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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Mittwoch, 03. März 2021 12:24 Uhr
13 neue Corona-Infektionen im Kreis Höxter
Dienstag, 02. März 2021 12:20 Uhr

Beverungen (red). Aufgrund der Dynamik der Coronazahlen gestaltet sich die Organisation von Veranstaltungen weiterhin extrem schwierig und macht Planungen unkalkulierbar. Aus diesem Grund hat sich der Vorstand von Beverungen Marketing e.V. in Abstimmung mit der Stadtverwaltung Beverungen dazu entschieden, das Blütenfest am 8. und 9. Mai in diesem Jahr nicht durchzuführen. Das Stadtfest mit vielen tausend Besuchern ist unter Pandemiebedingungen nicht realisierbar, da das Risiko dieser Veranstaltung für Besucher*innen und Mitarbeiter*innen zu groß ist.

Dienstag, 02. März 2021 12:12 Uhr

Kreis Höxter (red). Bei Erkältungssymptomen sind viele Eltern unsicher, ob sie ihr Kind in die Schule schicken dürfen. Deshalb weist der Kreis Höxter darauf hin, dass nach wie vor der Schutz vor dem Coronavirus im Mittelpunkt steht. „Vor Betreten der Schule, also bereits im Elternhaus, muss abgeklärt sein, dass die Schülerinnen und Schüler keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweisen“, sagt der Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter, Dr. Ronald Woltering, und rät den Eltern, ihre Kinder im Zweifelsfall zu Hause zu lassen. 

Sollten entsprechende Symptome vorliegen, sei eine individuelle ärztliche Abklärung vorrangig und die Schule zunächst nicht zu betreten. „Das immer noch zu hohe Infektionsgeschehen in Verbindung mit dem Auftreten neuer Virusmutationen erfordert von uns weiter ein besonders umsichtiges Vorgehen. Es bleibt also weiter eine Zeit der Vorsicht“, so Dr. Woltering. Auch ein alleiniger Schnupfen könne Ausdruck einer SARS-CoV-2-Infektion sein. Das heißt, dass auch Schülerinnen und Schüler, bei denen kein Testergebnis vorliegt, sich trotzdem so verhalten sollten, als wenn sie eine COVID-19-Erkrankung hätten, um Übertragungen zu verhindern. 

Dazu gehört, soweit umsetzbar, eine Isolierung zu Hause für fünf Tage, verbunden mit einer möglichst umfassenden Kontaktreduktion. Ganz wichtig ist dabei, dass in den letzten 48 Stunden vor Beendigung der Isolierung keine Symptome auftreten. Sollte sich während der fünf Tage eine Verschlechterung einstellen, wird die Kontaktaufnahme mit dem Hausarzt und eine sofortige Testung auf SARS-CoV-2 empfohlen. Auch das NRW-Schulministerium weist die Eltern darauf hin, sich bei Krankheitssymptomen ihres Kindes zunächst umgehend bei ihrer Schule zu melden, um ihr Kind krank zu melden und das weitere Vorgehen abzustimmen. Die Schule werde die Eltern auch über die aktuell geltenden Regelungen informieren. „Bitte denken Sie daran, dass es eine gemeinsame Aufgabe von Eltern und Schule ist, alle Kinder und alle am Schulleben Beteiligten sowie deren Familien vor einer Infektion zu schützen“, so Dr. Woltering.

