Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 26. Oktober 2020 10:29 Uhr
Kreis Höxter: 7-Tages-Inzidenz bei 66,31 | fünf neue Fälle in Steinheim
Montag, 26. Oktober 2020 10:02 Uhr

Kreis Höxter (red). „Für den Kreis Höxter liegt die 7-Tages-Inzidenz nach den täglichen Veröffentlichungen des Landeszentrums Gesundheit bezogen auf den Kreis Höxter über dem Wert von 50. Das Infektionsgeschehen ist nicht ausschließlich auf bestimmte Einrichtungen oder ähnliches zurückzuführen und einzugrenzen“, erklärte der Kreis Höxter am Sonntag.

„Aufgrund dieser aktuellen Entwicklung der Fallzahlen wurde vom Kreis Höxter entschieden, die Gefährdungsstufen I und II festzustellen. Die Wirksamkeit der Allgemeinverfügungen tritt am Tag nach der Bekanntgabe, also am Montag, 26. Oktober 2020, um 0 Uhr ein“, fügen die Verantwortlichen an.

Der Kreis Höxter hat im Zuge dieser Entwicklung zunächst die Bekanntmachung I für die Gefährdungsstufe I (Inzidenz von über 35) veröffentlicht und im weiteren Verlauft auch die Bekanntmachung II für die Gefährdungsstufe II (Inzidenz von über 50).

Bekanntmachung zur Allgemeinverfügung I

Gem. § 15a Abs. 3 CoronaSchVO gelten demnach folgende Regelungen:

  1. Veranstaltungen und Versammlungen i.S.d. §§ 4, 6, 7, 8, 9, und 13 Abs. 1 und 2 CoronaSchVO mit mehr als 1.000 Personen sind untersagt. Ausgenommen sind Beerdigungen, Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz sowie von Veranstaltungen und Versammlungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge (insbesondere Blutspendetermine) zu dienen bestimmt sind.
  2. Bei Festen nach (§ 13 Abs. 5 CoronaSchVO) ist die Teilnehmeranzahl auf 25 Personen begrenzt (ersetzt durch Allgemeinverfügung II)
  3. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung besteht (abweichend von § 2 Abs. 3 S. 1 Nr. 1, 1a und 3a CoronaSchVO) auch am Sitz- oder Stehplatz in geschlossenen Räumen bei Konzerten und Aufführungen und sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen, soweit dies nicht mit der Tätigkeit unvereinbar ist, sowie als Zuschauer von Sportveranstaltungen.
  4. Das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, darf (abweichend von § 2b Absatz 1, § 6 Absatz 2, § 7 Absatz 1, § 8 Absatz 1, § 10 Absatz 6 und § 13 Absatz 1 CoronaSchVO) nicht durch die Sicherstellung der qualifizierten Rückverfolgbarkeit ersetzt werden.

Bekanntmachung zur Allgemeinverfügung II

Gem. § 15a Abs. 4 CoronaSchVO gelten demnach folgende Regelungen:

  1. Veranstaltungen und Versammlungen i. S. d. §§ 4, 6, 7, 8, 9, und 13 Abs. 1 und 2 CoronaSchVO sind ab dem vierten Tag nach der Feststellung der Gefährungsstufe mit mehr als 100 Personen unzulässig, wenn nicht drei Tage vor der Veranstaltung ein besonderes Hygienekonzept (nach § 2b CoronaSchVO) beim Gesundheitsamt Höxter vorgelegt wurde; auch mit einem solchen Konzept sind Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen im Freien oder mehr als 250 Personen in Innenräumen untersagt. Ausgenommen sind Beerdigungen, Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz sowie von Veranstaltungen und Versammlungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge (insbesondere Blutspendetermine) zu dienen bestimmt sind.
  2. Der Betrieb von gastronomischen Einrichtungen (i. S. d. § 14 Abs. 1 und 2 CoronaSchVO) sowie der Verkauf von alkoholischen Getränken sind zwischen 23 Uhr und 6 Uhr unzulässig.
  3. Bei Festen (nach § 13 Abs. 5 CoronaSchVO) ist die Teilnehmeranzahl auf 10 Personen begrenzt.
  4. Mehrere Personen dürfen im öffentlichen Raum nur zusammen treffen, wenn es sich (abweichend von § 1 Abs. 2 Nr. 5 CoronaSchVO) um eine Gruppe von höchstens fünf Personen handelt.

Zusätzlich bleiben folgende Regelungen nach § 15a Abs. 3 CoronaSchVO weiterhin bestehen:

  • Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung besteht (abweichend von § 2 Abs. 3 S. 1 Nr. 1, 1a und 3a CoronaSchVO) auch am Sitz- oder Stehplatz in geschlossenen Räumen bei Konzerten und Aufführungen und sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen, soweit dies nicht mit der Tätigkeit unvereinbar ist, sowie als Zuschauer von Sportveranstaltungen.
  • Das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, darf (abweichend von § 2b Absatz 1, § 6 Absatz 2, § 7 Absatz 1, § 8 Absatz 1, § 10 Absatz 6 und § 13 Absatz 1 CoronaSchVO) nicht durch die Sicherstellung der qualifizierten Rückverfolgbarkeit ersetzt werden
Sonntag, 25. Oktober 2020 11:41 Uhr

Kreis Höxter (red). Binnen 24 Stunden ist der 7-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter von 41,35 auf 63,46 angestiegen. Aktuell sind 112 (gestern 80) aktive Infektionen gemeldet.  Insgesamt sind bisher 581 Fälle bekannt, ein Plus von 33 im Vergleich zum Vortag. Zugleich ist die Zahl der Genesenen von 449 auf 450 angestiegen.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 26 (+2), Beverungen 4, Borgentreich 4 (+1), Brakel 14 (+1), Höxter 6 (+1), Marienmünster 0, Nieheim 2 (+1), Steinheim 35 (+23), Warburg 12 (+4) und Willebadessen 9 (-1).

