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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 19. April 2021 10:30 Uhr
Corona Kreis Höxter: 7-Tage-Inzidenz bei 89,839
Sonntag, 18. April 2021 12:14 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.472 (+23) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.093 (+4) Personen als genesen und 242 (+19) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 137 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 90,552 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 45 (+1)
  • Beverungen 14  (-1)
  • Borgentreich 23 (+4)
  • Brakel 26 (0) 
  • Höxter 59 (+6)
  • Marienmünster 1 (0)
  • Nieheim 5 (-1)  
  • Steinheim 25 (0)
  • Warburg 36 (+6)
  • Willebadessen 8 (+4)
Samstag, 17. April 2021 11:32 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.449 (+17) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.089 (+10) Personen als genesen und 223 (+7) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 137 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 98,395 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 44 (0)
  • Beverungen 15  (0)
  • Borgentreich 19 (+3)
  • Brakel 26 (+5) 
  • Höxter 53 (+2)
  • Marienmünster 1 (-1)
  • Nieheim 6 (0)  
  • Steinheim 25 (-4)
  • Warburg 30 (0)
  • Willebadessen 4 (+2)
Samstag, 17. April 2021 09:21 Uhr

Kreis Höxter (r). „Die Impfungen gehen im Kreis Höxter deutlich voran. Wir haben bei den Erstimpfungen bereits eine Impfquote von fast 24 Prozent der Bevölkerung erreicht“, sieht Landrat Michael Stickeln zuversichtlich nach vorn. Das liege deutlich über dem Landes- und Bundesdurchschnitt. Mehr als 33.000 Menschen haben im Kulturland bereits ihre Erstimpfung erhalten (Stand: 15. April). Die Zahl der Zweitimpfungen ist auf fast 11.000 angestiegen.

„Im Mai wird die Zahl der Impfungen voraussichtlich weiter kräftig ansteigen. Bund und Land haben angekündigt, in den kommenden Wochen deutlich mehr Impfstoff zu liefern“, sagt der organisatorische Leiter des Impfzentrums, Matthias Potthoff. Deshalb bittet er darum, sich noch drei bis vier Wochen zu gedulden, bis deutlich mehr Impfstoff verfügbar ist, und bis dahin von Anfragen möglichst abzusehen.

„Uns erreicht derzeit täglich eine Flut von Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die wissen wollen, ob sie jetzt schon impfberechtigt sind. Wir schaffen es aktuell leider nicht, auf jede Anfrage individuell einzugehen“, sagt der Leiter des Krisenstabs, Matthias Kämpfer. Es sei jedoch absehbar, dass die Kassenärztliche Vereinigung und die Arztpraxen in wenigen Wochen deutlich mehr Impftermine anbieten können.

„Auch die Arztpraxen im Kreis Höxter werden durch sehr viele Anfragen zu Impfungen derzeit stark belastet“, sagt der medizinische Leiter des Impfzentrums, Dr. Jens Grothues. Doch herrsche derzeit auch in den Arztpraxen noch Impfstoffknappheit. „Die Ärzte werden in absehbarer Zeit auf ihre Patientinnen und Patienten zugehen, sobald ihnen mehr Impfstoff zur Verfügung stehen wird“, bittet auch er um Geduld, bis die Arztpraxis sich mit einem Impfangebot meldet.

„Die hohe Impfbereitschaft und das außerordentliche Engagement aller beteiligten Akteure zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Dafür gilt allen mein herzlicher Dank“, sagt Landrat Michael Stickeln.

Freitag, 16. April 2021 12:02 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter gibt es aktuell 4.432 (+42) laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst. Davon gelten 4.079 (+19) Personen als genesen und 216 (+23) Personen als noch aktiv infiziert. Keine weitere Person ist im Vergleich zum Tag zuvor verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 137 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut 104,099 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 44 (-1)
  • Beverungen 15  (+1)
  • Borgentreich 16 (+2)
  • Brakel 21 (+1) 
  • Höxter 51 (+15)
  • Marienmünster 2 (-1)
  • Nieheim 6 (-1)  
  • Steinheim 29 (0)
  • Warburg 30 (+6)
  • Willebadessen 2 (+1)
Region Aktiv
Montag, 19. April 2021 12:34 Uhr
Gemeinsam um die Welt – Kilometer sammeln als Zeichen der Solidarität
Montag, 19. April 2021 11:52 Uhr

Brakel (r). Die Stadt Brakel hat sich zur Freude vieler Mountainbike begeisterter Kinder und Jugendlicher erfolgreich mit dem Projekt „Pumptrack am Generationenpark in Brakel“ um eine Förderung aus dem Städtebauförderprogramm 2021 beworben. Für die Realisierung dieser Maßnahme erhält die Stadt eine Zuwendung in Höhe von 104.000 Euro. Ein Pumptrack ist ein asphaltierter Rundkurs auf einer Länge von etwa 100 bis 200 Metern, der aufgrund der speziellen Geometrie mehrfach umrundet werden kann, ohne dabei zu pedalieren.

