Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Montag, 10. Dezember 2018 07:58 Uhr
Ein Zuhause für Fledermäuse - Biologie praxisorientiert erfahren
Montag, 10. Dezember 2018 07:47 Uhr

Höxter (red). Am 11. Dezember 2018 um 18:30 Uhr findet im Audimax der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Höxter die nächste Veranstaltung Wissen.Schafft.Dialog. statt, die vom Zukunftszentrum Holzminden-Höxter (ZZHH) in Kooperation mit dem Projekt „Smart Country Side“ (SCS) ausgerichtet wird. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, welchen Nutzen die Digitalisierung der Landwirtschaft mit sich bringt. Kaum eine Branche hat sich in den vergangenen fünfzig Jahren so gewandelt wie die Landwirtschaft. Neben der Intensivierung und Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion hat auch die technische Entwicklung ihren Beitrag hierzu geleistet.

Hat ein Landwirt im Jahr 1950 noch zehn Menschen ernährt, so sind es heute durchschnittlich 148. Der technologische Fortschritt wird heute vor allem mit der Digitalisierung in Verbindung gebracht. Dank hochpräziser Sensoren und integrierter Satellitentechnik sind moderne Landmaschinen heute mit wesentlich mehr Hightech ausgerüstet als moderne Autos. Welchen Nutzen die Digitalisierung in der Landwirtschaft aber tatsächlich bringt, wird Bernhard Freiherr von Weichs – Leiter eines modernen landwirtschaftlichen Unternehmens in Willebadessen – anhand seines persönlichen Erfahrungsschatzes darlegen und zur Diskussion stellen. Anschließend wird Prof. Dr. Burkhard Wrenger, Leiter des Fachgebiets „Autonome Sensorsysteme“ an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe den jüngst am Standort Höxter eingerichteten Studiengang „Precision Farming“ vorstellen. Im Anschluss an die Vorträge besteht bei einem Get-together die Möglichkeit des weiteren Austausches. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Es wird jedoch aus organisatorischen Gründen um vorherige Anmeldung bei angelika.pierenkemper@hawk.de gebeten.

Sonntag, 09. Dezember 2018 07:48 Uhr

Höxter (red). Im Stadtgebiet werden die Gewerbeflächen knapp. Der Rat der Stadt hat am 20. September 2018 daher den Beschluss gefasst, zur Erweiterung des Wirtschaftsparks zwischen den Ortschaften Albaxen und Stahle sog. Vorbereitende Untersuchungen nach dem Baugesetzbuch durchzuführen. Der 73 ha große Untersuchungsbereich umfasst das südlich an den Wirtschaftspark anschließende Gebiet zwischen den beiden Ortschaften bis zur Bundesstraße 64 (83). Die Ergebnisse der Vorbereitenden Untersuchungen sollen Beurteilungsgrundlagen darüber liefern, ob es notwendig ist, die Gewerbegebietserweiterung über eine sog. Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme abzuwickeln.

Eine solche Maßnahme ist immer dann angezeigt, wenn die Entwicklungsziele aufgrund der Komplexität der Fragestellungen nicht auf anderen Wegen erreicht werden können. Ein wesentlicher Bestandteil der Vorbereitenden Untersuchungen ist die Erörterung der Entwicklungsziele mit den Eigentümern und Eigentümerinnen, Pächtern und Pächterinnen und sonstigen Betroffenen. Die Verwaltung lädt daher alle Interessierten zu einer öffentlichen Ortschaftskonferenz ein. Diese findet statt am Dienstag, den 11.12.2018 um 19 Uhr im Schützenhaus Albaxen, Wehrstraße 34.

Die Verwaltung wird dabei insbesondere die Gründe für die Einleitung der Vorbereitenden Untersuchungen darlegen und den beabsichtigten Ablauf der Planung erläutern. Die Öffentlichkeit ist aufgerufen, sich mit Anregungen in die Diskussion einzubringen und die Planung mitzugestalten, damit ein gutes Gesamtergebnis erreicht wird.

Sonntag, 09. Dezember 2018 07:44 Uhr

Beverungen (red). Jimi Hendrix, John Lennon, Santana, Janis Joplin – sie alle spielten auf dem legendärsten Musikfestival aller Zeiten. Eine halbe Millionen Zuschauer waren dabei, als Woodstock dem Rest der Welt zeigte, wie realistisch ein friedliches Miteinander sein kann. Auf Einladung der Kulturgemeinschaft wird am Mittwoch, den 30.10.2019 „Woodstock – Das Rockmusical“ auf der Bühne der Stadthalle gezeigt. Veranstaltungsbeginn ist um 20 Uhr. Die Zuschauer erleben drei Stunden geballter Musicalpower, die das Lebensgefühl von damals in unsere heutige Zeit transportieren. Drei Tage voll Peace, Love & Happiness waren das, was das zerrüttete Amerika von 1969 brauchte. Jeden Tag brachten mehr und mehr Schreckensnachrichten aus dem Weißen Haus die Welt in Aufruhr, sodass allmählich Zweifel am „American Dream“ aufkamen. Im selben Jahr stellte der Landwirt Max Yasgur einen Teil seines Landguts in Bethel, New York zur Verfügung.

