Höxter (red). Das Thema Sterben und Tod wird in unserer Gesellschaft oft an den Rand gedrängt. Umso wichtiger ist es dafür zu sorgen, dass Lebensqualität und Würde bis zuletzt gewahrt werden können. Wie das möglich ist, darüber werden Silke Antemann und Silvia Drüke vom ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst der KHW im Kreis Höxter auf Einladung des Evangelischen Forums Höxter berichten.
Unter dem Gedanken der Hospizbewegung „nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben“ bietet die Veranstaltung einen Einblick in die Möglichkeiten der modernen Palliativversorgung und der ehrenamtlichen Begleitung. Schwerpunkte des Abends werden sein: Begleitung im Abschied, Palliativberatung, Vorsorge treffen, Ehrenamt.
„Wir möchten Berührungsängste abbauen und zeigen, dass die hospizliche Arbeit vor allem eine Arbeit für das Leben ist“, so die Koordinatorinnen des Dienstes. Im Anschluss an den Vortrag besteht ausreichend Zeit für persönliche Fragen und den Austausch in geschützter Atmosphäre.
Der Informationsabend findet am 16.06. mit der freundlichen Unterstützung der kefb statt. Er beginnt um 19.00 Uhr in den neuen Räumlichkeiten der Evangelischen Kirchengemeinde, Am Rathaus 3-5 (Erdgeschoss).