Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Samstag, 22. Februar 2020 11:02 Uhr
Ein Hauch von Frühling: Osterausstellung bei „Lebensart Floristik, Deko und mehr“
Samstag, 22. Februar 2020 09:57 Uhr

Fürstenau (red). Anhaltenden Applaus spendeten die zahlreichen Besucher der Heiligen Messe am vergangenen Antonius-Dienstag in der St. Anna Kirche in Fürstenau. Waren Sie doch soeben Zeugen geworden, wie der Heilige Antonius von Padua zuerst den Fischen im Meer vom Wort Gottes erzählte und anschließend das ungläubige Volk von Rimini mit einer fulminanten Predigt gewinnen konnte, so dass sie auf die Knie sanken und reumütig zum rechten Glauben zurückkehrten.

Die wohl bekannteste Antonius-Legende hatten die Mädchen und Jungen des St. Anna Kindergartens Fürstenau in einem kleinen Theaterspiel den begeisterten Gläubigen auf kindgerechte Weise nahe gebracht. Verkleidet als Einwohner der italienischen Hafenstadt beziehungsweise als kleine und große Fische verwandelten sie den Altarraum in eine Theaterbühne, in deren Mitte der Heilige Antonius das Wort Gottes verkündete. Eine perfekte Inszenierung, die die Knirpse, der jüngste ist gerade einmal zwei Jahre alt, zuvor unter der Regie der Kindergartenleiterin Frau Stickel und ihrer Kolleginnen einstudiert hatten. Spätestens mit dem Abschlusslied „Gottes Liebe ist so wunderbar“ hatten sie die Herzen aller Zuschauerinnen und Zuschauer gewonnen.

Groß war die Freude bei den kleinen Schauspielern, als sie nach getaner Arbeit ein Kuchenblech mit einem Riesenfisch aus süßem Teig in Empfang nehmen konnten; es soll kein Krümel übergeblieben sein. Alle waren sich anschließend einig: Das war bestimmt nicht das letzte Mal, dass die Kindergartenkinder eine Antonius-Messe mitgestaltet haben.

Fotos: Peter Egelkraut, Arbeitskreis Antonius

Freitag, 21. Februar 2020 16:47 Uhr

Kreis Höxter (red). Seit fast einem Jahr gibt es den backCUP als umweltfreundliche Alternative zu den Wegwerf-Bechern für Getränke zum Mitnehmen. Der Kreis Höxter bietet Sammelbestellungen an, an denen sich zum Beispiel auch Handwerksbetriebe und andere Unternehmen beteiligen können.

Ziele des regionalen Pfandbechersystems backCUP sind unter anderem die Vermeidung von Abfällen und die Einsparung von Energie und Wasser, die bei der Herstellung der Einweg-Becher benötigt werden. „Wir sind von dem Mehrwert des Systems überzeugt und freuen uns, dass wir mit den vielen teilnehmenden Bäckereien und Ausgabestellen bereits ein großes Netzwerk spannen konnten, das auch über die Grenzen des Kreises Höxter hinaus geht“, erklärt Dr. Kathrin Weiß, Leiterin der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft des Kreises Höxter.

Nils und Mark Becker, Geschäftsführer der Firma Gebr. Becker aus Höxter, sind von dem System ebenfalls überzeugt und haben allen 175 Mitarbeitern des Unternehmens an den Standorten Höxter, Holzminden und Detmold einen Becher mit Deckel geschenkt. „Einwegbecher sollten auf unseren Baustellen und unterwegs die absolute Ausnahme sein. Mit dem backCUP ist es ganz einfach, Abfall zu vermeiden, denn viele Bäckereien hier in der Region machen mit und mit dem Deckel ist das regionale Pfandbechersystem ja nun richtig rund geworden“, erklärt Geschäftsführer Mark Becker, der auch die Mitglieder der Wirtschaftsinitiative im Kreis Höxter sowie den lokalen Großhandel der Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche zum Mitmachen motivieren möchte. Auch die Kreishandwerkerschaft hat die Mitgliedsbetriebe über den backCUP informiert und für den Mehrweg-Becher geworben.

Wer zum Beispiel für seine Mitarbeiter Becher bestellen möchte, kann sich an die Klimaschutzbeauftragte des Kreises Höxter, Martina Krog, wenden unter der Telefonnummer 05271-965 4219 oder der Mailadresse backcup@kreis-hoexter.de. Auch Verkaufsstellen von Getränken, die mitmachen möchten, können bei ihr Becher und Deckel bestellen und das backCUP-Netz verdichten und ausweiten.

Interaktive Karte

Auf der Internetseite www.backcup@kreis-hoexter.de gibt es alle Infos zum regionalen Pfandbechersystem. Zu finden ist auch eine interaktive Karte, auf der alle Teilnehmer-Betriebe und Ausgabestellen verzeichnet sind. Diese Online-Informationen sind wie viele andere Geoinformationen des Kreises Höxter kostenfrei über das Internet zugänglich – ohne Download und Installation.

