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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 23. November 2020 16:02 Uhr
Coronafall an der Hoffmann-von-Fallersleben Realschule in Höxter
Freitag, 20. November 2020 10:01 Uhr

Höxter (red). In der Qualifikationsphase 1 (Jahrgang 11) am König-Wilhelm-Gymnasium in Höxter gibt es ebenfalls eine bestätigte Infektion mit dem Coronavirus. Nachdem der Jahrgang am Donnerstag vorsorglich nach Hause geschickt worden war, hat die Schule in enger Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt bereits die engen Kontaktpersonen ermittelt. Alle Betroffenen aus dem schulischen Umfeld, die sich nun in häusliche Quarantäne begeben müssen, sind inzwischen durch die Schule hierüber informiert.

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 19. November 2020 10:13 Uhr

Höxter (red). In der Einführungsphase am König-Wilhelm-Gymnasium in Höxter gibt es eine weitere bestätigte Infektion mit dem Coronavirus. Wie im vorherigen Fall ermittelt und kontaktiert die Schule in enger Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt die engen Kontaktpersonen, die sich für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben müssen.

Foto: Symbolfoto

Freitag, 13. November 2020 12:28 Uhr

Höxter (red). Auch bei einer Person der Schülerschaft des König-Wilhelm-Gymnasiums in Höxter liegt eine bestätige Infektion mit dem Coronavirus vor. Da die betroffene Jahrgangsstufe 10 in der Einführungsphase im Kurssystem unterrichtet wird, wurden am Freitag, 13. November vorsorglich alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs umgehend nach Hause geschickt.

Die Schule ermittelt in enger Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt Höxter die engen Kontaktpersonen wie Sitznachbarinnen und Sitznachbarn. Aufgrund der weiteren Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen müssen sich diese direkten Kontaktpersonen vorerst in häusliche Quarantäne begeben. Sie oder ihre Erziehungsberechtigten werden durch das Gesundheitsamt und die Schule kontaktiert. Alle anderen Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase, die nicht als Kontaktpersonen gelten,  können nach den derzeitigen Erkenntnissen ab Montag wieder regulär am Unterricht teilnehmen.

Donnerstag, 12. November 2020 14:20 Uhr

Kreis Höxter (red). Die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter steht aktuell bei 96,26. Wie das Kreisgesundheitsamt am Donnerstagmorgen mitteilte, hat der Kreis Höxter 28 neue Coronafälle binnen 24 Stunden zu beklagen – zugleich gelten weitere 16 Personen als genesen. In Summe ist die Anzahl der aktiven Fälle von 273 auf 285 angestiegen.

Insgesamt hat der Kreis Höxter bisher 959 Coronafälle, davon sind 654 genesen und 20 Personen sind verstorben. Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 44 (-3), Beverungen 17 (+2), Borgentreich 23 (-1), Brakel 61 (+5), Höxter 35 (+2), Marienmünster 4 (+2), Nieheim 7, Steinheim 43 (+1), Warburg 36 (+4) und Willebadessen 15.

Region Aktiv
Montag, 23. November 2020 17:28 Uhr
Mordfall Frauke Liebs: Anwalt appelliert an Mitwisser - Straffreiheit und 30.000€ Belohnung
Montag, 23. November 2020 11:26 Uhr

Höxter (red). Der Pastoralverbund Borgentreich und das Dekanat Höxter laden ein zu Adventsgottesdiensten für Jugendliche und junge Erwachsene an der Klus Eddessen / Borgholz. Gemeinsam mit Kai Greupner vom Kreativbüro nurguteleute in Warburg sowie Falk Brenke, fee fairs events aus Höxter wurde ein liturgisches Angebot entwickelt, welches unter Einhaltung der aktuellen Coronabestimmungen für Gottesdienste im Freien stattfinden kann.

„Wir haben überlegt, wie wir Jugendliche und junge Erwachsene mit einem neuen Gottesdienstformat während der Coronazeit erreichen können. Dabei wollen wir die besondere Atmosphäre an der Klus Eddessen nutzen. Dieser Ort verfügt über einen so großzügigen Außenbereich, dass wir problemlos Abstand halten und trotzdem gemeinsam Gottesdienst feiern können“, berichtet Matthias Hein, Gemeindereferent im Pastoralverbund Borgentreicher Land und an der Klus Eddessen. Die Liturgie der Gottesdienste soll durch Live-Musik von Künstler*innen aus dem Kreis Höxter sowie durch eine wechselnde Beleuchtung der Location zu besonderen Begegnungen während der Adventszeit führen. „Wir sind froh, dass wir kurzfristig mit Kai Greupner und Falk Brenke starke Partner gefunden haben, die genau wie wir von der Idee begeistert waren. Gemeinsam freuen wir uns sehr auf dieses Format der Jugend-Gottesdienste an der Klus Eddessen“, sagt Teresa Wagener, Referentin für Jugend und Familie, Dekanat Höxter. Möglich macht das der neu eingerichtete Fond „Weihnachten trotz Corona“ des Erzbistums Paderborn. Die Platzierung der Teilnehmenden soll durch die Zuordnung an Stehtische mit ausreichenden Abständen im Außenbereich der Klus Eddessen gewährleistet werden.