Sonntag, 25. Oktober 2020 10:39 Uhr

Kreis Höxter (red). Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG.NRW) weist heute für den Kreis Höxter einen Inzidenzwert von 32,8 aus. „Bei diesem Wert handelt es sich aber leider nicht um die aktuellen Zahlen aus dem Kreis Höxter“, erläutert Krisenstabsleiter Matthias Kämpfer. Aufgrund eines Problems bei der Datenverarbeitung beim LZG wurden die vom Kreis Höxter gemeldeten Zahlen nicht übernommen. Tatsächlich liegt der Wert der Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Höxter aktuell bei 41,35 (Stand 24. Oktober 2020, 0 Uhr), womit die kritische Grenze von 35 überschritten ist.

„Uns sind aber die Hände gebunden“, macht Kreisdirektor Klaus Schumacher das Dilemma deutlich. Denn laut Gesetz ist klar geregelt, dass der Kreis Höxter erst nach Feststellung einer Inzidenz von über 35 durch das LZG gemäß der Coronaschutzverordnung NRW eine Allgemeinverfügung erlassen kann. Daher bleibt es offiziell bei den bisherigen Regelungen im Kreis Höxter: „Ordnungsrechtlich hat das Überschreiten vorerst also keine Auswirkungen, umso mehr appellieren wir an die Menschen im Kreis Höxter, sich noch stärker an die Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen zu halten.“

Angesichts der dynamisch ansteigenden Zahl der Fälle rechnet man beim Kreis Höxter schon kurzfristig mit dem Überschreiten der Grenze von 50 bei der Sieben-Tages-Inzidenz. „Wir müssen gemeinsam alles daran setzen, diesen steilen Anstieg der Infektionen zu unterbrechen“, sagt Schumacher. Deshalb sei es enorm wichtig, die bekannten Corona-Schutzmaßnahmen zu befolgen: Abstand wahren, auf Hygiene achten und – da wo es eng wird – eine Alltagsmaske tragen. „Besondere Vorsicht ist bei Familienfeiern, Hochzeiten, privaten Treffen und Veranstaltungen geboten, denn die aktuellen Erkenntnisse weisen darauf hin, dass der rasante Anstieg oftmals auf solche Ereignisse zurückzuführen ist“, erklärt der Kreisdirektor. Hier sei es sehr hilfreich, auch ohne gesetzliche Vorschrift auf die dabei vorgesehenen Größenbeschränkungen bei den Teilnehmern zu achten: „Passen Sie auf sich auf, tragen Sie immer da, wo sich der Abstand nicht einhalten lässt, ihren Mund-Nasen-Schutz. Es geht nicht nur um Ihre eigene Gesundheit, sondern vor allem um die ihrer Familie, Freunde und Mitmenschen.“

 

Samstag, 24. Oktober 2020 11:32 Uhr

Kreis Höxter (red). Binnen 24 Stunden ist der 7-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter von 32,09 auf 41,35 angestiegen. Aktuell sind 80 aktive Infektionen gemeldet - 14 mehr, als am Freitag. Insgeamt sind bisher 548 Fälle bekannt, ein Plus von 22 im Vergleich zum Vortag. Zugleich ist die Zahl der Genesenen von 441 auf 449 angestiegen.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 24 (+3), Beverungen 4 (+3), Borgentreich 3, Brakel 13 (-2), Höxter 5, Marienmünster 0, Nieheim 1 (+1), Steinheim 12 (+6), Warburg 8 (+4) und Willebadessen 10 (-1).

Region Aktiv
Montag, 26. Oktober 2020 10:47 Uhr
Kamp-Lintfort übergibt Spaten an Landesgartenschau-Stadt Höxter
Sonntag, 25. Oktober 2020 11:17 Uhr

Lauenförde (red). Vor einigen Tagen ist die 22. Ausgabe der LAUENFÖRDER BLÄTTER - Texte, Fotos und Dokumente zur Lokalgeschichte - erschienen. Das wieder reich illustrierte Heft im handlichen DIN A 5-Format behandelt auf 32 Seiten die folgenden Themen:

Die Entstehung der neuen Weserbrücke sowie Erinnerungen des aus Meinbrexen stammenden Autors Eckhard Klages an die Weihnachtszeit 1958. Berichtet wird über Seligmann Buxbaum, der 1895 nach Beverungen kam und die Leitung der damaligen jüdischen Schule übernahm. Über 35 Jahre gehörte er dem Vorstand der Krieger-Kameradschaft (heute Kyffhäuser-Kameradschaft) an. Nachdem er 1939 Beverungen mit Ehefrau und Schwiegermutter Beverungen verlassen musste und bei seinen Söhnen Hartwig und Gustav in Südafrika Zuflucht fand, verfasste er die ebenfalls in der neuen Ausgabe veröffentlichte "Geschichte der Juden in Beverungen von ihren frühen Anfängen bis 1938". Erinnert wird in einem weiteren Beitrag an August Brinkmeier, der 1950 zum Lauenförder Bürgermeister gewählte wurde und dieses Amt fast 36 Jahre bekleidete.