Dienstag, 02. März 2021 12:08 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 3.890 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (eine bestätigte Infektion mehr als am Vortag). Davon gelten 3.646 Personen als genesen (acht Personen mehr als am Tag zuvor) und 118 Personen als noch aktiv infiziert (acht Personen weniger als am Vortag). Eine weitere Person aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet war, ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 126 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 28. Februar 47,771 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 52 (-3) 
  • Beverungen 3 (0)
  • Borgentreich 4 (0) 
  • Brakel 21 (-8) 
  • Höxter 10 (0) 
  • Marienmünster 1 (0) 
  • Nieheim 3 (0) 
  • Steinheim 3 (0) 
  • Warburg 11 (0) 
  • Willebadessen 10 (0)
Montag, 01. März 2021 11:06 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 3.889 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (zwei bestätigte Infektion mehr als am Vortag). Davon gelten 3.680 Personen als genesen (acht Personen mehr als am Tag zuvor) und 126 Personen als noch aktiv infiziert (sechs Personen weniger als am Vortag). Keine weitere Person aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet war, ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 125 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 28. Februar 49,198 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 55 (+1) 
  • Beverungen 3 (0)
  • Borgentreich 4 (0) 
  • Brakel 27 (0) 
  • Höxter 10 (-1) 
  • Marienmünster 1 (0) 
  • Nieheim 3 (0) 
  • Steinheim 3 (-1) 
  • Warburg 11 (-1) 
  • Willebadessen 10 (-2)
Region Aktiv
Mittwoch, 03. März 2021 12:17 Uhr
KWG-Lehrerinnen Christiane Henke und Sarah-Lena Kohnert nun offiziell zu „Lerncoaches“ ernannt
Mittwoch, 03. März 2021 12:08 Uhr

Das Standesamt Höxter zieht vom ehemaligen Küsterhaus, Am Rathaus 7,  in das Stadthaus am Petritor, Westerbachstraße 45, um. Umzugsbedingt ist das Standesamt daher von Dienstag, 09.03.2021 bis Donnerstag, 11.03.2021 für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen. In unaufschiebbaren Fällen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen unter der Telefonnummer 05271/963-3400 zur Verfügung. Lediglich die Arbeitsplätze ziehen um. Trauungen finden wie gewohnt statt.

Dienstag, 02. März 2021 13:43 Uhr

Warburg (red). Das NRW-Verkehrsministerium hat in dieser Woche den ersten Teil des „Förderprogramms Nahmobilität 2021“ veröffentlicht. Mit hohen Summen ist erstmals auch der Bund für Projekte vor Ort mit dabei. 156 Maßnahmen in ganz Nordrhein-Westfalen werden mit rund 50 Millionen Euro gefördert – auch Warburg kann hiervon profitieren. Die Förderquote der Gelder von Bund und Land NRW beträgt für die Kommunen 80 bis 95 Prozent.

Dazu erläutert der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken: „Mobilität besser, sicherer und sauberer zu machen, ist das Ziel unserer Verkehrspolitik in Nordrhein-Westfalen. Nicht erst seit der Corona-Pandemie erlebt das Fahrrad einen wahren Boom. Immer mehr Menschen in NRW nutzen ihr Rad oder E-Bike in der Freizeit und für den täglichen Weg zur Arbeit. Gut ausgebaute Rad- und Fußwege bedeuten deshalb neben mehr Sicherheit mehr Lebensqualität in unseren Kommunen. Nordrhein-Westfalen und der Bund unterstützen Städte und Gemeinden finanziell, den Rad- und Fußgängerverkehr vor Ort zu verbessern. So wird Kreisen, Städten und Gemeinden geholfen, die beispielsweise in Rad- und Gehwege oder Fahrradabstellanlagen, Ladestationen für Pedelecs, Wegweisungssysteme oder in ihre Öffentlichkeitsarbeit investieren. Auch die Stadt Warburg profitiert direkt vom Förderprogramm Nahverkehr 2021 und kann 317.100 € für den Neubau des Geh- und Radwegs zwischen den OT Dalheim und Harlinghausen aus dem Programm abrufen. Wir wollen mit der Förderung der Nahmobilität ein attraktives Verkehrswegenetz ausbauen, aus dem jeder Einzelne wählen kann. Damit leben wir nicht nur gesünder, sondern tun auch etwas für das Klima.“

