Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Samstag, 14. Dezember 2019 11:21 Uhr
Ausweitung der Bestattungsmöglichkeiten in Brenkhausen
Samstag, 14. Dezember 2019 09:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Der neue Umweltkalender des Kreises Höxter wird derzeit an alle Haushalte im Kreisgebiet verschickt. Er informiert über Abfuhrtermine und gibt viele Tipps rund um das Thema Abfall und Entsorgung. Fotos heimischer Haus- und Nutztiere machen den Kalender zum Hingucker.

„Landwirtschaft und Nutztierhaltung haben über Jahrhunderte das Bild unseres schönen Kulturlandes geprägt. Da lag es für uns nah, heimische Haus- und Nutztierrassen in den Mittelpunkt zu stellen“, sagt Abfallberater Nikolas Witschorek. Bis zum vierten Advent sollten alle Haushalte den neuen Kalender erhalten haben.

Da es Änderungen in einigen Abfuhrbezirken gibt, empfiehlt der Abfallservice des Kreises Höxter allen Bürgerinnen und Bürgern, vorab im alten Jahr einen genauen Blick auf die Abfuhrtermine zu werfen. Auch durch Feiertage kommt es immer wieder zu Verschiebungen der üblichen Abfuhrtermine. „An den Abfuhrtagen sollten die Behälter bereits um 6:00 Uhr morgens bereit stehen“, empfiehlt Hubertus Abraham von der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft beim Kreis Höxter.

Neben den Umwelttipps und Entsorgungsmöglichkeiten werden im Kalender verschiedene Haus- und Nutzierrassen aus dem Kreis Höxter vorgestellt. „Eine Reihe alter Haustierrassen sind bereits ausgestorben. Es gibt aber auch selten gewordene Rassen, die dank engagierter Züchter und Landwirte noch heute im Kreis Höxter zu finden sind“, erklärt Nikolas Witschorek. Als Beispiele nennt er das Dülmener Wildpferd, das als eine der ältesten Pferderassen Deutschlands gilt, und das Bunte Bentheimer Schwein, eine vom Aussterben bedrohte Haustierrasse. Sie werden im Umweltkalender 2020 ebenso vorgestellt wie Honigbienen, Hauskaninchen, Waldziegen, Wasserbüffeln und weitere regionaltypische Haustierrassen.

Mehr Informationen rund um das Thema Abfall: www.abfallservice.kreis-hoexter.de

Foto: Kreis Höxter

 

Samstag, 14. Dezember 2019 09:19 Uhr

Kreis Höxter (red). Einen Dankeschön-Tag für ehrenamtliche Teamerinnen und Teamer der Evangelischen Jugend bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn an. Er findet statt am Samstag, 26. Januar 2020, von 12 Uhr (Abfahrt des Busses in Paderborn) bis ca. 18 Uhr (Rückkehr des Busses). Geplant ist ein Besuch des GOP Varieté-Theaters in Bad Oeynhausen mit dem Zauberei-Programm „Trust Me“. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 40 begrenzt, der Kostenbeitrag beträgt 10 Euro. Um Anmeldung per Email (pro Person eine Email) wird gebeten an: ruschkowski@kkpb.de

Foto: EKP/Heide Welslau

Freitag, 13. Dezember 2019 15:39 Uhr

Höxter (red). Im Rahmen der letzten Ratssitzung des Jahres hat Bürgermeister Alexander Fischer den Ehrenamtspreis der Stadt Höxter 2019 an Johannes Hüls und Hedwig Floer übergeben.

Ein Gremium aus allen Fraktionen der im Rat vertretenen Parteien hat die Beiden aus den vielen eingereichten Vorschlägen ausgewählt. Bis zu drei Personen oder Institutionen werden jährlich für ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Stadtgebiet mit dem Preis gewürdigt.

„Ohne ehrenamtliches Engagement wäre unsere Gesellschaft nicht nur unpersönlicher und gefühlsärmer, unser Gemeinwesen würde ohne es überhaupt nicht funktionieren“, machte Bürgermeister Fischer zu Beginn der Preisvergabe deutlich: „In unserer Stadt engagieren sich zahlreiche Menschen ehrenamtlich. Sie geben ihr Bestes nicht, um Ruhm oder Geld anzuhäufen, sie geben ihr Bestes nicht für sich selbst – nein, sie geben ihr Bestes, um Menschen in Not zu helfen oder um unsere Stadt schöner und lebenswerter zu machen.“

Zwei solcher Menschen seien Johannes Hüls aus Brenkhausen und Hedwig Floer aus Höxter.

Johannes Hüls wurde ausgezeichnet für sein zahlreiches Engagement für seinen Heimatort. Dort sei er laut Bürgermeister „eigentlich schon eine Institution für sich“.

Seit 2004 ist er Bezirksverwaltungsstellenleiter in Brenkhausen. Der gelernte Mauermeister bringt sich mit vielfältigen Ideen für die Schaffung und den Erhalt öffentlicher Einrichtungen ein. Unter dem Einsatz seiner eignen Werkzeuge, Gerätschaften und Fahrzeuge sorgt er für ein gepflegtes und sauberes Ortsbild.

Vor 15 Jahren hat er eine Weihnachtskrippe für den Ortskern gebaut und stellte diese jährlich dort auf. 2005 übernahm er die Neugestaltung des Vorplatzes am alten Feuerwehrgerätehaus und errichtete einen Stellplatz für Glascontainer.

Hüls hat 2009 ein Waldbienenhotel auf dem Friedhof errichtet, ein Satteldach für die Bushaltestelle am Ehrenmal gebaut und den Vorplatz dort neu gestaltet.  2012 baute er eine Natursteinbrücke über den Mühlenbach von der Kreisstraße zum Pfarrheim.

Schon 1974 übernahm er die Federführung des Baus des Schützenschießstandes. Mit dem Heimatschützenverein Brenkhausen ist der ehemalige Oberst und erste Vorsitzende eng verbunden. 50 Jahre lang, von 1965 bis 2015 war er aktives Mitglied. In diesen Ämtern hat er auch viele Jahre die Organisation und die Durchführung des Heimatschützenfestes übernommen. Ebenfalls 50 Jahre lang, von 1979 bis heute, ist Hüls als Schiedsmann in Brenkhausen tätig.

„Wenn man sich die Tätigkeiten von Herrn Hüls über die Jahre so anschaut, kann man getrost sagen, dass er die Ortschaft Brenkhausen nachhaltig geprägt hat“, stellte Bürgermeister Fischer fest.