Das Pumptrack-Fahren hat sich zwischenzeitlich zu einer angesagten Trendsportart entwickelt. "Wir freuen uns, dem Wunsch der vielen Jugendlichen nachkommen zu können und so letztendlich auch das Freizeitangebot hier in Brakel entsprechend auszuweiten", berichtet Bürgermeister Hermann Temme bei einem Ortstermin am Generationenpark in Brakel. Dem Bürgermeister waren rund 500 Unterschriften zugegangen mit dem Wunsch, diese Anlage in Brakel zu errichten. "Wir nehmen solche Anregungen natürlich ernst und haben das Projekt daher auch beim Städtebauförderprogramm 2021 angemeldet", berichtet Temme.

Der Mehrgenerationenpark sei ein optimaler Standort für die Errichtung eines Pumptrack und daher freue er sich, dass dieses Projekt nun eine Förderzusage erhalten habe. Die Anlage im Brakeler Generationenpark soll möglichst im Herbst diesen Jahres fertiggestellt sein und zukünftig ganzjährig durch alle interessierten Besucher des Parks nutzbar sein. Für dieses Projekt erhält die Stadt Brakel nun eine Förderung aus dem „Investitionspakt Sportstätten 2021“ in Höhe von insgesamt 104.000,00 Euro, was 90 Prozent der Gesamtkosten entspricht.

Samstag, 17. April 2021 09:25 Uhr

Brenkhausen (TKu). Der Klostergarten Brenkhausen erhält ein neues „Outfit“ für rund 200.000 Euro. Gesucht werden Ideen und Unterstützer für das Projekt, das nun durch die Technische Hochschule OWL der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Geplant ist unter anderem ein 53 Meter langer Wandelgang, ein Nutzgarten oder aber auch eine Streuobstwiese mit Insektenhotel – alles nachhaltig und artenfreundlich. Um die Umgestaltung des Klostergartens Brenkhausen so transparent wie möglich zu gestalten, hat die Stadt Höxter alle interessierten Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den Projektverantwortlichen in einer Online-Konferenz über das Projekt informiert. Insgesamt waren dem Aufruf dutzende Bürgerinnen und Bürger gefolgt. 50 Personen haben den Chat dieser Infoveranstaltung verfolgt. Bürgermeister Daniel Hartmann begrüßte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und berichtete kurz über die Geschichte des Klosters und die der Ortschaft Brenkhausen, die 2022 ihre 1200-Jahrfeier begeht. Einhergehend mit dem Jubiläum soll auch die Umgestaltung des Klostergartens erfolgen, die bis zum Jubiläum abgeschlossen sein soll. Finanziert wird das Projekt durch den europäischen „EFRE-FONDS“. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE, umgangssprachlich EU-Regionalfonds) ist ein Strukturfonds der Europäischen Union für wirtschaftliche Aufholprozesse ärmerer Regionen und Regionen mit Strukturproblemen. EFRE mache aber nicht nur dieses Projekt möglich, sondern zusätzlich noch den geplanten „Schelpe-Grünzug“ von Brenkhausen bis Höxter, die „Naturerlebnisfläche“ an der Grünen Mühle in Höxter sowie die „Nachbarschaftsgärten“ in der Neuen Straße in Höxter (ebenfalls beides in Planung), wie Bürgermeister Daniel Hartmann im Chat erklärte. 

Die Klostergarten-Umgestaltung befinde sich in den letzten Planungszügen. Sie soll nachhaltig und artgerecht erfolgen. 2019 war Projektstart mit der Zusicherung der finanziellen Mittel durch die Bezirksregierung Detmold. Im Juni 2020 gab es eine erste Infoveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger im Klostergarten zu diesem Projekt. Im Oktober ist die Auftragsvergabe erfolgt. Den Zuschlag erhielt die Technische Hochschule OWL. Alice Neubacher von der Technischen Hochschule OWL führte durch die Online-Infoveranstaltung und erklärte anhand von Plänen und Bildern, was genau geplant ist und wie der Stand des zeitlichen Ablaufes ist. Ebenfalls Rede und Antwort standen Thomas Schwingel (Leiter der Abteilung für Planung und Umwelt der Stadt Höxter) sowie Prof. Dr. Hans-Peter Rohler (Fachgebiet Freiraumplanung) von den TH OWL. Zunächst habe es unter der Bevölkerung in Brenkhausen Bedenken zu einzelnen Projekten gegeben, unter anderem gegen ein geplantes vier bis acht Meter hohes Podest. Das sei aber schnell wieder aus den Planungen verschwunden, erklärte Alice Neubacher. Geplant ist nun aber eine Erweiterung der Streuobstwiese mit Insektenhotel, ein Nutzgarten mit Hochbeeten, der unter dem Thema „Selbstversorgung“ stehe, eine Tierhaltung von Kaninchen und Hühnern sowie temporär von Schafen, verbesserte Aufenthaltsmöglichkeiten, ein langer Wandelgang sowie eine Neugestaltung des Mühlenbach-Umfeldes. Der Eingang zum Klostergarten soll durch den geplanten Wandelgang erfolgen. Dieser soll 53 Meter lang, drei Meter breit und 2,50 Meter hoch sein, über die Klostermauer ragen und neun Meter vor der Mauer seinen Anfang haben. Im Wandelgang möchte die Technische Hochschule auch Sitzmöglichkeiten zum Verweilen einrichten. Mit Flachstahl-Elementen sollen im Eingangsbereich des Wandelgangs Schriftzüge eingearbeitet werden, dessen Inhalt den Charakter der Ortschaft Brenkhausen widerspiegeln soll. Alice Neubacher regte an, die festzulegende Inschrift durch einen Ideenwettbewerb herauszufinden.