Hier gibt es den „backCUP“ bereits:

  • Bäckerei Engel,
  • Goeken backen
  • Bäckerei Henke,
  • Kromes Backstube,
  • Landbäckerei Westbomke,
  • Bäckerei Bielemeier,
  • Bäckerei Wäscher,
  • Dorfladen Dringenberg,
  • Kiosk Marios Diner (Brakel),
  • Mensa des Gymnasiums St. Xaver, Bad Driburg
  • Schul-Cafeteria im Schulstandort Höxter des Berufskollegs Kreis Höxter,
  • Fitness-Studio P30 (Warburg-Rimbeck) sowie in
  • Kunkels Café in der Klinik Berlin (Bad Driburg)

Foto: Kreis Höxter

Freitag, 21. Februar 2020 09:31 Uhr

Nieheim/Kreis Höxter (red). Die Vielfalt in den Kindertageseinrichtungen wird immer bunter. Die kulturellen Unterschiede und die größeren Altersspannen stellen neue Herausforderungen an pädagogische Fachkräfte und machen ein Umdenken im Kita-Alltag unumgänglich. So unterschiedlich die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder sind, so wichtig ist es, Gemeinsamkeiten zu fördern. Dabei hilft Musik, denn sie ist eine besondere Sprache, die von allen verstanden wird.

„Musik kann pädagogische Fachkräfte beim Umgang mit Vielfältigkeit unterstützen, Brücken bauen und die Bindung zwischen Erwachsenen und Kindern stärken“, betont Linda Effertz, Dozentin im Tageskurs „Musik für alle!“, den das Netzwerk Kitamusik NRW am 20. März in Nieheim-Oeynhausen veranstaltet. Sie zeigt viele Möglichkeiten für musikalische Angebote in der Kita auf. Gemeinsam werden Lieder gesungen, musikalische Spielideen praktisch erprobt und verschiedene Methoden für den Einsatz von elementaren Instrumenten vorgestellt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Fallbeispiele aus dem Kita-Alltag gemeinsam zu untersuchen. Dieser Kurs richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern ab drei Jahren arbeiten. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Musikpädagogin und Sozialpädagogin Linda Effertz ist derzeit tätig als Dozentin für Elementare Musikpädagogik und Gitarre an der Hochschule Osnabrück sowie als Lehrkraft an der Musik- und Kunstschule Osnabrück. Sie leitet dort den Fachbereich Inklusion und unterrichtet in diversen Grundschulen, Förderschulen und Kitas.

Der Tagesworkshop findet am Freitag, 20. März 2020 von 9:30 bis 16:30 Uhr im Städtischen Kindergarten Abenteuerland (An der Schule 5, 33039 Nieheim-Oeynhausen) statt. Das Teilnahmeentgelt beträgt 55 Euro, die bei der Anmeldung zu entrichten sind. Informationen und Anmeldung: www.landesmusikakademie-nrw.de

Das Netzwerk Kitamusik NRW wurde vom Landesmusikrat NRW, von der Landesmusikakademie NRW, der Bertelsmann Stiftung und der Peter Gläsel Stiftung Ende 2015 ins Leben gerufen mit dem Ziel, Musik in jeder Kita in NRW als Selbstverständlichkeit im Kita-Alltag zu integrieren. Es nahm 2017 verstärkt durch ein Projektmanagement seine Tätigkeit auf. Förderer des Netzwerks sind die Sparkassenverbände Rheinland und Westfalen-Lippe, die Unfallkasse NRW und die Bertelsmann Stiftung.

Ziel der Netzwerkgründung ist es, die musikalisch Aktiven in Kitas in NRW zu stärken und fortzubilden, Kitas in ihrem Bestreben zu unterstützen, musikalische Aktivitäten in ihren Alltag zu integrieren und sukzessive die Qualität musikalischer Aktivitäten an Kitas auf Grundlage der „Neusser Erklärung“ anzuheben. Dies geschieht durch Angebote zur Vernetzung, Fortbildung und Begleitung von Kita-Fachkräften und Kitas. Weitere Informationen: www.kitamusik.nrw

Foto: Volker Beushausen

Donnerstag, 20. Februar 2020 11:16 Uhr

Kreis Höxter (red). Das frühlingshafte Wetter hat die ersten Kröten aus ihren Winterquartieren gelockt. „Milde Temperaturen und feuchte Witterungsverhältnisse sind für die Amphibien ideal, um zu ihren Laichgewässern aufzubrechen“, sagt die Leiterin der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft des Kreises Höxter, Dr. Kathrin Weiß. Zum Schutz der Tiere kommt es deshalb wie in jedem Jahr an einigen Kreisstraßenabschnitten zu zeitweisen Sperrungen.

Betroffen sind die Kreisstraße 20 zwischen Helmern und Fölsen, die Kreisstraße 34 zwischen Bühne und Muddenhagen und die Kreisstraße 65 zwischen der Abtei Marienmünster und Kollerbeck. Der Kreis Höxter bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis dafür, dass streckenweise Sperrungen zwischen etwa 19 Uhr bis gegen 6 Uhr notwendig sein können.

„Insbesondere bei mild-feuchten Witterungsverhältnissen überqueren dort erfahrungsgemäß in den Dämmerungs- und Nachtzeiten besonders viele Tiere die Fahrbahn“, begründet Dr. Weiß die Artenschutzmaßnahmen. Um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, werde mit Blick auf die Wetterlage und die Wanderaktivität der Amphibien jeweils kurzfristig entschieden, ob eine Sperrung notwendig sei. Auch im Bereich des Naturschutzgebietes Taubenborn in Höxter ist mit Einschränkungen zu rechnen.