Die Gottesdienste finden an jedem Adventssonntag um 16:30 Uhr an der Klus Eddessen / Borgentreich statt. Auf dem Gelände der Klus Eddessen gelten die Maskenpflicht und die Einhaltung der Abstandsregeln. Wir bitten um eine Anmeldung zum Gottesdienst unter info@dekanat-hx.de oder 05272-3946200.

Foto: Dekanat Höxter

Montag, 23. November 2020 11:13 Uhr

Höxter (red). Erst im Juli ist der Projektaufruf für den „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Bund auf den Weg gebracht worden. Er dient zur Erneuerung und zum Neubau von kommunalen Sportstätten für die Jahre 2020 und 2021. Nur 5 Monate später stehen die 47 Millionen Euro Fördergelder für rund 80 Projekte in den Startlöchern.

Die Stadt Höxter erhält insgesamt 145.000 Euro für die Verbesserung der Sportmöglichkeiten an der Freizeitanlage Höxter-Godelheim durch eine Pumptrack-Anlage vom Investitionsprogramm. Dazu erklärt der CDU Landtagsabgeordneter Matthias Goeken: „Es ist großartig, wie schnell die Investitionsprogramme von der Landesregierung auf den Weg gebracht werden – gerade in der momentanen Coronakrise. Von einer starken Sportinfrastruktur profitieren alle in Höxter, denn die kommunalen Sportstätten sind ein wichtiger Baustein der kommunalen Infrastruktur. Auch wenn Sport in Corona-Zeiten nur eingeschränkt möglich ist, dient er der körperlichen Gesundheit und dem Wohlbefinden. Mit dem Investitionsprogramm wird der Grundstein für den Sport von morgen gelegt. Die NRW-Koalition hat unsere Kommunen fest im Blick.

Im Zuge des „Nordrhein-Westfalen-Programm I“ übernimmt das Land die städtischen Eigenanteile für das Sonderprogramm für das Jahr 2020 und erleichtert damit zusätzlich kommunale Investitionen. Daher gibt es in diesem Jahr eine 100 Prozent-Förderung.“

Sonntag, 22. November 2020 12:58 Uhr

Kreis Höxter (red). Selbständig in den eigenen vier Wänden leben und sich dabei sicher fühlen – darauf müssen Menschen auch in Zeiten der Pandemie nicht verzichten. Seit dem ersten coronabedingten Lockdown bieten die Johanniter Lippe-Höxter allen Interessierten eine Bestellung und Installation des Hausnotrufs ohne persönlichen Kontakt an. Moderne Gerätetypen mit Plugand-Play-Technologie machen es möglich, die per Post oder verpackt vor die Haustür gelieferten Geräte ohne Vorkenntnisse selbst einzuschalten. „Einfach auspacken, an die Steckdose anschließen, mit einem Knopfdruck in Betrieb nehmen und schon ist der Johanniter-Hausnotruf betriebsbereit“, erklärt Melissa Klare, Leitung Vertrieb Hausnotruf der Johanniter Lippe-Höxter.

„Im Paket liegt eine Schnellanleitung und für weitere Unterstützung per Telefon steht unser Hausnotruf-Team zur Verfügung, das Kunden so lange bei der Installation begleitet, bis alles funktioniert.“

Persönlich oder kontaktlos – Kunden haben die Wahl

„Kunden haben die Wahl, denn natürlich stehen wir ihnen auch weiterhin – unter Einhaltung von Sicherheitsabständen und Hygienemaßnahmen – persönlich beratend zur Seite und übernehmen den Aufbau vor Ort“, so Melissa Klare weiter. „Die Pandemie bzw. die Angst vor Ansteckung aber sollte zumindest kein Grund sein, auf Sicherheit und Selbständigkeit im eigenen Zuhause zu verzichten“, ergänzt Matthias Schröder, Mitglied im Regionalvorstand der Johanniter Lippe-Höxter.

Der Hausnotruf der Johanniter-Unfall-Hilfe

Mehr als 200.000 Kundinnen und Kunden bundesweit vertrauen auf den JohanniterHausnotruf. Verschiedene Vertragsmodelle stellen sicher, dass der Notrufdienst genau das bietet, was Kunden individuell benötigen. Der Hausnotruf ist von den Pflegekassen als Hilfsmittel anerkannt.

