Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Dienstag, 28. Januar 2020 12:45 Uhr
Klosterlandschaft Westfalen-Lippe: "finde dein Licht" 2020 - Veranstaltungen in Willebadessen, Brakel, Warburg und Marienmünster
Dienstag, 28. Januar 2020 12:28 Uhr

Beverungen (red). Mitgliederversammlungen sind notwendig und oft unspektakulär. Das war dieses Mal anders, denn der Ablauf bot für die Teilnehmer durchaus spannende Neuigkeiten. Neben dem Bericht über die Tätigkeiten des im vergangenen Jahr 2019 stand eine Vorstandswahl an.

Schon im Vorfeld bekannt, kandidierte der Beverunger Augenarzt Amr Akel für die Nachfolge im Vorsitz und wurde einstimmig gewählt. Ihm zur Seite stehen wiedergewählt stellvertretende Vorsitzende Edith Walter, Schriftführerin Irene Alberding, Kassierer Serge Oldenbourg und neu gewählt die Beisitzer Elisabeth Meier und Dr. Hans-Henning Kubusch.

2019 gelang es, den Austausch im Dreiländereck weiter zu beleben, diverse Vorträge wurden wechselseitig angeboten, die beliebten Treffs für Computeranwendung, Wandern, Gesprächsrunde (Willis Treff) in der Stadthalle fortgesetzt, ein neuer Gesprächskreis „Pflegende Angehörige“ ins Leben gerufen, Fort-und Weiterbildung für die Aktiven durchgeführt. 

Besonders beliebt sind die Beratungen zur Pflege, Patientenverfügung und Vorsorge-Vollmacht sowie die Rentenberatung im Seniorenbüro. Neue Partner konnten gewonnen und ins Netz integriert werden, das ‚Café Grenzenlos‘ in Beverungen und die ‚Lebenshilfe‘.

Das 10-jährige Bestehen konnte 2019 auf dem Fahrgastschiff ‚Hessen‘ und in Bad Karlshafen gefeiert werden. Die Vorbereitungen zum ‚5. Tag der Generationen‘ am 7. Juni 2020 laufen beim Organisationsteam, Frau Irene Alberding und Frau Aline Akel bereits auf Hochtouren.

Das Beverunger Seniorennetz arbeitet kräftig an der Verwirklichung des ‚Seniorennetzwerkes Kreis Höxter‘ mit. Die Medien des Beverunger Seniorennetzes, www.beverunger-seniorennetz.de , der Newsletter ‚Der Netzbote‘ sowie die ‚Seniorenzeitung Weserbergland‘ erfreuen sich weiter steigender Beliebtheit.

Ein großes Projekt soll 2020 verwirklicht werden, das ‚Beverunger Seniorennetz mobil‘. Ein Antrag auf Förderung ist beim LEADER-Projekt gestellt. Ziel ist ein aufsuchendes Service- und Beratungsangebot für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und aufgrund der fehlenden Verbindungen im ländlichen Raum keine Möglichkeit haben, das Seniorenbüro in Beverungen zu erreichen. Dazu soll ein Fahrzeug mit behindertengerechter Ausstattung, mit Computer und Drucker dienen.

Einen mit viel Beifall aufgenommener Plan wurde vom Netzpartner ‚Lebenshilfe‘ vorgestellt, der geplante Neubau eines Gebäudes mit Service-Wohnungen (vormals genannt ‚betreutes Wohnen‘) in Beverungen. Eine erste Anmeldung erfolgte im unmittelbaren Anschluss an die Mitgliederversammlung.

Zum Abschluss sprach Bürgermeister Hubertus Grimm dem scheidenden Vorsitzenden Dr. Kubusch seinen und den Dank der Stadt Beverungen für die Initiative, die Arbeit der letzten zehn Jahre und die stete vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit aus.

Foto: Kubusch

Dienstag, 28. Januar 2020 11:35 Uhr

Höxter (red). Mona ist begeistert: „Beim letzten Mal war ich noch Gast, jetzt wirke ich in der Orga-Gruppe mit.“ Sie ist eine von etwa 10 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich wöchentlich treffen, um für sich und ihre Gleichgesinnten eine ganz besondere Veranstaltung für Höxter auf die Beine zu stellen: das Shinjin-Meeting. „Bei uns treffen sich viele unterschiedliche Menschen, die vor allem ihre Leidenschaft für Anime, Manga und Cosplay verbindet“, erklärt Eileen: „Wir haben wieder einen Cosplaywettbewerb vorbereitet, bei dem die Gäste ihre Kostüme vorführen. Die Besten gewinnen tolle Preise!“ Das Wort Cosplay setzt sich aus „costume“ und „play“ zusammen, was so viel wie Kostümspiel bedeutet. Die Cosplayer schlüpfen dabei in die Rollen ihrer Helden und Vorlagen aus Mangas, Animes, Büchern und Comics. Die meisten Verkleidungen sind dabei liebevoll und komplex von Hand selbst gefertigt.

Das Programm des zweiten Shinjin-Meetings sieht dieses Mal ein schmaleres Bühnenprogramm vor, bietet dafür aber zwei Workshops, die die Gäste wahrnehmen können. „Uns geht es darum, sowohl erfahrenen Cosplayern Fortschritte zu ermöglichen, als auch Hobby-Neulingen ihren Einstieg zu erleichtern“, sagt Martha, die selbst zu vielen Anime-Conventions fährt und teilweise sogar selbst in Jurys sitzt. „Inhaltlich behandeln wir die Themen, wie man überhaupt ein Cosplay findet, das man umsetzen kann und wie man dann mit der Herstellung der Kleidung beginnt, also Maße nimmt und ein Schnittmuster erstellt.“ Bei den zwei Workshops sind noch Plätze frei, „aber wenn voll, dann voll“, ergänzt Martha. Eine Voranmeldung ist über die Webseite des Jugendtreffs Höxter möglich.

Auch für das leibliche Wohl wird wieder gesorgt sein. Blacky sorgt in der Küche dafür, dass die Gaumen der Gäste mit feinsten japanischen Speisen versorgt werden. „Für die Feinschmecker bieten wir Karaage an, im Grunde frittiertes Hühnchen. Wer es weniger experimentell mag, kann sich aber auch einfach unsere leckeren Waffeln bei einem Kaffee schmecken lassen.“ Evo, Leiterin des Maid-Cafés, ergänzt: „Natürlich haben wir auch verschiedene kalte und warme Getränke im Angebot. Popcorn rundet das Angebot ab.“

Wer weniger mit Cosplay zu tun hat, ist aber noch lange nicht fehl am Platz. „Wir bieten auch Gaming in der virtuellen Realität und bei unserem ‚Super-Smash Bros‘-Turnier auf der Nintendo Switch an“, wirft Robert ein, der diesen Teil des Shinjin-Meetings betreut. Wer Interesse am Smash-Turnier hat, sollte einen eigenen Controller mitbringen. „Und vor dem Tanzautomaten kann man in den Pausenzeiten der Bühne vorgegebene Choreographien nachtanzen. Außerdem haben wir einen Ruheraum, in dem auch Trading-Card-Games gespielt werden können“, ergänzt Leo abschließend.