Voraussichtlich bis Mitte April ist Rücksicht auf die zu ihren Laichplätzen wandernden Frösche, Kröten, Molche und Salamander geboten. „Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer bis dahin besonders achtsam zu sein und dabei zu helfen, die Amphibien zu schützen“, so Dr. Weiß.

Foto: Frank Grawe

Blaulicht
Samstag, 22. Februar 2020 14:21 Uhr
Mehr Alkohol-Kontrollen an den Karnevalstagen
Freitag, 21. Februar 2020 17:33 Uhr

Lüchtringen (red). Zwei Personen wurden am Freitag, 21. Februar, bei einem Unfall an der Kreuzung K 45 und K 46 zwischen Höxter-Lüchtringen und Corvey verletzt. Die 51-jährige Fahrerin eines weißen Skoda war um 7:45 Uhr aus Richtung Lüchtringen gekommen und beabsichtigte, an der Kreuzung nach links in Richtung Corvey abzubiegen. Dabei achtete sie nicht auf einen entgegenkommenden grauen Skoda, der von einer 39-Jährigen gesteuert wurde. Es kam im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß. Beide Fahrerinnen mussten aufgrund ihrer Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Bergungsarbeiten und Unfallaufnahme wurde die Strecke nach Corvey für den Verkehr voll gesperrt, der Verkehr Richtung Holzminden wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Donnerstag, 20. Februar 2020 14:03 Uhr

Höxter (red). Einer aufmerksamen Mitarbeiterin in einem Drogeriemarkt und der schnellen Reaktion der Polizei Höxter ist es zu verdanken, dass eine Bande georgischer Ladendiebe nach einem Diebstahl in Höxter auf der Flucht gefasst werden konnte. Da den drei Männern aus Georgien weitere Taten im Bundesgebiet zur Last gelegt werden und Fluchtgefahr besteht, reagierten Staatsanwaltschaft Paderborn und Amtsgericht Höxter ebenfalls sehr schnell und ordneten Untersuchungshaft an.

Die drei Männer im Alter von 24, 25 und 42 Jahren hatten am Dienstag, 18. Februar, gegen 10 Uhr einen Drogeriemarkt an der Pfennigbreite in Höxter betreten. Während zwei der Täter verschiedene Waren in mitgebrachte Taschen verstauten, hielt sich der dritte in unmittelbarer Nähe auf und beobachtete die Umgebung. Die Beute, unter anderem Zahnreinigungsartikel, hat einen Gesamtwert von mehreren hundert Euro.

Als der erste Täter mit seiner gefüllten Tasche den Markt verließ, wurde er von einer Mitarbeiterin beobachtet, die daraufhin den Marktleiter verständigte. Als auch die anderen beiden Männer den Markt verließen und in ein bereitstehendes Auto steigen wollten, sprach der Marktleiter sie noch an. Die Tätergruppe flüchtete jedoch mit dem Auto, der Marktleiter informierte umgehend die Polizei. Im Rahmen der sofort ausgelösten Fahndung konnte das Fluchtfahrzeug mit den drei Männern kurz darauf auf der B239 in Höhe Marienmünster angehalten werden. 

Mit der vorläufigen Festnahme der drei Täter nahmen die Beamten der Polizei Höxter umgehend die weiteren Ermittlungen auf. Diese ergaben unter anderem, dass zwei der drei Männer keinen festen Wohnsitz in Deutschland vorweisen können und alle drei wegen ähnlicher Taten im Bundesgebiet in Erscheinung getreten sind und bereits einschlägig verurteilt wurden. Daher erließ das Amtsgericht Höxter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Paderborn Haftbefehl wegen bandenmäßigen und gewerbsmäßigen Diebstahls.

Mittwoch, 19. Februar 2020 16:21 Uhr

Stahle (r). Bei einem Unfall auf der B 64 bei Höxter-Stahle ist am Mittwoch, 19. Februar, ein Roller-Fahrer schwer verletzt worden. Der 80-jährige Fahrer einer Mercedes B-Klasse war um 12:15 Uhr von Holzminden in Richtung Höxter unterwegs und wollte an der Abzweigung Richtung Stahle links abbiegen. Dabei übersah er einen entgegenkommenden 46-Jährigen auf einem Motorroller. Es kam im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß, bei dem der Rollerfahrer schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt wurde. Er wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Am Roller entstand Totalschaden, der Sachschaden wird auf 6.000 Euro geschätzt. Während der Bergung und Unfallaufnahme wurde die B 64 halbseitig gesperrt, der aus Höxter kommende Verkehr wurde über Albaxen und Stahle umgeleitet. Die Strecke konnte um 14.30 Uhr wieder freigegeben werden.

Mittwoch, 19. Februar 2020 10:13 Uhr

Stahle (TKu). Die Löschgruppe Stahle hat einen neuen stellvertretenden Löschgruppenführer. Neben Löschgruppenführer Christian Struck und Christian Wintermeyer wird Brandmeister Fabian Küster als weiterer Gruppenführer-Stellvertreter dem amtierenden Führungsduo der Stahler Wehr künftig zur Seite stehen. Abgelöst hat Fabian Küster den Brandinspektor Mathias Potthoff, der viele Jahre in der Führung der Stahler Wehr aktiv war. Fabian Küster ist aufgrund eines Wohnortwechsels von der Freiwilligen Feuerwehr in Brevörde nach Stahle gewechselt.