Außerdem wurden auf vielfachen Wunsch die ersten beiden ersten Ausgaben der LAUENFÖRDER BLÄTTER aus dem Jahr 2013 in einer kleinen Stückzahl neu aufgelegt. Erhältlich sind die LAUENFÖRDER BLÄTTER für einen Kostenbeitrag von 3,00 € bei der Bäckerei König und dem Kronland Getränkemarkt Streicher in Lauenförde sowie bei den Buchhandlungen Lesbar und Kübler in Beverungen.

Selbstverständlich können die LAUENFÖRDER BLÄTTER auch per Post bezogen werden. Für nähere Informationen steht Herausgeber Erich Gauding unter der Rufnummer 05273-1265 oder E-Mail lauenfoerder-blaetter@t-online.de gerne zur Verfügung.

Foto:  LAUENFÖRDER BLÄTTER

Freitag, 23. Oktober 2020 10:52 Uhr

Brenkhausen (red). Nach den Herbstferien wird die Fahrt der Linie HX4 zur Beförderung der Schülerinnen und Schüler zum Schulzentrum nach Höxter vier Minuten früher in Brenkhausen losfahren. Für die Änderung hatte sich die Stadtverwaltung beim nph und der BVO eingesetzt. Statt um 7.16 Uhr, fährt der Bus nun bereits um 7.12 Uhr an der Haltestelle Brenkhausen, Denkmal ab. Um 7.22 Uhr ist der Bus dann planmäßig am Schulzentrum. So soll sichergestellt werden, dass die Schülerinnen und Schüler pünktlich zum Schulbeginn ankommen. Die vorausgehenden Fahrten der Linie HX4 bleiben unverändert.

Donnerstag, 22. Oktober 2020 11:06 Uhr

Höxter (TKu). Freiwilliges Engagement sorgt für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Und weil die Schützengilde Höxter von 1595 e.V. diesen Zusammenhalt schon seit 425 Jahren praktiziert, bekam der Verein nun eine hohe Auszeichnung des Landes NRW verliehen. Der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken verlieh der Schützengilde die Ehrenplakette des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Ehrenplakette wird seit 2010 an Schützengilden, Vereine und Bruderschaften vergeben, die sich in herausgehobener Weise für soziale Belange, Jugendarbeit und -schutz, sowie für die Pflege des Brauchtums engagieren. Sie wurde eingeführt vom damaligen Generationen-Minister und heutigen Ministerpräsidenten des Landes NRW, Armin Laschet. Im kleinen Rahmen, der Pandemie-Situation angepasst, nahm Kommandeur Thomas Wiesemann die Auszeichnung vor der Nikolai-Kirche entgegen im Beisein der Majestäten Sandra Vogt und Frank Wiesemann, sowie die Vorstandsmitglieder Mathias Micus, Sascha Stankowski und Thorsten Stein.

Die Ehrung erfolgte anlässlich des 425-jährigen Bestehens der Schützengilde Höxter. „Die Schützengilde trägt mit ihrem Engagement wesentlich zum Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Sie verbindet Generationen, schafft Heimat und Identität.“, so Matthias Goeken. „Es ist mir eine besondere Ehre, diese Auszeichnung von Ihnen entgegenzunehmen. Viele engagieren sich für unsere Schützengilde und die Stadt Höxter. Die Ehrenplakette des Landes darf ich stellvertretend für Alle in Empfang nehmen. Es ist ein Zeichen, dass sich Ehrenamt lohnt!“, so Thomas Wiesemann.

Foto: Leutnant Thorsten Stein (Schützengilde Höxter)

Donnerstag, 22. Oktober 2020 10:41 Uhr

Beverungen (red). Die Kulturgemeinschaft präsentiert am Dienstag, den 3. November 2020 in der Stadthalle Beverungen das Drama „Leben Eduards des Zweiten von England“. Veranstaltungsbeginn ist um 19 Uhr. Bereits um 18:15 Uhr wird für Interessierte ein kostenfreier Einführungsvortrag zum Stück angeboten.

Bertolt Brecht schrieb dieses Drama anlässlich seiner allerersten Regiearbeit an den Münchner Kammerspielen 1924 zusammen mit Lion Feuchtwanger nach Christopher Marlowes Historie von 1592.

Dieses selten gespielte Drama behandelt mit einer heute noch aktuellen und überraschend modernen Fabel die Unmöglichkeit, in gewissen gesellschaftlichen Zwängen seine sexuelle Orientierung auszuleben, ohne dafür an den Pranger gestellt zu werden. Ein Stück über Männer, die keine „echten Männer“ sein können, über Frauen, die von Opfern zu Tätern mutieren und über Politiker, die zu Tyrannen werden.

Das Drama thematisiert die tragische Geschichte einer großen Liebe zwischen zwei Männern, Eduard II., König von England (1284-1327) und Gaveston, seinem „Günstling“.