„Wir freuen uns natürlich riesig, dass wir im Jugendtreff Höxter eine so engagierte Gruppe haben, die ihr Ding durchzieht! Noch besser ist natürlich, dass es sich nicht um den ‚üblichen Einheitsbrei‘ handelt, sondern etwas echt Exotisches geboten wird. Wir unterstützen das gerne und freuen uns auch immer über Neulinge, die sich engagieren möchten“, fasst Peter Kamischke-Funk, der für den Jugendtreff das Treffen mitorganisiert, zusammen.

Am Samstag, 1. Februar, geht es bereits ab 11 Uhr los. Das Programm und alle weiteren Informationen finden sich auf der Webseite des Jugendtreffs unter www.juzi-hoexter.de

Außerdem findet man das Shinjin-Meeting bei Facebook und Instagram. Der Eintritt ist frei!

Foto: Stadt Höxter

Dienstag, 28. Januar 2020 10:46 Uhr

Bad Driburg (red). Dienstpläne schreiben, Patienten betreuen, im Schichtsystem arbeiten und nebenbei immer ein Lächeln auf den Lippen haben: Dieser Aufgabe stellen sich derzeit 23 Auszubildende des Bildungszentrums Weser-Egge. Die jungen Frauen und Männer haben das Ruder in der Klinik für Chirurgie am St. Josef Hospital in Bad Driburg übernommen und es heißt: "Jetzt übernehmen wir!".

Als Loreen-Valeria Frese an diesem Vormittag an der Tür ihres Patienten klopft, wird sie freudestrahlend empfangen. "Wir müssen kurz ihren Blutzucker-Wert messen", sagt die junge Frau selbstbewusst, zieht sich die Handschuhe an und bereitet die Untersuchung vor. Von der Auszubildenden zur Chefin, heißt es für die 21-Jährige aus Neuenheerse, die von ihren Mitschülern zur Bereichsleitung gewählt wurde. Sie organisiert die Dienstpläne und strukturiert den Alltag auf der Station. Für ihre jungen Kollegen ist sie die erste Ansprechpartnerin. Und sie wächst mit ihren Aufgaben. "Einen Arzt anzusprechen und eine Erklärung zu fordern oder Nachfragen zu stellen, kostete mich vorher viel Überwindung", gibt Frese zu, "mittlerweile ist die Hemmschwelle kleiner geworden."

Praxis hautnah erleben
Die Auszubildenden stehen kurz vor ihrem Examen und erhalten damit die Möglichkeit, die Praxis hautnah zu erleben. "Unsere Schüler sollen lernen, selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten", sagt Ute Pägel, Leiterin des Bildungszentrums Weser-Egge, über das Projekt "Schüler leiten eine Station". Am Tagesablauf der Klinik wie beispielsweise Untersuchungen, Pflege und Therapiemaßnahmen ändert sich nichts. Pägel: "Die gültigen Pflege-, Organisations- und Sicherheitsstandards sind und bleiben verbindlich."

Dafür sorgen auch Teamleiterin Karin Henke und speziell ausgebildete Praxisanleiter. Sie haben jederzeit ein Auge auf ihre Sprösslinge. "Wir akzeptieren die getroffenen Entscheidungen und bisher haben wir kein einziges Mal eingreifen müssen", sagt Henke, die betont, dass sie auch von den Patienten ausschließlich positives Feedback erhält.

Stolz auf den jungen Nachwuchs
Auch Dr. Florian Dietl, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Josef-Hospital Bad Driburg, ist stolz auf den jungen Nachwuchs. "Die Zusammenarbeit untereinander funktioniert gut und harmonisch", sagt er, "und unsere Patienten haben keinerlei Nachteile dadurch. Im Gegenteil, pro Schicht werden doppelt so viele Schüler als Pflegekräfte im normalen Ablauf eingesetzt." Seinen Angaben zufolge liegt die durchschnittliche Liegedauer der Patienten bei 4,3 Tagen –  für die Schüler ist das eine besondere Herausforderung. Dr. Dietl: "Sie müssen sich sehr schnell mit immer neuen Patienten und ihren Erkrankungen vertraut machen."

KHWE als attraktiver Arbeitgeber
Für Ute Pägel dient dieses Projekt maßgeblich dazu, die KHWE als attraktiven Arbeitgeber kennenzulernen. "Eine Schülerin aus dem vorherigen Jahrgang beispielsweise arbeitet mittlerweile als Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Klinik für Chirurgie in Bad Driburg. Dieses Bestreben haben wir auch jetzt wieder", sagt sie. Weitere 20 Auszubildende des Bildungszentrums Weser-Egge aus Brakel leiten derzeit die Klinik für Geriatrie am Helios Klinikum in Warburg.

Foto: KHWE

Montag, 27. Januar 2020 21:00 Uhr

Bad Karlshafen (red). Auch im Dezember 2019 wurde die Tradition des Adventskalenders in der Weser-Therme weitergeführt. Wie in den vergangenen Jahren sollte der Erlös einem guten Zweck zu Gute kommen. So wurde eine Summe von 1.036 Euro am 27. Januar 2020 an die Stiftung Landgraf-Carl-Schule übergeben.

Seit einigen Jahren bereits gibt es den Adventskalender der Weser-Therme. Jedes Jahr sind es viele Firmen aus der Umgebung, welche die Weser-Therme dabei mit verschiedensten Preisen unterstützen. Für einen Euro pro Los können die Gäste der Weser-Therme an der Verlosung eines Tagespreises teilnehmen. Auf diese Weise sind im Dezember 2019 knapp über eintausend Euro zusammengekommen.

„Ein großes Dankeschön gilt allen Firmen, die uns auch diesmal mit tollen Preisen versorgt haben. Natürlich danken wir auch unseren Gästen, die sogar noch mehr Lose, als in den vergangenen Jahren kauften“, so Martina Abel, Prokuristin der Bad Karlshafen GmbH.

Die Stiftung Landgraf-Carl-Schule leistet bereits seit 1972 einen wichtigen Beitrag zur schulischen, musischen und sozialen Bildung Jugendlicher in Bad Karlshafen und Helmarshausen. Insbesondere die Schulen und Kindergärten der beiden Stadtteile wurden in den vergangenen Jahren von der Stiftung unterstützt.