Auf der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Stahle dankte Stadtbrandinspektor Norbert Rode den Feuerwehrleuten, in dessen Reihen sich auch einige Feuerwehrfrauen befinden, für ihre geleisteten Einsatzstunden im vergangenen Jahr.

Auf die im Mai 2019 neu gegründete Kinderfeuerwehr Albaxen-Stahle könne die Feuerwehr besonders stolz sein, was sie auch ist! Rode dankte aber auch den Führungskräften, allen voran Zugführer Michael Loges (Löschzug Höxter 2) für die gute Zusammenarbeit im gesamten zweiten Zug.

Unter anderem war aus dem Bericht des Löschgruppenführers zu entnehmen, dass die Löschgruppe zu insgesamt 31 Einsätzen gerufen worden war. Diese unterteilen sich in 12 Brandeinsätze und 16 Technische Hilfeleistungen. Die weiteste Anreise zu einem Brandort hatte die Stahler Wehr bei einem Großbrand in Beverungen, wo ein Entsorgungsunternehmen brannte. Die Unterstützungskräfte aus Stahle lösten dabei die Beverunger Feuerwehrleute aus, die zuvor schon stundenlang das Feuer bekämpft hatten.

Ebenfalls „geschlaucht“ wurden die Feuerwehrleute bei dem starken Unwetter am 15. Oktober. Trauriger Einsatzhöhepunkt war der schwere Verkehrsunfall mit einer tödlich verunglückten Person mitten im Ortskern von Stahle, bei dem das Unfallauto in Flammen aufging. Neben den Einsätzen, die im Resümee in diesem Jahr sehr hoch ausfielen, wurden noch 71 Übungsdienste abgehalten, die genau 2287 Dienststunden umfassten. Das seien umgerechnet etwa 100 Stunden pro Feuerwehrfrau bzw. -mann.

Im Jahr 2019 konnte die Löschgruppe vier neue weibliche Mitglieder für die Stahler Wehr begeistern, worauf Führung und Mannschaft auch sehr stolz sind.

Beförderungen und Ehrungen nahmen Dezernatsleiter Stefan Fellmann von der Stadt Höxter und Stadtbrandinspektor Norbert Rode vor: Das Feuerwehrehrenzeichen des Landes in Gold für ihre 35-jährige aktive Mitgliedschaft wurde dem stellvertretenden Wehrleiter Michael Dierkes im Namen der Landesregierung verliehen. Das Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst verlieh Fellmann an die Kameraden Markus Pikos, Fabian Küster und Mathias Potthoff.

Ebenfalls als langjährige Mitglieder geehrt wurden Andreas Borgolte, Bernhart Borgolte, Theo Schmidt, Johannes Koßmann und Bernd Potthoff. Eine Beförderung zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann erhielten Katharina Wintermeyer, Verena Loges und Florian Loges. Zum Hauptfeuerwehrmann befördert wurde Frank Siebrecht. Nach bestandenem Gruppenführer-Lehrgang beförderte Norbert Rode den Kameraden Fabian Küster zum Brandmeister und ernannte ihn darüber hinaus zum stellvertretenden Löschgruppenführer von Stahle.

Brandinspektor Mathias Potthoff wurde hingegen als stellvertretender Löschgruppenführer aus seinem Amt verabschiedet. Aus der Jungendfeuerwehr trat Florian Loges in die aktive Wehr über. Urkunden für absolvierte Lehrgänge erhielten: Sebastian Rasche, Johannes Rabbe und Moritz Funk für den Truppmannlehrgang Teil 2, Florian Loges, Helena Siebrecht, Johannes Rabbe und Sebastian Rasche für den Funklehrgang, Markus Borgolte (Maschinistenlehrgang), Julian Struck und Markus Borgolte (TH-Wald), Sebastian Rasche (Atemschutzlehrgang), Tim Littmann (Gerätewart-Lehrgang), Christian Wintermeyer (Bootsführerschein) sowie Fabian Küster (BC Grundmodul und Gruppenführer-Lehrgang).

Fotos: Florian Loges

Politik
Samstag, 22. Februar 2020 14:39 Uhr
Bürgermeisterkandidat Daniel Hartmann lädt zur Auftaktveranstaltung „12 Punkte für eine gute Zukunft“ ein
Dienstag, 18. Februar 2020 10:35 Uhr

Kreis Höxter (red). Dreimal pro Jahr unterstützt der Kreis Höxter ganz bewusst kleinere Kulturprojekte im Kreisgebiet. Damit greift er ehrenamtlichen Kulturakteuren finanziell unter die Arme. Noch bis zum 1. März können Anträge gestellt werden, um mit maximal 300 Euro gefördert zu werden.