Damals ahnte aber noch niemand, dass die kommenden Festivaltage Geschichte schreiben würden. Drei Tage in drei Stunden – „Woodstock – Das Rockmusical“ präsentiert Theaterszenen, kombiniert mit Videoprojektionen, im Wechsel mit einer kraftvollen Live-Band, welche die besten Songs der bekanntesten Bands des Festivals auf großartige Weise spielt. Die vom Publikum und von den Medien gefeierte Show verwandelt die Beverunger Stadthalle in das berühmte Open-Air-Gelände in den Catskill Mountains und haucht der Musik u.a. von The Who, Santana, Melanie, Joe Cocker, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jefferson Airplaen, Crosby Stills & Nash und Sly & The Family Stone neues Leben ein. Den großartigen Interpreten, wie dem holländischen Leadsänger Martin van der Starre, der in „Jesus Christ Superstar“ und „We Will Rock You“ brillierte, dem eindrucksvollen Vokalisten und Gitarristen Thomas Meeuwis und der Janis Joplin der Niederlande, Muriel te Loo, gelingt es mit ihren Ausnahmestimmen die Woodstock-Energie wahrhaftig zu spüren. Mit der sechsköpfigen Liveband unter der Leitung des talentierten Matthijs van Noort und mit einer Prise charmantem Witz erzeugt die Show ein Gänsehautversprechendes Gemeinschaftsgefühl bei den Besuchern.

Ob man selbst in den 60er-Jahren im Protestmarsch auf die Straße gegangen ist oder die Musik nur von Platten kennt, dieses Musical ist für alle Generationen geeignet. Für „Woodstock – Das Rockmusical“ muss man kein Hippie gewesen sein. Bloß ein Ticket sollte man sich sichern! Wer dabei sein möchte kann sich an das Kulturbüro im Service Center Beverungen, Weserstr. 16 (Tel. 0 52 73 / 392 223) oder an alle angeschlossenen Vorverkaufsstellen wenden, berichtet Ute Pannewitz vom Kulturbüro Beverungen. Die Ticketpreise betragen im Vorverkauf: 46,90 Euro | 51,90 Euro bzw.| 56,90 Euro (inkl. Gebühren). Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft auch im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de und auf Facebook zu erreichen.

Foto: woodstockthestory.com

Sonntag, 09. Dezember 2018 07:44 Uhr

Höxter (red). Weihnachtlich dekoriert war es bereits bei den beiden Gastgebern Stefan Marx und Simon Hillebrand im Café & Zimmertheater. Am letzten Tag im November untermalte stimmungsvolle Weihnachtsmusik das aufgeregte Gewusel auf der Bühne „Stummrige 7“. Während Stammgäste, treue Theaterbesucher und Neulinge sich mit frischen Brezeln, schmackhaftem Eierlikör und knusprigen Chips auf einen turbulenten Abend einstimmten, warf sich der Star des Abends in Schale. Niveauvoll aufreizend gekleidet erntete Sia Korthaus einige "Ohs" und "Ahs" beim Gang auf die Bühne. Frech, lebenslustig und mit null Angst davor sich lächerlich zu machen, zündete die Kölner Witzeschleuder ihr humorvolles Feuerwerk. In sekundenschnelle provozierte die 50-Jährige Lachsalven aus den Zuschauerreihen. Das Thema ihres neuen Programms? Natürlich Weihnachten! Oder besser gesagt: "Oh Pannenbaum - Wie schräg hängt dein Lametta". In passendem knallroten Nikoläusin-Kostüm legte der Fan des besinnlichen Festes eine Bühnenshow aufs Parkett, die sich sehen lassen konnte.

Ob über die Tücken des Baumkaufs, weihnachtliche Familienstreitereien oder "Ü80 Shades Of Grey" - Korthaus plauderte aus dem Nähkästchen und fungierte als fröhlich trällernde Geschichtenerzählerin mit einer gewaltigen Portion satirisch-lustvollem Humor. Wenn zuliebe der Schwester "die acht kleinen Plagen der Menschheit aus der Nachbarschaft" in weihnachtlicher Montur bespaßt werden ("Das sind Brüste. Der Nikolaus ist 'ne Transe!"), sich Mann und Frau mit ihren Geschenken zu übertreffen versuchen und Weihnachtshasser erneut dem Glühweinverzehr zusagen, dann hat die Vorweihnachtszeit begonnen.

Die jährlichen Kuchenschlachten mit saftiger Schwarzwälder Kirschtorte auf dem weihnachtlichen Familientreffen, der Nymphengesang der unmusikalischen Schwester und nicht jugendfreie Geschichten aus dem Leben von Oma Enni. Die kölsche Frohnatur hatte einige Stories im Gepäck, schlüpfte in die verschiedensten Rollen und beschenkte das gut aufgelegte Publikum mit kräftigem Lachmuskelkater.

Höhepunkt des verrückten Abends war die beschwipste Version von "Rudolph, the Red-Nosed Reindeer". Das Publikum hielt sich die Bäuche vor Lachen und vergoss die ein oder andere Lachträne. "Ich mag Weihnachten wirklich sehr gerne obwohl ich jetzt sehr viel darüber abgelästert habe", wandte sich Sia Korthaus am Ende des Abends mit ernsteren Worten an die Theaterbesucher. "Es geht immer um die Gemeinschaft. Wir teilen uns einen Planeten, auf den wir aufpassen müssen", sagte sie und beendet ihre gelungene Vorpremiere mit ihrem Lieblingsweihnachtslied "Leise rieselt der Schnee", natürlich zusammen gesungen mit dem Publikum.

