Höxter (red). Im Rahmen der Konzertreihe „Musikalische Momente am Mittag“ luden die Lehrkräfte der Musikschule Höxter am Samstag, den 30. Mai, zu einem besonderen Lehrerkonzert ein. Bereits Wochen im Voraus war die Vorfreude auf den gemeinsamen Auftritt deutlich spürbar: Insgesamt 13 Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule sowie des König-Wilhelm-Gymnasiums hatten ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm vorbereitet.
Zahlreiche Höxteranerinnen und Höxteraner, Schülerinnen und Schüler der Musikschule, Eltern, Freunde und Musikbegeisterte folgten der Einladung und füllten die voll bestuhlte Aula der Musikschule. Das Publikum erlebte eine gut einstündige musikalische Reise voller Inspiration, Freude und Leidenschaft, die mit langanhaltendem Applaus gewürdigt wurde.
Das Programm spiegelte die Vielfalt der musikalischen Persönlichkeiten des Kollegiums wider: Werke der Renaissance und des Frühbarocks wechselten sich mit romantischen Kompositionen und jazzigen Beiträgen des 20. Jahrhunderts ab. Tänzerisch und schwungvoll erklangen dabei Stücke von Dowland, Semple und Adson. Mehrere Ensembles überzeugten mit teils außergewöhnlichen Besetzungen, unter anderem mit Ukulele (Kristina Mengersen), und zeigten eindrucksvoll, dass Alte Musik voller Leichtigkeit, Lebensfreude und Energie steckt.
Julian Schmitz, Blockflötenlehrer der Musikschule, rückte gemeinsam mit Andrea Broer (Renaissance-Blockflöte) das häufig unterschätzte Instrument eindrucksvoll ins Rampenlicht und begeisterte mit virtuosen und stimmungsvollen Interpretationen.
Ein weiteres Highlight boten Florian Stubenvoll (Klarinette) sowie die Lehrkräfte des König-Wilhelm-Gymnasiums Sylvia Wiesemeyer-Koke und Ralf Westermann. Gemeinsam interpretierten sie Werke von Spohr und Lachner, wobei das präzise Zusammenspiel sowie die klangliche Brillanz das Publikum nachhaltig beeindruckten.
Auch die Schwestern Larissa Andrejewski und Helene Braun überzeugten vierhändig am Klavier mit zwei Sätzen aus der „Petite Suite“ von Claude Debussy. Ihre Interpretation zeichnete sich durch schwebende Harmonik, lebendige Melodieführung und tänzerischen Spielwitz aus.
Für einen mitreißenden Abschluss sorgte der Jazzpianist Helge Adam gemeinsam mit Anina Dohrmann (Violine), Fiona Ott (Violoncello), Andreas Piper (E-Bass) und Michael Beineke (Cajón). Mit schnellen, virtuosen Passagen und sprudelnder Energie begeisterte das Ensemble das Publikum. Der bekannte „Root Beer Rag“ von Billy Joel bildete schließlich den schwungvollen und überschäumenden Schlusspunkt eines rundum gelungenen Konzerts.
„Das Konzert war ein Hochgenuss und ein eindrucksvoller Beweis für die qualitätsvolle musikalische Arbeit unseres Lehrerkollegiums“, resümierte Musikschulleiterin und Moderatorin Klaudia Knapp. „Vielen Dank an alle, die unsere Arbeit auf vielfältige Weise unterstützen!“
Foto: Stadt Höxter