Mit diesem Kulturfördertopf werden kleinere kulturelle Projekte und Veranstaltungen unterstützt, die zur Verwirklichung eines attraktiven, vielseitigen und kreativen Kulturangebotes für alle Bürger im Kreis Höxter beitragen. Erstmals in diesem Jahr sollen nun 1.200 Euro auf verschiedene Projekte verteilt werden. Anträge können Vereine, Gruppen, Einzelpersonen, Initiativen oder Zusammenschlüsse stellen. Dabei können pro Antragsteller und Jahr maximal 300 Euro beantragt werden. Über die Förderanträge entscheidet der Kulturbeirat des Kreises Höxter.

Neue Förderanträge können bis zum 1. März beim Kulturbüro Kreis Höxter, Moltkestraße 12, 37671 Höxter eingereicht werden. Bei Fragen kann man sich an Julia Siebeck wenden, telefonisch unter 05271 / 965-3216 oder per E-Mail j.siebeck@kreis-hoexter.de

Ausführliche Informationen und die Förderrichtlinie im Detail gibt es online unter www.netzschafftkultur.de

 

 

Donnerstag, 13. Februar 2020 10:48 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter kann sich über eine weitere Bundesförderung freuen. „Die Förderung des Bündnisses der gesetzlichen Krankenversicherungen und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Aufbau gesundheitsförderlicher Steuerungsstrukturen ist für den Kreis Höxter in meinem Wahlkreis eine große Chance“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase, der sich bei Gesundheitsminister Spahn für den Antrag aus dem Kreis Höxter stark gemacht hat.

Die ländlichen Lebenswelten stehen vor besonders großen demographischen Herausforderungen. Der Kreis Höxter möchte die Vernetzung verbessern, um kleinräumige Bedarfe und Besonderheiten bei der Gesundheitsförderung zu berücksichtigen, Ressourcen zu bündeln und die dafür nötigen Prozesse zu koordinieren.

„Ich freue mich, dass diese zukunftsfesten Ideen nun auch gefördert werden“, so Haase.

Ziel ist es unter Partizipation der betroffenen Menschen in ihren Lebenswelten sowie den Kommunen, Leistungserbringern, Krankenversicherungen und Organisationen der Zivilgesellschaft eine ganzheitliche Strategie für eine erfolgreiche Förderung der Gesundheit zu entwickeln.

Wirtschaft
Freitag, 21. Februar 2020 10:08 Uhr
NGG: Immer mehr Menschen im Kreis Höxter auf Zweitjob angewiesen
Mittwoch, 19. Februar 2020 10:35 Uhr

Kreis Höxter (red). Ländliche Räume, wie der Kreis Höxter, haben zunehmend Probleme, Fach- und Führungskräfte für die ortsansässigen Unternehmen zu akquirieren und zu binden. Eine Lösung: Die Rückkehr Agentur für den Kreis Höxter. Innovativ und wertschöpfend. So die Kernmerkmale der neuen Service Agentur bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH (GfW) gefördert durch LEADER-Fördermittel.

Im Rahmen eines Termins im Kreishaus in Höxter übergab Abteilungsdirektor Jens Kronsbein von der Bezirksregierung Detmold den Zuwendungsbescheid an GfW-Geschäftsführer Michael Stolte. „Wir freuen uns sehr darüber, dass nach einer intensiven Phase der Vorbereitung wir nun mit diesem neuen Angebot der Wirtschaftsförderungsgesellschaft an den Start gehen können und freuen uns über die finanzielle Unterstützung durch das LEADER-Programm sowie den Kreis Höxter.“, so Michael Stolte.

Abteilungsdirektor Kronsbein lobte den umfassenden und innovativen Ansatz des neuen Angebots: „Indem die neue Serviceagentur die hohe Lebensqualität im Kreis Höxter gezielt an junge Menschen vermittelt, schafft sie zwei Dinge gleichzeitig: Sie stärkt die Identifikation der jungen Generation mit ihrer Heimat und hilft Unternehmen, den Fachkräftemangel zu lindern. Das ist in Ostwestfalen-Lippe bislang einmalig und wird von der öffentlichen Hand gern unterstützt.“ Knapp 200.000 Euro betrage die Förderung aus EU-Mitteln. Dies isti gut investiertes Geld, wie Kronsbein sagte.

Projektleitung übernimmt Julia Handtke, selbst Rückkehrerin und somit auch Botschafterin der Region.  „Bei unserem Rückzug vor 4 Jahren standen mein Mann und ich vor klassischen Rückkehr-Fragen wie: Wo finden wir ein Eigenheim? Wie steht es um die Kinderbetreuung und wo finden wir passende Jobs?  so Handtke. „Ich kenne also aus eigener Erfahrung die Fragen die aufkommen, wenn man in die Region ziehen möchte.“ führt sie fort.

Die Agentur „WillKOMMEN.WillBLEIBEN.WillHEIMAT.“ versteht sich somit als  Botschafter der Region Kreis Höxter und fungiert als Informationsplattform. Informationen zu Angeboten und Initiativen aus den Bereichen Arbeit, Bildung, Wohnen, Familie, Kultur, Mobilität und Freizeit sollen hier gebündelt werden. Das virtuelle Willkommens- und Bleibezentrum soll Zu- und Rückwanderern Integration erleichtern und unterstützt Arbeitsmarktakteure sowie Wirtschaft Arbeitskräfte zu binden und zu integrieren.