Noch in diesem Jahr möchte die Technische Hochschule OWL mit Standort Höxter das Projekt umsetzen, damit es bis zur 1200-Jahrfeier im Jahr 2022 fertiggestellt ist. Das sei sportlich, aber machbar, meinte Prof. Dr. Hans-Peter Rohler von den TH OWL. Die Aufenthaltsqualität im Inneren des Klostergartens soll verbessert werden durch das Projekt, das eine Visitenkarte für Brenkhausen darstelle, so Alice Neubacher. Sämtliche Planungen, die mit den optischen Veränderungen einhergehen, werden derzeit in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalbehörde abgestimmt, betonten die Verantwortlichen mehrfach. Die Flächenversiegelung soll möglichst gering gehalten werden. Prof. Dr. Hans-Peter Rohler sieht den Sinn dieses Projektes unter anderem darin, dass ein integratives Miteinander zwischen der Bevölkerung und geflüchteten Menschen durch die Pflege dieses Dorfgemeinschaftsprojektes entsteht. Als Idee wurde auch die Einbindung von integrativen Vereinen wie dem Verein Welcome e.V. aus Höxter in den Raum geworfen. Auch die Koptischen Klosterbewohner haben durch Bischof Anba Damian ihre Mitarbeit signalisiert. Wichtig sei es laut Prof. Dr. Hans-Peter Rohler, dass die Brenhäuserinnen und Brenkhäuser bei diesem Projekt mitziehen. Er warb intensiv dafür, das sie dieses Projekt selbst mitgestalten und ihre Ideen mit einbringen. Während und am Ende der Infoveranstaltung gab es immer wieder Bürgerdialoge mit konstruktiven Vorschlägen, Fragen und Diskussionen zum Projekt.

Fotos: Thomas Kube

Freitag, 16. April 2021 15:55 Uhr

Bredenborn (red/TKu). Am 15. Mai 2020 sollte die Kölsche Rockband Brings eigentlich im Rahmen der Kölschen Nacht in der Schützenhalle Bredenborn gastieren. Darauf haben sich die Freunde der Kölschen Musik und des Kölschen Frohsinns aus den Kreisen Höxter und Holzminden sowie den umliegenden Kreisen bereits sehr gefreut. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wurde das Konzert jedoch zunächst auf den 17. April 2021 verschoben. Nun gibt es Gewissheit. Auch der Nachholtermin musste abgesagt werden. „Eine Konzertveranstaltung wie die Kölsche Nacht, die auf engstem Raum in der ausverkauften Schützenhalle stattfinden sollte, ist in diesem Frühjahr einfach nicht realistisch“ begründen die Veranstalter die frühzeitige Absage. Die bereits seit dem Jahr 2009 im Kreis Höxter stattfindenden Kölschen Nächte seien immer ein Garant für ausgelassene Party-Atmosphäre. „Wir haben uns sehr auf das Konzert mit Brings gefreut. Es wäre ein Highlight für Bredenborn und die Region gewesen“, so Mathias Hengsbach vom Heimatschutzverein Bredenborn. Aufgrund der aktuellen Ungewissheit im Bezug auf die Durchführung von Veranstaltungen habe man sich nun mit Brings dazu entschieden, dass Konzert nicht erneut zu verschieben sondern komplett abzusagen. 

„Dieser Schritt ist uns aufgrund der großen Resonanz und dem überregionalen Interesse an dem Konzert nicht leicht gefallen“, führt Markus Finger von DJ Marcus & Markus aus. „Mit der Band wurde aber vereinbart, das Konzert in besseren Zeiten in Bredenborn nachzuholen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ ergänzt Marcus Stiera und freut sich zusammen mit Markus Finger auf die Fortführung der Kölschen Nächte nach der Pandemie. Die bereits erworbenen Karten können nun von den Ticketinhabern noch bis zum 30. April 2021 zurückgegeben werden. Auf der Internetseite www.bredenborn.de ist hierfür ein Rückgabeformular hinterlegt. Dieses muss ausgefüllt und zusammen mit der Eintrittskarte eingesendet werden. Der Kartenpreis werde dann zurücküberwiesen. Das Formular könne auch direkt bei Ford-Heine in Bredenborn eingereicht werden. Die Veranstalter weisen daraufhin, dass die Rückgabe gekaufter Online-Tickets, und Tickets die in einer EVENTIM-Vorverkaufsstelle (z.B. Westfalen-Blatt Höxter) erworben wurden, nur direkt über www.eventim.de erfolgen kann.