Hüls selbst bedankte sich wiederum bei seinen Helfer in Brenkhausen, mit denen er gemeinschaftlich viel für den Ort erreicht habe, und seiner Ehefrau, Inge, die ihn immer unterstütze. Er freute sich sehr über die Auszeichnung für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten: „Heute war schon Bescherung für mich.“

Die zweite Preisträgerin, Hedwig Floer wurde für ihr soziales Engagement geehrt. So ist sie seit Jahren bei der Caritas aktiv, um notleidenden Menschen zu helfen. Im Sinne der christlichen Nächstenliebe leistet die Caritas schnell und professionell Hilfe und setzet sich für den Zusammenhalt in der Gesellschaft ein. Floer unterstützt diese Arbeit unter anderem bei verschiedenen Veranstaltungen und hilft bei den Haussammlungen.

Für Ihre Mitmenschen setzt sich Frau Floer außerdem mit den Grünen Damen ein. Die Grünen Damen und die Grünen Herren engagieren sich in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, um alten oder kranken Menschen zu helfen. Dies kann ganz verschiedene Formen annehmen, von der Hilfe mit kleinen Erledigungen oder bei der Aufnahme hin zu der Begleitung im Alltag durch Gespräche oder Spaziergänge.

Hedwig Floer betreut die Bewohnerinnen und Bewohner im Nikolai Seniorenhaus, in dem sie auch selbst eine kleine Wohnung hat. Dort übernimmt sie die Sterbebegleitung und organisiert das Rosenkranzgebet für die Verstorbenen. Sie sorgt aber auch dafür, dass die Menschen auf den Stationen am Sonntag zum Gottesdienst gehen können, indem sie über die Stationen geht, die Menschen abholt und mitnimmt.

„Egal welches Anliegen man hat, sie hat immer ein offenes Ohr für andere und unterstützt und hilft trotz ihres Alters noch wo und wie sie kann – für sie ganz selbstverständlich“, hob der Bürgermeister hervor. An Hedwig Floer gewandt fügte er hinzu: „Auf Ihre eigene Art machen Sie die Welt vieler Menschen so ein Stück weit schöner. An Ihnen können wir uns alle ein Beispiel nehmen.“

„Diese kleinen wertvollen Dinge werden so schnell vergessen“, erklärte die Preisträgerin anschließend selbst. Sie sei unendlich dankbar, dass sie in ihrem Alter dennoch weiterhin für andere da sein könne. Außerdem verriet sie, dass sie den Preis und das mit ihm verbundene Preisgeld zuerst nicht annehmen wollte: „Mit solch einem Betrag Gutes tun zu können, hat mich dann doch überzeugt.“

Das Preisgeld soll „Strahlemännchen“ zugutekommen. Der Verein erfülle krebskranken Kindern Wünsche, erklärte Floer und berichtete von einem Mädchen, das noch einmal das Meer sehen wollte und so ans Steinhuder Meer gebracht werden konnte. „Ich freue mich, wenn mit der Summe wieder zwei Kindern ihre Herzenswunsche erfüllt werden kann“, sagte Hedwig Floer.

Auch Johannes Hüls wird das Preisgeld nicht für sich behalten, sondern in die Ortschaft investieren. Er möchte ein zweites Bienenhotel errichten. So unterstützen die beiden Träger des Ehrenamtspreises der Stadt Höxter 2019 weiterhin die Zwecke, für deren ehrenamtliches Engagement sie ausgezeichnet wurden.

 

Freitag, 13. Dezember 2019 10:51 Uhr

Kreis Höxter (red). Auch in diesem Jahr haben die Mitglieder des Rotary-Clubs Höxter wieder Weihnachtspäckchen gepackt. In Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund wurden im Vorfeld die Wunschzettel der Kinder verteilt, die sonst vielleicht kein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum vorfinden. Jeder der 52 Rotarierinnen und Rotarier des Clubs in Höxter erhielt ein Holzherzchen mit einem Kinderwunsch und so fanden viele liebevoll gepackte Pakete ihren Weg ins Hotel Niedersachen, wo sie an die Vertreter des Kinderschutzbundes übergeben wurden.

„Für uns Rotarier ist diese Aktion eine Herzensangelegenheit“ so Landrat Friedhelm Spieker, Präsident des Rotary-Clubs. „Bereits im letzten Jahr haben wir diese Aktion sehr gern unterstützt. So einen Stapel Pakete zu übergeben ist neben den Geldspenden des Clubs schon mal etwas Besonderes.“ Die Verteilung der Geschenke an die Familien übernimmt wie im Vorjahr der Kinderschutzbund Höxter. So ist sichergestellt, dass auch jeder Wunsch erfüllt wird und das Weihnachtsfest für die beschenkten Kinder vielleicht noch etwas fröhlicher wird. Thomas Frye als Vorsitzender des Kinderschutzbundes und die Schatzmeisterin Heike Jarchov verließen schwer bepackt das Hotel Niedersachen.

Foto: Rotary Club Höxter

Blaulicht
Donnerstag, 12. Dezember 2019 11:55 Uhr
Fußgängerin angefahren - Polizei ruft in Erinnerung: "Tragen Sie immer helle Kleidung"
Donnerstag, 12. Dezember 2019 10:12 Uhr

Höxter (red). Drei Männer sind am Dienstag, den 10. Dezember, gegen 14:45 Uhr, bei einem Diebstahl in einem Lebensmitteldiscounter in der Straße "Am Sportplatz" in Willebadessen aufgefallen. Nachdem sie vom Geschäftspersonal angesprochen wurden, flüchteten sie mit zwei Fahrzeugen vom Tatort. Auf Grund von Zeugenangaben konnten diese beiden Fahrzeuge in Neuenheerse durch eine Polizeistreife festgestellt und angehalten werden. Bei einer Nachschau in den Fahrzeugen konnte diverses Diebesgut festgestellt werden. Die drei Georgier - 29, 30 und 31 Jahre alt - wurden daraufhin vorläufig festgenommen. Durch weitere Ermittlungen konnten Erkenntnisse gewonnen werden, die den Verdacht begründen, dass die drei Tatverdächtigen möglicherweise auch für weitere Taten in Frage kommen. Aus diesem Grund wurden sie am Mittwoch, 11. Dezember 2019, einem Haftrichter vorgeführt, welcher Untersuchungshaft für die Tatverdächtigen anordnete. Die von den Tatverdächtigen genutzten Fahrzeuge wurden durch die Polizei beschlagnahmt

Dienstag, 10. Dezember 2019 15:00 Uhr

Brakel (red). In einem nördlich von Brakel gelegenen Waldgebiet ist am Dienstagmorgen, 10.12.2019, eine tote Person aufgefunden worden. Nach ersten Ermittlungen ist davon auszugehen, dass diese Person bereits vor mehreren Tagen verstarb. Ein Fremdverschulden wird nach derzeitigen Stand der Ermittlungen ausgeschlossen. Bislang deutet vieles darauf hin, dass es sich bei der aufgefundenen Person um eine Frau aus Brakel handelt, welche seit dem 29.11.2019 vermisst wird. Die Ermittlungen zur zweifelsfreien Feststellung der Identität dauern noch an.