Die Ausgaben für den Hausnotruf lassen sich als haushaltsnahe Dienstleistung von der Steuer absetzen. Weitere Informationen unter 0800 3233 800 (gebührenfrei) oder im Internet unter www.johanniter.de/hausnotruf

Foto: Johanniter

Sonntag, 22. November 2020 09:53 Uhr

Kreis Höxter (red). „Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die Ehrenamtlichen im Kreis Höxter noch besser zu vernetzen“, sagt Landrat Michael Stickeln mit Blick auf die neue Internetseite der Geschäftsstelle Ehrenamt. Mit dem neuen Online-Angebot baut der Kreis Höxter seinen Service noch einmal aus. „Gerade in Corona-Zeiten mit den eingeschränkten persönlichen Kontaktmöglichkeiten ist dieses neue Angebot noch wertvoller“, so Stickeln.

Schon längst hat sich herumgesprochen, dass ehrenamtlich Tätige aus dem Kreis Höxter in der Anfang des Jahres eingerichteten Geschäftsstelle Ehrenamt wertvolle Unterstützung bekommen. Der Kreis Höxter nimmt als einer von nur 18 Landkreisen in ganz Deutschland an dem vom Bund für eine Laufzeit von drei Jahren mit 360.000 Euro geförderten Modellprojekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ teil. Maßgebliches Ziel dabei ist es, für die freiwillig Aktiven eine vernetzende, koordinierende und beratende Funktion zu übernehmen. Dazu gehört es auch, analoge und digitale Strukturen aufzubauen und Austauschmöglichkeiten zu schaffen, um die Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Mit einer engen Verzahnung von Haupt- und Ehrenamt im Kreis Höxter sollen die Ehrenamtlichen noch besser unterstützt und alle Formen – ob langfristiges oder kurzfristiges Engagement – gefördert werden. Wichtiges Standbein soll dabei die neue digitale Austauschplattform werden, bei deren Entwicklung auch auf die Erfahrungen und vorhandenen Strukturen aus dem Projekt Smart Country Side zurückgegriffen worden ist. Hier findet man ein umfangreiches Angebot für unterschiedliche Bereiche. So werden Förderprogramme, Wettbewerbe und Preise genauso vorgestellt wie Möglichkeiten der Anerkennung, zum Beispiel mit der Ehrenamtskarte, der Juleica oder dem Heimat-Preis Kreis Höxter.

Zusätzlich zur Internetseite erscheint in regelmäßigen Abständen ein Newsletter der Geschäftsstelle Ehrenamt. Neben aktuellen Themen, Neuheiten im Vereinsleben und den Förderprogrammen, haben die Ehrenamtlichen die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit in einem Steckbrief vorzustellen. Etwa vier Steckbriefe pro Newsletter werden veröffentlicht. Die formalen Vorgaben und das Anmeldeverfahren werden auf der neuen Internetseite vorgestellt. In einem Terminkalender findet man unter anderem ein analoges und digitales Beratungs- und Fortbildungsangebot mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen. „Dabei werden wiederkehrende Problemstellungen durch fachlich versierte Dozenten und Referenten aufgearbeitet, vermittelt und spezifische Fragen beantwortet“, erläutert Ehrenamtsmanagerin Katharina Serinelli. „Den Ehrenamtlichen soll so der Alltag vereinfacht werden.“

Die Höxteranerin wechselte, nach ihrem Studium Medienproduktion an der Technischen Hochschule OWL in Lemgo und einem Abendstudium zur staatlich geprüften Betriebswirtin (Absatzmarketing), aus der Marketingleitung der Firma Krebs & Riedel in Bad Karlshafen zur Kreisverwaltung und vertritt nun Bernadett Walker, die sich momentan in Elternzeit befindet. Unterstützt wird sie in der Geschäftsstelle Ehrenamt von Dorina Bernsmann. Beide freuen sich auf die Zusammenarbeit mit den zahlreichen Ehrenamtlichen: „Gemeinsam wollen wir die wichtige Funktion des Ehrenamts unterstreichen. Dies ist uns eine Herzensangelegenheit, da wir uns in unserer Freizeit selbst ehrenamtlich engagieren.“

Unter dieser Internetadresse ist die neue Ehrenamt-Webseite des Kreises Höxter, die auch für Mobilgeräte geeignet ist, zu erreichen: www.ehrenamt.kreis-hoexter.de

Foto: Kreis Höxter

 

Blaulicht
Sonntag, 22. November 2020 09:44 Uhr
Beim Ausparken gegen wartendes Fahrzeug geprallt und weggefahren
Sonntag, 22. November 2020 09:44 Uhr

Höxter (red). Gleich zwei Verkehrsunfälle in kürzester Zeit hat ein betrunkener 31-jähriger Pkw-Fahrer in der Freitagnacht in Höxter verursacht. Später musste er dann noch in die Gewahrsamszelle verbracht werden. Gegen 01.15 Uhr am frühen Samstagmorgen wurde der Polizei zunächst ein Unfall im Bereich des Möllinger Platzes gemeldet.