Dienstag, 02. März 2021 13:36 Uhr

Höxter (TKu). Noch sind Lockerungen in der Corona-Politik in weiter Ferne. Die Schützengilde Höxter von 1595 e.V. hat sich jedoch schon Gedanken gemacht, ob und wie ihr Sommerfest und die Jahreshauptversammlung der Gilde stattfinden können, in der Hoffnung, dass Corona im Spätsommer kein großes Thema mehr sein wird. Die Schützengilde Höxter plant daher die Jahreshauptversammlung und das Sommerfest 2021 für das letzte Augustwochenende dieses Jahres. Am Freitag, den 27. August soll die Jahreshauptversammlung stattfinden, am Samstag, den 28. August soll das Antreten mit großem Zapfenstreich und anschließendem Sommerfest stattfinden. Angelehnt an die stimmungsvollen Zusammenkünfte der Vorjahre sehe die momentane Planung auch wieder Präsenzveranstaltungen vor, getreu dem Motto „die ganze Bürgerschaft soll es sein“. Bevorzugt werde laut Gilde-Pressesprecher, Leutnant Thorsten Stein, ein Zeltfest mit Festwirt auf dem Wall oder dem Floßplatz. Alternativ könne man sich auch vorstellen, die Veranstaltungen in der Stadthalle durchzuführen, so Stein. Zum aktuellen Zeitpunkt könne man jedoch aufgrund der aktuellen Situation keine finale Entscheidung treffen, erklärt Leutnant Stein. Der Vorstand der Schützengilde Höxter von 1595 e.V. behalte sich aber vor, die Veranstaltungen sowie die Örtlichkeiten den geltenden Bestimmungen und Verordnungen anzupassen.

Foto: Thomas Kube

Dienstag, 02. März 2021 12:45 Uhr

Höxter (red). Im Zuge von Tiefbauarbeiten ist es zu einem Teilausfall der Straßenbeleuchtung in der Marktstraße in Höxter gekommen. Der Ausfall begrenzt sich auf den linksseitigen Bereich zwischen Möllingerstraße und Grubestraße. Die Beleuchtung im Verlauf der rechten Straßenseite ist weiterhin in Betrieb. Aufgrund der Tiefbauarbeiten kann eine Reparatur des Kabelschadens erst am 3. März 2021 durchgeführt werden.

Blaulicht
Mittwoch, 03. März 2021 12:12 Uhr
Peugeot gerät ins Schleudern und überschlägt sich
Mittwoch, 03. März 2021 10:56 Uhr

Stahle (red). Keine Verletzten aber erheblicher Sachschaden war die Ursache für einen Verkehrsunfall in Stahle am Mittwochmorgen gegen 08:45 Uhr. Ein 56-Jähriger aus dem Landkreis Holzminden hatte laut Polizeiangaben einen Sekundenschlaf erlitten. Zudem sei auch eine Alkoholprobe positiv ausgefallen. Mit seinem Audi TT war der 56-jährige Unfallverursacher auf der Heinser Straße (B83) in Richtung Holzminden unterwegs. Durch den erlittenen Sekundenschlaf sei er mitten in der Ortschaft Stahle nach links von seiner Fahrbahn abgekommen und in zwei abgestellte Personenwagen gefahren. Durch den Unfall wurde weder er selbst noch andere Beteiligte verletzt. Neben dem Audi TT erlitten aber ein abgestellter Ford sowie ein Skoda Totalschaden. Nach einer kurzen Vollsperrung der Heinser Straße (B83) konnte die Bundesstraße schnell wieder für den Verkehr geöffnet werden.

Fotos: red

 

Dienstag, 02. März 2021 11:06 Uhr

Boffzen (lbr). Am heutigen Dienstag, 2. März, wurde die Feuerwehr zu einem Supermarkt in die Straße Radstaken in Boffzen gerufen. Die Brandmeldeanlage habe aufgrund eines Entstehungsbrandes in einer Küche angeschlagen. "Bei Eintreffen der Feuerwehr kein Feuer, lediglich eine leichte Verrauchung im Sozialtrakt", berichtet Gemeindebrandmeister Philipp Pedall. Der betroffene Bereich wurde mithilfe eines Hochleistungslüfters entraucht. Die Ortsfeuerwehren Boffzen und Fürstenberg waren mit vier Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. Die Einsatzleitung lag beim stellvertretenden Gemeindebrandmeister Gerd Schoppe.

Montag, 01. März 2021 19:49 Uhr

Steinheim (red). Am Donnerstag, 25. Februar, wurde der Polizei ein Raubüberfall in eine Wohnung in Steinheim gemeldet. Gegen 20:10 Uhr drang ein mit einer Sturmhaube maskierter Mann in die Wohnung eines 34-Jährigen ein. Der Unbekannte, der eine Pistole bei sich trug und den Steinheimer bedrohte, raubte ein Mobiltelefon. Anschließend flüchtete der Maskierte zu Fuß aus dem Haus zu Beginn der Emmerstraße in Richtung Grandweg. 