Dienstag, 10. Dezember 2019 11:36 Uhr

Albaxen (red). Feuerwehr in Albaxen hält Jahresrückbllick: In seinem ausführlichen Jahresrückblick konnte Löschgruppenführer Andreas Mühlen auf ein Rekordeinsatzjahr zurückblicken. Zu 34 Einsätzen wurde die Löschgruppe Albaxen im vergangenen Jahr alarmiert. Diese gliederten sich in fünf Brandeinsätze, 20 Technische Hilfeleistungen, acht Fehleinsätze sowie eine Alarmübung. Auch bei vielen Veranstaltungen und Aktivitäten im Ortsbereich ist die gut aufgestellte und motivierte Truppe zur Stelle. Der Sachbearbeiter für Feuerschutz Steffen Seibt berichtete über getätigte und geplante Anschaffungen innerhalb der Feuerwehr. So sollen im kommenden Jahr in Albaxen die alten Spinde im Gerätehaus gegen neue Modelle ausgetauscht werden.

Anschließend sprach Seibt noch eine Ehrung für eine 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr vor. Er verlieh Andreas Kroos das Feuerwehrehrenzeichen des Landes NRW in Silber. Weitere Ehrungen, Beförderungen und Ernennungen nahm anschließend der Leiter der Feuerwehr, Jürgen Schmits, vor. Nach erfolgreicher Teilnahme an einem Gruppenführer-Lehrgang auf Landesebene am Institut der Feuerwehr in Münster wurde Fabian Kroos zum Brandmeister befördert. Anschließend konnte er zum stellvertretenden Löschgruppenführer ernannt werden. Brandmeister Patrick Ostermann wurde zum Oberbrandmeister und Oberbrandmeister Steffen König zum Hauptbrandmeister befördert. Nach erfolgreicher Teilnahme am Truppführer-Lehrgang auf Kreisebene wurde Niklas Wüpping zum Unterbrandmeister befördert. Die beiden Feuerwehrfrau-Anwärterinnen Hanna Timmermann und Karina Schönfelder wurden zu Feuerwehrfrauen ernannt.

Gleich drei Sonderauszeichnungen des Verbandes der Feuerwehren in NRW in Silber für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr konnte Jürgen Schmits an den Hauptfeuerwehrmann Gerd Timmermann, den Hauptbrandmeister Bernd Filmar und den Stadtbrandinspektor Norbert Rode verleihen. Eine Ehrung für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr bekamen Lars Wentker und Niklas Wüpping verliehen. Auch an den Leistungsweittkämpfen hat die Löschgruppe ebenfalls teilgenommen. Steffen König bekam für die zehnte Teilnahme das Leistungsabzeichen der Sonderstufe in Gold auf blauem Grund verliehen. Friedrich Meyer erhielt für die 15. Teilnahme das Leistungsabzeichen der Sonderstufe in Gold auf rotem Grund verliehen. Für die 20. Teilnahme wurde Andreas Mühlen das Leistungsabzeichen der Sonderstufe in Gold auf grünem Grund verliehen.

Foto: Markus Rolff

Sonntag, 08. Dezember 2019 11:12 Uhr

Höxter (red). Erheblich unter Alkoholeinfluss stand am späten Freitagabend der 23 Jahre alte Fahrer eines VW Passat, als er auf einem Feldweg am Höxteraner Hexenstieg die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er durchbrach einen Metallzaun und beschädigte mehrere Bäume. Der Gesamtschaden wird auf über 20.000 Euro geschätzt. Seinen Führerschein musste der junge Mann abgeben, gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Politik
Mittwoch, 11. Dezember 2019 16:31 Uhr
ABC-Abwehrfähigkeit Deutschlands wird weiter ausgebaut: Höxter wird ABC-Abwehrregiment
Dienstag, 10. Dezember 2019 11:39 Uhr

Bosseborn (red). Die CDU-Ortsverbände Bosseborn und Ovenhausen haben sich im neu eröffneten Restaurant / Hotel Kenonia (ehem. Venken) zur Wahl eines gemeinsamen Ratskandidaten für die Kommunalwahl im kommenden Jahr zusammengefunden. Da erst wenige Tage seit der offiziellen Neueröffnung der Gaststätte vergangen, ließ es sich die erste Vorsitzende der Christdemokraten in Ovenhausen, Helga Winkelhahn, nicht nehmen, zu Beginn der Versammlung dem Neueigentümerehepaar Mervat Thabet und Attia Gawargy zu dem freudigen Ereignis der Neueröffnung die herzlichsten Glückwünsche auszusprechen.

Winkelhahn ging in ihren Worten auf die wechselvolle Geschichte des Hauses ein und hob zum Schluss hervor, dass niemand in Ovenhausen nach einer so langen Zeit des Leerstands eine Neueröffnung für möglich gehalten hätte. Der „Neuwirt“ Attia Gawargy zeigte sich sichtlich erfreut und bedankte sich bei der CDU, die als erste Gruppe sein Lokal als Tagungsort für eine Versammlung gewählt hatte. Zudem versprach er, im kommenden Sommer den hinter dem Haus, direkt am Radweg R 1 gelegenen Biergarten auch eröffnen zu wollen. Die Versammlung mit der Wahl des Direktkandidaten wurde vom Stadtverbandsvorsitzenden Georg Moritz, der zusammen mit seiner Vorstandskollegin, Ilona Drüke, erschienen war, geleitet.