„Da wir unsere Mittel ausschließlich aus den Zinserträgen des Stiftungskapitals ziehen, fiel die Unterstützung in jüngster Vergangenheit aufgrund der niedrigen Zinsen eher spärlich aus. Da kommt uns die Unterstützung der Bad Karlshafen GmbH sehr gelegen“, erklärt Hermann-Josef Kaiser, erster Vorsitzender der Stiftung. Im Mai 2020 sind die Anträge dann vom Stiftungsvorstand ausgewertet und die Gelder werden den Aktiven im Bereich Jugendarbeit zur Verfügung gestellt.

„Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr einen so hohen Erlös beim Adventskalender erzielen konnten“, so Bürgermeister Marcus Dittrich und weiter, „die Jugendarbeit ist ein sehr wichtiger Bereich, der in aller Form unterstützt werden sollte. Kinder sind unsere Zukunft, daher sollten wir ihnen die bestmöglichen Voraussetzungen für eine gute Entwicklung geben. Wir sind froh der Stiftung Landgraf-Carl-Schule auf diese Weise für ihre Arbeit danken zu können.“

Foto: Bad Karlshafen GmbH – Gesellschaft für Standort und Marketing

Blaulicht
Montag, 27. Januar 2020 12:59 Uhr
Hund verhindert Einbruch
Sonntag, 26. Januar 2020 10:15 Uhr

Höxter (red). Bei einem Verkehrsunfall auf der B64 bei Höxter-Ottbergen kam ein 23-jähriger Mann aus Beverungen am Sonntag, 26.01.2020, gegen 02.40 Uhr, ums Leben. Zwei weitere Insassen des PKW, 28 und 31 Jahre alt, wurden verletzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Die drei Männer waren mit einem VW Passat von Godelheim in Richtung Ottbergen unterwegs. Unmittelbar vor dem Bahntunnel kam der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab, stieß gegen die Bordsteinkante und dann frontal gegen die Mauer des Bahntunnels. Anschließend schleuderte der Passat zurück auf die Fahrbahn und kam im Tunnel zum Stillstand. Vor Ort ließ sich nicht einwandfrei klären, wer den Pkw geführt hatte.

Daher wurde durch die Staatsanwaltschaft Blutproben angeordnet, der Pkw wurde sichergestellt. Die Insassen hatten offensichtlich den Sicherheitsgurt nicht angelegt. Das Verkehrskommissariat nahm noch am Sonntag die Ermittlungen auf. Für die Versorgung der Verletzten und die Unfallaufnahme war die Bundesstraße für drei Stunden gesperrt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 2.800 Euro.

Neben der Polizei waren Einsatzkräfte der Löschzüge aus Bruchhausen, Höxter und Ottbergen im Einsatz. Zudem der Rettungsdienst aus Höxter und Holzminden sowie Bad Driburg.

Die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr hatten zunächst die Erkundung und im weiteren Verlauf die Absicherung sowie Sicherung des Brandschutzes an der Einsatzstelle zur Aufgabe.

Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versuchten die Feuerwehrkräfte auch den jungen Mann zu reanimieren, was nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes aufgegeben wurde, da der 23-Jährige zwischenzeitlich verstorben war.

Foto: Polizei, Feuerwehr Höxter

Samstag, 25. Januar 2020 07:34 Uhr

Höxter (TKu). Kommunikation ist ja bekanntlich alles: Bei der Feuerwehr kann von der Kommunikation im Einsatz schon mal Leben und Tod abhängen. Aus diesem Grund sei die Kommunikation auch so wichtig, betont Kreisausbilder Rainer Höppner, der gemeinsam mit Unterstützung der beiden Unterbrandmeister Martin Fischer und Lars Wentker einen Sprechfunk- und Kartenkundelehrgang für die neuen Feuerwehrkameraden durchgeführt hat. Unterstützt wurde Höppner bei seinem mehrtägigen Lehrgang auch durch die Informations- und Kommunikationseinheit des Kreises Höxter mit dem großen Einsatzleitwagen (ELW2).

Während der Lehrgangsabschluss-Veranstaltung im Gebäude der Nikolai-Grundschule Höxter dankte Brandoberinspektor Rainer Höppner allen Teilnehmern, die sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit zum Wohl der Allgemeinheit weiter gebildet haben. Das sei heutzutage nicht mehr selbstverständlich, sagte Höppner. Im Wandel der Zeit habe sich auch viel in dem Themengebiet verändert: seit einigen Jahren wurde der bisherige Sprechfunk durch Digitalfunk ersetzt, so der Brandoberinspektor. Den Funk- und Kartenkunde-Lehrgang erfolgreich absolviert haben folgende 13 Feuerwehrmänner sowie eine Feuerwehrfrau: Sebastian Rehker (Bödexen), Christian Schröder, Kevin Redecker (Brenkhausen), Valentin Schmitz, Ingvar Busse, Lars Kirchhoff (Godelheim), Samuel Schaper (Höxter), Benedikt Reichel (Lüchtringen), Mario Arena, Florian Manegold, Johanna Hofbauer, Erik Unverzagt, Marius Werdehausen (Ovenhausen) und Moritz Funk (Stahle).

Foto: Thomas Kube

Mittwoch, 22. Januar 2020 15:00 Uhr

Kreis Höxter (ots) - Im Rahmen eines Kontrolltages mit den Schwerpunkten "Technische Geräte, Drogen, Alkohol, Geschwindigkeit und Sicherheitseinrichtungen" sowie integriert auch der Bereich "Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls" haben die Beamten der Polizei Höxter verteilt im ganzen Kreisgebiet verstärkt Verkehrskontrollen durchgeführt.

Örtliche Schwerpunkte waren zum Beispiel die Standorte der drei Kreisberufskollegs in Brakel, Warburg und Höxter, an denen die Polizeibeamten ein besonderes Augenmerk auf unerlaubte Handy-Nutzung am Steuer oder Tempoüberschreitungen legten. Zu wechselnden Zeiten wurde der Verkehr zwischen 6 und 21 Uhr an verschiedenen Stellen überwacht, bei Bedarf wurden die Verkehrsteilnehmer angehalten und kontrolliert.

Insgesamt ergab sich bei dem kreisweiten Kontrolltag am Montag, 20. Januar, folgendes Bild: 50 Geschwindigkeitsübertretungen wurden mit einer Ordnungswidrigkeiten-Anzeige belegt, bei weiteren 55 Verkehrsteilnehmern wurde ein Verwarnungsgeld wegen Tempo-Verstößen ausgesprochen. Hinzu kommen noch 197 Geschwindigkeitsverstöße, die allein auf der B 252 in Höhe Hohenwepel in einem Tempo-70-Bereich gemessen wurden. Ein Verkehrsteilnehmer fiel durch den Einfluss berauschender Mittel auf, acht hatten ihren Sicherheitsgurt nicht ordnungsgemäß angelegt.

Zudem wurden vier Handy-Verstöße festgestellt. Schließlich wurden 38 "sonstige Verstöße" registriert, unter anderem wegen nicht korrekter Ladungssicherung.

