die baulich-technischen Sicherungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereit.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Dienstag, 14. Januar 2020 10:11 Uhr

Paderborn (red). Jedes Jahr bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn Platz für zwei engagierte und motivierte junge Menschen, die sich ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen sowie sich selbst weiterentwickeln möchten. Der Einsatz erfolgt im Arbeitsfeld der Jugendverbandsarbeit. Die Begleitung und Verwaltung der Einsatzstelle erfolgt über das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Freiwilligen sind Teil des Teams des Jugendreferates und lernen unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis kennen. Dazu gehören Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen in den Gemeinden und die Schulungen, Freizeiten und Aktionen des Jugendreferats. Im Laufe des Jahres übernehmen die Freiwilligen dabei immer mehr Verantwortung und können eigene kreative Ideen mit in die Arbeit einbringen. Die Arbeit wird intensiv begleitet von einer Praxisanleitung.

Über das Jahr verteilt werden mehrere Seminare des Diakonischen Jahres angeboten. Diese dienen der Reflexion der Arbeit und der Persönlichkeitsbildung. Das Diakonische Jahr beginnt in der Regel nach den Sommerferien. Die Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Jugendreferates unter www.juenger-paderborn.de und unter www.diakonisches-jahr-westfalen.de

Telefonische Rückfragen können gerne unter (05251) 5002-10 an den geschäftsführenden Jugendreferenten Oliver Schwarz gestellt werden.

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