Foto: Veranstalter

Donnerstag, 15. April 2021 10:51 Uhr

Höxter (r). Unternehmern wird allgemein nachgesagt, dass sie auch in schweren Zeiten einen kühlen Kopf bewahren und insgesamt risikobereiter sind, als andere Menschen. Diese Eigenschaften werden derzeit durch die Coronapandemie besonders gefordert und von vielen Unternehmern in OWL durch viele kreative Ideen gelebt. Einige davon hat das Resort Unternehmertum der Wirtschaftsjunioren Paderborn + Höxter nun beim „Dinnerclub Talk“ auf die digitale Bühne geholt.

Im Studio der lean-pro GmbH & Co. KG, dem Paderborner Experten für Veranstaltungstechnik, trafen sich Ulrich Jansen, Geschäftsführer der lean-pro GmbH, Jonas Vorbohle, Geschäftsführer des Restaurants „dean&david“ und des Feinkostgeschäfts „Violas’ Gewürze & Delikatessen“, Maren Fischer, Geschäftsführerin des Personalunternehmens „FreshWorks“, Fabian Böddeker, Geschäftsführer der Paderborner Eventmanagement-Firma „bargusto GmbH“ sowie Sven Zumbrock und Thilo Pohlschmidt von den „Goodbeats“ zum lockeren Austausch. Die letztgenannte Paderborner Band sorgte zwischendurch mit zwei Musikeinlagen für Atmosphäre. Moderiert wurde die Runde durch Julia Ures, die AFV Medienproduktion aus Bad Lippspringe sorgte mit ihrer Technik für den Online-Stream des Dinnerclub Talks. So war es möglich, dass auch Zuschauer aus Wuppertal und Köln live mit dabei sein konnten.

Selbst wenn alle Teilnehmer von Beginn an keinen Hehl daraus machten, dass ihnen die Coronapandemie arg zusetzt, wurde trotzdem deutlich, dass alle weiterhin an eine positive Zukunft glauben und selbst mit vielen kreativen Ideen daran arbeiten. „Es war im letzten Jahr natürlich ein Schock, als die Auftragsbücher vom einen auf den anderen Tag leer waren“, beschrieb Thilo Pohlschmidt, der mit den Goodbeats pro Jahr rund 100 Auftritte absolviert. Die Band beschäftigte sich jedoch schnell mit den Dingen, die möglich waren, anstatt in ein Loch zu fallen und entwickelte das Konzerttaxi. „Wir fahren mit unserem Auto vor, brauchen eine Steckdose und schon geht es los mit unserer Live-Musik“, erklärte Pohlschmidt. Die Band reist jeweils als Duo an und tritt mit ihren zwanzigminütigen Live-Mini-Konzerten überall dort auf, wo es coronakonform möglich ist. „Als die Idee bekannt wurde, stand das Telefon nicht mehr still. Das hat uns bislang sehr geholfen“, so Zumbrock.

Etwas weniger von Corona betroffen ist Jonas Vorbohle mit seinen Unternehmen. „Bei uns werden Lebensmittel verkauft, daher durften wir öffnen. Trotzdem sind es ungewöhnliche Zeiten. Positiv an der Pandemie ist, dass sich jeder plötzlich mit der Digitalisierung beschäftigen musste. Das wird auch nach Corona bleiben.“ Dem stimmte Maren Fischer zu, die kleinen und mittelständischen Unternehmen einen rundum Personalservice bietet: „Corona hat auch die kleinen Unternehmen digitalisiert und verändert. Vorstellungsgespräche laufen jetzt via Zoom oder auch mal per Spaziergang auf Abstand in einem Park. Das sind völlige neue Perspektiven und Entwicklungen, die manch verkrustete Struktur eingerissen hat.“

Apropos Ausbildungsplätze. Die lean-pro GmbH hat trotz Corona im vergangenen Jahr noch eine Auszubildende eingestellt. „Es wird eine Zeit danach geben und wir brauchen Nachwuchskräfte“, so Geschäftsführer Ulrich Jansen. Die Frage war nur, was sollen die Azubis machen, wenn keine Veranstaltungen stattfinden? „Wir haben uns mit mehreren Unternehmen aus OWL zu einer Kooperation zusammengeschlossen. Die Azubis bekommen nun im Wechsel in allen wichtigen Bereichen zu ihrer Ausbildung einen Einblick direkt in den teilnehmenden Unternehmen und mit Tutoren, die aus den jeweiligen Unternehmen kommen. Zudem werden wir sie in Kürze einfach mal eine Bühne auf und dann wieder abbauen lassen, damit die praktischen Dinge nicht zu kurz kommen“, sagte Jansen.