Der Täter wird beschrieben als ca. 170 - 175 cm groß, trug einen weißen Kapuzenpullover mit der Kapuze über den Kopf, eine schwarze Sturmhaube und eine schwarze Sonnenbrille. Der Mann hatte eine helle Hautfarbe, sprach Deutsch mit Akzent, trug einen Rucksack auf dem Rücken und war mit einer schwarzen Pistole bewaffnet. Die Polizei in Höxter sucht jetzt nach Zeugen und Hinweisgebern. Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 05271/962-0.

Montag, 01. März 2021 14:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Polizei Höxter hat einen Briefumschlag für Kreditinstitute entworfen, mit dessen Hilfe Telefonbetrügern das Handwerk gelegt werden soll. Inspiriert durch ein ähnliches Projekt der Polizei Gütersloh, stehen dabei insbesondere falsche Polizisten oder Enkeltrick-Betrüger am Telefon im Visier der Polizei. 

Schon häufig hat die Kreispolizeibehörde Höxter über die dreisten Betrugsmaschen berichtet, bei denen es Täter auf das Vermögen älterer Menschen abgesehen haben. Nicht selten werden die gesamten Lebensersparnisse erbeutet. 

Die Fallzahlen sind in den letzten Jahren in die Höhe geschnellt. Obwohl die Polizei dieses Phänomen intensiv bekämpft, werden dennoch Seniorinnen und Senioren im Kreis Höxter Opfer dieser Tätergruppen. Neben etlichen erfolglosen Versuchen kommt es immer wieder zu vollendeten Taten, bei denen die betrogenen Seniorinnen und Senioren unter Umständen fünfstellige Geldbeträge verlieren. 

Oft werden diese Beträge vorher bei der örtlichen Bank abgehoben. Zwar leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreditinstitute im Kreis Höxter schon jetzt gute Präventionsarbeit, da viele Taten schon bei der Geldabhebung durch geschickt geführte Kundengespräche bekannt und verhindert werden. Dennoch gelingt es den Tätern gelegentlich, ihre arglosen Opfer so zu instruieren, dass sie am Bankschalter keine Anhaltspunkte für eine mögliche Straftat geben. 

Aus diesem Grund hat die Polizei Höxter mit ihren Fachleuten für Kriminalprävention und Opferschutz einen Briefumschlag gestaltet. Er ist als weitere Warnung für mögliche Betrugsopfer gedacht, wenn am Bankschalter Bargeld in großen Mengen abgehoben wird. Das Geld wird in dem Umschlag übergeben, auf dem mehrere konkrete Fragen abgedruckt sind. Auf der Rückseite, also dort wo der Umschlag geöffnet wird, ist die Aufschrift "Vorsicht Betrugsgefahr! Wenn Sie zwei oder mehr Fragen mit "Ja" beantworten, will ein Betrüger ihr Geld! >>>110 wählen!<<<" aufgedruckt. Die Fragen sind so strukturiert, dass sie die gängigen Betrugsvarianten (Enkeltrickbetrug, Gewinnversprechen am Telefon, Schockanrufe und falsche Polizeibeamte) berücksichtigen. 

Dieser Umschlag soll vor allem dann wirken, wenn die Opfer von den Tätern so angeleitet werden, dass am Bankschalter kein Verdacht geschöpft und deshalb auch nicht wie sonst üblich die Polizei informiert werden kann. 

Der Umschlag wird durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Höxter nun kreisweit in allen Filialen bei größeren Abhebungen vor allem von älteren Menschen standardmäßig verwendet. Zusätzlich wird an die potenziellen Opfer appelliert, vor der Übergabe des Geldes an Dritte oder vor der Entnahme des Geldes auf jeden Fall die aufgedruckten Fragen zu beantworten. Im Idealfall werden diese Fragen noch vor Ort von den Betroffenen beantwortet. Die Kreispolizeibehörde Höxter freut sich, die Sparkasse Höxter als weiteren Kooperationspartner für die Region gewonnen zu haben.