In ihrer Wahl sprachen sich die CDUler für Günther Ludwig als Direktkandidaten des Wahlbezirks Ovenhausen – Bosseborn aus. Bruno Kieneke, der als Nachfolger von Engelbert Bömelburg aktuell die Ortschaft Bosseborn im Rat der Stadt Höxter vertritt, soll möglichst mit einem aussichtsreichen Listenplatz ins Rennen gehen, so der Wunsch der Versammlung. Georg Moritz versprach, diesen Wunsch mit in die letztendlich entscheidende Versammlung des Stadtverbandes am 13. Februar des kommenden Jahres zu nehmen. Er wies aber darauf hin, dass weitere Kandidaten um aussichtsreiche Listenplätze buhlen werden, so könne er keine fest Zusage machen. Das Votum der Stadtversammlung wird entscheiden, so Moritz abschließend.

Foto: CDU

Montag, 09. Dezember 2019 10:54 Uhr

Stahle (red). Auf der Mitgliederversammlung der CDU-Ortsunion Stahle standen Ehrungen und Wahlen im Mittelpunkt. Zunächst konnte Ortsvorsitzender Rainer Schwiete vier Mitglieder für langjähriges Engagement und treue Verbundenheit ehren. So blickt Werner Reker auf beeindruckende 50 Jahre zurück, Heinz-Dieter Schlenke ist seit stolzen 40 Jahren in der Partei und Erwin Struck sowie Dieter Brinkmann konnten den Dank für 25 Jahre entgegen nehmen. Schwiete betonte wie wichtig diese kontinuierliche Unterstützung für die Partei ist aber gleichzeitig auch für die Gesellschaft und die Ortschaft. Damit wurde aus der Bürgerschaft heraus konsequent etwas für die Menschen im Ort getan und um das Dorf voranzubringen.

Daran hat die CDU mit solch engagierten Mitgliedern, die sich darüber hinaus auch in anderen Vereinen und Einrichtungen wesentlich mit einbringen, maßgeblichen Anteil. Dann ging es um die Nachfolge von der aktuellen Ortsausschussvorsitzenden Beate Rehker, die zur nächsten Kommunalwahl 2020 nicht wieder antritt. Mit Katharina Borgolte wurde einstimmig eine neue Kandidatin gewählt, die bereits seit längerer Zeit in die Politik hinein geschnuppert hat und zugleich auch einen Generationswechsel einläutet. Wolfgang Borgolte wurde ebenfalls einstimmig zu ihrem persönlichen Vertreter gewählt. In dem weiteren Wahlbezirk, den sich Stahle neuerdings mit Bödexen teilt, stellte sich Eddy Buch als neuer Kandidat vor und wurde ebenso wie sein persönlicher Vertreter Rüdiger Happe einstimmig gewählt. Für den Kreistag unterstützt die Ortsunion Stefan Berens, der die Nachfolge von Heinz-Günter Koßmann antritt. "Mit diesem Team sind wir auch perspektivisch gut aufgestellt", zeigt sich Schwiete zuversichtlich.

Foto: CDU

Wirtschaft
Donnerstag, 12. Dezember 2019 10:49 Uhr
25 Jahre Verantwortung für das St. Johannes Baptist Seniorenhaus - Einrichtungsleiter Gregor Politycki in den Ruhestand verabschiedet
Sonntag, 08. Dezember 2019 11:17 Uhr

Paderborn/Höxter (red). Die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter gehen mit neuen Gesichtern und jeder Menge Rückenwind in das kommende Jahr. Bei der Jahreshauptversammlung in den Räumlichkeiten der Westfalen Weser Gruppe in Paderborn blickte das Wirtschaftsnetzwerk voller Tatendrang in die Zukunft. „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Wir sind einfach ein sehr lebhafter und aktiver Verband, der durch seine fünf Ressorts eine unheimliche Bandbreite an Themenfeldern abdeckt und für alle Mitglieder ein wertvolles Netzwerk in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft darstellt“, meinte Christian Hake in seiner einleitenden Rede.

Dabei hob der noch amtierende Vorsitzende die Bedeutung der WJ-Mitglieder in den internen Ressorts Bildung und Wirtschaft, Kultur und Geselliges, Marketing, Unternehmertum sowie Zukunft und Politik deutlich hervor: „Durch euch leben die Wirtschaftsjunioren. Ich kann nur darum bitten, dass ihr auch in Zukunft so aktiv bleibt.“ Hake wird sein Amt nach zweijähriger Tätigkeit am Ende des Jahres turnusgemäß niederlegen und dem Vorstand künftig als Past President beratend zu Seite stehen. Mit ihm verlassen auch Benedikt Goeken, Christian Hafer und Christian Horlitz den Vorstand. Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Kevin Taron einstimmig zum Nachfolger Hakes ernannt. Der 32-Jährige ist Geschäftsführer einer Marketingagentur und war zuvor Leiter im WJ-Ressort Marketing. Ihm zur Seite stehen Teresa Schmidt und Philipp Frahmke als seine Stellvertreter, Matthias Rieger als Schatzmeister sowie Nina Schwenniger und Julian Möller als Beisitzer. Daniel Beermann leitet die Geschicke der WJ als Geschäftsführer. „Gemeinsam mit meinem Team möchte ich mich für das Vertrauen bedanken. Wir haben bereits jede Menge Ideen gesammelt, wie wir die Wirtschaftsjunioren aktiv halten und weiterentwickeln wollen. Lasst euch überraschen“, kündigte Taron an. Zurückgreifen kann er dabei auf eine stabile Basis, denn der Wirtschaftsverband ist finanziell solide aufgestellt.

Auch der Mitgliederstamm ist gleichbleibend hoch. 18 Neumitglieder kamen 2019 dazu. 13 verließen die Wirtschaftsjunioren durch das Erreichen des 40. Lebensjahrs in Richtung Wirtschaftsclub, wodurch die aktuelle Mitgliederzahl bei 97 Unternehmern steht. 15 Interessenten schnuppern derzeit in die Arbeit bei den WJ hinein. Sie werden auch im kommenden Jahr viele Möglichkeiten dazu haben. „Seid aktiv und bringt euch ein. Die Möglichkeiten dafür sind da. Highlights werden auf jeden Fall der Jahresempfang am 2. Februar 2020 sowie das Sommergespräch werden“, blickte Taron voraus. Darüber hinaus freuen sich die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter auch im kommenden Jahr wieder auf einen Austausch mit allerhöchsten politischen Kreisen. Für Juni 2020 hat Arbeitsminister Hubertus Heil von der SPD seinen Besuch angekündigt.