Diese Liebe steht jedoch unter keinem guten Stern unter den Augen des strengen Hochadels und der unglücklichen Königin Anna, die lange bedingungslos zu ihrem Ehemann steht, um dann mehr und mehr an dieser Männerliebe zu zerbrechen. Und hier beginnt die zweite Geschichte: Die Leiden Eduards des Zweiten von England.

Darin geht es um nichts weniger als um Königsmord. Ein Krimi, an dessen Anfang die Ermordung Gavestons steht, auf dessen Fuß sofort die fürchterliche Rache Eduards folgt, der alle Peers hinrichten lässt und nur Mortimer, aus einer selbstzerstörerischen Laune heraus, am Leben lässt. Ein fataler Fehler, wie sich zeigen wird, denn dieser wird zum machtbesessenen Intriganten.

Eduards Passionsgeschichte findet ihr klägliches Ende in der Kloake von London. Gefoltert, gedemütigt und bis zum Halse in den Fäkalien seines Volkes stehend, weigert er sich bis zum Ende, die Krone abzulegen und bezahlt diesen Entschluss mit seinem unglücklichen Leben.

Das NEUE GLOBE THEATER wird Bertolt Brechts „Leben Eduards des Zweiten von England“ zeitlich und räumlich im Hier und Jetzt verorten, wie schon im elisabethanischen Theater üblich: Auch damals spielte man in den Kostümen der Zeit und in nur angedeuteten Bühnenbildern, die den Zuschauern die Übertragung in die Gegenwart erleichtern sollten. Bereits mit diesem frühen Werk zeigt Brecht wesentliche Elemente epischen Theaters. Von daher ist die Aufführung auch ein Angebot zur Vertiefung des Deutsch- und Literaturunterrichts der weiterführenden Schulen.

Corona bedingt werden höchstens 300 von 1.000 möglichen Besucher*innen in die Stadthalle eingelassen, die mit größerem Abstand zueinander sitzen. Die Kulturgemeinschaft hat ein genehmigtes und inzwischen bewährtes Hygienekonzept erarbeitet, das allen Anwesenden ein höchstmögliches Maß an Sicherheit und Schutz bietet. Um Warteschlangen im Eingangsbereich zu vermeiden, wird um frühzeitiges Erscheinen gebeten. Der Einlass in die Stadthalle ist ab 18 Uhr möglich. Die in der Stadthalle geltenden Hygieneregeln während der Corona-Pandemie sind auf der Homepage der Kulturgemeinschaft veröffentlicht.

Personalisierte Karten für die Veranstaltung sind ab sofort im Kulturbüro im Service Center Beverungen, Weserstr. 16 (Tel. 0 52 73 / 392 223) und in allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Schüler/Studenten erhalten ermäßigte Eintrittspreise. Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft auch im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de und auf Facebook zu erreichen.

Foto: Philipp Plum

Blaulicht
Montag, 26. Oktober 2020 12:52 Uhr
Warburg: Betrunkener springt in eine Windschutzscheibe und greift einen Autofahrer an
Sonntag, 25. Oktober 2020 10:58 Uhr

Brenkhausen (red). Am Samstagmorgen meldete sich der Fahrer eines Mitsubishi telefonisch bei der Polizei und gab an, dass er mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen sei. Der Unfall hat sich auf der B 239 zwischen Brenkhausen und Fürstenau ereignet. Als die Polizei an der Unfallstelle eintraf, stellten die Polizisten fest, dass der Pkw von der Fahrbahn abgekommen, einen Weidezaun durchbrochen und sich mehrfach überschlagen hatte.

Für den 25-jährigen Fahrer aus Bad Salzuflen wurde ein Krankenwagen angefordert, da er über Rückenschmerzen klagte. Mit diesem wurde er in ein Krankenhaus verbracht. Zur Bergung des total beschädigten Pkw musste die B 239 kurzfristig gesperrt werden. Es entstand ein Schaden von 2.300 Euro.

Samstag, 24. Oktober 2020 11:39 Uhr

Höxter (red). Ein Ladendieb, der in einem Einkaufsmarkt in Höxter aufgefallen war, hat anschließend in dem Markt randaliert und sich auch gegen die herbeigerufenen Polizeibeamten zur Wehr gesetzt.

Der 26-Jährige hatte am Donnerstag, 22. Oktober, gegen 12.40 Uhr in dem Lebensmittelmarkt am Lärchenweg in Höxter zunächst Waren mit niedrigem zweistelligen Euro-Wert entwendet. Als er von Angestellten angesprochen und am Verlassen des Marktes gehindert wurde, reagierte er sehr aggressiv, randalierte, zerriss die entwendeten Gegenstände und außerdem sein Ausweispapier.

Auch gegenüber den Polizeibeamten, die den 26-Jährigen zunächst in einen Nebenraum bringen wollten, verhielt er sich aggressiv und leistete Widerstand. Da er sich wiederholt zur Wehr setzte, musste er schließlich mit Handfesseln fixiert werden. Da keine weiteren Ausweispapiere bei ihm aufgefunden werden konnten, sollte er zur Identitätsfeststellung zur Polizeiwache Höxter gebracht werden. Er wehrte sich aber auch, als er in den Streifenwagen gesetzt wurde und blieb selbst während der Fahrt zur Polizeiwache Höxter aggressiv. 