Handtke weiter: „Die Vorbereitungen laufen. Bezugsquellen und Prozesse müssen nun eruiert, koordiniert und geplant werden, sodass unter anderem eine Online Plattform konzipiert und realisiert werden kann.“ Das bereits bestehende Serviceangebot der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Rahmen des Standortmarketings „Kreis Höxter die Region plus X“ wird um zielgruppengerechte Veranstaltungsformate ergänzt. Ziel dabei ist es, potenzielle Rückkehrer und Zuzügler direkt ansprechen, „Hierbleiber“ weiter binden und Unternehmen bei der Fachkräftesicherung unterstützen. Das Projekt läuft zunächst bis zum 31.03.2023.

Foto: GfW

 

Dienstag, 18. Februar 2020 09:18 Uhr

Bad Driburg (red). Stress im Job, weniger Zeit im Alltag, immer höhere Anforderungen an sich selbst: "Während es wegen des demografischen Wandels immer mehr ältere Patienten gibt, leiden auch immer mehr junge Leute unter Depressionen, Burn Out oder Suchtproblemen", sagt Dr. Volker Knapczik. Und er weiß, wovon er spricht. Seit 25 Jahren ist der 60-Jährige am St. Josef Hospital in Bad Driburg tätig – 20 Jahre davon leitet er die Klinik für Psychiatrie. und Psychotherapie.

Wer Dr. Volker Knapczik in der zweiten Etage des St. Josef Hospitals über den Weg läuft, begegnet einem herzlichen und aufgeschlossenen Arzt. Ursprünglich, erinnert sich der passionierte Mediziner zurück, wollte er nach seinem Studium als Hausarzt tätig sein. "Nachdem ich jedoch erste Erfahrungen in der Psychiatrie gesammelt hatte, war schnell klar, dass ich auch in diesem Bereich arbeiten möchte. Die Arzt-Patienten-Beziehung ist intensiv, es bleibt mehr Zeit für Gespräche", sagt der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie.

Mit seiner zusätzlichen neurologischen Facharztausbildung hat der Chefarzt auch die körperlichen Probleme seiner Patienten im Blick und arbeitet bei Bedarf mit den somatischen Abteilungen im St. Josef Hospital eng zusammen. Dr. Knapczik: "Unsere Psychiatrie ist die einzige im Kreis Höxter und gewährleistet die Pflichtversorgung für die Bevölkerung."

Neue therapeutische Ansätze
Warum immer mehr junge Leute psychologische Hilfe und Orientierung suchen, liegt für Dr. Volker Knapczik klar auf der Hand: "Schützende Systeme wie Familie oder Nachbarn sind im Vergleich zu früher oft nicht mehr vorhanden", sagt er, "vor allem wegen häufiger Arbeitsplatz- oder Wohnortwechsel haben die Menschen weniger stabile soziale Kontakte vor Ort, die ihnen in emotional schwierigen Situationen helfen können."

So wie die psychologischen Herausforderungen und Krankheitsbilder sich in den vergangenen 25 Jahren gewandelt haben, so haben sich auch die Therapieformen entwickelt: Ausgehend von Psychoanalyse und Verhaltenstherapie haben sich bis heute zahlreiche weitere Psychotherapie-Verfahren etabliert und werden von kreativ-therapeutischen Ansätzen wie Kunst- oder Musiktherapie ergänzt. Und auch bei der medikamentösen Behandlung der Patienten gibt es heute mehr Möglichkeiten – und weniger Nebenwirkungen.

20 Ärzte und Psychologen
Die besondere architektonische Gestaltung der Klinik schafft eine warme, angstfreie und beziehungsfördernde Atmosphäre und ermöglicht ein harmonisches Miteinander. Dr. Volker Knapczik: "Grundsätzlich leben wir unser Konzept der "offenen Türen": Durch die räumliche Nähe haben unsere Tagesklinikpatienten Zugang zum gesamten Therapiespektrum der psychiatrischen Abteilung. Zudem können stationär behandelte Patienten frühzeitig in eine Therapiegruppe integriert werden, in der sie die Behandlung als Tagesklinikpatient fortsetzen und so bei ihrem vertrauten Therapeutenteam bleiben können." Das Team, bestehend aus 20 Ärzten und Psychologen, behandelt jährlich etwa 1500 Patienten stationär und 2000 Fälle ambulant.

Der Zeit angepasst
Dr. Volker Knapczik blickt mit Stolz auf die vergangenen Jahre als Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie zurück. "In dieser Zeit wurden die Betten aufgestockt, es wurde renoviert, ein neuer Anbau für therapeutische Maßnahmen errichtet und mehr Therapien angeboten", sagt er. Die Klinik habe sich der Zeit angepasst und weiterentwickelt. "Aber: Ich hatte damals das Glück, dass die Abteilung unter meinem Vorgänger und Gründer der Klinik (1968), Dr. Hanns Philipzen,  so gut aufgestellt war und es tolle und engagierte Mitarbeiter gab und gibt. Auf diesem guten Fundament konnte ich aufbauen", erinnert sich Dr. Knapczik, der sich darüber hinaus als erster Vorsitzender des Vereins "Nachbarn e.V." im Kreis Höxter für die Integration und Freizeitaktivitäten psychisch kranker Menschen einsetzt. Mitglied im Kuratorium der Stiftung INTEGAußerdem engagiert er sich im Kuratorium der Stiftung Integ.