Vor Ort konnte der stark alkoholisierte Fahrer und sein Pkw vorgefunden werden. Der Fahrer war augenscheinlich mit seinem Pkw gegen die Wand des Amtsgerichtes gefahren. Da der Fahrer hierbei leicht verletzt worden war, wurde er zur ambulanten Behandlung in das örtliche Krankenhaus verbracht, wo ihm auch eine Blutprobe wegen der Trunkenheitsfahrt entnommen wurde. Aufgrund seines hohen Aggressionspotentials gegenüber den Einsatzkräften musst er zunächst gefesselt werden. Nach der ambulanten Behandlung im Krankenhaus zeigte sich der Mann weiterhin höchst aggressiv. Er boxte vor Ort gegen ein Straßenschild und lief unvermittelt mitten auf die Brenkhäuser Straße.

Er musste schließlich in Gewahrsam genommen werden und konnte seinen Rausch bis zum nächsten Morgen in der Polizeizelle ausschlafen. An dem Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 6.000 Euro, die Mauer wurde nur geringfügig beschädigt. Um 01:19 Uhr meldete ein Pkw-Fahrer einen weiteren Unfall, der dem Fahrer zugeordnet werden konnte. Dieser muss kurz vor dem Unfall am Amtsgericht im Bereich der Brenkhäuser Straße 5 ebenfalls gegen eine Mauer gefahren sein und hierbei den Auspuff des Pkws verloren haben. Über den Auspuff fuhr der Melder, sein Pkw blieb aber unbeschädigt.

Die festgestellten Fahrzeugteile konnten eindeutig dem oben angegebenen Pkw des betrunkenen Fahrers zugeordnet werden. An der Mauer entstand nur geringer Sachschaden. Da der Tatverdächtige zusätzlich nicht im Besitz eines Führerscheins ist, erwarten ihn jetzt drei Strafverfahren: Wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und wegen Verkehrsunfallflucht.

Sonntag, 22. November 2020 09:31 Uhr

Kreis Höxter (red). Einen Mund-Nasenschutz zu tragen, ist in der Öffentlichkeit mittlerweile ein gewohntes Bild. Doch auch am Steuer von Kraftfahrzeugen wird vermehrt beobachtet, dass ein solcher Mundschutz getragen wird. Die Polizei im Kreis Höxter erreichen immer wieder Anfragen, ob dieses überhaupt erlaubt ist oder einen Verstoß darstellt.

Der § 23 Absatz 4 Straßenverkehrsordnung (StVO) besagt, dass Kraftfahrzeugführende ihr Gesicht nicht so verhüllen oder verdecken dürfen, dass sie nicht mehr erkennbar sind. Bei der Benutzung eines Mund-Nasenschutzes ist zwar die Nasen- und Mundpartie verdeckt, jedoch sind die Augen, die Stirn, die Ohren, die Frisur sowie die Statur des Fahrzeugführers noch zu erkennen. Diese Merkmale ermöglichen weiterhin eine Identitätsfeststellung.

"Wenn die Person zusätzlich zum Beispiel eine Sonnenbrille oder einen Hut tragen würde, so kann dadurch die Identitätsfeststellung erschwert oder sogar verhindert werden", erklärt Norbert Lammers, Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Höxter. Wenn diese Absicht gegeben ist, dann würde ein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung erfüllt sein. Die Regelahndung laut Bußgeldkatalog beträgt 60,- EUR plus Bearbeitungsgebühren. 

Anders sieht es zum Beispiel bei Bus- und Taxifahrern aus. Hier geht es in der Regel nicht um die Verhinderung ihrer Identitätsfeststellung, sondern um ihren Gesundheitsschutz und den ihrer Fahrgäste. Zudem sind sie leicht anhand der Fahrtenbücher und der betrieblichen Dokumentationen zu ermitteln. Ähnliches gilt für Fahrlehrer bei der Ausbildung ihrer Fahrschüler. Auch sie sollen geeignete Masken während der Fahrt tragen.

"Befinden sich die Fahrzeugführenden allein im Fahrzeug, macht es aus medizinischer Sicht keinen Sinn, einen Mund-Nasenschutz zu tragen", betont Norbert Lammers. Die Polizei im Kreis Höxter wird im Rahmen ihrer allgemeinen Verkehrskontrollen auch darauf achten und die Situation im Einzelfall mit Augenmaß bewerten.

