Beverungen-Wehrden (red). Am späten Samstagnachmittag ist in der Weser bei Beverungen-Wehrden ein Leichnam entdeckt worden. Freizeitsportler, die mit einem Kanu unterwegs waren, bemerkten die tote Person im Bereich des Dampferanlegers und alarmierten die Einsatzkräfte. Zunächst wurde die Feuerwehr Holzminden informiert. Da sich der Fundort jedoch auf der nordrhein-westfälischen Seite des Flusses befindet, rückte die Feuerwehr Beverungen gemeinsam mit dem Rettungsdienst und einem Notarzt aus. Vor Ort bestätigte der Leiter der Feuerwehr Beverungen, dass der Notarzt nur noch den Tod der aus dem Wasser geborgenen Person feststellen konnte.
Die Einsatzkräfte unterstützten anschließend die Polizei, indem sie den Fundort ausleuchteten und absicherten. Ob es sich bei dem Toten um den seit 18. November vermissten 80-jährigen Mann aus Wehrden handelt, ist noch unklar. Die Polizei Höxter konnte am Samstagabend keine Bestätigung geben. Aus der Leitstelle hieß es, dies könne noch einige Zeit dauern, insbesondere wenn der Körper länger im Wasser gelegen habe. In den vergangenen Tagen war der Vermisste intensiv gesucht worden – unter anderem mit Spürhunden und einem Polizeihubschrauber. Noch am 28. November durchkämmte eine Hundertschaft ein Waldgebiet nahe seines Wohnortes, jedoch ohne Erfolg.
In Wehrden vermuten viele Bewohner, dass es sich bei dem Leichnam um den Vermissten handeln könnte. Offiziell bestätigt ist dies jedoch nicht. Die Polizei teilte mit, dass die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen habe. Es sei davon auszugehen, dass erst in den kommenden Tagen Gewissheit über die Identität des Toten und die Todesumstände bestehe.
Symbolfoto: red