Foto: WJ PB+HX

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Samstag, 07. Dezember 2019 13:06 Uhr

Holzminden. „Mit meinem Laden wollte ich einfach anders sein als alle anderen“, sagt Michaela Friedrich. Die Inhaberin des Friseursalons „Haircool“ hatte ein klares Konzept, als sie im Oktober dieses Jahres den Schritt in die Selbstständigkeit wagte. Knallbunt und schrill sollte der erste Eindruck sein, so die Vorstellung der Friseurmeisterin, die schon immer ein Faible für Buntes und Ausgefallenes gehabt habe.

So scheint es nicht verwunderlich, dass das Haircool-Team vor allem im Bereich der Farbtönung die bisher größte Kundenresonanz erfährt. „Wir verwenden ganz spezielle Farbe aus Amerika“, sagt sie. Die besondere Produktauswahl käme vor allem dem langanhaltenden Farbglanz und der großen Farbvielfalt zugute. „Unsere Farbtönungen sind nicht nur vielfältiger, sie halten auch wesentlich länger als die üblichen Farben auf dem deutschen Markt“, fügt Michaela Friedrich hinzu.

Bei Haircool ist „alles unter einem Dach“

Bei den Kunden stößt das Konzept auf große Zustimmung. Innerhalb der ersten Monate habe das Haircool-Team einen regelrechten „Farbboom“ ausgelöst. „Wir haben schon jetzt eine riesige Anzahl an Stammkunden, die von unseren Farbtönungen total begeistert sind“, weiß die Inhaberin. Die Farben Pink, Lila und Blau seien derzeit die absoluten Renner. „Unsere älteste Stammkundin ist 69 Jahre alt“, sagt sie.

Doch die Kunden kämen nicht nur wegen der Farbtönungen, betont Michaela Friedrich. Das Besondere an ihrem Friseursalon sei, dass dem Kunden ein Komplett-Angebot präsentiert werde. „Ob Haarschnitt, Make-Up oder Nageldesign, bei Haircool ist alles unter einem Dach“, sagt sie. Seit Mitte Oktober ist dafür die 33-jährige Nageldesignerin Melanie Röder („MR-Nail“) von der Niederen Straße in die Halbmondstraße gezogen. Und für spezielle Fälle hat das Haircool-Team ebenfalls ein Angebot: „Bei älteren oder bettlägerigen Kunden, machen wir auch gerne einen Hausbesuch.“

Bonusaktion und Überraschungen für 2020

Mit der Ausarbeitung ihres Konzeptes sei sie noch lange nicht am Ende, sagt Michaela Friedrich. Es werde stets geplant, überlegt und getüftelt. Noch ab diesem Monat soll es für Bundeswehrsoldatinnen und –soldaten bei Vorlage eines Ausweises Rabatte bei jedem Friseurbesuch geben.

Fürs nächste Jahr seien bereits die nächsten ausgeflippten Sachen geplant. Was genau, will die Inhaberin noch nicht verraten. „Nur so viel“, sagt sie, „es werden sich viele männliche Kunden freuen dürfen.“

Öffnungszeiten:

Mo:    9 bis 18 Uhr

Di:       9 bis 18 Uhr

Mi:      9 bis 18 Uhr

Do:     10 bis 19 Uhr

Fr:       9 bis 18 Uhr

Sa:      9 bis 13 Uhr

23. Dezember von 9 bis 18 Uhr geöffnet

Heiligabend geschlossen

30. Dezember 9 bis 18 Uhr

Silvester 8 bis 13 Uhr

Foto: Haircool

Sport
Freitag, 13. Dezember 2019 10:22 Uhr
Sportabzeichen rückläufig: 49 Sportabzeichen für jedermann in Höxter verliehen
Donnerstag, 12. Dezember 2019 10:33 Uhr

Höxter (red). Am König-Wilhelm-Gymnasium in Höxter haben 22 Schüler eine exklusive Ausbildung zum „DFB-Junior-Coach“ absolviert. Damit beteiligte sich die Schule bereits zum dritten Mal an diesem Projekt zur Nachwuchsförderung. Die jungen Nachwuchstrainer sind zwischen 15 und 18 Jahren alt. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren 20.000 Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland direkt an ihren Schulen zu jungen Fußballtrainern ausgebildet werden. Das vom DFB mit Unterstützung der Commerzbank initiierte Projekt wird von Bundestrainer Joachim Löw als Pate begleitet.

Jens Bakker, DFB Stützpunkttrainer des Fußball- und Leichtathletik Verbandes Westfalen (FLVW), übergab den Nachwuchstrainern in offiziellem Rahmen Zertifikate, die ihnen den erfolgreichen Abschluss der „DFB-Junior-Coach“-Ausbildung bescheinigen. Schulleiterin Heike Edeler gratulierte und lobte ihre Schüler für ihr persönliches Engagement. Martin Henze von der Commerzbank und „DFB-Junior-Coach“-Pate für die Schule, hatte zum Start je eine Trainer-Taktik-Mappe mit abwischbarem Board und Magneten fürs Aufstellen des Teams überreicht. Außerdem erhielt die Schule fünf Fußbälle für die praktische Ausbildung. Henze steht den Nachwuchstrainern bei beruflichen und finanzwirtschaftlichen Fragen zur Seite. Er ist von der Initiative überzeugt: "Neben der Trainerlaufbahn unterstützen wir die Nachwuchstrainer bei Bedarf auch bei der Vorbereitung auf das Berufsleben, beispielsweise mit Bewerbertrainings oder Schülerpraktika in unseren Filialen. Und natürlich können wir als eine der größten Banken in Deutschland mit viel Experten-Know-how den jungen Leuten durch Vorträge und Veranstaltungen wirtschaftliche Zusammenhänge praxisnah erklären und damit zur finanziellen Allgemeinbildung beitragen." 

Den teilnehmenden Schülern soll das Projekt den frühzeitigen Einstieg in die lizenzierte Trainertätigkeit ermöglichen. In der theoretischen und praxisbezogenen Ausbildung wird neben den sportlichen Aspekten besonderer Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Nachwuchstrainer gelegt. Sie kommt den Jugendlichen zugute, die Leidenschaft für den Fußball und Freude an der Arbeit mit Kindern haben. Durch den DFB-JUNIOR-COACH werden die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt auf die Situation vorbereitet, selbst eine Fußball AG an einer Schule zu leiten oder die Verantwortung für eine Jugendmannschaft im Verein zu übernehmen. „Einige Schüler haben den Trainer als Berufswunsch. Durch den DFB-JUNIOR-COACH werden sie professionell vorbereitet und können im Anschluss wichtige praktische Erfahrungen in Vereinen oder Schulen sammeln“, so Jörg Drüke, Sportlehrer und Leiter des Projekts „DFB-Junior Coach“ am König-Wilhelm-Gymnasium (KWG).