Donnerstag, 19. November 2020 11:37 Uhr

Höxter (red). Bei einem Unfall am Dienstag, 17. November, wurde in Höxter ein Radfahrer durch einen Zusammenstoß mit einem Auto verletzt. Eine 51-jährige Frau befuhr gegen 11 Uhr den Galgenstieg mit ihrem Skoda Citigo und wollte nach rechts auf die Lütmarser Straße einbiegen. Im Einmündungsbereich stieß ein 60-jähriger Radfahrer, der die Lütmarser Straße auf dem Geh- und Radweg in Fahrtrichtung Innenstadt befuhr, gegen den Skoda. Der Radfahrer verletzte sich, als er gegen das Auto prallte. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. An dem Skoda entstand ein Schaden von rund 500 Euro. Der Schaden an dem Fahrrad wird auf rund 200 Euro geschätzt.

Dienstag, 17. November 2020 11:04 Uhr

Höxter (red). Am Montag, 16. November, parkte eine Höxteranerin ihr Auto auf der Kreisstraße in Höxter-Brenkhausen und stellte anschließend einen Schaden an ihrem Auto fest. Der graue Mercedes stand gegen 07:30 Uhr vor einer Bäckerei in einer Parkbucht. Vor ihr parkte ein weißer Transporter, dessen Fahrer zuvor Kunde in der Bäckerei war. Als die Mercedes-Fahrerin zu ihrem Auto zurückkam, war der Transporter nicht mehr vor Ort. Die Frau stellte an ihrem Auto einen Unfallschaden im Frontbereich fest, der auf rund 1000 Euro geschätzt wird. Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu dem Verursacher machen können, sich zu melden, Telefonnummer 05271/962-0.

Politik
Samstag, 21. November 2020 09:33 Uhr
Bürgermeister Daniel Hartmann zu Gesprächen im Landtag
Montag, 16. November 2020 10:37 Uhr

Höxter (red). „Bittere Niederlage für Bundesumweltministerin Svenja Schulze und die BGZ“, erklärt der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken und führt weiter aus, „ich begrüße die Entscheidung der Bezirksregierung, den Widerspruch der BGZ gegen den Regionalplan abzulehnen. Bei mega Projekten wie dem Atomausstieg zählt nun mal der Rechtsstaat. Mit dieser Entscheidung sind die örtlichen Planungsbehörden gestärkt worden. Das Umweltministerium in Berlin und die BGZ sollten jetzt noch einmal kritisch den Standort Würgassen prüfen. Hinlänglich ist bekannt, dass Würgassen ausgewählt worden ist, weil sich hier die Pläne schnell und ohne großen Widerstand umsetzten lassen würden. So ist zumindest mein Eindruck. Hier täuschen sich BGZ und Umweltministerium!“

„Bei mir verfestigt sich das Gefühl, dass es der BGZ und dem Bundesumweltministerium unter Svenja Schulze nicht um den besten Standort für das geplante Logistikzentrum geht, sondern um den am schnellsten zu realisierbaren. Es sind immer noch viele Fragen offen. Die wichtigste Frage bleibt jedoch unbeantwortet: Ob eine erneute gutachterliche Stellungnahme zur Abruf- und Einlagerungslogistik erstellt werden kann. Beim Rückbau des ehemaligen Atomkraftwerkes werden wir in den nächsten Jahren feststellen müssen, das die Transportwege über die nicht vorhandene „gute“ Infrastruktur und Straßenanbindung geschehen muss. Das ist ein Vorgeschmack für das in Zukunft geplante mega Logistikzentrum mit einer Bausumme von über 500 Mio. Euro", so Goeken weiter.

„Mein Schreiben sowie auch das Schreiben vom niedersächsischen Landtagskollegen Uwe Schünemann an Staatssekretär Jochen Flasbarth ergab nur eine unbefriedigende Antwort. In mehreren Briefen haben wir auf die Notwendigkeit eines solchen Gutachtens hingewiesen und dieses wurde kategorisch abgelehnt. Da die Bundesregierung dazu nicht bereit ist, werden wir nun auf anderen Wegen versuchen ein Gutachten erstellen zu lassen. Denn eines ist klar: Würgassen soll nicht nur ein Logistikzentrum werden, sondern auch ein Zwischenlager! Doch dies lehne ich entschieden ab!", Goeken abschließend.

Foto: Goeken

Samstag, 14. November 2020 11:38 Uhr

NRW (red). Die Die NRW-Koalition stärkt in dieser schwierigen Zeit die Innenstädte und Zentren. Von dem 70 Millionen schweren Sofortprogramm zur Stabilisierung unserer Innenstädte und Zentren werden noch in diesem Jahr 129 Kommunen in Nordrhein-Westfalen mit 40 Millionen Euro unterstützt. Mit insgesamt 931.514 Euro werden auch die Innenstädte von Bad Driburg, Brakel, Höxter, Steinheim und Warburg von diesen Fördergeldern profitieren. Aus dem Sofortprogramm stehen noch 30 Millionen Euro zur Verfügung. Die Frist für die Vorlage der Förderanträge wird auf den 30. April 2021 verlängert, damit Städte und Gemeinden auf aktuelle Entwicklungen reagieren können.

