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Freitag, 20. März 2026 Mediadaten
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Höxter (red). Die Ratsfraktionen von CDU, BfH und FBI bekräftigen ihre klare Haltung zum Standort des neuen Medizinischen Versorgungszentrums im ehem. Postgebäude in Höxter. Der Rat der Stadt Höxter hat am 29. Januar mit Mehrheit beschlossen, die nicht förderfähigen Flächen im ehemaligen Postgebäude an der Uferstraße vorrangig für das MVZ zu nutzen. An dieser Entscheidung halten die Fraktionen fest.

Für die Ratsmehrheit geht es dabei nicht nur um einen einzelnen Praxisstandort, sondern um ein zukunftsfähiges und wirtschaftliches Gesamtkonzept für die medizinische Versorgung der gesamten Stadt mit ihren 12 Ortschaften. Ziel ist der Aufbau eines modernen Versorgungsnetzes mit einem zentralen Hauptstandort in der Kernstadt und möglichen Satellitenpraxen in den Ortschaften, wie es der Bürgermeister auch bereits angekündigt hat.

„Viele Bürgerinnen und Bürger leben in den Ortschaften unserer Stadt. Sie sollen weiterhin wohnortnah medizinisch versorgt werden können. Gleichzeitig braucht ein solches System eine starke zentrale Basis“, erklären Vertreter der Mehrheitsfraktionen. „Das MVZ im Postgebäude kann genau diese Rolle übernehmen.“

„Wir möchten, dass das kommunale MVZ wirtschaftlich mit einem soliden Fundament startet, damit es der hausärztlichen Versorgung im Stadtgebiet Höxter nachhaltig zur Verfügung steht“. Ein wichtiges Standbein ist dabei ein kostengünstiger, funktionaler Standort im städtischen Besitz.

Der Standort an der Uferstraße biete dafür hervorragende Voraussetzungen. Er ist zentral gelegen und sowohl für Bürgerinnen und Bürger aus der Kernstadt als auch aus den Ortschaften gut erreichbar, mit Bus, Bahn, Auto, Fahrrad oder zu Fuß. Dazu befindet es sich im städtischen Besitz, d.h. es müssen keine teuren Fremdanmietungen oder Investorenlösungen mit langfristigen Abhängigkeiten und Verpflichtungen gesucht werden.

Die vorhandene Fläche im ehem. Postgebäude von rd. 500m² ist nach Einschätzungen von Experten absolut ausreichend für eine hausärztliche Versorgung und ein medizinisches Angebot über 2 Etagen entspricht dem Standard der anderen Ärztehäuser in Höxter, was sich seit Jahren bewährt hat. Dazu kommen noch die Räumlichkeiten in den Satellitenpraxen.

Umliegende, gegründete kommunale MVZ zeigen, eine solide wirtschaftliche Basis komme nicht von allein. Aus der Presse seien Beispiel zu entnehmen, wo anfänglich zu groß geplant wurde und die MVZ in schwierige Fahrwasser gekommen sind. Daher sollten in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten und der desaströsen Haushaltslage der Stadt Höxter ein Konzept verfolgt werden, das aufwächst, bevor das ganz große Projekt teuer geplant wird, so die Ratsmitglieder.

Kritisch sehen CDU, BfH und FBI allerdings die Tonlage der aktuellen fachlichen Bewertungen. „Bei einem so wichtigen Zukunftsprojekt darf die Antwort nicht einfach lauten: „Das geht nicht“, erklären die Fraktionen. „Politik hat die Aufgabe, Möglichkeiten zu eröffnen, nicht sie vorschnell auszuschließen.“

Nach Auffassung der Ratsmehrheit wurden mögliche Entwicklungsspielräume bislang nicht ausreichend berücksichtigt. So könnten beispielsweise einzelne Nutzungen innerhalb des Gebäudes, abgesehen von den förderfähigen öffentlichen Flächen der Stadtbücherei und des Archives, bei Bedarf auch an andere geeignete städtische Standorte verlagert werden, um zusätzliche Flächen für das medizinische Versorgungszentrum zu schaffen. Das sei ein großer Vorteil, weil das Gebäude bereits in städtischer Hand ist. Die Flächen im Postgebäude sind verfügbar und schnell einsatzbereit. Mögliche alternative Nutzungsmöglichkeiten in Form von Fahrradshop, Kiosk und Büroflächen sind in Höxter gern willkommen, sollten allerdings privatwirtschaftlich organisiert werden.

„Der Rat hat eine klare politische Entscheidung getroffen. Diese Entscheidung gilt“, betonen CDU, BfH und FBI. „Wer die medizinische Versorgung der Zukunft sichern will, muss bereit sein, Lösungen zu entwickeln und nicht beim ersten Einwand die Richtung wieder zu ändern.“

CDU, BfH und FBI setzen sich deshalb weiter dafür ein, den gefassten Ratsbeschluss umzusetzen und die Planungen für ein MVZ mit zentralem Standort im ehemaligen Postgebäude konsequent weiterzuverfolgen.

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