Die Ziele des Projekts sind klar abgesteckt. Der Trainernachwuchs in Deutschland wird gestärkt und das Ehrenamt gefördert. Vereine und Schulen können so der rückläufigen Zahl aktiver Ehrenamtlicher im Fußball begegnen. Der demografische Wandel, Veränderungen in der Gesellschaft und die Ausdehnung der wöchentlichen Schulzeit sind Gründe für das stark reduzierte ehrenamtliche Engagement bei Jugendlichen. „Dabei ist gerade im Kinder- und Jugendfußball der Bedarf an qualifizierten und motivierten Trainern hoch“, betont Paul Danner, der zusammen mit Daniel Hollenstein die Ausbildung am KWG durchgeführt hat. Beide sind DFB-Stützpunktkoordinatoren. Hollenstein: „Hier kann die „DFB Junior-Coach-Ausbildung“ zumindest ein wenig Abhilfe schaffen und zudem die Kooperation zwischen Schule und Sportvereinen weiter festigen.“+ Henze ist überzeugt: „Durch diese Initiative können die Jugendlichen frühzeitig Verantwortung übernehmen. Das ist gut für das Selbstbewusstsein und später bei Bewerbungen und beim Einstieg in den Beruf sehr hilfreich.“ So mache sich z. B. der Zeugniseintrag, den die DFB-Junior-Coaches nach einjährigem Praxiseinsatz als Trainer von Schul-AGs oder Jugendmannschaften in Fußballvereinen oder Schulen bekommen, sehr gut in einer Bewerbung. Gern auch bei der Commerzbank.

Foto: KWG

Montag, 09. Dezember 2019 10:59 Uhr

Bödexen (red). Im Rahmen des Projektes „Bewegt älter werden“ des Landessportbundes NRW, veranstalteten die E-Jugend des SV Fürstenau/Bödexen und die Gymnastikgruppe des TuS Bödexen/Fürstenau am 2. Dezember eine gemeinsame Trainingseinheit in der Gymnastikhalle Bödexen. So konnten unter der Leitung von Elisabeth Schrape und Jörg von Heesen insgesamt zehn Damen und elf Kinder zum gemeinsamen Sport treiben begrüßt werden. In gemischten Gruppen wurden anschließend Torschüsse, Koordinationsübungen mit Füßen und Händen, sowie gemischte Übungen ausgeführt, in welchen beide Generationen ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen konnten, zusammen viel Spaß hatten und einen schönen Nachmittag erlebten. Im Rahmen der Aktion „1000X1000“ des Landessportbundes erhält die Jugendabteilung des SV Fürstenau/Bödexen, welche bei der Antragsstellung tatkräftig durch die Geschäftsstelle des Kreissportbundes Höxter unterstützt wurde, für diese Veranstaltung insgesamt 1000 Euro für die Jugendarbeit.

Foto: TuS Bödexen/Fürstenau

Panorama
Mittwoch, 04. Dezember 2019 14:07 Uhr
Paderborn: Illegaler Böller explodiert in Hand und führt zu schweren Verletzungen
Mittwoch, 04. Dezember 2019 13:29 Uhr

Paderborn (red). Monatelange Ermittlungen der Paderborner Polizei endeten jetzt mit einem internationalen Fahndungserfolg. Mit Unterstützung von Spezialkräften und anderen Polizeibehörden gelang es der Paderborner Kripo, eine litauische Bande zu zerschlagen, die sich auf den Diebstahl von Luxuskarossen mit "keyless-go-Systemen" spezialisiert hatte. In Minden wurden drei Tatverdächtige festgenommen, aktuell gestohlene BMW's aufgefunden und mengenweise Beweismittel beschlagnahmt. Mindestens 20 Autodiebstähle gehen vermutlich auf das Konto der Tatverdächtigen, die mittlerweile in Untersuchungshaft sitzen. Neben der jetzt festgesetzten Bande sind andere, bislang unbekannte Täter parallel aktiv, denn auch nach den Festnahmen wurden BMW-Modelle in Paderborn und Nachbarkreisen entwendet. In diesen Fällen dauern die Ermittlungen an.

Der Weg zum aktuellen Fahndungserfolg begann mit einem gescheiterten BMW-Diebstahl im Juli 2018. In Paderborn-Elsen gingen die Autodiebe einen BMW 330E an. Mit einem sogenannten "Funkstreckenverlängerer" fingen sie das Funksignal des im Haus des Autobesitzers deponierten Autoschlüssels auf, um das keyless-go-System zu aktivieren. So konnte der Wagen ohne weitere Werkzeuge geöffnet und gestartet werden. Allerdings blieb der BMW nach wenigen hundert Metern liegen und konnte mangels Funksignal nicht mehr von den Tätern gestartet werden. Sie ließen das Auto zurück und flüchteten. Im Auto konnte die Kripo damals Spuren sichern, die zur Identifizierung eines ersten Tatverdächtigen führten. Der Litauer war bereits wegen schweren Diebstahls vorbestraft. Mit dieser Erkenntnis wurden Verbindungen zu einem mutmaßlichen Komplizen bekannt. Die Staatsanwaltschaft beantragte Gerichtsbeschlüsse für umfangreiche verdeckte Ermittlungen, die sich über viele Wochen erstreckten.

Die Drähte der Bande liefen in Minden zusammen, wo ein weiteres Mitglied, ebenfalls ein Litauer, wohnt und eine alte Lagerhalle angemietet worden war. Im November zogen die Paderborner Ermittler Spezialkräfte für operative Maßnahmen hinzu.

In der Nacht auf Mittwoch letzter Woche (27.11.2019) observierte eine Spezialeinheit die mutmaßlichen Autodiebe. Zwei Tatverdächtige schlugen in Löhne zu und entwendeten auf die bekannte Weise mittels Funkstreckenverlängerer einen BMW X6. Das Auto ließen sie kurz darauf in der Halle in Minden verschwinden. Als die beiden Diebe dann ihren Komplizen aufsuchten, griffen die eingesetzten Beamten zu und nahm das Trio früh morgens fest.