Mut zum Risiko bewies in der Coronazeit Fabian Böddeker von der bargusto GmbH: „Wir haben eine Gastronomie übernommen und eine Agentur für Eventmanagement aufgebaut. Man muss auch in Krisenzeiten agil und beweglich bleiben, wenn sich Chancen bieten.“ Zusätzlich zu den Gesprächen auf dem Podium hatten die Zuschauer an den Bildschirmen, die Möglichkeit per Chat Fragen zu stellen. Eine zentrale Frage war, was die Teilnehmer von der Politik erwarten. Böddeker brachte es auf den Punkt: „Wir brauchen eine Perspektive. Alle, die hier am Dinnerclub Talk teilnehmen und viele weitere Unternehmer aus OWL sind kreativ und erfinderisch. Aber, ohne Plan und Perspektive seitens der Politik wird die Ungewissheit auch uns zermürben.“

Foto: Wirtschaftsjunioren

Blaulicht
Montag, 19. April 2021 11:45 Uhr
Nach Portemonnaie-Diebstahl Bargeld vom Konto abgehoben
Sonntag, 18. April 2021 11:16 Uhr

Brakel (r). Eine 18-jährige PKW-Fahrerin aus Brakel befuhr die K 18 (Emde) von Brakel in Richtung Bad Driburg. Aus bisher noch nicht bekanntem Grund kam der VW Golf nach rechts von der Straße ab, prallte gegen die Böschung des Straßengrabens und überschlug sich. Das Fahrzeug blieb einige Meter weiter im Wald auf dem Dach liegen. Die Fahrerin wurde aus dem total beschädigten Fahrzeug befreit und schwerverletzt in das Krankenhaus Höxter verbracht. An dem schwarzen VW Golf entstand ein Schaden von 2000 Euro.

Sonntag, 18. April 2021 11:10 Uhr

Nieheim (r). Am frühen Samstagmorgen wurde das Bürogebäude einer Schreinerei von bisher unbekannten Tätern angegangen. Gewaltsam verschafften sich der oder die Täter Zugang zum Gebäude und richteten dabei einen größeren Sachschaden an. Als Beute konnte bisher nur eine geringe Menge Bargeld festgestellt werden. Hinweise zu verdächtigen Feststellungen nimmt die Polizei in Bad Driburg entgegen. Tel.: 05253-98700

Sonntag, 18. April 2021 11:00 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter kam es am Wochenende zu mehreren Verstößen gegen die Corona Schutzverordnung. In Höxter - Lüchtringen wurden über 50 Personen auf einem Festplatz angetroffen die sich anlässlich einer Hochzeit zusammengefunden hatten. Hier wurden Verstöße gegen die Corona Auflagen festgestellt. Das Ordnungsamt der Stadt Höxter wurde hinzugezogen und wird Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten. In Warburg - Daseburg wurde eine "Party" gemeldet. Anscheinend haben sich bis zu 8 Personen in einem Bauwagen in der Nähe der Turnhalle getroffen und gefeiert. Auch in diesem Fall wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. In der Brakeler Fußgängerzone hielten sich 6 Personen ohne Einhaltung der Corona Vorschriften auf. Die Beteiligten müssen mit einem Bußgeld rechnen.

Sonntag, 18. April 2021 10:52 Uhr

Höxter (red). Im Papenbrink in Höxter stand am vergangenen Samstagnachmittag gegen 16:30 Uhr eine Garage im Vollbrand. Die Freiwillige Feuerwehr Höxter und die Löschgruppe aus Brenkhausen verhinderten durch ihr schnelles Eingreifen ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus. Das Feuer war durch einen Passanten gegen 16.30 Uhr bemerkt worden, als schon Flammen zu sehen waren. Ein zufällig anwesender Feuerwehrmann aus dem Kreis Höxter reagierte schnell und alarmierte die Bewohner aus dem angrenzenden Wohnhaus. Akute Gefahr habe für die Hausbewohner jedoch nicht bestanden. Die Feuerwehr führte ihren Erstangriff unter Atemschutz durch das Garagentor durch. Ein zweiter Trupp ging laut Feuerwehr zur Kontrolle in das Gebäude vor, um die Abschlusswand zum Wohnhaus zu kontrollieren. Wiederum ein weiterer Angriffstrupp wurde von der Hinterseite der Garage eingesetzt. Einsatz der Drehleiter: Über die Drehleiter wurde der Wandanschluss von der Garage bis zum Wohnhaus kontrolliert und mit Schaum abgelöscht, ebenso wie im Inneren der Garage. Viele Schaulustige säumten die Straße und sahen der Feuerwehr bei ihrer Arbeit zu. „Fahrzeuge, die im Gefahrenbereich der Straße im Bereich Papenbrink stehen geblieben sind, haben die Arbeit der Feuerwehr und den Feuerwehreinsatz erschwert", berichtet Einsatzleiter Jürgen Schmits. Er appelliert an die Bevölkerung, generell bei Einsätzen der Feuerwehr einen Sicherheitsabstand von mindestens 50 bis 100 Meter unbedingt einzuhalten. Nach einer Erhöhung der Alarmschwelle von „Feuer-2“ auf „Feuer-3“ wurde auch die Einheit aus Brenkhausen mit hinzu gezogen. 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Höxter, der Löschgruppe Brenkhausen und des Rettungsdienstes der Stadt Höxter waren mit elf Einsatzfahrzeugen im Einsatz. Verletzt wurde durch den Brand zum Glück aber niemand. Die Polizei hatte die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt zwischen Lütmarser Straße und Widukindstraße in Höxter. Die Statik der Garage war laut Feuerwehr gefährdet. Am Ende wurde durchgelüftet und Löschschaum eingesetzt. Der Brand war schnell unter Kontrolle und der Feuerwehreinsatz war nach etwa drei Stunden beendet. Brandursache und Schadenshöhe stünden laut Polizei und Feuerwehr aber noch nicht fest. Sowohl ein technischer Defekt, wie auch Brandstiftung könnten laut Polizei nicht ausgeschlossen werden.