Foto: KHWE

Sport
Dienstag, 18. Februar 2020 09:15 Uhr
Neue T-Shirts für die Ruderinnen und Ruderer am Schiedersee - BeSte Stadtwerke unterstützen Ruderclub Schieder am Emmerstausee von 1985 e.V.
Dienstag, 18. Februar 2020 08:38 Uhr

Höxter (red). Bald ist es soweit: Die „Familie“ der nationalen Sport-Stacker trifft sich am 7./8. März in den Bielenberg-Hallen in Höxter, um zum 15. Mal die Deutschen Meisterschaften im Sport Stacking auszutragen. Und zum zweiten Mal finden sie in Höxter statt. Ausrichter ist wie im Jahr 2016 der MTV Boffzen mit seiner Sport-Stacking-Abteilung „speedy cUP!s“ unter der Leitung von Jörg Schilcher.

Zur „Familie“ zählen neben den Spitzensportlern mit Weltrekordzeiten ebenso die vielen Sportler im Mittelfeld als auch die Nachwuchs-Stacker, die hier Turnierdisziplin beweisen können. Ganz besonders freut sich Schilcher mit seinem Team auf die mittlerweile bereits traditionelle Teilnahme sogenannter „Special Stacker“. Dies sind Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen. Auch Einsteiger sind ausdrücklich herzlich willkommen, mit der Bitte um rechtzeitige Voranmeldung möglichst bis zum 22. Februar.

Um nicht nur organisatorisch gut vorbereitet zu sein, sondern auch möglichst viele Sportler und Mitreisende angesichts eines Schiedsrichtereinsatzes regelfest zu machen richteten die „speedy cUP!s“ am Samstag, dem 8. Februar eine gut durchorganisierte Schiedsrichterschulung in der Boffzener Mehrzweckhalle aus. Der Einladung waren 60 Teilnehmer allen Alters gefolgt und erlebten einen sehr abwechslungsreichen Tag, denn die Schulung war alles andere als reine Theorie. Jörg Schilcher organisierte mit seinem Team „speedy cUP!s“ anlässlich der Schiedsrichter-Schulung ein komplettes Turnier mit echter Turniersoftware, einer Vorrunde und den entsprechenden Finalrunden. Somit konnte gemäß dem Grundsatz „train as you fight“ in genau dem Ablauf und den Situationen geübt werden, die später bei einem echten Turnier auch auf die Schiedsrichter zukommen.

"Das war viel zu schnell" oder "hat der Stacker jetzt noch einen Versuch?" waren häufig gehörte Sätze. Gut, dass nicht nur Jörg Schilcher und Bundestrainer Timo Böhm jederzeit kompetent schulten und in kritischen Situationen mit Erklärungen hilfreich zur Seite standen, sondern dass auch turnierbedingt immer Kameras im Einsatz waren, die alles aufnehmen. So ist es dann schon etwas entspannter, wenn man etwas nicht genau gesehen hat und eine spätere Videokontrolle durch eine gelbe Karte signalisiert.

Insbesondere die teilnehmenden Nachwuchs-Stacker des PETRIfeld-Ganztages freuten sich, dass die als Turnier angelegte Schulung so organisiert war, dass immer abwechselnd rund die Hälfte mit den Bechern stapelte und von der anderen Hälfte schiedsgerichtet wurde. So konnte jeder aus unterschiedlichen Perspektiven individuelle Eindrücke gewinnen.
In den durch die Landbäckerei Westbomke unterstützten Pausen und beim bereit gestellten Mittagessen gab es einen munteren Austausch, bei dem Kuriositäten, lustige Missgeschicke aber auch viel Grundsätzliches besprochen wurde.
Insgesamt ging gegen 18 Uhr ein gelungener Tag zu Ende und alle Teilnehmer freuen sich nun, dass es bald mit der DM in Höxter losgeht.

Wer etwas mehr über Nervenstärke, Geschick, Disziplin und Konzentration erfahren möchte ist herzlich zu einem persönlichen Gespräch oder auch zum Schnuppertraining mittwochs von 16:30 bis 17:30 Uhr in die Raimund-Reuker-Halle, Jahnstraße 4, nach Boffzen eingeladen. Wer darüber hinaus mehr zum Thema „Sport Stacking“, Workshops oder Material erfahren möchte, kann sich gerne unverbindlich an Jörg Schilcher unter joerg@speedycups.de oder 0170/2392395 wenden.

Foto: Schilcher

Dienstag, 11. Februar 2020 13:54 Uhr

Höxter (red). Im Rahmen der jährlichen Abteilungssitzung verabschiedete die stellvertretende Vorsitzende des HLC Doris Fischer den Abteilungsleiter Hermann Zimmermann. Dieser hat nach 20 Jahren seine Aufgabe aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. In einer Rede bedankte sich die zweite Vorsitzende für die vergangenen Jahre. Dabei hob sie besonders das große Engagement und die Zuverlässigkeit hervor. Doris Fischer: „Du warst unserem Verein immer eine große Stütze. Es ist sicherlich nicht leicht, einen so erfahrenen Abteilungsleiter ziehen zu lassen. Wir werden aber nicht nur deine Leistung als Abteilungsleiter vermissen, sondern auch dich als Hermann Zimmermann.“ Doris Fischer überreichte dem ausscheidenden Abteilungsleiter ein Präsent im Namen des HLC.