Dienstag, 21. Januar 2020 11:02 Uhr

Höxter (red). Polizeibeamte des Verkehrsdienstes Höxter führten am Samstag, 18. Januar, Geschwindigkeitsmessungen auf der Bundesstraße 64, innerhalb von Höxter, Fahrtrichtung Godelheim, durch. Während der Messung in dem mehrspurigen Bereich fiel am Nachmittag ein BMW mit Holzmindener Kennzeichen besonders auf. Der Fahrer, ein 26-jähriger Mann, wurde mit 118 km/h gemessen. Erlaubt sind hier 50 km/h. Dem Fahrer drohen nun ein Bußgeld in Höhe von 480 Euro, 2 Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot. Ein weiterer Fahrzeugführer aus dem Kreis Hildesheim wurde mit 89 km/h gemessen. Er muss mit einem Bußgeld in Höhe von 160 Euro, 1 Punkt in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen. Vier weitere Fahrzeugführer müssen mit einem Bußgeldverfahren rechnen. Gegen acht Fahrer wurde ein Verwarngeld erhoben.

Foto: Symbolfoto

Politik
Samstag, 18. Januar 2020 10:17 Uhr
Bundeslandübergreifender Wirtschaftsraum Holzminden-Höxter soll weiter gestärkt werden. Sabine Tippelt (SPD): „Wir kommen sehr gut voran“
Mittwoch, 15. Januar 2020 10:54 Uhr

Kreis Höxter (red). "Mehr Frauen in die Politik – Wir freuen uns über das große Interesse von MdB Christian Haase, Bundesvorsitzender Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands", so der FrauenRat. In Höxter trafen sich FU Kreisvorsitzende Viola Wellsow, stellv. CDU Kreisvorsitzende Andrea Dangela und Michael Stickeln, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter mit Vertreterinnen des FrauenRat NRW zu einem Austausch.

Vorsitzende Dr. Patricia Aden, stellv. Vorsitzende Uta Fechler und Beisitzerin Andrea Rupp stellten die Stellungnahme des FrauenRat NRW zum Thema „Kommunalpolitisches Ehrenamt“ vor. Deutlich wurde unser gemeinsames Anliegen: Wir wollen unsere Demokratie stärken – dazu brauchen wir mehr Frauen in der Kommunalpolitik. „Wir müssen die demokratische Basis auf allen Ebenen stärken, um uns gegen die Radikalisierung der Ränder zu stellen. Ich begrüße daher alle Initiativen, die das ehrenamtliche Engagement unterstützen“, unterstreicht Christian Haase.

Der FrauenRat NRW, Interessensvertretung von ca. zwei Millionen Frauen, setzt sich für eine stärkere politische Anerkennung und eine wirksamere finanzielle Förderung der ehrenamtlichen Arbeit in Frauenverbänden ein. Dies gilt sowohl auf kommunaler Ebene als auch in überregionalen Zusammenschlüssen. Der FrauenRat NRW unterstreicht nachdrücklich die politische Dimension des Ehrenamtes. Die ehrenamtliche Arbeit in Verbänden und Vereinen leistet einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung und zur Unterstützung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger.

Die Vorsitzende des FrauenRat NRW, Dr. Patricia Aden, verdeutlicht: „Ehrenamtliches Engagement in unseren Mitgliedsverbänden politisiert unsere Mitglieder und stärkt das Selbstbewusstsein, sich politisch zu engagieren, besonders auf kommunaler Ebene.“

Unsere Forderungen an Land und Kommunen:

  1. Gleichstellung muss stärker als Querschnittsaufgabe wahrgenommen und aktiv gefördert werden! Anstatt zu reagieren, müssen Kommunen mehr agieren. Strukturen für politisches Ehrenamt und interne Kommunikation müssen flexibler mit Engagierten besprochen und vereinbart werden. 

  2. Rollenstereotype bewusst aufbrechen! Der Gebrauch von geschlechtergerechter Sprache in Verwaltung und Politik kann dazu beitragen.

  3. Finanzielle Ressourcen aufstocken! Ehrenamt braucht Unterstützung von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das bedeutet z.B. Gleichstellungsbeauftragte stärker zu unterstützen - es gibt ländliche Regionen in Nordrhein-Westfalen, in denen Gleichstellungsbeauftragte ehrenamtlich oder in einem zu geringen Stundenumfang arbeiten.

Besonders auf kommunaler Ebene sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Bundesweit liegt der Frauenanteil bei 27 Prozent an Führungspositionen in Kommunen, in Nordrhein-Westfalen knapp darunter. In ländlichen Regionen ist der Frauenanteil noch deutlich niedriger, in einigen Kommunen, beispielsweise in Ostwestfalen, sogar unter 10 Prozent. Wir sind überzeugt: Frauenförderung - nicht nur, aber auch auf kommunaler Ebene - ist Demokratieförderung!

Foto: FrauenRat NRW e.V.

Samstag, 11. Januar 2020 12:49 Uhr

Höxter (TKu). Mit einem 12-Punkte-Plan möchte Bürgermeisterkandidat Daniel Hartmann nicht nur bei den Bürgerinnen und Bürgern von Höxter punkten sondern er möchte damit auch seine Heimatstadt Höxter wieder nach vorne bringen.

„Höxter kann mehr“ lautet sein Leitspruch, der Hartmann in den nächsten Monaten beim Wahlkampf begleiten soll. Der Wahlkampf habe bereits begonnen, entgegnet der dritte Bürgermeisterkandidat bei der Pressekonferenz im Hotel Stadt Höxter, bei dem der 43-Jährige sich und sein Programm näher vorgestellt hat. Durch seine ehrenamtliche Tätigkeit in Höxter sei der gebürtige Beverunger, der in Haarbrück aufgewachsen ist, in der Kreisstadt sehr verwurzelt.

Durch seine berufliche Tätigkeit beim Finanzamt für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung in Bielefeld bringe er die nötige Verwaltungserfahrung schon mit, wie Daniel Hartmann betont. Bürgermeister zu sein, das sei für ihn mehr als nur ein Job. Der 43-Jährige möchte diese Tätigkeit mit viel Herzblut ausüben und dabei alle Höxteraner*innen mitnehmen, um für Höxter etwas zu bewegen. In die Verwaltung möchte Hartmann frischen Wind bringen, die Mitarbeiter*innen dabei aber auch mitnehmen auf diesem Weg.