Foto: red

Politik
Donnerstag, 08. April 2021 18:21 Uhr
Knapp 14,8 Millionen Euro: Geldregen für den Kreis Höxter
Dienstag, 06. April 2021 09:45 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat das „Dorferneuerungsprogramm 2021“ veröffentlicht: In diesem Jahr werden in der Dorferneuerung 344 Projekte in 145 Gemeinden mit rund 28,5 Millionen Euro unterstützt. Knapp 2,5 Millionen Euro davon fließen in den Kreis Höxter. „Wir sind sehr froh, dass die eingereichten Bewerbungen aus unseren Städten erfolgreich waren und nun mit Hilfe dieser stolzen Fördersumme wichtige Projekte umgesetzt werden können“, bringt Landrat Michael Stickeln seine Freude zum Ausdruck.

Die Bewerbungen von den Kommunen aber auch von Privatinitiativen waren so überzeugend, dass der Kreis Höxter mit den zugesprochenen Fördermitteln in Höhe von 2,472 Millionen Euro an erster Stelle liegt in ganz Nordrhein-Westfalen vor den Kreisen Euskirchen und Soest. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, weist in der Veröffentlichung des Dorferneuerungsprogramms für das Jahr 2021 darauf hin, dass die ländlichen Räume in NRW mit ihren zahlreichen Dörfern und dörflich geprägten Kommunen Heimat, Lebens- und Wirtschaftsräume für nahezu die Hälfte der Einwohner des Landes sind.

„Menschen machen Dorf: Ob Dorfladen, Dorfgemeinschaftshaus, ein Mehr an Barrierefreiheit oder die dorfgemäße Gestaltung von Plätzen. 28,5 Millionen Euro Finanzmittel unterstützen Gemeinden und zahlreiche private Initiativen bei der tatkräftigen Umsetzung ihrer Ideen", so Scharrenbach. Gerade die herausfordernden Monate der COVID-19-Pandemie zeigten, wie wichtig der öffentliche Raum und generationenübergreifende Orte des gesellschaftlichen Zusammenlebens und damit auch des gelebten Zusammenhalts seien. „In diesen Zeiten ist die ‚Dorferneuerung‘ des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes verlässlicher Partner an der Seite unserer Bürgerinnen und Bürger, Handwerks- und Wirtschaftsbetriebe sowie der Kommunen. Mit der ‚Dorferneuerung 2021‘ legen wir den Grundstein für den weiteren gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Entwicklungsperspektiven für unsere kleinen Städte und Gemeinden“, so Ministerin Scharrenbach.

Die 2.472.000 Euro für den Kreis Höxter verteilen sich wie folgt auf die Städte: Bad Driburg bekommt 203.000 Euro, Borgentreich 500.000 Euro, Brakel 383.000 Euro, Höxter 345.000 Euro, Marienmünster 309.000 Euro, Nieheim 58.000 Euro, Steinheim 332.000 Euro, Warburg 278.000 Euro und Willebadessen erhält 64.000 Euro vom Land. Ausführliche Informationen gibt es unter www.kreis-hoexter.de/5656.

Montag, 05. April 2021 10:23 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Sitzungstätigkeit der Stadt Höxter wird ab April wieder in vollem Umfang aufgenommen. Die Sitzungen des Rates sowie der Fach- und Ortsausschüsse sollen unter verstärktem Infektionsschutz durchgeführt werden. Darauf haben sich die Fraktionsvorsitzenden im Ältestenrat interfraktionell geeinigt. Ab dem 01. April können somit auch die notwendigen konstituierenden Sitzungen der Fach- und Ortsausschüsse stattfinden. Neben den bereits bekannten und praktizierten Schutzvorkehrungen sollen die Sitzungsteilnehmer künftig unmittelbar vor den Ausschusssitzungen zusätzlich einen Schnelltest absolvieren. Eine rechtliche Verpflichtung, daran teilzunehmen, besteht zwar nicht, aber Bürgermeister, Fraktionen und Verwaltung setzen darauf, dass alle Teilnehmer auch diese einfache und schnelle Möglichkeit wahrnehmen, um so für einen größtmöglichen Infektionsschutz zu sorgen.

Ferner werden für alle Anwesenden am Eingang FFP2-Masken oder medizinische Gesichtsmasken bereitgehalten, die während der gesamten Sitzungsdauer getragen werden sollen.

„Der Wunsch der Politik war es, zu einem normalen Sitzungsbetrieb unter Einhaltung der Coronaschutzregeln zurückzukehren“, so Bürgermeister Daniel Hartmann. „Mit allen Fraktionsvorsitzenden wurde diese Entscheidung einheitlich getroffen. Eine Rücknahme ist vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Pandemie jederzeit möglich, denn der Schutz jedes Einzelnen und die Eindämmung der Pandemie hat oberste Priorität“.