Dazu erklärt der CDU Landtagsabgeordnete Matthias Goeken: „Das Förderprogramm ist für unseren Handel, aber auch die Bürgerinnen und Bürger, ein echter Lichtblick. Von einer starken Innenstadt profitieren alle. Sie ist das Aushängeschild und auch ein Ort der Begegnung. Corona hat den Einzelhandel in unserer Stadt stark getroffen. Mit dem Fördergeld will die NRW-Koalition den Kommunen eine Stütze in dieser schweren Zeit sein und ihnen unter die Arme greifen. Das Geld wird noch in diesem Jahr ausgezahlt und ermöglicht ein rasches Handeln. Ich bin sehr froh, dass die NRW-Koalition wieder einmal schnell in Pandemiezeiten handelt und die kommunale Familie mit Hilfsprogrammen fest im Blick hat.“

Folgende Städte erhalten aus dem „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren“ Fördergeld:

Stadt

Maßnahme

Fördermittel

Bad Driburg

Bad Driburg Hellwegzentrum

99.000

Brakel

Historischer Stadtkern und zentraler Versorgungsbereich Brakel

484.367

Höxter

Innenstadt Höxter

99.584

Steinheim

Stadtkern Steinheim

135.655

Warburg

Warburg

112.908

 Foto: Goeken

 

Wirtschaft
Mittwoch, 18. November 2020 10:29 Uhr
Gute Nachricht aus Berlin - Novemberhilfe jetzt auch für Bäckerei-Cafés
Dienstag, 10. November 2020 10:04 Uhr

Holzminden/Höxter (red). Netzwerken profitiert von Kontakten und dem persönlichen Austausch. In Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Lock-Down ist dies gar nicht oder nur eingeschränkt möglich. Die Arbeit des Innovationsnetzwerkes Holzminden-Höxter ist geprägt vom Austausch und einer intensiven Zusammenarbeit der Unternehmen aus den Kreisen Holzminden und Höxter. Doch die klassische Zusammenarbeit wurde durch Corona schlicht unmöglich. Trotz alledem wurden Wege der Zusammenarbeit gefunden und gemeinsame Projekte bearbeitet.

Home-Office, Digitalisierung und digitale Methoden zur Fachkräftegewinnung sind Begrifflichkeiten, die in diesem Jahr sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmer das gesamte Jahr begleitet haben. Auch im ersten online Netzwerktreffen der Personalverantwortlichen, Meister und Ausbilder wurden diese Themen behandelt. Themen, die zwar nicht neu sind, jedoch mit einer unerwarteten Dringlichkeit aufgetaucht sind. Vor- und Nachteile sind mittlerweile zutage getreten und der branchenübergreifende Austausch hat in diesen Zeiten weiterhin einen hohen Stellenwert.

Tipps und Erfahrungen wurden digital ausgetauscht, können Präsenzveranstaltung aber keinesfalls ersetzen. Das Netzwerk zeichnet sich durch ein ausschließlich bedarfsorientiertes Handeln aus. Die Prioritäten der Unternehmen haben sich zu digitalen Formaten, insbesondere zur Gewinnung von Azubis, verschoben. Um einen zielgruppengerechten Kontakt in der digitalen Welt zu potenziellen Auszubildenden herzustellen, bietet „Die Superheldenausbildung“ die ideale Plattform. Sie ist eine Kampagne, um Jugendlichen und Eltern lokale Unternehmen und Karrierechancen mit einer Berufsausbildung transparent zu machen. Auch in diesem Jahr wurden die Unternehmen über die Kampagne beispielsweise bei der Azubisuche unterstützt.

Noch vor der Pandemie konnte das Netzwerk gemeinsam mit dem Kreis Höxter, dem Landkreis Holzminden und der Stadt Beverungen den Tag der offenen Betriebstür durchführen und somit rund 250 Schüler und 200 Eltern und weiteren Begleitpersonen einen Einblick in regionale Unternehmen und die dortigen beruflichen Perspektiven geben. Die Planung für die nächste Veranstaltung im Frühjahr 2021 unter Pandemie-Bedingungen haben bereits begonnen, um trotz aller Umstände die berufliche Orientierung zu ermöglichen.

Das noch „junge“ Netzwerk der Gründer und Nachfolger hatte ebenfalls einen erfreulichen Start in das Jahr 2020 und lockte über 50 Teilnehmer zu dem authentischen Vortrag von Anna von Mangoldt. Sie berichtete von den Hürden und Erfolgen ihrer Firmengründung und machte somit Mut zum Schritt in die Selbstständigkeit. Die stark von persönlichen Erfahrungen geprägten Vorträge in diesen Meetups bieten einen besonderen Mehrwert, die kein Ratgeber geben kann. Leider auch keine Video-Konferenz. Aus diesem Grundmusste dieses Format, welches für November zum Thema Nachfolge und Generationswechsel geplant war, leider bis auf Weiteres verschoben werden.