Daniel Hartmann geht als unabhängiger Bürgermeisterkandidat ins Rennen, aus diesem Grund sei er aus der SPD ausgetreten, in der er lange Jahre Mitglied gewesen ist. Seine Motivation in Höxter Bürgermeister zu werden, läge neben seiner beruflichen Tätigkeit auch in seinem Engagement und der Tatkraft für seine Heimatstadt, die er bislang ehrenamtlich ausgeübt hat. Sein ehrenamtlicher Einsatz ist vielfältiger Natur, so ist Hartmann unter anderem ist er im Vorstand des Fördervereins Landesgartenschau Höxter e.V., aktiv. Dort wird der Höxteraner zukünftig aber auch weiterhin im Vorstand als Schatzmeister aktiv bleiben, möchte öffentlich aber in den Hintergrund treten.

„Ich erlebe und erfahre schon lange, was die Menschen bewegt. Dabei nehme ich viel Positives wahr: starke Unternehmen mit vielen Arbeitsplätzen, atemberaubende Landschaften, eine vielfältige Innenstadt mit ansprechendem Einzelhandel, die Einzigartigkeit des Welterbes Corvey, die sehr gut funktionierende Vereinskultur und natürlich die Menschen, die sich mit großer Leidenschaft für ihre Stadt und Ihre Ortschaften einsetzen. Das begeistert und motiviert mich zugleich, mich als Bürgermeister zu bewerben“, sagt Daniel Hartmann während seiner ersten Pressekonferenz als Bürgermeisterkandidat.

Hartmann führt weiter aus: „Jede Ortschaft mit ihren besonderen Stärken und einzigartigen Anforderungen wahrzunehmen und einzubinden, ist mir ein Herzensanliegen. Ich will zuhören und verstehen, und ich werde dafür zu Ihnen kommen. Ich möchte Bürgermeister werden, weil es mir um die Zukunft und Zukunftsfähigkeit unserer Stadt geht. Wir brauchen auch weiterhin Zusammenhalt, soziale und ökologische Nachhaltigkeit und Wirtschaftskraft. Das ausgewogene Zusammenspiel macht den Erfolg aus.“ Daniel Hartmann ist sich sicher, dass der häufig in der Öffentlichkeit ausgetragene „politische Zwist“ dem Image von Höxter als Kreisstadt mit Vorbildfunktion ganz erheblich schade.

Politikverdrossenheit und Demotivierung seien die möglichen Folgen. Als Bürgermeister und Vorsitzender des Rates der Stadt Höxter möchte Hartmann mit allen im Rat vertretenen Parteien und Gruppierungen auf Augenhöhe an den Zukunfts- und Sachthemen arbeiten. Unterschiedliche politische Interessen erforderten laut dem 43-Jährigen dabei manchmal Kompromisse, die nur dann gelingen können, wenn alle politischen Kräfte das Beste für die Stadt möchten.

„Hinschauen, zuhören, verstehen und machen! Genau das ist mein Verständnis von erfolgreicher Kommunalpolitik“, so Hartmann. Mehr Informationen zum Bürgermeisterkandidaten Daniel Hartmann gibt es auf der Internetseite www.Daniel-Hartmann.net.

Die 12 Punkte von Daniel Hartmann auf den Punkt gebracht:

 

Miteinander – mehr erreichen

Viele Menschen engagieren sich in unseren Vereinen und Initiativen. Sie leisten einen unermesslich wichtigen Beitrag für alles, was uns als Gesellschaft, unsere Stadt und die Ortschaften zusammenhält – und das verdient Wertschätzung und aktive Unterstützung. Sie haben mich fest an Ihrer Seite! Aktive Bürgerbeteiligung ist ein Muss, um gute Entscheidungen für unsere Stadt treffen zu können. Ich will zu Ihnen kommen und Ihnen zuhören. Jährliche Bürgergespräche in allen Ortschaften bilden eine gute Grundlage, um Ihre Meinung zu erfahren. Aktuelle Themen und getroffene Entscheidungen müssen transparent und klar kommuniziert werden. Jede Bürgerin und jeder Bürger muss die Möglichkeit haben, sich in den individuell zur Verfügung stehenden Informationsquellen zu informieren. Da nicht jeder über eine Tageszeitung verfügt, möchte ich zusätzlich neue mediale Wege gehen.

 

Ortschaften - besser einbinden

Unsere Stadt besteht aus 12 Ortschaften und der Kernstadt, dabei leben über die Hälfte der Menschen in den Ortschaften. Diese Tatsache muss bei Entscheidungen mehr Berücksichtigung finden. Und noch mehr: Kein Ortsteil darf sich gegenüber einem anderen oder der Kernstadt zurückgesetzt fühlen. Jede Ortschaft hat ihren eigenen Charakter und ihre eigene Identität – beides müssen wir bewahren, denn diese Vielfalt zeichnet uns aus als Stadt, auf die wir stolz sein können. Eine Aufstockung der Ortsteilbudgets könnte für mehr Freiräume sorgen und die Entwicklung der Ortschaften spürbar voranbringen.

 

Generationen – ernst nehmen

Familienfreundlichkeit und Generationsgerechtigkeit haben für mich einen hohen Stellenwert. Die Bedürfnisse und Wünsche aller Generationen müssen von Rat und Verwaltung noch besser berücksichtigt werden. Dabei ist es mir ein Herzensanliegen, die Aufenthaltsqualität in der Fußgängerzone und auf den zentralen Plätzen in den Ortschaften zu verbessern. Eine intensive Zusammenarbeit mit der Seniorenvertretung und mit dem Behindertenbeirat ist für mich selbstverständlich. Eine barrierefreie Stadt muss unser gemeinsames Ziel sein.

 

Schulstandort – entscheidend aufwerten

Kinder sind die Zukunft. In ihre Betreuung und Bildung investiere ich gern. Der Schulstandort Höxter muss dringend eine Aufwertung erfahren. Eine moderne und bedarfsgerechte Kinderbetreuung, ein nachhaltiges Konzept für die Grund- und weiterführenden Schulen sowie ein regelmäßiger Austausch mit den Eltern ist für mich selbstverständlich. Moderne Schulgebäude und ansprechende Schulhöfe sind für mich die Grundlage einer Aufwertung des Schulstandorts.

 

Stadtmarketing – professionell aufbauen

Damit wir als Stadt noch attraktiver werden, möchte ich ein professionelles Stadtmarketing aufbauen. Unser Angebot, unsere Attraktivität und unser Image können wir so weiter steigern und auf Höxter besser aufmerksam machen. Durch die Einbindung der handelnden Akteure wie zum Beispiel der Werbegemeinschaft, Vereine und kulturellen Einrichtungen können wir Wissen und Erfahrungen bündeln und so zielgerichtete Maßnahmen optimal umsetzen. Beim Thema Tourismus geht es auch um die Region – ein Regional- und Tourismusmarketing unter Beteiligung unserer Nachbarstädte ist denkbar.