Um die weitere Identitätsfeststellung, gegen die er sich ebenfalls sperrte, durchführen zu können, wurde er vorübergehend dem Polizeigewahrsam zugeführt. Nachdem die Personalien zweifelsfrei festgestellt werden konnten, durfte der renitente 26-Jährige, der offenbar nicht unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stand, die Polizeiwache wieder verlassen. Ihm drohen jetzt Anzeigen nicht nur wegen Ladendiebstahls, sondern auch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Montag, 19. Oktober 2020 14:18 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Sonntag, 25. Oktober, findet der Tag des Einbruchs statt. Landesweit werden dazu unterschiedliche Aktionen gestartet/durchgeführt. Die Polizei Höxter wird an diesem Tag eine „Telefonaktion“ anbieten. Unter der Rufnummer 05271/962-1351 ist der Fachberater zum Einbruchschutz, Kriminalhauptkommissar Gilbert Schulte, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Fragen zum Umbau, Neubau bzw. zur Objektsicherung können gestellt werden. Es können auch Termine zur Fachberatung an einem anderen Tag „vor Ort“ vereinbart werden. Eine komplette Beratung dauert gut zwei Stunden und ist ein kostenfreier Service der Polizei. Tenor der polizeilichen Fachberatung ist: Mechanik vor Elektronik. Die teilweise irreführende Werbung „Schützen Sie sich vor Einbruch durch Alarmtechnik“ wird unter anderem ins rechte Licht gerückt.

Foto: Kreispolizeibehörde Höxter

Freitag, 16. Oktober 2020 11:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Freitagmorgen, 16. Oktober 2020, mussten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter insgesamt sechs Unfälle mit Wildbeteiligung innerhalb von 90 Minuten aufnehmen. Die Unfälle ereigneten sich von 6:20 Uhr bis 7:50 Uhr und verteilen sich gleichmäßig über alle Gebiete des Kreises. Ein siebter Wildunfall ereignete sich gegen 09:30 Uhr. In allen Fällen entstand Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei appelliert daher an alle Autofahrer, vor allem in Waldgebieten besonders aufmerksam zu fahren.

Politik
Montag, 26. Oktober 2020 10:41 Uhr
Land verlängert Förderprogramm für zusätzliche Schulbusse
Mittwoch, 07. Oktober 2020 14:29 Uhr

Kreis Höxter (red). Nach den Kommunalwahlen und vor der ersten Sitzung der neuen Kommunalparlamente müssen sich die Fraktionen neu bilden. Diese Aufgabe hat jetzt als eine der ersten Fraktionen im Kreistag die SPD hinter sich gebracht. Nachdem fast die gesamte Fraktion aus neuen Mitgliedern besteht, wie von der SPD-Spitze gewollt, musste auch die Führung komplett neu bestimmt werden.

Mit Frank Oppermann aus Steinheim ist ein erfahrener Kreispolitiker zum Vorsitzenden gewählt worden. Ihm an der Seite wird Nora Wieners aus Warburg als Stellvertreterin stehen. Die beiden werden jetzt die weiteren vorbereitenden Arbeiten zur Neubildung des Kreistages und seiner Ausschüsse erledigen. Dann wird es darum gehen, möglichst viele von den sozialdemokratischen Punkten im Wahlprogramm auch in die konkrete Arbeit umsetzen.

„Wir sind sicher, dass auch die anderen demokratischen Fraktionen im Kreistag sich einigen unserer Forderungen anschließen werden. Das dauert manchmal etwas länger aber damit haben wir ja schon viel Erfahrung gesammelt. Gesamtschule, Verbraucherberatung und Verbesserungen im ÖPNV sind nur die letzten Beispiele. Aber gute Ideen setzen sich auf Dauer durch“, sagen Wieners und Oppermann schmunzelnd. Der Kreisvorsitzende der SPD, Helmut Lensdorf, wünscht beiden ein glückliches und erfolgreiches Händchen. Er will sich stärker auf die Parteiarbeit und auf seine Heimatstadt Marienmünster konzentrieren.

Foto: SPD

Montag, 28. September 2020 11:14 Uhr

Höxter (TKu). Immer wieder Beifallsbekundungen und „Daniel-Rufe“ prägten die anschließende Wahlparty von Daniel Hartmann in den Bürgerstuben in Höxter. Der Bürgermeisterkandidat war überwältigt von dem großen Zuspruch nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses um die Bürgermeisterwahl in der Kreisstadt. Der unabhängige Einzelbewerber Daniel Hartmann setzte sich in einem spannenden Duell gegen seinen Mitbewerber Daniel Razat von der CDU durch. Das Rennen war bis zuletzt spannend und knapp. Hartmann konnte 52,56 % der Stimmen auf sich vereinen. Im Gespräch mit Höxter-News.de betont Hartmann, wie sehr er den Wählerinnen und Wählern für dieses Ergebnis dankbar ist. Er sei immer noch völlig überwältigt und stolz.