 

Wirtschaft
Donnerstag, 11. März 2021 13:40 Uhr
Jetzt noch anmelden für umfassende Information: Weites Ausbildungsspektrum wird online vorgestellt
Mittwoch, 10. März 2021 14:35 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Vorsitzenden der Werbegemeinschaften und Gewerbevereine im Kreis Höxter hatten eine gemeinsame Videokonferenz mit Herrn Christian Haase (MdB) und Herrn Matthias Goeken (MdL/NRW) in Bezug auf die Sorgen und Probleme des Handels, der Gastronomie und der Hotellerie, während und in Folge der Corona-Pandemie. 

Teilgenommen haben: Werbegemeinschaft Bad Driburg, Werbering Brakel, Beverungen Marketing, Gewerbeverein Nieheim, Werbegemeinschaft Warburg, Werbegemeinschaft Steinheim und Werbegemeinschaft Höxter. Im Namen aller Teilnehmer übersende ich Ihnen die Gesprächsthemen als Forderung an die Politik zur Stärkung des lokalen Handels, der Innenstädte und peripheren Geschäftslagen. 

Bedingt durch die Corona Pandemie sind im gesamten Kreis letztes Jahr alle Stadtfeste und damit auch die verkaufsoffenen Sonntage ausgefallen. Für alle unsere Werbegemeinschaften und Gewerbevereine stellen diese eine der wichtigsten Grundlagen und Aufgaben dar. Auch 2021 wird voraussichtlich eine große Anzahl an Veranstaltungen nicht wie geplant durchgeführt werden können. Somit entfällt für alle Betroffenen diese wichtige Einnahmequelle und die damit verbundene Attraktivitätssteigerung für die jeweilige Innenstadt. Alle Werbegemeinschaften/ Gewerbevereine haben bedingt durch den unverschuldeten Ausfall das letzte Geschäftsjahr stark negativ abgeschlossen und dies wird sich vermutlich im Jahr 2021 nicht ändern. 

Hier die Gesprächsthemen in fünf Oberpunkten: 

a) kontrollierte, schnellstmögliche und vollumfängliche Öffnung jeglichen Einzelhandels und der Gastronomie nach den bewährten Hygienekonzepten Die Erkenntnisse aus dem bisherigen Pandemieverlauf haben ergeben, dass das Ansteckungsrisiko im stationären Einzelhandel und in der Gastronomie weit unterdurchschnittlich ist. Weder aus dem Bereich des Lebensmittel Einzelhandels (der durchgängig geöffnet war) noch dem weiteren stationären Einzelhandel oder der Gastronomie/Hotellerie sind uns Fälle bekannt geworden, wo sich Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter aktiv während der Arbeitszeit infiziert haben. Dies spricht für die Effektivität der durchdachten und mit Erfolg angewendeten Hygienemaßnahmen. 

b) Kriterien für Einschränkungen im Einzelhandel und der Gastronomie/Hotellerie zukünftig nicht lediglich an der kreisweiten 7-Tage-Inzidenzzahl festmachen, sondern auch örtlichen Begebenheiten oder Besonderheiten berücksichtigen, z.B. lokale Ausbrüche in Pflegeheimen, Altenheimen, Rehakliniken oder Krankenhäuser aus der jeweiligen Statistik rausrechnen, sofern die lokalen Ausbrüche und Erkrankten eingegrenzt werden können.

 

c) Rechtssichere Sonntagsöffnungen 

 Sonntagsöffnungen (vier rechtssichere Sonntagsöffnungen von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr pro Kalenderjahr ohne Anlassbezug pro Stadt/Stadtteil möglich) die Regelungen der verkaufsoffenen Sonntage (VKOS) in angrenzenden Bundesländern, wie z.B. in Niedersachsen und Hessen, sollte bei der Genehmigung der VKOS in NRW Berücksichtigung finden, um eine Gleichbehandlung in den Bundesländern zu gewährleisten Quintessenz aus den bisherigen Gesprächen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war, dass der Anteil der gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten im Einzelhandel und in der Gastronomie/Hotellerie verschwindend gering ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Handel begrüßen zu großen Teilen die (begrenzte) Anzahl an Sonntagsöffnungen, da ihnen diese Sonntage zusätzliche Verdienste und Freizeiten ermöglichen. 

d) Neustarthilfe für Werbegemeinschaften, Marketingvereine etc.

Finanzielle Zuschusszahlungen für Veranstaltungen zur Belebung der Innenstädte, des Einzelhandels, der Gastronomie und Hotellerie Die Neustarthilfen sollen u.a. dazu verwendet werden, Künstlern bei zukünftigen Veranstaltungen unter die Arme zu greifen und attraktive Veranstaltungsprogramme in den Veranstaltungsbereichen zu realisieren. Somit ist gewährleistet das diese Neustarthilfen zweckgebunden eingesetzt werden. 

e) gerechte Besteuerung und Beteiligung aller Onlinehändler an den Pandemiefolgen und deren nachhaltigen Auswirkungen auf alle Innenstädte. alle Onlinehändler die in Deutschland verkaufen, sollten für die hier verkauften Produkte ihre Steuern in Deutschland bezahlen (z.B. Amazon zahlt keine Steuern in Deutschland) einheitliche MwSt von 25% für alle im Internet zu erwerbenden Artikel. Die zusätzlichen Einnahmen fließen in einen Fonds zur nachhaltigen und dauerhaften Belebung des Kulturgutes Innenstadt.

