Donnerstag, 12. Dezember 2019 10:33 Uhr

Gut für Sport, Schule und Beruf: DFB-JUNIOR-COACHes am König-Wilhelm-Gymnasium zertifiziert

Höxter (red). Am König-Wilhelm-Gymnasium in Höxter haben 22 Schüler eine exklusive Ausbildung zum „DFB-Junior-Coach“ absolviert. Damit beteiligte sich die Schule bereits zum dritten Mal an diesem Projekt zur Nachwuchsförderung. Die jungen Nachwuchstrainer sind zwischen 15 und 18 Jahren alt. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren 20.000 Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland direkt an ihren Schulen zu jungen Fußballtrainern ausgebildet werden. Das vom DFB mit Unterstützung der Commerzbank initiierte Projekt wird von Bundestrainer Joachim Löw als Pate begleitet.

Jens Bakker, DFB Stützpunkttrainer des Fußball- und Leichtathletik Verbandes Westfalen (FLVW), übergab den Nachwuchstrainern in offiziellem Rahmen Zertifikate, die ihnen den erfolgreichen Abschluss der „DFB-Junior-Coach“-Ausbildung bescheinigen. Schulleiterin Heike Edeler gratulierte und lobte ihre Schüler für ihr persönliches Engagement. Martin Henze von der Commerzbank und „DFB-Junior-Coach“-Pate für die Schule, hatte zum Start je eine Trainer-Taktik-Mappe mit abwischbarem Board und Magneten fürs Aufstellen des Teams überreicht. Außerdem erhielt die Schule fünf Fußbälle für die praktische Ausbildung. Henze steht den Nachwuchstrainern bei beruflichen und finanzwirtschaftlichen Fragen zur Seite. Er ist von der Initiative überzeugt: "Neben der Trainerlaufbahn unterstützen wir die Nachwuchstrainer bei Bedarf auch bei der Vorbereitung auf das Berufsleben, beispielsweise mit Bewerbertrainings oder Schülerpraktika in unseren Filialen. Und natürlich können wir als eine der größten Banken in Deutschland mit viel Experten-Know-how den jungen Leuten durch Vorträge und Veranstaltungen wirtschaftliche Zusammenhänge praxisnah erklären und damit zur finanziellen Allgemeinbildung beitragen." 

Den teilnehmenden Schülern soll das Projekt den frühzeitigen Einstieg in die lizenzierte Trainertätigkeit ermöglichen. In der theoretischen und praxisbezogenen Ausbildung wird neben den sportlichen Aspekten besonderer Wert auf die Persönlichkeitsentwicklung der Nachwuchstrainer gelegt. Sie kommt den Jugendlichen zugute, die Leidenschaft für den Fußball und Freude an der Arbeit mit Kindern haben. Durch den DFB-JUNIOR-COACH werden die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt auf die Situation vorbereitet, selbst eine Fußball AG an einer Schule zu leiten oder die Verantwortung für eine Jugendmannschaft im Verein zu übernehmen. „Einige Schüler haben den Trainer als Berufswunsch. Durch den DFB-JUNIOR-COACH werden sie professionell vorbereitet und können im Anschluss wichtige praktische Erfahrungen in Vereinen oder Schulen sammeln“, so Jörg Drüke, Sportlehrer und Leiter des Projekts „DFB-Junior Coach“ am König-Wilhelm-Gymnasium (KWG).

Die Ziele des Projekts sind klar abgesteckt. Der Trainernachwuchs in Deutschland wird gestärkt und das Ehrenamt gefördert. Vereine und Schulen können so der rückläufigen Zahl aktiver Ehrenamtlicher im Fußball begegnen. Der demografische Wandel, Veränderungen in der Gesellschaft und die Ausdehnung der wöchentlichen Schulzeit sind Gründe für das stark reduzierte ehrenamtliche Engagement bei Jugendlichen. „Dabei ist gerade im Kinder- und Jugendfußball der Bedarf an qualifizierten und motivierten Trainern hoch“, betont Paul Danner, der zusammen mit Daniel Hollenstein die Ausbildung am KWG durchgeführt hat. Beide sind DFB-Stützpunktkoordinatoren. Hollenstein: „Hier kann die „DFB Junior-Coach-Ausbildung“ zumindest ein wenig Abhilfe schaffen und zudem die Kooperation zwischen Schule und Sportvereinen weiter festigen.“+ Henze ist überzeugt: „Durch diese Initiative können die Jugendlichen frühzeitig Verantwortung übernehmen. Das ist gut für das Selbstbewusstsein und später bei Bewerbungen und beim Einstieg in den Beruf sehr hilfreich.“ So mache sich z. B. der Zeugniseintrag, den die DFB-Junior-Coaches nach einjährigem Praxiseinsatz als Trainer von Schul-AGs oder Jugendmannschaften in Fußballvereinen oder Schulen bekommen, sehr gut in einer Bewerbung. Gern auch bei der Commerzbank.

Foto: KWG

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