Daniel Hartmann erklärt, er werde ein Bürgermeister für alle Höxteranerinnen und Höxteraner sein, das war von Anfang an sein Anspruch. „Ohne mein Team wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen“, erklärt der 43-Jährige auf Anfrage. Dank sagt Hartmann aber auch an seine Mitstreiter, zuletzt an Daniel Razat und dessen Team für einen fairen Wahlkampf. Hartmann wünscht Daniel Razat und seiner Familie alles Gute für die Zukunft. Nun gelte es aber, Höxter voranzubringen und alle Kräfte zu bündeln. Daniel Razat habe die Auszählung als „ein Wechselbad der Gefühle" erlebt. Das Ergebnis, das nach der Stückweisen Bekanntgabe der Auszählungsergebnisse der Wahlkreise bekannt geworden ist, sei eine „verdammt enge Kiste“ gewesen, so Razat. Der unterlegene Mitbewerber wolle aber weiter machen und seine Erfahrung, die er in eineinhalb Jahren bei etwa 200 Terminen gesammelt hat, auch künftig weiter für seine Heimatstadt einbringen. Das kündigte der 39-Jährige im Historischen Rathaus an. Er wolle nach vorn schauen. In seinem Beruf bei der Bundeswehr habe er gelernt, Staub abklopfen, weiterzumachen und den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Der amtierende Bürgermeister Alexander Fischer passte Hartmann noch vor dem Rathaus ab, um ihm zu seinem Ergebnis zu gratulieren. Hartmann wird Fischer Anfang November im Amt ablösen. Dann wird auch der neue Rat ins Rathaus einziehen. 

Es war bis zuletzt äußerst spannend: Die ersten Ergebnisse liefen gegen 18.15 Uhr aus den Stimmbezirken Lütmarsen, Ovenhausen/Bosseborn und Bödexen ein. Razat lag danach klar vorne mit 50,3, 53,2 und 57,3 Prozent der Stimmen. Zehn Minuten später folgte der erste Wahlbezirk aus Höxter (Stadtkern 90), bei dem Razat 55,9 Prozent der Stimmen erhielt. Danach sicherte sich Hartmann den Stimmbezirk 20 aus Höxter mit 56,4 Prozent und Lüchtringen 2 mit 60,9 Prozent sowie Höxter Stadtkern 50 mit 67,3 Prozent. Nach 14 von 23 ausgezählten Stimmbezirken lag kurz nach 18.35 Uhr Razat noch mit 51,6 zu 48,4 Prozent vorn. Gegen 18:45 Uhr wendete sich jedoch das Blatt: Es waren 19 von 23 Stimmbezirke ausgezählt und es stand 51,1 Prozent für Hartmann und 48,9 Prozent für Daniel Razat. Das Endergebnis: 52,56 % der Stimmen fielen auf Daniel Hartmann, der darüber sichtlich sehr erfreut war. 

Fotos: Thomas Kube

Wirtschaft
Montag, 26. Oktober 2020 13:03 Uhr
Vereinigte Volksbank eG: Sparwoche wird coronabedingt anders ausfallen
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Freitag, 23. Oktober 2020 14:11 Uhr

Holzminden. Vom 26. bis zum 30. Oktober wird in der Rosen-Apotheke in Holzminden gefeiert. Seit nun 40 Jahren ist die Apotheke in der Bürgermeister-Schrader-Straße 23 fester Bestandteil der Stadt der Düfte und Aromen. Die Kunden dürfen sich in der Jubiläumswoche über verschiedene Aktionen freuen. „Wir möchten das Jubiläum nutzen, um unseren Kunden zu danken“, so Inhaber Mathias Orth. Am Montag und Mittwoch gibt es 20 Prozent-Gutscheine für die Kundschaft, am Dienstag ein Stabfeuerzeug und am Donnerstag erhält jeder Kunde eine Rose. „Am Freitag verteilen wir uns Jubiläums-Stofftragetaschen“, erklärt eine Mitarbeiterin.

Die Apotheke wurde 1980 von Dr. Herbert Orth gegründet und im Vordergrund steht seitdem das gesundheitliche Wohl von Kunden und Patienten. Service und individuelle Beratung bilden den Schwerpunkt der pharmazeutischen Tätigkeit. „Ein Satz geht immer“, erklärt Apotheker Mathias Orth und ergänzt: „Wir wollen Bewährtes fortführen und neue Ideen verwirklichen. Unsere Ziele sind eine qualifizierte und anerkannt zertifizierte pharmazeutische Betreuung sowie ein breites Angebot an Serviceleistungen.“ Das Team der Apotheke achtet stets auf Wechselwirkungen und beantwortet jede Kundenfrage. Zudem bietet die Apotheke einen Botendienst und Bestellservice an. Die Kunden können per Fax, Telefon oder online über das Apothekenportal „apotheken.de" die Arzneimittel vorbestellen. Neu ist die Vorbestellmöglichkeit mit jedem Smartphone über die App deine Apotheke. „Wir versuchen, immer alles möglich zu machen. Somit ist auch eine Lieferung innerhalb weniger Studen bis ans Krankenbett machbar“, so Apotheker Mathias Orth.

Über die Jahre hat sich die Apotheke immer weiter entwickelt. „Wir haben um- und angebaut, unser Personal stets fortgebildet und regelmäßig erfolgreich an qualitätssichernden Maßnahmen teilgenommen“, ergänzt er. "Ganz aktuell wurde die Rosen-Apotheke bereits an die Telematikinfrastruktur angeschlossen, damit wir zukünftig auf elektronische Patientenakten, Medikationspläne und Verordnungen (Stichwort E-Rezept) zugreifen zu können."

Schauen Sie zur Jubiläumswoche in der Rosen-Apotheke vorbei. Das 13-köpfige Team von Mathias Orth freut sich auf ihren Besuch. Weitere Informationen gibt es auch auf Facebook unter Rosen-Apotheke Holzminden.

