Vinsebeck (red). Zum zweiten Mal in einer Woche musste die Freiwillige Feuerwehr Steinheim zu einem Großbrand im eigenen Stadtgebiet ausrücken. Am Samstagvormittag, den 22. März, wurde um 10:53 Uhr ein Wohnungsbrand in Vinsebeck, Auf der Woort, gemeldet. Ein Anbau an einer Garage eines Einfamilienhauses stand in Vollbrand. Es wurde ein sogenanntes „Feuer-4“ ausgerufen. Ein schnelles Eingreifen der Feuerwehr konnte jedoch Schlimmeres verhindern – Verletzte gab es nicht. Glücklicherweise hatten alle Bewohner das Haus bereits verlassen, sodass es keine Verletzten gab. Doch das Feuer griff auf die Fassade des Wohnhauses über und verursachte dort erhebliche Schäden. Gasflaschen und Benzinkanister konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Mit insgesamt 67 Einsatzkräften, darunter der Löschzug Steinheim Kernstadt sowie die Löschgruppen Eichholz und Vinsebeck, wurde die Brandbekämpfung von außen vorgenommen. Die Feuerwehr setzte unter anderem die Drehleiter ein, um Glutnester im Dachbereich zu löschen. Nach intensiven Löscharbeiten konnte die Lage schnell unter Kontrolle gebracht werden. Um 13:30 Uhr war der Einsatz beendet. Die Brandursache ist noch nicht bekannt, die Polizei hat dazu die Ermittlungen aufgenommen.
Bereits am Mittwoch ein Großeinsatz in der Innenstadt: Der Brand in Vinsebeck war nicht der erste große Feuerwehreinsatz dieser Woche. Bereits am Mittwochnachmittag, dem 19. März, waren rund 100 Einsatzkräfte bei einem Wohnhausbrand an der Hospitalstraße in Steinheim im Einsatz. Eine Bewohnerin musste vorsorglich ins Krankenhaus gebracht werden, während sechs weitere Personen unverletzt blieben. Tragischerweise kamen bei dem Feuer zwei Katzen ums Leben. Die Hospitalstraße und die Schiederstraße waren für mehrere Stunden gesperrt. Der Schaden an dem Gebäude wird auf eine sechsstellige Summe geschätzt. Die Polizei führt weiterhin Ermittlungen zur Brandursache durch. Die Feuerwehr Steinheim weist erneut darauf hin, wie wichtig Rauchmelder und schnelles Handeln im Brandfall sind. Dank der schnellen Reaktion der Einsatzkräfte konnten in beiden Fällen noch größere Schäden verhindert werden.
Foto: Freiwillige Feuerwehr Steinheim