Wer auch mal einen lustigen Theaterabend erleben möchte und sich einen der heißbegehrten Plätze im beliebten Café & Zimmertheater sichern möchte, sollte sich beeilen. Denn in der neuen Theaterjahreshälfte erwarten den Zuschauer wieder Top Gastkünstler und natürlich die Eigenproduktionen des Zimmertheaters. Doch, aufgepasst! Die Karten sind sehr schnell vergriffen! Weitere Infos gibt es im Café, unter 05271 9660520 und auf der Homepage: www.cafezimmertheater.de.

Foto: Café & Zimmertheater

Blaulicht
Sonntag, 09. Dezember 2018 08:38 Uhr
Verkehrsunfall mit Flucht
Sonntag, 09. Dezember 2018 08:22 Uhr

Höxter (red).  Zu einem Schwelbrand in einer Dachgeschosswohnung kam es am Sonntag, 9. Dezember, gegen 1 Uhr, in der Gartenstraße in Höxter. Vier Personen im Alter von 16 bis 21 Jahren saßen in der elterlichen Wohnung des 16-Jährigen zusammen. Möglicherweise durch den unsachgemäßen Umgang mit noch glimmender Zigarettenasche kam es in der Küche zu einem Schwelbrand. Dieser konnte durch die alarmierte Feuerwehr der Stadt Höxter schnell bekämpft werden. Die jungen Männer erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden durch Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Während die Bewohner der weiteren Wohnungen in dem Haus diese weiter nutzen konnten, kam die betroffene Familie bei Bekannten unter. Die Kriminalpolizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen auf. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 50.000 Euro

Foto: Polizei

Donnerstag, 06. Dezember 2018 13:24 Uhr

Höxter (red). Wilde Verfolgungsjagd in Höxter: Ein weißer Mercedes wurde in Höxter von der Polizei verfolgt. Laut Angaben von Augenzeugen sei der Mercedes mit einem Affentempo durch die Luisenstraße Richtung Westerbachstraße gefahren und war vor einer Mauer zum Stehen gekommen. Der große Mann mittleren Alters mit heller Kleidung war daraufhin ausgestiegen und habe sich fußläufig laufend in Richtung Westerbachstraße aufgemacht. Mehrere Streifenwagen waren im Einsatz, um den Mann festzunehmen. Polizisten suchten die nähere Umgebung nach dem Flüchtigen ab. Eine Augenzeugin war schockiert: „Wäre da ein Kinder über die Straße gelaufen, wäre es tot gewesen“, berichtet die Mutter zweier Kinder. Nähere Infos folgen!

Update (15:18 Uhr): Eine Polizeistreife beabsichtigte am heutigen Mittag, gegen 12.55 Uhr, auf dem innerörtlichen Teil der B64, zwischen Lütmarser Straße und Brenkhäuser Straße, in Fahrtrichtung Holzminden, den Fahrer eines Mercedes zu kontrollieren. Als der Mann die Polizeibeamten bemerkte, beschleunigte er sein Fahrzeug und versuchte sich der Verkehrskontrolle zu entziehen. Hierbei missachtete er unter anderem die Lichtzeichenanlage in Höhe der Kreuzung zur Brenkhäuser Straße, welche für ihn Rotlicht anzeigte. Anschließend lenkte er seinen Mercedes nach rechts in die Luisenstraße und befuhr diese Sackgasse bis zum Ende. Dort verließ er das Fahrzeug und flüchtete fußläufig in Richtung Westerbachstraße. Durch die anschließenden Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen der Polizei, konnte der Mann gegen 14.20 Uhr angetroffen werden. Nach ersten Ermittlungen ist der Mann, ein 27-jähriger Bad Driburger, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Da der Verdacht besteht, dass er seinen Mercedes zur Tatzeit unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen führte, wurde eine Blutprobe angeordnet.

Foto: red

Donnerstag, 06. Dezember 2018 11:17 Uhr

Höxter (red). "Gelegenheit macht Diebe." Diese Erfahrung musste eine Fahrzeughalterin am frühen Donnerstagmorgen machen, als sie zu ihrem VW Polo zurückkehrte. Diesen hatte sie in der Nähe des Parkhauses in der Heiliggeiststraße abgestellt. Sie hatte beim Verlassen ihres Wagens ihre Handtasche im Fußraum auf der Beifahrerseite zurückgelassen. Ein bislang unbekannter Täter hat die Tasche dann im Fahrzeug entdeckt, die Seitenscheibe der Beifahrerseite eingeschlagen und sie entwendet. Insgesamt entstand ein Schaden von rund 300 Euro. Um einen Diebstahl aus Fahrzeugen vorzubeugen, sollten sie keine Wertsachen im Auto zurücklassen und ihr Fahrzeug möglichst auf belebten und gut beleuchteten Parkplätzen abstellen. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Höxter, Tel. 05271 - 9620, in Verbindung zu setzen.