Das Qualifizierungsnetzwerk konnte in der zweiten Jahreshälfte seine Aktivitäten zur beruflichen Weiterbildung, besonders der Auszubildenden wieder aufnehmen. Pneumatik und Elektropneumatik, Azubi-Coaching, mathematische und elektrotechnische Grundlagen sind Beispiele für die in Kleingruppen durchgeführten Qualifizierungen, die direkt vor Ort angeboten werden können.

Foto: Innovationsnetzwerk Holzminden-Höxter

Montag, 02. November 2020 09:47 Uhr

Kreis Höxter (red). Die AOK NORDWEST reagiert auf die aktuelle Lage rund um das Coronavirus und die jüngsten Entscheidungen der Politik: Ab sofort werden die AOK-Kundencenter im Kreis Höxter (Brakel, Höxter und Warburg) zunächst für den gesamten Monat November geschlossen. Eine persönliche Beratung der Kunden ist dann nur noch nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter Telefon 0800 265-5041 möglich. Auch alle anderen Kontaktkanäle bleiben selbstverständlich verfügbar: Die AOK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über das Service-Telefon 0800 265 5000 jederzeit erreichbar, ebenso per Post, E-Mail unter kontakt@nw.aok.de oder digital über das AOK-Online-Servicecenter im Internet unter meine.aok.de. Mobil geht es mit der ‚Meine AOK-App‘.

„Die Kundenberatung und der Zugang zu unseren Kundencentern ist jetzt nur noch geordnet nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich. So tragen wir mit dazu bei, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, damit Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen arbeitsfähig und auch wir selbst als größte gesetzliche Krankenversicherung in der Region handlungsfähig bleiben“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Sport
Montag, 16. November 2020 10:19 Uhr
Corona-Online-Fitness für HLC-Mitglieder in Zeiten des Lockdowns
Freitag, 06. November 2020 11:01 Uhr

Kreis Höxter (red). Vierzehn Jugendliche aus sieben Sportvereinen des Kreises Höxter haben im Oktober trotz Corona-Situation in einem viertägigen Lehrgang der Sportjugend im Kreissportbund Höxter e.V. die Sporthelfer-II Ausbildung abgeschlossen.

Insgesamt haben 14 Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren im Oktober unter der Leitung von Sandra Simuang und Christian Klute erfolgreich an der Sporthelfer-II Ausbildung der Sportjugend in Brakel teilgenommen. Damit haben sie die erste Ausbildungsstufe einer Übungsleiter-C Lizenz erreicht und können ihre Sportvereine darunter den TTC Fortuna Frohnhausen, den SV 1931 Sandebeck, den TuS Bad Driburg, den TV 1890 Brakel e.V. , die DJK Adler Brakel, den Reiterverein Bad Driburg sowie den HLC Höxter zukünftig tatkräftig in der Sportpraxis unterstützen.  

Aufbauend auf die im Frühjahr absolvierte SH I- Ausbildung haben sich die Jugendlichen in der SH-II Ausbildung unter anderem mit der allgemeinen Jugendarbeit, der Planung und Durchführung von außersportlichen Angeboten sowie den Themen Gesundheit im Sport, attraktiven Spielen  und Trendsportarten, Mitbestimmung und Mitgestaltung im Sportverein auseinandergesetzt und durften abschließend ein eigenes kleines Projekt entwickeln. Die Jugendlichen waren trotz der vorhandenen Einschränkungen durch die Corona-Regelungen begeistert bei der Sache und freuen sich, bald ihre Sportvereine mit Herz und Spaß bereichern zu können.

Die nächste Sporthelfer-I-Ausbildung soll im Februar nächsten Jahres starten. Nähere Informationen dazu bei der Sportjugend im KSB Höxter auf www.ksb-hoexter.de

Foto: KSB

Sonntag, 01. November 2020 06:16 Uhr

Höxter (red). Aufgrund der ab dem 2. November geltenden Regelungen stellt der Handball- und Leichtathletik-Club Höxter (HLC) seinen Sportbetrieb ein. Sowohl das allgemeine Trainingsprogramm sowie auch das Kurs- und Rehasport-Programm pausieren ab Montag. „Sobald wir grünes Licht bekommen, gehen wir wieder an den Start, wir lassen uns nicht unterkriegen“, verspricht der erste Vorsitzende Hermann Nutt: „Wir können dankbar sein, dass unsere Mitglieder uns die Treue halten und damit den Verein in dieser schweren Zeit unterstützen.“

Die für den 6. November geplante Jahreshauptversammlung kann ebenfalls nicht stattfinden, es muss ein neuer Termin gefunden werden. „Das Jahr 2020 werden wir alle so schnell nicht vergessen“, ist sich Hermann Nutt sicher und hofft, dass im kommenden Jahr wieder mehr Normalität Einzug halten wird.