Mittwoch, 10. März 2021 14:07 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) erreichen derzeit zahlreiche Anfragen von Unternehmen zu Briefen, die vorgeblich im Zusammenhang mit einer Eintragung im Handelsregister stehen. Die Schreiben erweckten den unzutreffenden Eindruck, vom Amtsgericht zu stammen. Blickfangmäßig und als zentrale Überschrift erscheint das Landeswappen von Nordrhein-Westfalen und der Hinweis „Rechnung", berichtet die IHK. Während bei Aussendungen im Bereich der sogenannten Formularfalle in der Regel versteckt der Hinweis auf ein Angebot erfolge, fehle dies bei den aktuellen Schreiben ganz. Vielmehr würden Zahlungsfristen genannt, bei deren Nichteinhaltung „selbstverschuldete Mahngebühren" und eine „zwangsweise Einziehung des Betrags" drohten. Die IHK rät betroffenen Unternehmen, auf diese Schreiben keinesfalls ungeprüft Zahlungen zu leisten. Insbesondere solche Unternehmen, die tatsächlich in der jüngeren Vergangenheit Eintragungen in das Handelsregister vorgenommen haben, sollten ihren Posteingang besonders genau prüfen, rät die IHK. Deren Mitgliedsunternehmen können sich bei Zweifeln, ob es sich bei Schreiben um unseriöse Formularfallen handelt, direkt an die IHK wenden (Ansprechpartner: Syndikusanwalt Lars Henning Döhler, Telefon 0521 554–215, E-Mail: lh.doehler@ostwestfalen.ihk.de).

Sport
Montag, 15. März 2021 09:41 Uhr
FC Blau-Weiß Weser würdigt die Arbeit von Ehrenamtlichen
Freitag, 12. März 2021 13:44 Uhr

Höxter (red). Aufgrund der seit Montag, 08.03.2021 geltenden Regelungen der Coronaschutzverordnung NRW ist Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel mit Einschränkungen wieder zulässig.

Aus diesem Grund sind die Außensportanlagen der Stadt Höxter ab sofort wieder für den Sportbetrieb unter folgenden Voraussetzungen geöffnet:

1. für Sport von höchstens fünf Personen aus höchstens zwei verschiedenen Hausständen oder ausschließlich mit Personen des eigenen Hausstandes

2. für Sport als Ausbildung im Einzelunterricht

3. für Sport in Gruppen von höchstens zwanzig Kindern bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen. Zur Möglichkeit der Rückverfolgbarkeit sind Teilnehmerlisten zu führen, die durch die Aufsichtsperson vier Wochen lang aufzubewahren sind.

Zwischen den unter 1 - 3 genannten Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf der Sportanlage betreiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten. Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden und zum Duschen, von Sportanlagen ist unzulässig. „ Die Regeln sind strikt einzuhalten. Wir bitten alle Sportler nach wie vor vorsichtig zu agieren und auch die bekannten Hygienevorgaben zu beachten“, erklärt Stefan Fellmann, Dezernent für Schulen, Ordnung, Soziales und Recht der Stadt Höxter. „Sollten Verstöße gegen die genannten Regeln festgestellt werden, behält sich die Stadt Höxter eine sofortige Schließung der Anlage vor.“ Für die Rasenflächen kann es unter Umständen zu witterungsbedingten Platzsperren kommen. Die leichtathletischen Anlagen auf der Weserkampfbahn sind aufgrund durchzuführender Wartungsarbeiten gegebenenfalls nur eingeschränkt nutzbar. Sollten Fragen bestehen, so stehen die zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Stadtverwaltung insbesondere per E-Mail oder Telefon gerne zur Verfügung.

Samstag, 06. März 2021 11:56 Uhr

Kreis Höxter (red). 40.075 Kilometer zu erreichen, ist das Ziel des Projektes „Gemeinsam um die Welt“ während der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Der HLC Höxter und die Flüchtlingsinitiative Welcome e. V. laden in Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund Höxter und dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Höxter zum Mitmachen ein. Die zurückgelegten Kilometer können im Zeitraum der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis 28. März einfach unter www.vielfalt-bewegt-hoexter.de oder per E-Mail an post@vielfalt-bewegt-hoexter.de eingereicht werden. Unter dem Motto „Solidarität Grenzenlos – Gemeinsam um die Welt“ wollen die Initiatoren ein Zeichen für grenzenlose Solidarität und gegen Rassismus setzen. Vielfalt und Toleranz bewegt alle – und das nicht nur im sportlichen Sinne, daher sind alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter zum Mitmachen eingeladen. Sei es mit dem Fahrrad, per Rollstuhl, zu Fuß beim Wandern, Joggen oder Spazierengehen, beim Skaten oder auf dem Pferd. Ziel des Projekts ist es, gemeinsam Kilometer zu sammeln und symbolisch die Welt zu umrunden. Dabei spielt die Fortbewegungsart keine Rolle. Jeder Kilometer zählt.

Foto: KSB

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

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