Donnerstag, 06. Dezember 2018 11:12 Uhr

Beverungen (red). Leichte Verletzungen hat am Mittwoch ein 51-jähriger Beverunger durch einen Verkehrsunfall erlitten. Gegen 17.20 Uhr befuhr der Mann mit seinem Fahrrad die Straße Zum Spring in Fahrtrichtung Drenke. Zeitgleich beabsichtigte ein 39-jähriger Mann aus Bad Driburg mit seinem VW Golf aus der Einmündung Unter den Selskämpen kommend, nach rechts in die Straße Zum Spring einzubiegen. Im Einmündungsbereich kam es dann zum Zusammenstoß zwischen dem vorfahrtsberechtigten Fahrradfahrer und dem Golf. Der Fahrradfahrer wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beträgt 600 Euro

Unsere Videothek
Politik
Freitag, 07. Dezember 2018 09:57 Uhr
GRÜNE beraten Kreishaushalt: "Solide, aber reicht das?"
Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:00 Uhr

Gehrden (red). Am 25. November fand in Gehrden die jährliche Klausurtagung der CDU Kreistagsfraktion statt. Neben der CDU-Kreistagsfraktion nahmen noch der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken, der Landrat Friedhelm Spieker, der Kreisdirektor Klaus Schumacher und von der Kreisverwaltung Herr Gerhard Handermann, Herr Andreas Frank und Herr Michael Werner teil. Zu Beginn der Tagung erfolgte die Vorstellung und Erläuterung des Haushaltsentwurfs 2019 durch den Kämmerer der Kreisverwaltung, Herr Handermann. Dabei zeigte sich unter anderem, dass der Kreis für das Jahr 2019 auf ein Haushaltsvolumen von rund 228 Mio. Euro blicken kann. Parallel dazu wurden weiterhin Schulden reduziert und Rücklagen für Beamtenpensionen und Deponienachsorgen aufgebaut. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass dies mit einer Kreisumlage geschieht, die zu den niedrigsten in NRW gehört, was bedeutet, dass einerseits die Kreisverwaltung weniger Geld einnimmt als möglich und im Landesvergleich üblich und anderseits die Städte und Gemeinden im Kreis Höxter niedriger belastet werden als in den meisten anderen Kreisen in NRW. Die CDU-Kreistagsfraktion dankt der Kreisverwaltung für die hervorragende geleistete Arbeit und freut sich auf eine weiterhin sehr gute Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung.

Neben der Haushaltsbesprechung sind im Rahmen einer Fraktionssitzung noch weitere Forderungen für die zukünftige politische Arbeit aufgestellt worden. Diese sind unter anderem: Der Breitbandausbau im Kreis Höxter geht derzeit langsam voran. In diesem Zusammenhang berichtete bereits im September Michael Stolte von der GFW, dass der erhebliche Verwaltungsaufwand in den Ausschreibungsverfahren den Breitbandausbau unnötig verzögere. Die CDU Kreistagsfraktion fordert somit erneut, dass in der aktuellen Ausbauphase, vor allem aber bei zukünftigen Netzausbauten von der Seite des Bundes, im Einvernehmen mit der EU und den Bundesländern, bessere Rahmenbedingungen auch für mittelständische Anbieter geschaffen und insbesondere die Ausschreibungsverfahren deutlich vereinfacht werden müssen. 

Die CDU Kreistagsfraktion freut sich über die Intention des Hauses Ratibor, das Weltkulturerbe Corvey auch in Zukunft mit kulturellen Veranstaltungen zu bespielen. Vor dem Hintergrund der vorangegangenen gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzungen, ist es allerdings zwingend notwendig, dass das Haus Ratibor den Weg hierzu ebnet. Die CDU Kreistagsfraktion blickt in dieser Zusammenarbeit optimistisch nach vorne und freut sich auf hochwertige kulturelle Veranstaltungen in Corvey.

Foto: CDU

Sonntag, 02. Dezember 2018 08:11 Uhr

NRW (red). Der Landtag debattierte in der heutigen Plenarsitzung den Antrag der Fraktionen von CDU und FDP zu Unternehmensnachfolgen in Nordrhein-Westfalen. Dazu erklärt der CDUAbgeordnete Matthias Goeken: „Die NRW-Koalition will den Schritt in die Selbstständigkeit durch Übernahme eines laufenden Betriebs attraktiv machen. In dem Maße, in dem wir uns um beste Startchancen für Gründer kümmern, wollen wir auch den Einstieg in bereits etablierte Betriebe erleichtern und Unternehmer motivieren, sich rechtzeitig mit der Weitergabe ihres Unternehmens zu befassen. Gemeinsam mit den Kammern soll ein für Nordrhein-Westfalen passendes Konzept der Unterstützung erarbeitet werden. Im Rahmen des erfolgreichen Gründerpreises wird eine Kategorie für gelungene Nachfolgeprozesse ausgelobt. Darüber hinaus soll unter bestimmten Voraussetzungen ein Zuschuss für eine Übernahme wieder eingeführt sowie auch die Unternehmensfortführung im Rahmen von Mitarbeiterbeteiligungen als Option geprüft werden. Der rechtliche Rahmen muss so ausgestaltet werden, dass unnötige Hemmnisse beseitigt werden und eine Betriebsübergabe dadurch erleichtert wird.“

Hintergrund: In den kommenden fünf Jahren steht in Deutschland in 840.000 vor allem familiengeführten Unternehmen ein Generationswechsel an. Dieser Wechsel an der Spitze der Unternehmen ist bei einer Vielzahl von Klein- und Mittelständischen Unternehmen nicht gesichert. Es fehlen Nachfolger, Arbeitsplätze sind in Gefahr. Hier muss so schnell wie möglich gegengesteuert werden. Die NRW-Koalition hat die Zeichen der Zeit bei der Problematik der Unternehmensnachfolge bereits richtig erkannt und sinnvolle Lösungswege aufgezeigt. Das bestätigte sich bereits in einer Anhörung von Sachverständigen im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung am 5. Juli 2018.