Politik
Dienstag, 02. März 2021 13:51 Uhr
Frauenunion um Viola Wellsow plädiert für Waldaktien
Dienstag, 02. März 2021 11:29 Uhr

Bad Karlshafen/Höxter/Holzminden/Northeim (red). Die Planungen für ein gigantisches Atommülllager in Würgassen sind über die Ländergrenzen hinweg das aktuell brennendste Thema im Dreiländereck. Trotz des breiten und vielstimmigen Protests der Bevölkerung hält die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) weiterhin an ihrem Vorhaben fest. Über den derzeitigen Stand des Verfahrens und die Aktionen des Widerstands wollen Bündnis 90/Die Grünen am kommenden Donnerstag, 4. März, in einem für alle offenen Online-Meeting von 18 Uhr bis 20 Uhr informieren. Die Initiative dazu kommt von den Grünen in Bad Karlshafen, die am Sonntag, 14. März, erstmals zur Kommunalwahl in der Kurstadt antreten. Den virtuellen Raum für das Meeting stellt der niedersächsische Landtagsabgeordnete und frühere Landwirtschaftsminister Christian Meyer zur Verfügung. Meyer ist auch Mitglied im Bundesparteirat der Grünen. Er wird unter anderem über einen aktuellen Vorstoß der Grünen im Bundestag in Sachen Atommülllager Würgassen berichten. 

Neben Meyer nehmen an der Veranstaltung außerdem die beiden Bundestagskandidaten von Bündnis 90/Die Grünen, Karo Otte (Northeim) und Helge Limburg (Hameln-Holzminden-Uslar-Bodenfelde), teil. Die beiden haben bereits klargemacht, dass sie als potenzielle Mitglieder der nächsten grünen Bundestagsfraktion gegen Würgassen als Atommülldrehscheibe der Republik Stellung beziehen werden. Des Weiteren ist das Mitglied des Kasseler Kreistages, Dr. Thomas Gudehus, dabei. Als Gastreferenten haben die Grünen im Dreiländereck das Gründungsmitglied der Bürgerinitiative Atomfreies 3-Ländereck e.V., Dirk Wilhelm, eingeladen. Wilhelm ist kürzlich von der Mitgliederversammlung erneut zum Vorsitzenden der BI gewählt worden. 

Die BGZ hat gerade das Gleis der Sollingbahn vermessen und eine Verkehrszählung durchführen lassen. In der anstehenden Vegetationsperiode sollen Flora und Fauna in der Umgebung des Atomkraftwerks Würgassen untersucht werden. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen mit Billigung des Bundesumweltministeriums bereits rund zwei Millionen Euro für einschlägige Untersuchungen ausgegeben. „Das ist Geld des Steuerzahlers, das die BGZ hätte lieber sparen sollen“, erklärt Gerd Henke, Vorstandssprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Kreis Holzminden, „denn nicht nur wir gehen davon aus, dass das sogenannte `Logistikzentrum Schacht Konrad` niemals gebaut werden kann. Zu viele Gründen sprechen gegen diese monströse Fehlplanung“, so Henke. Der Sprecher der Holzmindener Grünen wird das Zoom-Meeting am Donnerstag moderieren. 

Die Einwahldaten für den Würgassen-Dialog am 4. März ab 18 Uhr lauten: https://global.gotomeeting.com/join/939810653 Teilnehmer können sich auch über ein Telefon einwählen.
(Bei Geräten, die diese Funktion unterstützen, ist die sofortige Teilnahme über eine der unten aufgeführten Direktwahlnummern möglich.) Deutschland: +49 721 6059 6510
- Direktwahl: tel:+4972160596510,,939810653# Zugangscode: 939-810-653 
https://global.gotomeeting.com/install/939810653.

Grafik/Foto: Grüne 

Montag, 01. März 2021 14:41 Uhr

Kreis Höxter (red). Innenminister Herbert Reul hat die Verteilung der 500 Stellen für die Tarifbeschäftigten (sog. Angestellte bzw. Polizeiverwaltungsassistenten) festgelegt, die von den Kreispolizeibehörden in diesem Jahr eingestellt werden können. 