Die Paderborner Ermittler fuhren direkt zur Lagerhalle in Minden und durchsuchten das Gebäude mit Unterstützung von Mindener Kriminalbeamten. In der Halle stand der gestohlene 6er BMW sowie ein 5er BMW, der zwei Tage zuvor ebenfalls in Löhne entwendet worden war. Das Auto war bereits teilweise zerlegt. Die drei Tatverdächtigen im Alter von 19, 41 und 44 Jahren kamen unverzüglich ins Polizeigewahrsam nach Paderborn. Sie wurden am letzten Donnerstag auf Antrag der Paderborner Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt und sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

Die weitere Spurensicherung in der Mindener Halle dauerte mehrere Tage. In der "Zerlegehalle" konnten Fahrzeugteile und persönliche Gegenstände von Geschädigten aufgefunden werden, die mindestens 20 Autodiebstählen in Ostwestfalen und dem benachbarten Niedersachsen zugeordnet werden konnten. Offensichtlich wurden die gestohlenen BMW's in der Halle zerlegt und in Einzelteilen ins östliche Ausland transportiert. Die entwendeten Fahrzeuge haben einen Gesamtwert von etwa 1.000.000 Euro.

Der jetzige Fahndungserfolg steht nicht allein. Bereits im letzten Jahr nahm die Paderborner Polizei an einem von EUROPOL unterstützen und von den Landeskriminalämtern Berlin und Brandenburg geleiteten Projekt namens "LIMES" teil. Das Projekt soll die Bekämpfung der internationalen Kraftfahrzeugverschiebung stärken. Die Paderborner Ermittler konnten hierbei insbesondere in Zusammenarbeit mit polnischen Kollegen erfolgreich gegen eine Gruppierung aus dem Raum Danzig ermitteln und zwei Täter in Haft bringen.

Kriminaloberkommissar Phil Clark, der die aktuellen Ermittlungen bei der Paderborner Kripo geführt hat, erläutert das Phänomen des Autodiebstahls: "Das Deliktsfeld der internationalen Kfz-Verschiebung ist nach wie vor von polnischen und litauischen Gruppierungen dominiert. Die Täter arbeiten arbeitsteilig, hochprofessionell und über Ländergrenzen hinaus. Sie sind dabei mobil und verwenden modernste Technik zur Entwendung der Fahrzeuge. Die Ermittlungen gestalten sich entsprechend aufwendig. Immer wichtiger wird hierbei auch die Zusammenarbeit mit unseren europäischen Kollegen. Die aktuellen Ermittlungen zeigen, dass wir erfolgreich gegen diese Gruppierungen vorgehen können."

Clark setzt jetzt alles daran, die Ermittlungen bezüglich der aktuellen Festnahmen beweiskräftig abzuschließen, um den Tatverdächtigen die Vielzahl der Taten nachweisen zu können. Darüber hinaus steckt er mit seinen Kollegen bereits tief in den Untersuchungen der nach den Festnahmen erfolgten Autodiebstähle. Clark: "Auch nach den neuen Fällen setzen wir wieder alles daran, die Täter dingfest zu machen. Polizeiliche Maßnahmen, hartnäckige Ermittlungsarbeit aber auch Hinweise aus der Bevölkerung tragen zur Aufklärung bei."

Dass es den Tätern durch die Fahrzeugtechnik manchmal so einfach gemacht wird ärgert nicht nur Phil Clark und seine Kolleginnen und Kollegen. "Es ist super bequem, den Autoschlüssel nicht mehr einsetzten zu müssen, um das Auto aufzuschließen und zu starten. Aber wenn es gestohlen wurde ist die Bequemlichkeit erst mal ganz vorbei." Die im Internet eingestellten Tipps sollten deswegen unbedingt beachtet werden: https://paderborn.polizei.nrw/artikel/tipps-zum-umgang-mit-keyless-go

Foto: Polizei Paderborn

Montag, 25. November 2019 11:11 Uhr

Sundern/Kreis Höxter (red). Mit einem erfolgreichen Kick-Off-Meeting begann der Arbeitskreis des FrauenRat NRW seine Aktivitäten. Der FrauenRat NRW mit rund 57 Mitgliedsverbänden unterschiedlichster Weltanschauungen ist eine Interessenvertretung für ca. zwei Millionen Frauen aus Nordrhein-Westfalen. Die Mitglieder des FrauenRat NRW setzen sich ehrenamtlich für Geschlechtergerechtigkeit und Demokratie ein.

Mit der Gründung eines Arbeitskreises und einem ersten Treffen in Sundern/Dörnholthausen zum Thema: „Demokratiebildung jetzt – Nicht ohne Frauen machbar! Frauen stärken, Demokratie fördern, Radikalisierung verhindern“ starteten die Schatzmeisterin Maria Berghoff und die stellvertretende Vorsitzende Uta Fechler des FrauenRat NRW mit geladenen Gästen ihre Arbeit. Als Teilnehmerinnen waren über zwanzig Vertreterinnen von Frauenverbänden und Organisationen angereist. In ihrer Begrüßungsrede warnte Uta Fechler vor einer Radikalisierung der Gesellschaft, die immer mit der Einschränkung von Frauenrechten einhergehe. „Lasst uns Netzwerke zur Stärkung von Frauen und zur Geschlechtergerechtigkeit bilden. Heute kann der Anfang sein“, rief sie auf. Maria Berghoff betonte in ihrer Ansprache die Wichtigkeit von Frauen im ländlichen Raum: „Wenn Frauen auf dem Land eine Zukunft haben, hat der ländliche Raum eine Zukunft“, fasste sie zusammen.