Foto: Goeken

Wirtschaft
Freitag, 07. Dezember 2018 09:24 Uhr
Zehn bundesbeste IHK-Prüflinge aus Ostwestfalen in Berlin geehrt
Montag, 03. Dezember 2018 06:58 Uhr

Höxter (red). Zahlreiche Mediziner aus der Umgebung nutzten auch in diesem Jahr die Gelegenheit, sich in der Kinderklinik des Klinikum Weser-Egge, St. Ansgar Krankenhaus Höxter, fortzubilden. "Ich freue mich, dass wieder so viele Kollegen der Einladung zu unserer traditionellen Herbstfortbildung gefolgt sind", freute sich Gastgeber und Chefarzt Firooz Ahmadi. Thematisch stand diesmal die Epilepsie im Fokus, eine der häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems im Kindesalter. Mediziner sprechen davon, wenn es ohne erkennbare Ursache zum Auftreten von Krampfanfällen kommt. Dabei kann es sich um eine eigenständige Erkrankung handeln oder die Epilepsie entwickelt sich im Rahmen einer anderen neurologischen, genetisch bedingten oder entzündlichen Erkrankung. Inzwischen gibt es moderne Untersuchungsmethoden sowie effektive medikamentöse und neurochirurgische Behandlungsmöglichkeiten. Darüber referierte Prof. Dr. Knut Brockmann, leitender Arzt des sozialpädiatrischen Zentrums der Universitäts-Kinderklinik Göttingen und Experte auf diesem Gebiet. Am Ende der Veranstaltung gab es bei einem Imbiss Gelegenheit zum fachlichen Austausch.

Foto: KHWE

Freitag, 30. November 2018 11:07 Uhr

Fürstenberg (TKu). Dr. Tillmann Wolf verstärkt das Team der Gemeinschaftspraxis am Solling in Fürstenberg. Der Diabetologe behandelt die Volkskrankheit Diabetes mellitus, die auch unter dem Namen Zuckerkrankheit bekannt ist. Dr. Wolf füllt eine Lücke der medizinischen Versorgung aus und stärkt damit die ärztliche Versorgungsstruktur auf dem Land. Letzteres sei ihm sehr wichtig, betont der Mediziner. Zuvor mussten Patienten Wege in Kauf nehmen, die bis zu einer Stunde Fahrtzeit betragen haben, um den nächsten Diabetologen zu erreichen. Dr. Wolf sieht sich als Unterstützung seiner ärztlichen Kollegen in seiner eigenen Gemeinschaftspraxis und in der Region. Er sei ein „Teil des Ganzen“. In der Praxisgemeinschaft Am Solling praktizieren neben Dr. Tillmann Wolf noch die Ärzte Dr. Klaus Rose, Dr. Mechthild Laepple, Dr. Claas-Edzard Volkmann und Dr. Thomas Fußgänger-May. Dr. Wolf arbeitet zudem mit zwei Diabetes-Beraterinnen eng zusammen.

Das „Diabetes-Trio“ hat seine Arbeit in Fürstenberg bereits im September aufgenommen. Eine Zweigpraxis in der Gartenstraße in Boffzen (ehemalige Praxis Dr. Linzner) ist inzwischen auch schon fertiggestellt, erklärt Wolf. Hier finden zusätzliche Diabetes-Sprechstunden statt. „Wir sprechen hier immerhin über die Volkskrankheit Nummer eins“, so der Mediziner, dessen Rückkehr-Pläne aus Dresden in den ländlichen Raum nicht nur bei der Deutschen Krankenversicherung (DKV) auf viel Gegenliebe gestoßen sind. „Wir brauchen eine vernünftige Infrastruktur“, weiß Wolf zu berichten. Die Medizinische Versorgung in der ländlichen Region zu stärken, das sei ein großes Anliegen des Facharztes. Da die Stelle einige Zeit vakant war, habe es die Kassenärztliche Vereinigung begrüßt, dass sich wieder ein Diabetologe in der Region niederlässt. Dr. Tillmann Wolf stammt aus Hameln und hat zwischenzeitlich in einem städtischen Krankenhaus in Dresden praktiziert.