Mittwoch, 21. Oktober 2020 13:20 Uhr

Beverungen (red). Aktuell erreichen die BeSte Stadtwerke vermehrt Informationen über Haustürgeschäfte, bei denen versucht wird, Kundinnen und Kunden mit Falschinformationen zu einem Wechsel des Energieversorgers zu bewegen. Konkret wird behauptet, die BeSte Stadtwerke GmbH sei insolvent und ein Wechsel unerlässlich. Hierzu stellt Geschäftsführer Stefan Wagner-Schlee klar: „Die BeSte Stadtwerke GmbH hat ihre Kundinnen und Kunden in den vergangenen Jahren zuverlässig mit Strom und Gas versorgt und wird dies auch weiterhin tun. Die Aussage, dass die BeSte insolvent sei, ist falsch. Wie bereits berichtet, erwirbt EAM die BeSte Stadtwerke GmbH (BeSte) und wird die Zukunft der Gesellschaft auf eine solide und nachhaltige Basis stellen. Die Marke „BeSte“ bleibt als gut etablierter Name erhalten und für die Kunden bleibt das Unternehmen der bewährte Partner rund um das Thema Energie.“

Der lokale Energieversorger ruft daher zu Aufmerksamkeit und Vorsicht auf. Bei Unsicherheiten wird der Griff zum Telefon empfohlen, ein kurzer Anruf bei den BeSte Stadtwerken genügt, um Sicherheit zu schaffen. Sollten Sie dennoch Daten weitergeben haben, gibt der Vertriebsleiter Dietmar Hillebrand folgende Tipps: „Sollte ein Vertrag zustande gekommen sein, haben Sie ein Widerrufsrecht, von dem Sie dringend Gebrauch machen sollten. Achten Sie darauf, ob Sie Post (ggf. auch per E-Mail) von einem Strom- oder Gasanbieter bekommen. Hilfreiche Tipps zu diesem Thema gibt es ebenfalls bei der Verbraucherzentrale und unerlaubte Telefonwerbung kann bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden.“ Bei Rückfragen steht auch der Kundenservice der BeSte Stadtwerke gerne zur Verfügung und unterstützt bei der Ausübung des Widerrufsrechts.

Sport
Samstag, 24. Oktober 2020 11:10 Uhr
Aktionstag zum Deutschen Sportabzeichen in Höxter
Sonntag, 18. Oktober 2020 12:15 Uhr

Höxter (red). Nach einer durch die Corona-Pandemie sehr verkürzten Sommersaison nutzten die HLC-Leichtathleten den Saisonabschluss für eine besondere sportliche Gemeinschaftsaktion. Sportler/-innen aller vier Gruppen trafen sich zu einer Laufabzeichen-Aktion auf der Weserkampfbahn. Einige Sportler/-innen brachten ihre Eltern oder Geschwister mit, um mit ihnen gemeinsam bei Musik und Moderation ihre Runden zu drehen. Insgesamt 45 Läufer/-innen im Alter zwischen sechs und 56 Jahren stellten sich der Herausforderung, mindestens 15 Minuten ohne Pause zu laufen. Dabei kam es weder auf das Tempo noch auf die Platzierung an, sodass jeder entspannt seinen eigenen Laufrhythmus finden konnte.

Am Ende der Veranstaltung konnten vom fünfköpfigen Organisationsteam 43 DLV-Laufabzeichen an die Teilnehmer/-innen verliehen werden, davon immerhin zehn Abzeichen an Familienangehörige. Die Jüngeren durften sich für die Laufdauer von 15 Minuten über ein grünes Laufabzeichen freuen. Die etwas erfahreneren Sportler/-innen legten dann schon 30 Minuten ohne Unterbrechung zurück und wurden mit einem roten Laufabzeichen belohnt. Das schaffte etwa die Hälfte aller Teilnehmer/-innen. Beachtliche 15 Sportler/-innen absolvierten für das blaue Laufabzeichen sogar 60 Minuten Laufen am Stück, darunter beispielsweise Jonathan und Matthis Kossak, Sven Dernbach, Marvin Brückner, Jonathan Siegel, Lennart Schreiber, Maya Wittrock, Marie Düker und Nika Kociper, die erst zehn bis 13 Jahre alt sind. Die beiden HLC-Lauftalente Gina Fleischhauer und Mirja Riedemann (beide 13) ließen es sich nicht nehmen, in dieser einen Stunde gemeinsam flotte 12 km zurückzulegen.

Allen Läufer/-innen gebührt für ihre Leistung großes Lob. Sowohl Läufer/-innen als auch Zuschauer/-innen hatten viel Spaß bei dieser Aktion, auch wenn zum Schluss etwas Regen einsetzte. Nach der Anstrengung stärkten sich alle noch mit Würstchen und Getränken. Das Training der Leichtathleten geht nach den Herbstferien in verschiedenen Höxteraner Sporthallen weiter. Angesichts der sehr erfreulichen Resonanz wird die Laufabzeichen-Aktion im nächsten Jahr eventuell erneut angeboten. Dann hoffentlich ohne Corona-Einschränkungen und somit auch für einen erweiterten Personenkreis zugänglich.