Foto: HLC

Panorama
Mittwoch, 29. Januar 2020 10:57 Uhr
Junger Pianist aus Belgien zu Gast im Landgrafensaal
Mittwoch, 15. Januar 2020 11:57 Uhr

Paderborn (red). Die Polizei Paderborn ermittelt wegen eines Körperverletzungsdelikts auf der Riemekestraße in Paderborn, bei dem am Dienstagabend ein 13-jähriger Junge verletzt wurde. Gegen 19.30 Uhr entdeckte ein Polizeibeamter auf Streife an der Riemekestraße in Höhe der Erzberger Straße einen auf dem Gehweg liegenden Jungen. Ein anderer Junge (15) kümmerte sich schon um den Verletzten und hatte bereits dessen Mutter verständigt.

Der 13-Jährige hatte Schmerzen und brauchte ärztliche Hilfe, sodass der Polizist sofort den Rettungsdienst alarmierte. Laut Angaben des Verletzten wurde er an der Örtlichkeit von einem unbekannten Mann attackiert. Der Mann habe einige laute Worte gerufen und habe mehrfach auf ihn eingeschlagen, bis er am Boden lag. Dann sei der Täter in Richtung Rathenaustraße geflüchtet. Er soll etwa 60 Jahre alt sein und graue Haare haben. Der Mann habe eine Bierflasche dabei gehabt.

Mit einem Rettungswagen wurde der 13-Jährige zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht jetzt Passanten, die den Vorfall beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise an die Polizeidienststellen oder telefonisch unter der Rufnummer 05251/3060.

Mittwoch, 15. Januar 2020 11:07 Uhr

Bad Karlshafen (red). Musik aus der Gründungszeit Bad Karlshafens und davor ist am Sonntag, dem 26. Januar ab 11.15 Uhr im Rathauskonzert zu hören. Barocke Arien, begleitet von Cembalo und verschiedenen Blasinstrumenten stehen dann im passenden Ambiente des historischen Landgrafensaals auf dem Programm. Zu Gast sind Friederike Holzhausen (Sopran), Susanne Ehrhardt (Clarino, Chalumeau, Blockflöte) und Sabine Erdmann (Cembalo).

Die Werkfolge des Konzertes berücksichtigt bekannte Komponisten des Barock wie Alessandro Scarlatti und Georg Philipp Telemann, von Georg Friedrich Händel erklingt die Kantate „Venus und Adonis“ HWV 85. Weitere Stücke stammen von Hotteterre, Mancini, van Eyck und anderen.

Friederike Holzhausen legte ihr Konzertexamen in Leipzig ab und betreute an der dortigen Musikhochschule eine Gesangsklasse. Auftritte im Gewandhaus, der Kölner Philharmonie oder der Dresdener Frauenkirche sowie internationale Tourneen und Festivalauftritte sowie CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen zeigen ihre Expertise in der barocken Vokalmusik.  Die Cembalistin Sabine Erdmann ist als Continuo-Spielerin in zahlreichen Orchestern und Ensembles aktiv, ihre aktuelle CD mit der Flötistin Barbara Kortmann heißt „Inner Lights“. Susanne Ehrhardt ist eine ausgewiesene Spezialistin für Blockflöten und Klarinette. Über achtzehn Jahre leitet sie die Blockflötenklasse der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, 2007 erhielt sie eine Professur für Blockflöte, Klarinette und deren historische Vorläufer.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Termine der Bad Karlshafener Rathauskonzerte finden Sie auf der Internetseite der Musikschule Bad Karlshafen e.V.: www.musikschule-karlshafen.de

Foto: Stephan Röhl

 

Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr

Düsseldorf (red). Die Landesregierung untermauert ihr finanzielles Engagement für die jüdischen Gemeinden: 3,4 Millionen Euro werden in 2020 für „Neubaumaßnahmen nebst Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen“ bereitgestellt.

„Die finanzielle Förderung ist Ausdruck der Verbundenheit, die die Landesregierung zu den jüdischen Gemeinden unterhält. Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden ist zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Solidarität, die uns mit den jüdischen Verbänden verbindet.“ Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. Sie müssen mittels eines Testats eines Wirtschaftsprüfers die korrekte Verwendung der Gelder belegen.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Koordinator für die Mittelverwendung, unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung: „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns. Dafür sind wir dankbar, denn die Modernisierungen und Neubauten ermöglichen es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte beziehungsweise neue Möglichkeiten zu eröffnen.“

Von Aachen bis Unna reicht die Liste der rund 40 Projekte. Konkret wurden beziehungsweise werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, aber auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum gefördert.

Hintergrund

Die Unterstützung des jüdischen Glaubens hat Tradition. Bereits 1992 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Verbänden ein Vertrag geschlossen, mit dem sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. 2017 wurde der fünfte Änderungsvertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem Landesverband Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Seitdem stehen Mittel des Landes bereit, um jüdische Einrichtungen zu renovieren oder neu zu errichten. Der Förderbetrag erhöht sich jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages im Jahr 2028 um je 200.000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro. Unabhängig davon stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung weiterhin Mittel für die baulich-technischen Sicherungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereit.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

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