"Es ist sehr schön hier, die Landschaft ist wunderbar", sagt der zweifache Vater, der mit seiner Familie nach Bad Karlshafen gezogen ist. Der Kontakt nach Fürstenberg sei durch seinen Kollegen Dr. Thomas Fußgänger-May entstanden. Fußgänger-May hat gemeinsam mit Dr. Wolf studiert und beide haben auch schon zusammen gearbeitet. Nun wohnt der ehemalige Kommilitone in der Nachbarschaft von Dr. Wolf in Bad Karlshafen. Laut Dr. Tillmann Wolf gibt es sieben Millionen Menschen, die von Diabetes mellitus betroffenen sind. 95% davon leiden an der sogenannten Altersdiabetes, dem „Diabetes Typ 2“. Nur 5% der Betroffenen leiden am „Diabetes Typ 1“. Das seien etwa 350.000 Menschen. Folge dieser Krankheit sind beispielsweise 40.000 Amputationen oder 2000 Erblindungen im Jahr. Häufigste Folge ist jedoch die Nierenschädigung mit anschließender Dialyse, sagt Dr. Wolf. Egal welche Diabetes-Form man habe, an Dr. Wolf und seine Diabetes-Beraterinnen kann sich jeder Erkrankte ab 18 Jahren wenden, selbst wenn nur ein Verdacht bestehe. Zu den Hauptaufgaben der Diabetologischen Schwerpunktpraxis in Fürstenberg gehören Schulungen durch das Fachpersonal und die Fußambulanz, wo das „Diabetische Fußsyndrom“ versorgt und behandelt wird.

Die Praxiszeiten der Gemeinschaftspraxis Am Solling in der Neuen Straße 37 in Fürstenberg sehen wie folgt aus: Montags, dienstags und donnerstags von 8:30 bis 11:30 Uhr sowie 16 Uhr bis 18:00 Uhr; Mittwochs von 8:30 bis 11:30 Uhr und freitags von 8:30 bis 11:30 Uhr sowie 15 bis 17 Uhr

Fotos: Thomas Kube

Sport
Sonntag, 02. Dezember 2018 11:10 Uhr
Sportkreis Höxter: Ausrichter für Pokalendspiele bekanntgegeben - Kreisligen gehen ab sofort in die Winterpause
Donnerstag, 29. November 2018 11:07 Uhr

Höxter (TKu). Die Freizeitanlage Höxter-Godelheim ist um eine Attraktion reicher: Dort hat der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Klaus Schumacher, einen neuen Calisthenics-Park an Höxters Bürgermeister Alexander Fischer übergeben. Die Freizeitanlage Höxter-Godelheim habe einen großen Erholungswert, insbesondere für Familien mit Kindern, betonte Bürgermeister Alexander Fischer bei der offiziellen Übergabe der Anlage. Deshalb sei der Sportpark eine große Bereicherung für Höxter. Ergänzend zu den bestehenden Geräten steigere sie die Attraktivität der Freizeitanlage, erklärt Fischer. Die Bürgerstiftung Höxter hat den Trainingspark mitfinanziert. Von den etwa 19.000 Euro der Gesamtkosten für den Park übernimmt die Bürgerstiftung Höxter genau 35% der Kosten. Die EU-Fördersumme beträgt somit 11.719 Euro. Der Trainingspark bietet neue vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für Anfänger und Profis. Er besteht aus verschiedenen Modulen wie Klimmzugstangen, Barren und Hangelstrecken. Es kann für Einzelübungen oder aber als Parcours genutzt werden. „Der Calisthenics-Park ist ein großer Gewinn für unsere Sportgruppe. Die Street-Workout Anlage schafft ein neuartiges Bewegungsangebot für uns am Godelheimer See“, sagt Lukas Thieme aus Höxter. Gemeinsam mit anderen Freunden und Bekannten trainiert er etwa zwei mal die Woche am Freizeitsee mit seinem eigenen Gewicht. Knapp 30 Personen gehören der freiwilligen Sportgruppe „Powerbody“ an, die ihr Trainer Thomas Cholodnyj leitet.

Fotos: Thomas Kube

Dienstag, 27. November 2018 07:43 Uhr

Höxter (TKu). Die Sportabzeichen-Aktion 2018 für Jedermann war in diesem Jahr nicht so erfolgreich wie die Jahre zuvor. Das berichtet der Sportabzeichenbeauftragte Manfred Menzel vom HLC Höxter bei der Abzeichenverleihung in den Bürgerstuben in Höxter. „In diesem Jahr haben 58 Teilnehmer das Deutsche Sportabzeichen erfolgreich absolviert, darunter allerdings nur sieben Kinder und Jugendliche“, erklärt Menzel. Während sich die Zahl der erwachsenen Absolventen konstant bei etwa 50 gehalten habe, hätten diesmal die Kinder und Jugendlichen gefehlt. 2017 waren es noch 19 Kinder und Jugendliche. „Vielleicht lag es am Ausnahmesommer mit seinen hohen Temperaturen“, ergänzte Manfred Menzel. Der Sportabzeichenbeauftragte dankte allen Helferinnen und Helfern, insbesondere aber dem Abnahmeberechtigten Helmut Thomalla, der im nächsten Jahr nach nunmehr als 40 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für den HLC Höxter und das Deutsche Sportabzeichen nicht mehr als Übungsleiter zur Verfügung stehen wird. Für seine Jahrzehntelange Tätigkeit dankten es die Anwesenden Helmut Thomalla in den Bürgerstuben mit viel Applaus. Urkunden und Abzeichen für sechs mal Bronze, 18 mal Silber und 34 mal Gold überreichten Manfred und Ilse Menzel sowie Helmut Thomalla an die Absolventen. Das Familiensportabzeichen haben die Familien Kramer, Kube und Schenk-Johlen mit jeweils drei Angehörigen erhalten. Für 52 erfolgreiche Teilnahmen erhielt auch der älteste Teilnehmer, der 88-jährige Dieter Baumgarten, das Deutsche Sportabzeichen in der Kategorie Silber. Das weitere Ergebnis der Verleihung sieht wie folgt aus:

Jugendliche: Benedikt Kube (Bronze), Antonia Johlen (Bronze), Luca Kramer (Bronze), Johannes Johlen (Silber), Lea Kramer (Gold), Marie Kieneke (Gold) Laura Hütte (Gold) 

Erwachsene Bronze: Tristan Süper und Silvia Harting 

Erwachsene Silber: Daniela Weiß, Andrea Warnecke, Stephanie Pleier, Elina Röttger, Elke Wagner, Claudia Schenk-Johlen, Jörg Weber, Klaus Sonntag, Nicole Dogu, Astrid Warneke, Juliane Luchte, Hubert Dohmann, Martin Kramer, Andrea Ulke-Dierkes, Gabi Lippemeier, Uwe Hütte, Michaela Bast, Dieter Baumgarten

Erwachsene Gold: Falko Otte, Carlos Nowinski, Christine Menz, Carolin Bast, Andreas Klages, Antje Knauer, Sabine Lesemann, Andre Weiß, Jannis Ortmann, Christoph Hecker, Lorraine Sagel, Christian Kaup, Uwe König, Viktor Paulus, Werner Martens, Firooz Ahmadi, Josef Drüke, Karin Tenge, Rita Heider, Beatrix Gocke-Kieneke, Simone Kube, Thomas Kube, Ingrid Angsmann, Volker Saum, Rüdiger Multhaup, Elke Drews, Ferdi Brune, Regine Welling, Harald Fischer, Hubert Schrick und Ilse Menzel (Gold)

Foto: Thomas Kube

Panorama
Sonntag, 09. Dezember 2018 11:01 Uhr
Heute Adventskonzert in Bühne
Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:41 Uhr

Detmold (red). Der Startschuss für die Zeit der Weihnachtseinkäufe ist gefallen. Ob online oder im Einzelhandel, das Warenangebot ist wie immer riesengroß. Nach der Frage, über welche Geschenke sich ihre Jüngsten am meisten freuen könnten, stehen viele Eltern beim Einkauf bereits vor der nächsten Herausforderung: Wie erkenne ich, ob ein Spielzeug auch sicher ist und ob die Qualität stimmt? Denn immer wieder gelangt auch mangelhaftes Spielzeug in den Handel, das für Kinder sogar gefährlich ist. Die Marktüberwachungsbehörde der Bezirksregierung empfiehlt Kunden daher, beim Kauf genau hinzuschauen. 

„Bereits beim Kauf sollte man bestimmte Qualitätskriterien und Kennzeichen der Produkte prüfen“, rät Helmut Schimmelpfennig vom technischen Arbeitsschutz der Bezirksregierung. Er und seine Kollegen kümmern sich in OWL auch um das Thema Produktsicherheit von Kinderspielzeug und führen Kontrollen im Einzelhandel durch. Für Spielzeug gelten wie für alle anderen Produkte bestimmte Sicherheitsstandards, die laut Spielzeugrichtlinie eingehalten werden müssen. Helmut Schimmelpfennig empfiehlt daher für den Kauf von Kinderspielzeug: „Achten Sie darauf, dass die Ware mit dem CE-Kennzeichen und besser noch zusätzlich mit dem GS-Zeichen ausgezeichnet ist. Damit erklärt der Hersteller, dass das Spielzeug der Europäischen Richtlinie für Spielzeuge entspricht.“

Außerdem müssen laut Schimmelpfennig Produktbeschreibung und Warnhinweise in deutscher Sprache vorhanden sein. Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen ebenfalls sichtbar und leserlich sein. Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gefährlich sein kann, müsse einen Warnvermerk mit Nennung der spezifischen Gefahr tragen, wie beispielweise: „Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile“. Der Experte rät außerdem auf den Geruch des Produkts zu achten: „Spielzeug sollte nicht nach Chemie riechen, dann ist häufig etwas nicht in Ordnung.“ Wenn die Kunden beim Kauf diese Tipps beherzigen, so Schimmelpfennig, dann stehe einem fröhlichen Weihnachtsfest zumindest bei der Spielzeugsicherheit nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • www.mags.nrw/marktueberwachung-produkte
  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/spielzeug/kinderspielzeug-6910

 

Montag, 03. Dezember 2018 07:24 Uhr

Bad Karlshafen (red). 2017 startete der Hessische Literaturrat e.V. unterstützt vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst das Pilotprojekt „Autorenresidenzen im ländlichen Raum“. Zunächst für einen Monat wurden die Lyrikerin Safiye Can und der Open Mike-Lyrikpreisträger Robert Stripling in ländliche Gegenden Hessens geschickt. Robert Stripling war in Münzenberg im Wetteraukreis. 2018 wurde das Projekt im größeren Format unter dem Titel „Land in Sicht: Autorenresidenzen im ländlichen Raum“ fortgesetzt. Für 2 Monate kam Jenifer Becker im Juli und August nach Bad Karlshafen.