Die zusätzlichen 3 neuen Stellen tragen erneut dazu bei, die Polizistinnen und Polizisten von administrativen Aufgaben zu entlasten, damit sie sich vermehrt und verstärkt auf die Kernaufgabe der Kriminalitätsbekämpfung konzentrieren können. Auch die Kriminalkommissariate können durch diesen neuen Personalschub nachhaltig entlastet werden, da die Tarifbeschäftigten im besonderen Maße auch Arbeiten in den Geschäftszimmern der Kriminalkommissariate übernehmen und Vorgänge ohne Ermittlungsansätze bearbeiten können. Zudem können Spezialisten für die Auswertung digitaler Medien zusätzlich eingestellt werden. 

Hintergrund: Innenminister Herbert Reul legt jedes Jahr im Januar/Februar per Erlass die Verteilung der von der NRW-Koalition beschlossenen jährlichen Erhöhung der Stellen für Tarifbeschäftigte fest. Von 2018 bis einschließlich 2022 erhält die Polizei NRW jedes Jahr 500 neue und zusätzliche Stellen, die auf das Innenministerium, die drei Landesoberbehörden und die 47 Kreispolizeibehörden verteilt werden.

Wirtschaft
Samstag, 27. Februar 2021 11:02 Uhr
Moderne Vergütung als Baustein für mehr Familienfreundlichkeit
Montag, 22. Februar 2021 10:55 Uhr

Höxter (r). Entscheidungsfreude, positive Fehlerkultur, konstruktive Kommunikation, individuelle Ansprache, wertschätzender Umgang auch im Konflikt: Mit Führungsqualitäten wie diesen schaffen Verantwortungsträger in Unternehmen ein Arbeitsklima, das die Beschäftigten motiviert. Diese Arbeitszufriedenheit – und damit die Bindung an das Unternehmen – liegt dem Familienbetrieb Gebrüder Becker am Herzen. Deshalb drücken bei dem Rundum-Spezialisten für die technische Gebäudeausrüstung 26 Führungskräfte ein Jahr lang regelmäßig die Schulbank.

Das geballte Fortbildungsangebot für so viele Führungskräfte eines einzigen Unternehmens hat durchaus Modellcharakter. Einmal im Monat versammelt sich jede der zwei Gruppen im großen Tagungsraum am Unternehmenssitz in Höxter zum „Unterricht“ in guter Führung und Reflektion des eigenen Führungsstils. Dr. Dorit Baucke, Inhaberin der renommierten Leaders Academy Paderborn-Bielefeld, trainiert mit den Führungskräften an den zwölf verlängerten Vormittagen intensiv, worauf es in leitender Position ankommt. Auf diesem Gebiet, der Führung, bestehe durchaus Nachholbedarf, konstatieren die beiden Geschäftsführer des Traditionsunternehmens, Mark und Nils Becker: „Führungskräfte kommen in der Regel aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz in diese verantwortliche Position. Die Führungsaufgaben selbst sind aber genauso wichtig. Deshalb nehmen wir sie mit der Schulung in den Blick. Wir versprechen uns einen nachhaltigen Nutzen im Sinne der Arbeitszufriedenheit unserer Beschäftigten.“

Die Beschäftigten – das sind, Auszubildende inklusive, 145 an der Zahl. Zu ihnen einen „Draht“ aufzubauen, sei (Führungs-)Aufgabe des oder der Vorgesetzten, sagt Dr. Dorit Baucke.  In ihr Coaching mit einer Fülle einleuchtender Erkenntnisse und pragmatischer Tipps fließen 20 Jahre Führungserfahrung bei Größen wie BASF, Henkel und Symrise ein. Die Führungskräftetrainerin weiß, wovon sie spricht, und reißt ihre Zuhörer mit.

