Höxter (red). Vier Einsätze binnen weniger Stunden für die Feuerwehr in Höxter: Der Löschzug Höxter musste insgesamt viermal ausrücken am Dienstag, zuletzt um eine unverletze Person aus einem feststeckenden Fahrstuhl zu befreien. Bereis am frühen Morgen wurden die Einheiten Lütmarsen und der Löschzug Höxter zur Unterstützung des Rettungsdienstes bei einer laufenden Reanimation alarmiert. Im Laufe des Vormittages wurden dann der Löschzug Höxter und die Löschgruppe Brenkhausen zu einer Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb gerufen. Nach den Mittagsstunden kam es zu einer Gewässerverschmutzung auf der Weser. Und am Abend rückten die Wehrleute zu der unverletzten Person im Fahrstuhl aus. Das jedoch grösste Aufgebot der Feuerwehr wurde beim Einsatz auf der Weser aufgefahren. Sechs Einsatzfahrzeuge und ein Boot des Löschzuges Höxter waren an diesem Einsatz beteiligt.
Der Alarm kam gegen 12:24 Uhr. Von der Weserbrücke in Höxter konnte eine unbekannte Verunreinigung, vermutlich Öl, erkannt werden. Etwa 100 Meter flussaufwärts konnte der Beginn dieser Verschmutzung lokalisiert werden durch eine Erkundung der Einsatzstelle von Land und vom Wasser aus. Die Feuerwehr sicherte den Einlauf des Oberflächenwasserkanals mit einer kleinen Ölbarriere und kontrollierte den Verlauf des Oberflächenkanals, von wo aus die Verschmutzung ausging. Weil es sich um eine Bundeswasserstrasse handelt, informierte die Feuerwehr laut eigenen Angaben auch die "Untere Wasserbehörde" sowie die Bezirksregierung in Detmold. Die verständigte und herbeigeeilte SEH (Wasserversorger Stadt Höxter) übernahm schließlich die Einsatzstelle, da keine weiteren Erkenntnisse und Verschmutzungen ausgemacht werden konnten. Dieser Feuerwehreinsatz dauerte bis 14 Uhr an.
Fotos: Feuerwehr