Am Freitag, dem 14. Dezember 2018 lesen Jenifer Becker und Robert Stripling neue Texte und berichten im Gespräch mit Harry Oberländer von ihren Erlebnissen und Erfahrungen im ländlichen Raum. Im Anschluß an die Lesung laden wir zu einem Glas Wein ein! Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 4 Euro. Musikalisch begleitet wird der Abend am Cembalo von Christian Schäfer.

Jenifer Becker, geboren 1988 in Braunfels, lebt in Offenbach am Main und arbeitet am Institut für Literarisches Schreiben in Hildesheim. Die Schriftstellerin lebte im Juli und August in Bad Karlshafen. Jenifer Beckers erster Roman behandelt u.a. die Geschichte der Hugenotten und soll 2019/2020 voraussichtlich unter dem Titel „Ladys“ bei Hanser Berlin erscheinen.

Robert Stripling, geb. 1989 in Berlin, lebt in Frankfurt am Main. Studium der Philosophie und Kunstgeschichte. Nach Mitarbeit an Produktionen des „jungenschauspielhannover“ und des „Schauspiel Frankfurt“ folgten Bühnenauftritte mit Texten von Friedhelm Kändler; Soundinstallationen mit Daniela Seel; Solo-Lesungen mit Schlagwerk, 2014 der Lyrikpreis des „Open Mike“. Stripling ist Mitorganisator der Lyriklesereihe „Salon Fluchtentier“ in Frankfurt am Main. Zuletzt veröffentlichte er „Verpasste Hauptwerke“ bei „mikrotext“.

Harry Oberländer , geb. 1950, lebt in Bad Karlshafen. Er ist Herausgeber des Bandes „Parmesan und Partisan“ mit Texten des Kabarettisten Matthias Beltz (Büchergilde Gutenberg, Januar 2019) und Vorstandsmitglied des „Hessischen Literaturrats“.

Foto: Bad Karlshafen GmbH

Mittwoch, 14. November 2018 07:15 Uhr

Bad Karlshafen (red). „Wir reisen mit Mozart nach Wien, erleben mit Bruckner ein „Intermezzo" in Linz, besuchen das Finnland des Jean Sibelius mit seinem Fantasiestück „Impromptu op.5,5", und weiter geht‘s ins „Fin de Siecle" zu Alexander Glasunow nach St. Petersburg.“ Diese attraktive Reiseroute gibt das Kasseler Streichquintett Accompagnato für sein nächstes Konzert im Bad Karlshafener Landgrafensaal vor. Die Musikschule Bad Karlshafen e.V. freut sich auf ein Wiedersehen mit den Musikern in der Reihe der Rathauskonzerte am Samstag, dem 24. November ab 20 Uhr. Im Zentrum des Programms steht Mozarts „Grand Quintett" KV 515. Die Künstlerinnen und Künstler des Accompagnato-Streichquintetts sind allesamt erfahrene Kammermusiker, die in unterschiedlichen Besetzungen konzertieren, Preise gewannen und CDs einspielten. Auch in Bad Karlshafen traten sie bereits in diversen Ensembles auf: Susanne Herrmann und Friederike Voss (Violine), Johanna Alpermann und Gottfried Elsas (Viola) und Berthold Mayrhofer (Kontrabass). Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten. Weitere Termine in der Reihe der Bad Karlshafener Rathauskonzert finden Sie unter www.musikschule-karlshafen.de.

Foto: Anja Köhne

Mittwoch, 07. November 2018 09:47 Uhr

Bad Karlshafen (red). Der neue Kalender zur Hafenstadt ist da! Passend zur diesjährigen Wiedereröffnung des Hafens hat der Heimatverein Bad Karlshafen e.V. in Zusammenarbeit mit der Bad Karlshafen GmbH einen Kalender mit historischen Aufnahmen erstellt. Das Leben der Menschen an und mit der Weser ist Thema des Kalenders, der ab sofort an allen Verkaufsstellen erhältlich ist.

Auf jedem Kalenderblatt sind drei Bilder zu 12 unterschiedlichen Themenbereichen zu sehen: das Hochwasser, die Personenschifffahrt, die Weser-Badeanstalt, die Weserbrücken, das Freibad und vieles mehr entdeckt man dort. Anschaulich wird gezeigt, wie die Menschen am und mit dem Wasser gelebt und ihren Alltag darauf abgestimmt haben. Alle Bilder werden näher erläutert und zeitlich eingeordnet. Die konzeptionelle Gestaltung und die Texte haben Andrea Emmel von der Bad Karlshafen GmbH und Christian Schäfer vom Heimatverein Bad Karlshafen erstellt. Die historischen Aufnahmen stammen aus dem umfangreichen Bildarchiv des Heimatvereins. 

Der Kalender im A3-Format kostet 12,90 Euro und ist in der Tourist Information, in der Weser-Therme, im Schreibwarengeschäft Meinhardt und beim Heimatverein Bad Karlshafen e.V. im Antiquariat Schäfer erhältlich. Bilder: Spannende Einblicke in das Leben der Menschen mit und an der Weser erhält man mit dem Kalender 2019 „Carlshafen – Ein Städtename mit Programm“.

Foto: Bad Karlshafen GmbH

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