Foto: HLC

Panorama
Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr
Satellitenbilder helfen bei Waldbrandbekämpfung
Dienstag, 22. September 2020 16:14 Uhr

Paderborn (red). Am Dienstagnachmittag meldete sich gegen 14.00 Uhr ein Paderborner Bürger bei der Polizei Paderborn, da er einen verdächtigen Brief von einer ihm unbekannten Absenderin aus Hamburg erhalten hatte. Da der Briefumschlag an zahlreichen Stellen handschriftlich gekennzeichnet war und es dort einen Hinweis auf einen giftigen Inhalt gab, rief die Polizei den ABC-Dienst der Feuerwehr Paderborn hinzu. Zwei Mitglieder des Spezialteams analysierten den ungeöffneten Brief in Schutzkleidung auf dem Gelände der Polizei an der Riemekestraße.

Zum Einsatz kamen ein Kontaminationsmessgerät und ein Photonenionendetektor. Gefährliche Stoffe konnten nicht festgestellt werden, sodass Polizei und Feuerwehr nicht von einer ernsthaften Gefahr ausgehen. Trotzdem wurde der Brief verpackt und zur Öffnung in einer entsprechenden Schutzatmosphäre zu einem Labor geschickt. Der Einsatz der Feuerwehr auf dem Gelände der Polizei Paderborn dauerte rund 45 Minuten.

Foto: Polizei Paderborn

Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr

Paderborn (red). Die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter sowie der Wirtschaftsclub schließen sich der Entscheidung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) an. Die heimische Wirtschaft steht zum Erhalt des Flughafens Paderborn/Lippstadt und unterstützt das von der Flughafen-Gesellschafterversammlung beschlossene Sanierungskonzept in einer Insolvenz in Eigenverwaltung.

„Ein starker Standort, wie Ostwestfalen-Lippe, braucht einen modernen Flughafen, der in die Zukunft ausgerichtet ist. Mit dem Sanierungskonzept ist der erste richtige Schritt getan, denn es stärkt die Symbiose aus Tourismus und Geschäftsreiseverkehr nachhaltig. Dafür bezieht es ökologische Gesichtspunkte und die aktuellen Entwicklungen rund um die Mobilität der Zukunft mit ein. So hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt eine echte Chance auf eine stabile Zukunft“, betont Kevin Taron, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren. Nicht nachvollziehen können die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub, dass Kritiker den Flughafen als überflüssig bewerten.

„Der Flughafen bietet der heimischen Wirtschaft in der Region einen echten Standortvorteil. Diese Infrastruktur leichtfertig aus der Hand zu geben, wäre fahrlässig, denn wenn der Flughafen erst einmal geschlossen ist, dann bleibt er geschlossen“, so Taron weiter.

Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 31. August 2020 11:15 Uhr

Paderborn/Salzkotten (red).Am frühen Montagmorgen des 31. August, gegen 00.40 Uhr, beabsichtigten eine 30-jährige Frau und ihr 36-jähriger Freund, beide wohnhaft in Salzkotten, von dem Geldautomaten eines Kreditinstituts an der Simonstraße in Salzkotten Geld abzuheben.

Dazu fuhren beide mit einem Fahrzeug vor das Gebäude. Als die 30-Jährige aus dem Fahrzeug ausstieg, kamen zwei junge Männer aus Richtung Upsprunger Straße/Simonstraße gezielt auf sie zu. Einer dieser Männer hielt ein Küchenmesser in der Hand und ergriff die Frau am Arm. Sie konnte sich jedoch losreißen und in Richtung Haholtstraße davonlaufen. Dabei stürzte sie und verletzte sich infolgedessen leicht.

Die Täter verfolgten die Frau nicht, sondern gingen zur Fahrerseite des Autos, wo sich der 36-jährige Freund der Frau befand. Dieser war mittlerweile aus dem Fahrzeug gestiegen und versuchte die Räuber durch körperliche Gegenwehr auf Abstand zu halten. Dabei rief er laut um Hilfe. Das verschreckte das räuberische Duo wohl - es flüchtete ohne Beute in Richtung Upsprunger Straße in Richtung Ortskern.

Im Rahmen von umfangreichen polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte auf dem Schulgelände an der Upsprunger Straße ein 14-Jähriger aus Salzkotten angetroffen werden, auf den die Personenbeschreibung der Geschädigten zutraf. Da weitere Hinweise vorlagen - unter anderem eine aufgefundene Sturmhaube - , dass der Jugendliche als Tatverdächtige für den versuchten schweren Raub in Betracht kam, wurde er vorläufig festgenommen und für weitere Ermittlungen mit zur Polizeiwache nach Paderborn gebracht. Die Ermittlungen zu dem zweiten Tatverdächtigen dauern an.

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