Foto: HLC

Donnerstag, 15. Oktober 2020 10:55 Uhr

Lüchtringen (red). Fußball im Schritttempo, bei dem Laufen mit oder ohne Ball verboten ist? 13 Neugierige wollten sich davon selbst überzeugen und sind Ende September dem Aufruf des Kreissportbundes Höxter und TuS Lüchtringen 1911 gefolgt, die neue Trendsportart kennenzulernen. Weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, das Schnupperangebot noch bis zum 24. November unverbindlich auszuprobieren. Eine Teilnahme ist ohne Voranmeldung dienstags in der Zeit von 18:30 bis 20 Uhr im Sollingstadion in Lüchtringen möglich.

Bewegung muss Freude bereiten, damit man dauerhaft aktiv bleibt. „Wenn die Gelenke einmal kein Fußballspielen mehr ermöglichen, können ehemals Aktive mit diesem Angebot ihre Wunschsportart in abgewandelter Form wieder ausüben“, so Arne Tegtmeyer vom Kreissportbund. „Mit Geh-Fußball möchten wir ein Angebot für alle schaffen. Jung und Alt können generationsübergreifend zusammenspielen, weil sich durch die Regelanpassungen die Leistungsniveaus angleichen. Auch Geschlecht und der Trainingszustand spielen keine Rolle“, sagt Andreas Pieres, 1. Vorsitzender des TuS Lüchtringen. Für die Teilnahme ist eine normale Sportbekleidung ausreichend. Fußballschuhe sind nicht zwingend erforderlich. Dank der Anschubfinanzierung über das Programm „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“ des Landessportbundes NRW und der Staatskanzlei NRW ist die Teilnahme bis zum Kursende am 24. November noch kostenlos möglich. Der Kurs soll im Anschluss als Dauerangebot vom TuS Lüchtringen fortgesetzt werden.

Foto: KSB

Panorama
Dienstag, 22. September 2020 16:14 Uhr
Verdächtiger Brief in Paderborn: Polizei ruft ABC-Dienst der Feuerwehr Paderborn
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr

Paderborn (red). Die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter sowie der Wirtschaftsclub schließen sich der Entscheidung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) an. Die heimische Wirtschaft steht zum Erhalt des Flughafens Paderborn/Lippstadt und unterstützt das von der Flughafen-Gesellschafterversammlung beschlossene Sanierungskonzept in einer Insolvenz in Eigenverwaltung.

„Ein starker Standort, wie Ostwestfalen-Lippe, braucht einen modernen Flughafen, der in die Zukunft ausgerichtet ist. Mit dem Sanierungskonzept ist der erste richtige Schritt getan, denn es stärkt die Symbiose aus Tourismus und Geschäftsreiseverkehr nachhaltig. Dafür bezieht es ökologische Gesichtspunkte und die aktuellen Entwicklungen rund um die Mobilität der Zukunft mit ein. So hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt eine echte Chance auf eine stabile Zukunft“, betont Kevin Taron, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren. Nicht nachvollziehen können die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub, dass Kritiker den Flughafen als überflüssig bewerten.

„Der Flughafen bietet der heimischen Wirtschaft in der Region einen echten Standortvorteil. Diese Infrastruktur leichtfertig aus der Hand zu geben, wäre fahrlässig, denn wenn der Flughafen erst einmal geschlossen ist, dann bleibt er geschlossen“, so Taron weiter.

Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 31. August 2020 11:15 Uhr

Paderborn/Salzkotten (red).Am frühen Montagmorgen des 31. August, gegen 00.40 Uhr, beabsichtigten eine 30-jährige Frau und ihr 36-jähriger Freund, beide wohnhaft in Salzkotten, von dem Geldautomaten eines Kreditinstituts an der Simonstraße in Salzkotten Geld abzuheben.

Dazu fuhren beide mit einem Fahrzeug vor das Gebäude. Als die 30-Jährige aus dem Fahrzeug ausstieg, kamen zwei junge Männer aus Richtung Upsprunger Straße/Simonstraße gezielt auf sie zu. Einer dieser Männer hielt ein Küchenmesser in der Hand und ergriff die Frau am Arm. Sie konnte sich jedoch losreißen und in Richtung Haholtstraße davonlaufen. Dabei stürzte sie und verletzte sich infolgedessen leicht.

Die Täter verfolgten die Frau nicht, sondern gingen zur Fahrerseite des Autos, wo sich der 36-jährige Freund der Frau befand. Dieser war mittlerweile aus dem Fahrzeug gestiegen und versuchte die Räuber durch körperliche Gegenwehr auf Abstand zu halten. Dabei rief er laut um Hilfe. Das verschreckte das räuberische Duo wohl - es flüchtete ohne Beute in Richtung Upsprunger Straße in Richtung Ortskern.

Im Rahmen von umfangreichen polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte auf dem Schulgelände an der Upsprunger Straße ein 14-Jähriger aus Salzkotten angetroffen werden, auf den die Personenbeschreibung der Geschädigten zutraf. Da weitere Hinweise vorlagen - unter anderem eine aufgefundene Sturmhaube - , dass der Jugendliche als Tatverdächtige für den versuchten schweren Raub in Betracht kam, wurde er vorläufig festgenommen und für weitere Ermittlungen mit zur Polizeiwache nach Paderborn gebracht. Die Ermittlungen zu dem zweiten Tatverdächtigen dauern an.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

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