Im Mittelpunkt steht ein Paradigmenwechsel gegenüber der „Ich-sage-wo-es-langgeht“-Mentalität von gestern. Wer heute führt, versetzt sich in denjenigen hinein, den er anleiten soll, und stimmt die Mitarbeiter-Ansprache in Ton und Botschaft auf den Charakter des Gegenübers ab. Dabei ist es, wie Dorit Baucke im Training erläutert, nicht selbstverständlich, dass eine Botschaft so ankommt, wie der Absender es will. Dazu sind wir Menschen zu verschieden. Jeder Mensch hat so genannte Wahrnehmungsfilter, die eine Botschaft auf unterschiedlichen Boden fallen lassen. Daher empfiehlt die Trainerin, im Gespräch immer wieder nachzufragen.     

Gerade weil die Wahrnehmung nie objektiv ist, liegen in der internen Kommunikation Fehlerquellen, die für ein Unternehmen teuer sein können. Dieses Phänomen führt Dorit Baucke den Führungskräften mit Hilfe der Erkenntnisse des eloquenten Piloten Peter Brandl aus der Luftfahrt vor Augen. Er sensibilisiert für die Gefahr von Missverständnissen und liefert Vermeidungsstrategien mit. Am Beispiel einer spektakulären Notlandung im Hudson-River bringt er die richtige Reaktion auf eine Krisensituation auf eine einfache Formel: Nicht jammern, sondern fragen „Was ist jetzt zu tun?“ „Wenn wir das fragen, schaffen wir viel“, bekräftigt Dr. Baucke.

Kommunikation und Fehlerkultur sind nur eines der 24 Module des Intensiv-Trainings. Dorit Baucke arbeitet abwechslungsreich mit Impulsvorträgen, Videobotschaften und Übungseinheiten. Die Führungskräfte bekommen zu jedem Modul ein Workbook an die Hand, in dem sie während der Fortbildung Fragen beantworten und die wesentlichen Inhalte später nachschlagen können.

Das Teilnehmer-Feedback ist durchweg positiv: „Das Training ist verständlich und praxisnah zugeschnitten“, bilanziert Thorsten Heidemeyer. „Viele Aspekte lassen sich auch nach langjähriger Betriebszugehörigkeit in die tägliche Praxis umsetzen.“ Diesen Eindruck unterstreicht auch Johanna Loges: „Wir lernen viel.“

Foto: Gebr. Becker GmbH & Co. KG

Samstag, 09. Januar 2021 06:15 Uhr

Steinheim/Beverungen (red). In den vergangenen Jahren haben die Netzbetreiber einmal im Jahr den Stand ihres Zählers (Strom und/oder Gas) durch eine persönliche Ablesung ermittelt. Aufgrund der Schutzmaßnahmen und Kontaktvermeidung im Rahmen der Corona-Pandemie wird auf die persönliche Zählerablesung verzichtet und es werden Ablesekarten postalisch verschickt.

Sport
Sonntag, 10. Januar 2021 12:48 Uhr
#trotzdemSport - Spiel- und Sportkiste zum Ausleihen: Sportvereine erhalten die Möglichkeit kostenlos neue Trendsportarten auszuprobieren
Samstag, 09. Januar 2021 07:21 Uhr

Höxter (red). Der Handball- und Leichtathletik-Club Höxter (HLC), größter Breitensportverein der Kreisstadt, startet situationsbedingt online ins Jahr 2021.

„Da ein ordentlicher Sportbetrieb weiterhin nicht möglich ist, mussten wir uns etwas überlegen“, so die Abteilungsleiterin der Fitness- und Gesundheitswelten Sharon Jackson. „Unsere Mitglieder sind uns wichtig und gemäß unserem Leitspruch - Wir sorgen für Bewegung - haben wir uns mit unseren Trainerinnen und Trainern dazu entschlossen, möglichst viele Mitglieder für unser Online-Training zu begeistern. Wir starten am 11. Januar und freuen uns, wenn möglichst viele mitmachen würden. Unser Angebot richtet sich an die Mitglieder aller Abteilungen“, betont die langjährige Bewegungsexpertin. Eine Anmeldung zu den Trainingsstunden ist jederzeit möglich. Infomationen zum Online-Training gibt es auf der HLC-Homepage unter www.hlc-hoexter.de.