 

Wirtschaftsstandort – sinnvoll stärken

Unsere Unternehmen sind wichtige Motoren für die Entwicklung der Stadt. Ihre Bedürfnisse will ich ernst nehmen und mich um pragmatische Lösungen kümmern. Neuansiedlungen von Gewerbebetrieben müssen wir fördern. Existenzgründern dürfen keine Steine in den Weg gelegt und sie müssen aktiv unterstützt werden. Von Förderprogrammen der EU, des Bundes und des Landes können wir profitieren. Gern würde ich junge Menschen in Höxter halten und dringend benötigte Fachkräfte gewinnen. Ich bin der Überzeugung, dass dies nur gelingen kann, wenn wir insgesamt als Stadt mit einem hohen Wohn- und Freizeitwert und als Wirtschaftsstandort noch ansprechender werden.

 

Infrastrukturen – bedarfsgerecht ausbauen

Bei Straßenführung und Verkehrssteuerung gibt es viel zu tun. Fahrrad- und Fußgängerwege können wir sanieren, ausbauen und besser beschildern. Der Schwerlastverkehr darf nicht wieder zurück in die Altstadt. Die Stadthalle wurde für die Bürgerinnen und Bürger gebaut und muss auch bezahlbar genutzt werden können. Ein besonderes Augenmerk will ich darauf richten, dass durch den Rat beschlossene Projekte zeitnah und mit Nachdruck umgesetzt werden.

 

Stadtverwaltung – serviceorientiert organisieren

Mein Ziel ist eine moderne, serviceorientierte Stadtverwaltung, die gemeinsam mit den gewählten Gremien nachhaltige Strategien entwickelt und konsequent umsetzt. Dazu will ich Prozesse und Strukturen optimieren und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „mitnehmen“. Das Selbstverständnis der Stadtverwaltung will ich noch mehr in Richtung „kundenfreundlicher Dienstleister“ entwickeln.

 

Finanzen – verantwortlich einsetzen

Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Steuergeldern ist unerlässlich. Dazu gehört für mich nicht nur Ausgaben zu reduzieren, sondern auch Einnahmen zu stärken. Und: Die Bürgerinnen und Bürger und unsere Unternehmen dürfen dabei nicht zusätzlich belastet werden. Ich stehe daher für maßvolle und zielgerichtete Investitionen unter Berücksichtigung der Haushaltslage, wobei wichtige Investitionen sein müssen! Nur eine langfristige und nachhaltige Finanzplanung kann die Grundlage für eine solide Finanzpolitik bilden. Die Balance muss gefunden und beibehalten werden – nur ein ausgeglichener städtischer Haushalt kann ein guter Haushalt sein.

 

Umwelt – dauerhaft bewahren

Wir haben nur eine Umwelt! Ökologische Nachhaltigkeit ist das Zukunftsthema, und auch Höxter kann und muss seinen Beitrag leisten. An den Klimaschutzzielen des Pariser Klimaschutzabkommens und der Bundesregierung führt auch für uns als Stadt kein Weg vorbei. Förderprogramme können uns helfen, diesen Weg zu gehen. Blinden Aktionismus halte ich hier allerdings für unangebracht. Insektenschutz durch mehr Blühwiesen, pestizidfreie öffentliche Flächen, regionale Produkte, Einkaufen ohne Plastiktüten, klimaschützende städtische Fahrzeuge und Gebäude, E-Mobilität und E-Ladestationen und nicht zuletzt Fahrrad fahren: Ich bin dafür!

 

Nachbarschaft – aufrichtig leben

Nur gemeinsam sind wir stark. Die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarstädten in den Kreisen Höxter und Holzminden möchte ich weiter ausbauen. Die imaginäre Landesgrenze muss aus unseren Köpfen verschwinden – dafür mach ich mich stark. Nur wenn wir uns als eine Region verstehen, können wir die Herausforderungen gemeinsam angehen und erfolgreich sein.

 

Landesgartenschau – erfolgreich machen

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Mit der Landesgartenschau 2023 hat Höxter die Möglichkeit bekommen, viele stadtentwicklungspolitische Zielsetzungen wirksam und in kurzer Zeit umzusetzen. Die Lebensqualität und der Freizeitwert steigen, Menschen und Natur profitieren. Damit die Landesgartenschau ein Erfolg wird, werde ich dieses Großprojekt zur Chefsache machen und eng begleiten. Bei auftretenden Problemen werden wir gemeinsam Lösungen suchen und finden. Lassen Sie uns darüber sprechen. Der Pflegezustand der öffentlichen Flächen wird vielfach kritisiert. Hier möchte ich erhebliche Verbesserungen erreichen.

 

Foto: Claudia Warneke

Wirtschaft
Dienstag, 28. Januar 2020 12:22 Uhr
Praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher am Berufskolleg Kreis Höxter startet im August 2020
Freitag, 24. Januar 2020 17:30 Uhr

Höxter (TKu). Asklepios-Weserberglandklinik spendet 100 Pflegebetten: Der Altbau der Asklepios-Weserberglandklinik wird derzeit entkernt. Das letzte noch brauchbare Mobiliar und die noch gut erhaltenen Pflegebetten sind ausgeräumt worden. Etwa 100 hochwertige Pflegebetten sind nun von der Malteser Auslandshilfe aus Hövelhof mit Unterstützung einer Spedition als Spende der Weserberglandklinik für den guten Zweck abgeholt worden.

Die Betten, Rollstühle, Rollatoren und Stühle sind für ein Hospiz nahe Krakau in Polen vorgesehen, erklärt Karl-Heinz Lieb, der rein ehrenamtlich für die Auslandshilfe der Malteser im Einsatz ist. Gemeinsam mit Marie-Theres Knoke, die diese ehrenamtliche Tätigkeit bereits seit 40 Jahren ausübt, hat Lieb die Spendenübergabe und den Transport organisiert.

„Diese Betten sind voll funktionstüchtig, entsprechen aber in Deutschland inzwischen nicht mehr dem Medizinproduktegesetz und den gängigen Europa-Normen“, erklärt WBK-Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer. Die Hilfsgüter werden derzeit mit einer Spedition nach Krakau in Polen überführt, wo sie im Hospiz zum Einsatz kommen sollen, um den Patienten und Pflegekräften dort das Leben zu erleichtern.

Rüdiger Pfeifer ist froh, dass die Betten, Rollstühle und Rollatoren nicht entsorgt werden, sondern noch für den guten Zweck zum Einsatz kommen. Im benachbarten Ausland würden sie gerne genommen und erhöhten den Standard um ein Vielfaches, ergänzt Rüdiger Pfeifer. Auch Klinikmanagerin Anna Rehrmann ist froh darüber, dass die Hilfe dank der Malteser Auslandshilfe aus Hövelhof da ankommt, wo sie gebraucht wird.

