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Mittwoch, 06. Mai 2026 Mediadaten
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Ein Teil der Helferinnen und Helfer am Treffpunkt

Höxter (TKu). Eine engagierte Gruppe aus Bürgerschaft, Vereinen, Unternehmen und Stadtverwaltung haben am vergangenen Dienstag in der Innenstadt unerlaubte Graffiti und Aufkleber von Fassaden, Geländern, Stromkästen oder auch Laternen entfernt. Ziel des Aktionstages war es, das Stadtbild sichtbar zu verbessern und die Aufenthaltsqualität langfristig zu stärken. Die Initiative knüpft an den jährlichen Frühjahrsputz an und macht deutlich, welchen Beitrag gemeinschaftliches Engagement leisten kann, erklärte Mitorganisator Jens Klingemann vom gleichnamigen Modehaus. Unerlaubte Schmierereien betreffen nicht nur Großstädte. Auch in Höxter sind Stromkästen, Hauswände und Unterführungen regelmäßig betroffen. Die Beseitigung ist aufwendig, wird jedoch mit Blick auf die historische Altstadt, die Lage an der Weser und die touristische Bedeutung als notwendig angesehen. Bürgermeister Daniel Hartmann betonte, dass ein gepflegtes Erscheinungsbild wesentlich für die Wahrnehmung der Stadt sei. Entfernt wurde daher alles, was ohne größere Schäden möglich war. Künstlerisch gestaltete Graffiti und Wandbilder blieben bewusst erhalten.

Nach einer Einweisung durch Mitorganisator Jens Klingemann vom gleichnamigen Modehaus in Höxter gingen fünf Gruppen an den Start. Neben Mitarbeitenden der Stadt beteiligten sich Mitglieder des Heimat und Verkehrsvereins Höxter Stadtkern, des Fördervereins Landesgartenschau sowie der Jugendfeuerwehr Höxter Mitte. Grundlage der Arbeit waren vorbereitete Listen mit betroffenen Stellen mit Fotos und entsprechenden Hinweisen zur Zulässigkeit der Reinigung. Kleinere Verschmutzungen wie Aufkleber an Laternen oder Schmierereien an Geländern konnten direkt entfernt werden. Zum Einsatz kamen Reinigungsmittel, Handschuhe, Tücher und Schaber. Stadtjugendwart Sascha Kamp berichtete, dass sich viele Graffiti mit geeigneten Mitteln schnell beseitigen ließen. Für hartnäckige Aufkleber wurden spezielle Schaber verwendet, um Oberflächen nicht zu beschädigen.

An einigen Stellen stießen die Helfer jedoch an Grenzen. Martin Irgang vom Förderverein Landesgartenschau konnte eine Hausfassade in der Oberen Mauerstraße aufgrund des rauen Untergrundes nicht vollständig reinigen. Die Farben vermischten sich, sodass voraussichtlich ein neuer Anstrich erforderlich ist. Erfolgreicher verlief die Reinigung an anderer Stelle. Ein Stromkasten vor dem Stadthaus konnte wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt werden. Unterstützt wurde die Aktion organisatorisch und finanziell durch die Werbegemeinschaft, die sich auch aktiv beteiligte. Weitere Hilfe kam vom Mode und Sporthaus Klingemann sowie von Weisbender Gebäudedienste. Beide Unternehmen stellten Personal und Fachwissen zur Verfügung. Weisbender setzte zusätzlich ein professionelles Reinigungsgerät ein, um größere Flächen zu bearbeiten.

Auch die Stadt Höxter engagierte sich umfassend. Mitarbeitende reinigten bereits im Vorfeld öffentliche Bereiche. Weitere Unterstützung kam von der Jugendfeuerwehr, dem Netzwerk Lebendiges Höxter und dem Huxarium Gartenpark. Bürgermeister Daniel Hartmann dankte allen Beteiligten und hob den Zusammenhalt hervor. Eine gepflegte und einladende Umgebung sei ein wichtiges Ziel für die Stadt. Die große Beteiligung zeige Verantwortungsbewusstsein und Engagement, so der Bürgermeister. Die gereinigten Flächen sollen nun möglichst dauerhaft in diesem Zustand erhalten bleiben. Und ein weiteres Projekt ist bereits geplant. Im Sommer werden Schülerinnen und Schüler des König Wilhelm Gymnasiums im Rahmen einer Projektwoche die Unterführung an der B64 in Schulnähe neu gestalten. Bereits im Jahr 2017 waren die Flächen künstlerisch gestaltet worden, wurden jedoch im Laufe der Zeit erneut übermalt.

Fotos: Thomas Kube

 

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