Die Auftaktveranstaltung des Arbeitskreises fand große Aufmerksamkeit bei Vertreterinnen der Politik. Die Vizepräsidentin des Landtages Nordrhein-Westfalen Carina Gödecke ging in ihrem Grußwort auf den historisch niedrigsten Frauenanteil in den Parlamenten (Landtag NRW 27%) ein. Gleichzeitig sah sie die Demokratie in Deutschland so gefährdet wie noch nie. „Demokratie ohne Frauen ist keine Demokratie, Demokratie braucht Gleichberechtigung“, forderte sie. Erschreckend sei, dass freiwillige Selbstverpflichtungen, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, keine ausreichende Wirkung zeigten und dass immer mehr Frauen Parteien mit einem rückständigen Frauenbild wählten. Bildungseinrichtungen müssten sich stärker mit Demokratiebildung beschäftigen. Darüber hinaus müssten Frauen in öffentlichen Ämtern stärker wahrnehmbar gemacht werden. Auch die stellvertretende Landrätin des Hochsauerlandkreises, Ursula Beckmann prangerte den geringen 

Frauenanteil in der Kommunalpolitik an. Sie rief die Anwesenden auf: „Die Parteien brauchen ihr Know- how, trauen Sie sich!“. Während des Frühstücks kamen die Teilnehmerinnen des Kick-Off-Treffens miteinander intensiv ins Gespräch. Sie erarbeiteten Stichpunkte für die Diskussion zur Bedeutung der Demokratie, zu Handlungsvorschlägen für die Arbeit von Frauenverbänden sowie jeder einzelnen Frau in ihrem Umkreis. In einer „Ideenschmiede“ wurden Projekte vorgestellt, die in den Mitgliedsverbänden schon durchgeführt wurden. Uta Fechler und Maria Berghoff berichteten von der Stellungnahme des FrauenRat NRW im Fragebogen der Enquete-Kommission des Landes Nordrhein-Westfalen „Subsidiarität und Partizipation. Zur Stärkung der (parlamentarischen) Demokratie im föderalen System aus nordrhein-westfälischer Perspektive“, in der sie Forderungen formulierten, die zur stärkeren Eigenverantwortung und Teilhabe von Frauen in der Politik führen können.

Foto: FrauenRat NRW

Freitag, 01. November 2019 10:58 Uhr

NRW (red). Die Sichtbarkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit. Damit auch die Kleinsten von uns im Straßenverkehr gesehen werden, finanziert das Verkehrsministerium reflektierende Überwürfe, die an die Kitas im Land ausgegeben werden. Dafür werden in diesem und im nächsten Jahr jeweils 250.000 Euro investiert. Verkehrsminister Hendrik Wüst hat jetzt die ersten Überwürfe an die Kinder der Katholischen Kindertageseinrichtung St. Martinus in Neuss verteilt. „Eines der wichtigsten Ziele der Landesregierung ist es, die Verkehrssicherheit für alle zu erhöhen“, sagte er bei der Übergabe. „Mobilitätserziehung beginnt nicht erst in der Schule. Verkehrsregeln lernen Kinder am besten, indem sie sich aktiv im Straßenverkehr bewegen. Mit den Überwürfen werden unsere Kleinsten an das Thema herangeführt. Gleichzeitig können wir sie besser sehen, wenn sie auf Tour sind.“ Mit den Warnwesten können die Kinder zum Beispiel Ausflüge machen und den Weg zur Grundschule üben. Die Sets verbleiben in den Kitas und sollen für die nachfolgenden Vorschulkinder genutzt werden. Die örtlichen Verkehrswachten in Nordrhein-Westfalen unterstützen das Personal in den Kindertageseinrichtungen bei ihrer Arbeit für die Verkehrssicherheit beratend und mit den Programmen „Kinder und Verkehr“ sowie „Kinder im Straßenverkehr“. Mit den reflektierenden Überwürfen sollen möglichst alle 10.000 Kitas in Nordrhein-Westfalen versorgt werden. Kitas können die Sicherheits-Überwürfe über die Homepage des Verkehrsministeriums bestellen.

Mehr hier. https://www.vm.nrw.de/service/Verkehrssicherheit/index.php

Montag, 28. Oktober 2019 11:01 Uhr

Paderborn (red). Sehr gute Nachricht aus Berlin für Paderborn. Die Barker Kaserne kann durch die Stadt und die Universität zu einem wichtigen Baustein der Paderborner Stadtentwicklung gemacht werden. Die Bundeswehr verzichtet nach einer ausführlichen Prüfung auf die Nutzung des Geländes. In einem Gespräch im Berliner Bundesministerium der Verteidigung hatten Bürgermeister Michael Dreier und der Paderborner Bundestagsabgeordnete Dr. Carsten Linnemann am Donnerstagmorgen diese Nachricht von Dr. Peter Tauber, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, und Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, erhalten.

Tauber und Hoofe teilten mit, dass die Paderborner Barker Kaserne ausführlich für eine mögliche Nutzung geprüft worden sei. Dabei sei es um die Kriterien Wirtschaftlichkeit, Funktionalität, Attraktivität, Präsenz in der Fläche sowie die Interessen der Region gegangen.

"Wir können jetzt die bereits fortgeschrittenen Planungen für ein Exzellenzprojekt mit einem Investitionsvolumen in deutlich zweistelliger Millionenhöhe fortsetzen", so Michael Dreier. Die Revitalisierung der von den britischen Streitkräften genutzten Barker Kaserne an der Driburger Straße und deren Re-Integration in das Stadtgefüge sei eine wichtige Chance und zentrale Zukunftsaufgabe der Stadt Paderborn. Auf den rund 54 ha des Areals Barker biete sich in integrierter Lage und Nachbarschaft sowohl zur Paderborner Innenstadt als auch zur Universität die hervorragende Möglichkeit zur Entwicklung eines neuen, zukunftsfähigen Stadtquartiers.

Ein wichtiges Projekt für das Gelände der Barker Kaserne ist der sogenannte „Akzelerator“. Als Gewinnerin des Wettbewerbs „Exzellenz Start-up Center.NRW“ erhält die Universität Paderborn rund 20 Millionen Euro Förderung für die Entwicklung und Förderung von Start-Ups. Mit dem damit verbundenen Projekt „Akzelerator.OWL“ der Universität Paderborn soll ein Vorhaben entstehen, das in Form einer hochmodernen Immobilie die Funktionsbereiche eines Start-up-Hotspots vereint.

Der Bezug des Gebäudes müsse bis Ende des Jahres 2022 vollzogen sein. Universität, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und die Stadt arbeiten seit Wochen mit vereinter Kraft, um das Projekt möglich zu machen. Eine mögliche Förderung mit EFRE-Mitteln im Rahmen der REGIONALE 2022 zur Errichtung des Akzelerators stehen hierbei ebenfalls in Aussicht.

Schon seit Jahren laufen die Planungen der Stadt Paderborn für die Barker Kaserne. So fand im Jahr 2018 mit Vertretern der Stadtgesellschaft mit Blick auf eine zukunftsfähige Entwicklung dieses neuen Stadtteils eine Visionskonferenz statt. Die Ergebnisse sind in einem Memorandum festgehalten worden und bilden die Basis für den weiteren Entwicklungsprozess.

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