Die Weserbergland-Klinik hat nicht das erste Mal Sachspenden geleistet, weiß Marie-Theres Knoke von den Maltesern zu berichten, die schon sehr lange mit der WBK zusammen arbeitet. Die Kosten für die Überführung der Hilfsgüter von Höxter nach Krakau betragen 1600 Euro, die von den Maltesern übernommen werden, ergänzt Lieb. WBK-Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer ist aber nicht nur froh über die Nothilfe und das die alten Pflegebetten sinnvoll eingesetzt werden, sondern auch darüber, das die alte Klinik langsam entleert wird, denn der Abriss steht kurz bevor. Abrissbagger sind bereits vor dem gelben Mitteltrakt aufgefahren.

Minibagger stehen schon im Gebäude, um es zu entkernen, berichtet Rüdiger Pfeifer. Der für alle sichtbare Außenabriss des Mitteltraktes soll wie geplant am kommenden Montag, den 27. Januar, beginnen, sagt Rüdiger Pfeifer. Die Malteser-Auslandshilfe aus Hövelhof ist mit ihren 24 rein ehrenamtlichen Mitarbeitern im Kosovo, Ungarn, Polen, der Ukraine und Rumänien aktiv und betreut neben Kranken- und Waisenhäuser auch Hospize und andere Heime. Die Zustände seien dort im Gegensatz zu Deutschen Verhältnissen kaum vorstellbar und sehr schwierig, erklärt Karl-Heinz Lieb.

Teilweise gibt es Pflegeeinrichtungen, die nicht einmal über fließendes Wasser verfügen oder nur mit Holzöfen heizen, so Karl-Heinz Lieb. Seit über 40 Jahren ist auch Karl-Heinz Lieb für die Malteser im In- und Ausland aktiv. Besonders engagiert er sich im Auslandsdienst für die ungarische Partnergemeinde Tiszanána, rund 150 km östlich von der Hauptstadt Budapest. Nach der Grenzöffnung 1989 starteten die Malteser mit ersten Hilfsgütertransporten nach Ungarn. Karl-Heinz Lieb war von Anfang an dabei.

Seit 13 Jahren unterstützt er die Partnergemeinde und deren Bevölkerung nicht nur mit praktischer Hilfe, sondern fördert auch die Zusammenarbeit mit anderen Malteser-Gruppen und Vereinen. Dies nahm die Gemeindevertretung von Tiszanána nun zum Anlass, Karl-Heinz Lieb zum Ehrenbürger der ungarischen Gemeinde zu ernennen.

Fotos: Thomas Kube

Freitag, 24. Januar 2020 12:11 Uhr

Kreis Höxter (red). "Das Zusammenspiel von medizinischer Versorgung und Pflegeangeboten im Verbund KHWE funktioniert: Unsere Zahlen können sich sehen lassen. Und das in einer vor allem für kleine Krankenhäuser wirtschaftlich dramatischen Lage", leitete der Verwaltungsratsvorsitzende Marcel Giefers in seiner Begrüßung ein, bevor Geschäftsführer Christian Jostes die Entwicklung der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE) unter den politischen Rahmenbedingungen weiter ausführte.

"Wir schreiben schwarze Zahlen in allen Sparten und konnten unsere Leistungen und Angebote weiter ausbauen. Die Menschen in der Region schenken uns ihr Vertrauen", erklärte Christian Jostes, der im April 2019 das Amt des Geschäftsführers von Reinhard Spieß übernommen hatte. Die Steigerung sei auch deutlich an den Beschäftigten abzulesen: Im vergangenen Jahr sei deren Zahl wieder deutlich gewachsen, von 2560 auf 2736 Mitarbeiter. "Wir sind ein verlässlicher Arbeitgeber für den Kreis Höxter. Und gleichzeitig der größte Ausbildungsbetrieb: 80 neue Pflegeschüler haben wir im vergangenen Jahr begrüßen können."

Jostes bedankte sich ausdrücklich bei allen Mitarbeitern für ihren Beitrag an der positiven Entwicklung. Die Bindung und Gewinnung von Fachkräften sei eines der wichtigsten Themen für das kommende Jahr: "Wir wollen uns noch deutlicher als attraktiver Arbeitgeber positionieren." Für die Ausbildung sei ein räumlicher Ausbau des Bildungszentrums geplant.  

Politische Bestrebungen, den Pflegeberuf attraktiver zu machen und Pflegekräfte zu entlasten, sieht KHWE-Chef Jostes grundsätzlich positiv. In neuen Verordnungen wie dem Personaluntergrenzen-Gesetz, das aufgrund des bereits vorhandenen Fachkräftemangels gar nicht einzuhalten sei, sei das aber nicht zielführend umgesetzt.

"Das Gesundheitsministerium hat im vergangenen Jahr allein 34 neue Verordnungen und Gesetze herausgegeben, die uns direkt oder indirekt betreffen. Bei vielen ist die Konsequenz für uns in der Praxis überhaupt nicht durchdacht. Das stellt uns täglich vor neue Herausforderungen."

Ein weiteres Beispiel dafür sei der sogenannte Pflexit: Um eigentlich die Pflegeleistungen besser zu entlohnen, sollen sie aus dem Modell der Fallpauschalen für medizinische Behandlungen herausgerechnet werden und separat von den Kassen bezahlt werden. "Bei der KHWE sind das etwa 24 Millionen Euro, die jetzt nicht mehr in den Fallpauschalen enthalten sind. Wie viel wir davon tatsächlich über das Pflegebudget gegenfinanziert bekommen, wird wohl erst im Herbst feststehen. Das macht uns eine ordentliche Wirtschaftsplanung für das kommende Jahr nahezu unmöglich", erläutert Jostes.

Dennoch wolle die KHWE weiter investieren: Für 2020 sind weitere Um- und Anbauten an den Seniorenhäusern in Bökendorf und Beverungen geplant. Am St. Josef Hospital Bad Driburg soll es einen Erweiterungsbau geben, um die Intensivstation auszubauen. Am St. Ansgar Krankenhaus Höxter wird die Radiologie auf erweiterte und modernisierte Flächen umziehen.

Für das St. Ansgar Krankenhaus wurden beim Neujahrsempfang auch zwei neue Chefärzte begrüßt: Dr. Jörg Schmitz hat zum Januar schon die Leitung der Medizinischen Klinik III für Onkologie übernommen. Kai Andreas Träger wird ab März die Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie leiten.

Foto: KHWE

Sport
Sonntag, 26. Januar 2020 12:00 Uhr
Mitarbeiter im Sportverein gewinnen
Sonntag, 12. Januar 2020 12:38 Uhr

Ottbergen (red). Der SV Ottbergen-Bruchhausen lädt seine Mitglieder und auch Interessierte fristgerecht zur ordentlichen Jahreshauptversammlung am Samstag, 25. Januar 2020, um 19 Uhr in das Dorfgemeinschaftshaus in Bruchhausen herzlich ein. Auf der Tagesordnung stehen neben dem sportlichen Jahresrückblick sowie dem Kassen- und Geschäftsbericht Infos zum 100-jährigen Vereinsjubiläum im Vordergrund. Vor dem Versammlungsbeginn wird ein kostenfreier Imbiss gereicht.