Hier findet sich auch das halbjährlich erscheinende Kursprogramm für Mitglieder und Nichtmitglieder. Einige Kursangebote werden ebenfalls online stattfinden. „Online fit und gesund bleiben, das ist hier unser Motto“, versucht Sharon Jackson alle zu motivieren. Das schafft sie auch mit ihren „Drums Alive Golden Beats“-Damen, die jetzt online und zu Hause trommeln werden. „Nur gemeinsam sind wir stark und schaffen es, diese Zeit ohne große Schäden zu überstehen“, ist sie sich sicher. Die Anmeldungen zum Kursprogramm sind wie immer online oder schriftlich mit Anmeldeformular an die Geschäftsstelle möglich. Alle notwendigen Informationen finden sich im Kursprogramm und auf der Homepage des Vereins.

Wer zum Online-Training gar keine Lust hat, ist bei der seit 1. Januar laufenden HLC-Challenge richtig. Dabei geht es darum, mit einem Team von drei Personen möglichst viele Kilometer zu Fuß zurückzulegen. „Wir wollen allen Mitgliedern des HLC die Möglichkeit geben, in Bewegung zu bleiben. Hier können Mitglieder von ganz klein bis ins hohe Alter mitmachen“, stellt Vorstandsmitglied Volker Saum heraus. „Um die Motivation zu steigern, haben wir entsprechend einige Preise ausgelobt.“ Auch hier finden sich alle Informationen auf der vereinseigenen Internetseite.

Fragen zu den verschiedenen Angeboten und Aktionen können per E-Mail an info@hlc-hoexter.de gerichtet werden oder, da die Geschäftsstelle momentan aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen bleibt, auch gerne dem Anrufbeantworter (05271-380511) anvertraut werden. Die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle werden sich um jedes Anliegen kümmern.

Foto: HLC

Freitag, 08. Januar 2021 10:10 Uhr

Holzminden (red). Obwohl die beliebte Radsport-Benefizveranstaltung „Rund um den Solling“ wegen der Corona-Pandemie gar nicht stattfinden konnte, ist trotzdem eine stolze Spendensumme zusammengekommen: 5.233 Euro sind nun vom Veranstalter Lions Club Holzminden an die DKMS überwiesen worden.

„Wir sind einfach nur froh, dass wir unsere stolze Spenden-Serie für die DKMS auch in den schwierigen Corona-Zeiten aufrecht erhalten konnten“, zeigt sich Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Präsident vom Lions Club Holzminden, dankbar. Es sei allen Beteiligten extrem schwer gefallen, diese wunderbare Veranstaltung absagen zu müssen, erinnert er an die Krisensitzung des Organisationsteams im August letzten Jahres. „Ein Aspekt für diese Entscheidung war der Gesundheitsschutz aller Beteiligten, ein anderer Aspekt aber auch die solidarische Partnerschaft zu den oftmals langjährigen Sponsoren, die mit ihren Unternehmen vor besonderen Herausforderungen stehen“, so Bertram.

Doch sowohl die ambitionierten Radfahrer der Region als auch die Sponsoren stellten unter Beweis, dass für sie die Benefiz-Veranstaltung „Rund um den Solling“ (RudS) längst eine liebgewonnene Tradition geworden ist. So griffen sie die Initiative der RudS-Organisatoren auf, sich individuell für die DKMS sportlich zu betätigen. 673 Euro sind dadurch direkt von Sportlern an die DKMS gespendet worden, 4.560 Euro steuerten die Sponsoren bei.

„Rund um den Solling ist halt eine Präsenzveranstaltung, es geht nichts über das gemeinsame sportliche Erlebnis“, ergänzt Joachim Ruthe vom Organisationsteam angesichts der sonst üblichen fünfstelligen Spendenhöhe. „Angesichts der Umstände ist die Gesamtsumme von 5.233 Euro aber ein super Ergebnis und die DKMS sieht, dass sie auf uns als treuen Unterstützer zählen kann.“ Er setzt gemeinsam mit allen Verantwortlichen darauf, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie sich abschwächen und Deutschland allmählich zur Normalität zurückkehren kann: „Hoffentlich können wir dann alle gemeinsam am 3. Oktober wieder an den Start gehen.“

Foto: Kreissportbund Holzminden / Archiv

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

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