Montag, 06. Januar 2020 12:32 Uhr

Neuhaus/Holzminden (red). Am Montag, den 03. Februar startet der neue Kennlernkurs des Ju-Jutsu Yawara Neuhaus e.V. In diesem vierwöchigem Kurs wird mit Grundtechniken des Ju-Jutsu die Vielfältigkeit dieser Kampfsportart demonstriert. Die Kursteilnehmer erhalten so die Möglichkeit, unter Anleitung verschiedenste Techniken der Bereiche Selbstverteidigung, Showtechniken und Übergangstechniken vom Stand zum Boden auszuprobieren. Hierzu gehören unter anderem einfache Bewegungsformen und Würfe, um Angreifer abzuwehren oder auf Distanz zu halten. Geleitet wird der Kurs von Sophie Diekmann (1. Dan Ju-Jutsu).

Trainiert wird Montag, den 3., 10., 17. und 24. Februar, von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr in der Grundschulsporthalle in Neuhaus im Solling. Die vierwöchige Kursteilnahme ist ab 13 Jahren möglich und kostet insgesamt 10 Euro pro Person. Um eine Anmeldung per E-Mail wird bis zum 29. Januar gebeten. Kontakt ist Sophie Diekmann unter diekmann.sophie@web.de

Weitere Informationen über Ju-Jutsu sind auf der Homepage www.ju-jutsu-yawara-neuhaus.de und auf der Facbook Seite unter www.facebook.com/YawaraNeuhaus zu finden.

Foto: Yawara Neuhaus e. V.

Panorama
Mittwoch, 15. Januar 2020 11:57 Uhr
PB: Unbekannter Mann schlägt 13-Jährigen nieder - Polizei sucht Zeugen
Mittwoch, 15. Januar 2020 11:07 Uhr

Bad Karlshafen (red). Musik aus der Gründungszeit Bad Karlshafens und davor ist am Sonntag, dem 26. Januar ab 11.15 Uhr im Rathauskonzert zu hören. Barocke Arien, begleitet von Cembalo und verschiedenen Blasinstrumenten stehen dann im passenden Ambiente des historischen Landgrafensaals auf dem Programm. Zu Gast sind Friederike Holzhausen (Sopran), Susanne Ehrhardt (Clarino, Chalumeau, Blockflöte) und Sabine Erdmann (Cembalo).

Die Werkfolge des Konzertes berücksichtigt bekannte Komponisten des Barock wie Alessandro Scarlatti und Georg Philipp Telemann, von Georg Friedrich Händel erklingt die Kantate „Venus und Adonis“ HWV 85. Weitere Stücke stammen von Hotteterre, Mancini, van Eyck und anderen.

Friederike Holzhausen legte ihr Konzertexamen in Leipzig ab und betreute an der dortigen Musikhochschule eine Gesangsklasse. Auftritte im Gewandhaus, der Kölner Philharmonie oder der Dresdener Frauenkirche sowie internationale Tourneen und Festivalauftritte sowie CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen zeigen ihre Expertise in der barocken Vokalmusik.  Die Cembalistin Sabine Erdmann ist als Continuo-Spielerin in zahlreichen Orchestern und Ensembles aktiv, ihre aktuelle CD mit der Flötistin Barbara Kortmann heißt „Inner Lights“. Susanne Ehrhardt ist eine ausgewiesene Spezialistin für Blockflöten und Klarinette. Über achtzehn Jahre leitet sie die Blockflötenklasse der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, 2007 erhielt sie eine Professur für Blockflöte, Klarinette und deren historische Vorläufer.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Termine der Bad Karlshafener Rathauskonzerte finden Sie auf der Internetseite der Musikschule Bad Karlshafen e.V.: www.musikschule-karlshafen.de

Foto: Stephan Röhl

 

Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr

Düsseldorf (red). Die Landesregierung untermauert ihr finanzielles Engagement für die jüdischen Gemeinden: 3,4 Millionen Euro werden in 2020 für „Neubaumaßnahmen nebst Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen“ bereitgestellt.

„Die finanzielle Förderung ist Ausdruck der Verbundenheit, die die Landesregierung zu den jüdischen Gemeinden unterhält. Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden ist zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Solidarität, die uns mit den jüdischen Verbänden verbindet.“ Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. Sie müssen mittels eines Testats eines Wirtschaftsprüfers die korrekte Verwendung der Gelder belegen.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Koordinator für die Mittelverwendung, unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung: „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns. Dafür sind wir dankbar, denn die Modernisierungen und Neubauten ermöglichen es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte beziehungsweise neue Möglichkeiten zu eröffnen.“

Von Aachen bis Unna reicht die Liste der rund 40 Projekte. Konkret wurden beziehungsweise werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, aber auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum gefördert.

Hintergrund

Die Unterstützung des jüdischen Glaubens hat Tradition. Bereits 1992 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Verbänden ein Vertrag geschlossen, mit dem sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. 2017 wurde der fünfte Änderungsvertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem Landesverband Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Seitdem stehen Mittel des Landes bereit, um jüdische Einrichtungen zu renovieren oder neu zu errichten. Der Förderbetrag erhöht sich jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages im Jahr 2028 um je 200.000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro. Unabhängig davon stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung weiterhin Mittel für die baulich-technischen Sicherungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereit.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Dienstag, 14. Januar 2020 10:11 Uhr

Paderborn (red). Jedes Jahr bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn Platz für zwei engagierte und motivierte junge Menschen, die sich ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen sowie sich selbst weiterentwickeln möchten. Der Einsatz erfolgt im Arbeitsfeld der Jugendverbandsarbeit. Die Begleitung und Verwaltung der Einsatzstelle erfolgt über das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Freiwilligen sind Teil des Teams des Jugendreferates und lernen unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis kennen. Dazu gehören Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen in den Gemeinden und die Schulungen, Freizeiten und Aktionen des Jugendreferats. Im Laufe des Jahres übernehmen die Freiwilligen dabei immer mehr Verantwortung und können eigene kreative Ideen mit in die Arbeit einbringen. Die Arbeit wird intensiv begleitet von einer Praxisanleitung.

Über das Jahr verteilt werden mehrere Seminare des Diakonischen Jahres angeboten. Diese dienen der Reflexion der Arbeit und der Persönlichkeitsbildung. Das Diakonische Jahr beginnt in der Regel nach den Sommerferien. Die Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Jugendreferates unter www.juenger-paderborn.de und unter www.diakonisches-jahr-westfalen.de

Telefonische Rückfragen können gerne unter (05251) 5002-10 an den geschäftsführenden Jugendreferenten Oliver Schwarz gestellt werden.

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